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Die Sozialarbeitstheorien von Wendt und Böhnisch und ein Vergleich ihrer Einschätzung von Bürgerschaftlichem Engagement

Title: Die Sozialarbeitstheorien von Wendt und Böhnisch und ein Vergleich ihrer Einschätzung von Bürgerschaftlichem Engagement

Term Paper , 2004 , 24 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Christian Gotz (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

[...]
Dies war seit langem wieder ein erster Kontakt mit dem, was ich gemeinhin als Ehrenamt bezeichnete. Ich habe als Jugendlicher selbst sehr von der regionalen Vereins- und kirchlichen Jugendarbeit profitiert. Mit 16 übernahm ich schließlich selbst die Leitung einiger Gruppen im Rahmen der Ministranten- oder Kolpingjugend. Auch im Sportverein machte ich später eine Übungsleiterausbildung, um Trainingseinheiten übernehmen zu können.
Zweites verlor sich mit Wohn- und Sportartwechseln. Ersteres war eine
tiefere Entscheidung. Frustration machte sich breit, gegenüber der weltanschaulichen Enge, mancher Doppelmoral und der Regressivität in der kirchlichen Jugendarbeit, eine Endtäuschung, die schließlich in meinen Kirchenaustritt mündete.
So interessiert mich, was aus dem guten alten Ehrenamt geworden ist,
von dem ich mich vor 8 Jahren verabschiedet hab.
Zu meinen Aufgabenbereich bei der Erhebung letzten Sommer zählte, eine Liste mit sämtlichen Adressaten zusammenzutragen, an die der Fragebogen versandt werden sollte. Aus zeitlichen Gründen verabschiedete ich mich wieder aus dem Projekt und eine abschließende Beantwortung auf meine persönliche Frage blieb damals noch aus. Eines allerdings setzte sich damals bei mir unauslöschlich fest: der Begriff Bürgerschaftliches Engagement; fiel er doch ungezählte Male in den Projektgruppengesprächen
und Zweiergesprächen.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Persönlicher Bezug

2. Sozialarbeitstheorie von Prof. Dr. Wolf Rainer Wendt

2.1 Die Suche nach der Identität

2.2 Fürsorglichkeit

2.3 Unverwechselbarkeit in der Konkurrenz

2.4 Professionalität

2.5 Sein Ausblick

3. Sozialarbeitstheorie von Prof. Dr. Lothar Böhnisch

3.1 Die Unterscheidung in Sozialarbeit und Sozialpädagogik

3.2 Die Annäherung dieser beiden Zweige des Sozialwesens

3.3 Die Sozialisations- und Biografieperspektive

3.4 Sozialarbeit und Sozialpädagogik: Konsequenz der gesellschaftlichen Arbeitsteilung?

3.5 Biografische Lebensbewältigung und soziale Integration

4. Ein Vergleich zwischen Wendt und Böhnisch in ihrer Bewertungen von Bürgerschaftlichem Engagement

4.1 Die Rolle des Bürgers

4.2 Die Überforderung des Bürgers

4.3 Die Begrenztheit des Bürgers

4.4 Ausdrucksformen von Bürgerschaftlichem Engagement

5. Zusammenfassung und eigener Standpunkt

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die unterschiedlichen theoretischen Perspektiven von Wolf Rainer Wendt und Lothar Böhnisch auf die Soziale Arbeit und vergleicht deren Bewertung von bürgerschaftlichem Engagement, um die Zukunft des Ehrenamts im Kontext moderner gesellschaftlicher Anforderungen kritisch zu reflektieren.

  • Sozialarbeitstheorien von Wendt und Böhnisch
  • Entwicklung und Professionalisierung Sozialer Arbeit
  • Bürgerschaftliches Engagement im gesellschaftlichen Wandel
  • Die Bedeutung von Sozialpolitik und Lebensbewältigung
  • Vergleich der Optimismus- bzw. Pessimismus-Perspektive auf das Ehrenamt

Auszug aus dem Buch

2.3 Unverwechselbarkeit in der Konkurrenz

Dass sich die Sozialarbeit ein Profil zulegen muss, ergibt sich für Wendt schon aus der Begegnung mit anderen Professionen, sowie dem öffentlichen oder privaten Fremdverständnis. Wer hier nichts entgegensetzen kann, bleibt vorwiegend auch „fremddefiniert“. Hinzu kommt das andere Berufsgruppen ihre Berufsausübung auch als sozial bezeichnen und keine Trennlinie erkennen zur Sozialarbeit. (Wendt 1995, S. 16)

Ist die Sozialarbeit also eine ungeschützte Berufsbezeichnung? In der Tat können die meisten anderen Berufe teilweise sogar gesetzlich Übergriffe in ihr Metier zurückweisen.

Für Wendt geht es also nicht nur um Selbstfindung in der Sozialarbeit, sondern um eine „Unverwechselbarkeit in der Konkurrenz“. (ebd., S. 16)

Vom Vorwurf der Untätigkeit an der „Verständigung über Soziales“ gegenüber den Protagonisten, spricht Wendt diese frei, mit Verweis auf die Klientenzahlen und die scheinbare Unrelevanz einer solchen Definition im täglichen Geschäft.

