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Eine Begriffsanalyse der Werke "Der Formalismus in der Ethik und die materiale Wertethik" und "Wesen und Formen der Sympathie" von Max Scheler

Max Schelers Begriff von Person

Title: Eine Begriffsanalyse der Werke "Der Formalismus in der Ethik und die materiale Wertethik" und "Wesen und Formen der Sympathie" von Max Scheler

Term Paper (Advanced seminar) , 2018 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Julia Eiffel (Author)

Philosophy - Theoretical (Realisation, Science, Logic, Language)

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit untersucht Max Schelers Begriff von Person anhand einer Begriffsanalyse seiner Werke "Der Formalismus in der Ethik und die materiale Wertethik" und "Wesen und Formen der Sympathie".

Um festzustellen, woraus und wie sich Schelers Untersuchungen des Begriffes entwickelt haben, wird hier mit einer Hinführung zum Begriff eingeführt, in der kurz auf Schelers Leben und Wirken, in Abgrenzung zu anderen Philosophen seiner Zeit, eingegangen wird. Dem Umfang der Arbeit geschuldet, wird die Betrachtung seiner späten Schaffensphase nach 1920 nicht aufgegriffen. Das Ziel der Arbeit ist aufzuzeigen, dass sich trotz einer gewissen Unmöglichkeit der Begriffsdefinition der Person durchaus Konstanten aufzeigen lassen, die bei Schelers Definition des Begriffes zu finden sind und die für das Verständnis wesentlich sind. Mit Konstanten sind hier Begriffe gemeint, aus denen eine Definition der Person gewonnen werden kann. Da er auch hier, ganz im Sinne einer Annäherung, weit mehr Begriffe einführt, als in der Arbeit zu nennen sind, wird sich im Folgenden darauf beschränkt, die als zentral erachteten auszuführen.

Der Begriff der Person ist ein zentraler Begriff Schelers Philosophie. Sich gegen Kants ethischen Begriff von Geist wendend, entwickelt Scheler einen Geistesbegriff, der das menschliche Fühlen in den Vordergrund stellt. Schelers Definition der Person, aus dem Verständnis von Geist heraus entstanden, ergibt sich aus einer Klärung verschiedener Begriffe, die die Intentionalität und damit das menschliche Fühlen voraussetzt. Neben Geist sind es nämlich Begriffe wie die von Akten, von Liebe und Hass und damit auch des Ardo Amoris, die für das Verständnis von Schelers Begriff von Person zentral sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Person bei Max Scheler

2.1. Hinführung zum Begriff

2.2. Person

2.3. Liebe

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich intensiv mit Max Schelers philosophischem Personenbegriff auseinander, mit dem Ziel, trotz der prinzipiellen Unmöglichkeit einer starren Begriffsdefinition, wesentliche Konstanten der Person im Sinne Schelers herauszuarbeiten und zu systematisieren.

  • Analyse von Schelers Begriff des Geistes und des Aktvollzugs als Grundlage der Person.
  • Untersuchung der zentralen Rolle der Liebe als Erkenntnismedium für das Personsein.
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Abgrenzung zu Kants Vernunftbegriff.
  • Erläuterung der ontologischen statt rein phänomenologischen Betrachtungsweise.
  • Einordnung des ordo amoris als Kristallisationspunkt der individuellen Person.