Paradox ist für ihn, dass gerade im Sozialen Sektor die unsozialsten Arbeitskulturen zu finden sind. Diese sieht er in der „Verinselung“ der sozialen Einrichtungen manifestiert. Für mich spricht er damit die extrem geringe Vernetzung an, die gerade in diesem Arbeitsbereich sinnvoll und für den Erfolg oft unabdingbar in jedem Fall aber höchst förderlich wäre.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Persönlicher Bezug: Der Autor erläutert seine persönliche Motivation für die Themenwahl, ausgehend von eigenen Erfahrungen in der ehrenamtlichen Jugendarbeit und der Beobachtung einer Entwertung unbezahlter Dienste.

2. Sozialarbeitstheorie von Prof. Dr. Wolf Rainer Wendt: Dieses Kapitel analysiert Wendts Sicht auf die Soziale Arbeit als Mosaik-Beruf, der eine ständige Selbstdefinition benötigt, um sich gegen die Konkurrenz abzugrenzen.

3. Sozialarbeitstheorie von Prof. Dr. Lothar Böhnisch: Der Autor stellt Böhnischs Ansatz vor, der die Sozialarbeit und Sozialpädagogik historisch herleitet und die Bedeutung der Biografieperspektive und Lebensbewältigung betont.

4. Ein Vergleich zwischen Wendt und Böhnisch in ihrer Bewertungen von Bürgerschaftlichem Engagement: Die beiden theoretischen Ansätze werden kontrastiert: Wendt vertritt eine optimistischere Sicht auf bürgerschaftliches Engagement, während Böhnisch die Überforderung des Bürgers und das Fehlen sozialpolitischer Rahmenbedingungen hervorhebt.

5. Zusammenfassung und eigener Standpunkt: Der Autor zieht Bilanz und positioniert sich selbst kritisch gegenüber der Vereinnahmung von bürgerschaftlichem Engagement durch ökonomische Interessen.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Sozialpädagogik, Bürgerschaftliches Engagement, Ehrenamt, Identität, Lebensbewältigung, Sozialpolitik, Professionalität, Zivilgesellschaft, Sozialisationsperspektive, Überforderung, Teilhabe, Arbeitsgesellschaft, Vernetzung, Gemeinwesen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Hausarbeit setzt sich kritisch mit den unterschiedlichen Theorien der Sozialen Arbeit von Wolf Rainer Wendt und Lothar Böhnisch auseinander und prüft deren Einschätzung zum bürgerschaftlichen Engagement.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen zählen die Professionalisierung der Sozialen Arbeit, die Abgrenzung von Sozialarbeit und Sozialpädagogik sowie die Rolle des Bürgers in einer sich wandelnden Industriegesellschaft.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel besteht darin, den aktuellen Stellenwert des ehrenamtlichen Engagements theoretisch fundiert zu reflektieren und zu hinterfragen, ob dieses den Verlust an Sicherheit in der modernen Arbeitswelt ausgleichen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse und einen theoretischen Vergleich, ergänzt durch die persönliche Reflexion des Autors aus der studentischen Praxis.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet detailliert die theoretischen Konzepte von Wendt (Identität, Professionalität) und Böhnisch (Sozialisation, Biografie) und führt einen direkten Vergleich ihrer Sicht auf bürgerschaftliches Engagement durch.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Soziale Arbeit, bürgerschaftliches Engagement, Professionalisierung, Lebensbewältigung und Zivilgesellschaft charakterisiert.

Warum bewertet Böhnisch das bürgerschaftliche Engagement kritischer als Wendt?

Böhnisch argumentiert, dass dem Bürger häufig der notwendige „Surplus“ an Zeit und Energie fehlt und bürgerschaftliches Engagement ohne eine starke sozialpolitische Einbettung die strukturellen Probleme der Arbeitsgesellschaft nicht lösen kann.

Welchen Stellenwert räumt der Autor dem „klassischen Ehrenamt“ ein?

Der Autor kommt zu der Schlussfolgerung, dass das klassische Ehrenamt als Auslaufmodell zu betrachten ist, da zukünftige Formen des Engagements stärker von einer Professionalisierung und der beruflichen Verwertbarkeit geprägt sein werden.

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Details

Title
Die Sozialarbeitstheorien von Wendt und Böhnisch und ein Vergleich ihrer Einschätzung von Bürgerschaftlichem Engagement
College
University of Applied Sciences Freibug
Course
Theorien Sozialer Arbeit
Grade
2,7
Author
Christian Gotz (Author)
Publication Year
2004
Pages
24
Catalog Number
V46625
ISBN (eBook)
9783638437745
ISBN (Book)
9783640677146
Language
German
Tags
Sozialarbeitstheorien Wendt Böhnisch Vergleich Einschätzung Bürgerschaftlichem Engagement Theorien Sozialer Arbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Gotz (Author), 2004, Die Sozialarbeitstheorien von Wendt und Böhnisch und ein Vergleich ihrer Einschätzung von Bürgerschaftlichem Engagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/46625
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