Auszug aus dem Buch

2.2. Person

Schelers Begriff von Geist, der für die Verortung des Subjektes vorauszusetzen ist, ist für ihn das nicht zu hintergehende Element von Wirklichkeit, das er innerhalb der Ethik verortet. Des Weiteren wird die „konkrete subjektive Gestalt des Geistes von Scheler als Person“ aufgefasst, die auch eine Herangehensweise ethischer Natur ist. Bei Betrachtung Schelers Begriff von Geist ist festzustellen, dass sowohl dem Fühlen, als auch dem Wollen etc. kognitive Funktion zukommt, die gleichrangige Funktionen mit der des Erkennens aufweisen. Welche der Funktionen ist nun aber für das Verständnis von Person grundlegend? Scheler stellt fest, dass es keine einzelne bzw. konkrete Funktion gibt, die für das Verständnis von Person maßgeblich ist. Person ist als zentral im Geist gegeben zu verstehen, in der alle unterschiedlichen Akte den gleichen Ausgangspunkt finden. Scheler beschreibt dies, indem „[…] wir für die gesamte Sphäre der Akte […] den Terminus Geist in Anspruch [nehmen]“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Aufgabenstellung ein, Schelers nicht konkret definierbaren Personenbegriff durch eine Annäherung an seine Schriften, insbesondere unter Fokus auf sein Werk "Der Formalismus in der Ethik und die materiale Wertethik", zu erschließen.

2. Person bei Max Scheler: Dieses Kapitel erläutert die Grundpfeiler des Schelerschen Personalismus, indem es den Geist als Voraussetzung, die Person als konkrete Gestalt im Aktvollzug und die entscheidende Bedeutung der Liebe für die Wert- und Personenerkenntnis darlegt.

3. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, dass die Person als Geist und Aktvollzug zu verstehen ist, deren Einzigartigkeit primär durch den Akt der Liebe erfahrbar wird und in der Struktur des ordo amoris ihre finale Kodierung findet.

Schlüsselwörter

Max Scheler, Person, Geist, Aktvollzug, Liebe, Wertethik, Phänomenologie, Ontologie, ordo amoris, Wertwesen, Individualität, Erkenntnis, Emotionalität, ethischer Personalismus, Kant-Kritik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit Max Schelers philosophischem Verständnis von Person, wobei sie dessen komplexe Ausführungen aus verschiedenen Schaffensphasen systematisiert.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Begriff des Geistes, dem Aktvollzug, der methodischen Abgrenzung zur Kantschen Vernunftethik und der essenziellen Bedeutung emotionaler Akte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, trotz der von Scheler betonten Unmöglichkeit einer abschließenden Definition, zentrale Konstanten und Begriffe (wie Geist, Akt, Liebe) zu identifizieren, die ein Verständnis der Person als ontologische Instanz ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine phänomenologische Annäherung gewählt, die im Verlauf der Analyse in eine ontologische Betrachtungsweise übergeht, um Schelers spezifische Sicht auf das menschliche Wesen zu erfassen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Hinführung zum Begriff, die Analyse der Person als Aktzentrum im Geist und die Untersuchung der Liebe als notwendigem Werkzeug zur Erkenntnis der individuellen Person.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die zentralen Schlagworte sind Max Scheler, Person, Geist, Aktvollzug, Liebe, Wertethik und Phänomenologie.

Welche Rolle spielt die Liebe konkret für den Personenbegriff bei Scheler?

Die Liebe fungiert als das wesentliche Medium, das den Zugang zum individuellen Wertwesen einer Person erst ermöglicht, da sie über rein rationale Erkenntnisprozesse hinausweist.

Was versteht man unter dem "ordo amoris" in diesem Kontext?

Der ordo amoris ist bei Scheler die ordnende Struktur oder "Kristallformel" des emotionalen Lebens, welche die Einzigartigkeit des moralischen Subjekts und dessen Ausrichtung auf höhere Werte bestimmt.

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Details

Title
Eine Begriffsanalyse der Werke "Der Formalismus in der Ethik und die materiale Wertethik" und "Wesen und Formen der Sympathie" von Max Scheler
Subtitle
Max Schelers Begriff von Person
College
University of Potsdam  (Institut für Philosophie)
Course
Personalität
Grade
1,3
Author
Julia Eiffel (Author)
Publication Year
2018
Pages
18
Catalog Number
V462388
ISBN (eBook)
9783668918825
ISBN (Book)
9783668918832
Language
German
Tags
Max Scheler Personalität Ethik Ontologie Liebe Hass Geist
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julia Eiffel (Author), 2018, Eine Begriffsanalyse der Werke "Der Formalismus in der Ethik und die materiale Wertethik" und "Wesen und Formen der Sympathie" von Max Scheler, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/462388
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