Warum bietet sich der Einsatz einer BSC in diesem Fall besonders an? Was spricht gegen ein traditionelles Kennzahlensystem?
Um diese Frage zu beantworten, erörtern wir zunächst: Was sind eigentlich Kennzahlen? Kennzahlen sind zuallererst Rechengrößen, die einen bestimmten betriebswirtschaftlich relevanten Sachverhalt illustrieren. Es gibt absolute Kennzahlen - zum Beispiel Umsatz - oder relative Kennzahlen - zum Beispiel die später noch zu behandelnde Eigenkapitalquote, die sich aus dem Verhältnis vom Eigen- zum Gesamtkapital des Unternehmens ergibt.
Inhaltsverzeichnis
- Einsatz der Balanced Scorecard (BSC)
- Vorteile und Eignung
- Grundlagen der Balanced Scorecard
- Die Balanced Scorecard als strategisches Managementsystem
- Besonderheiten im Kontext einer Non-Profit-Organisation (NPO)
- Vorteile des Einsatzes der BSC bei einer NPO
- Eventuelle Vorteile der Klinik Wanderdüne als NPO
- Kennzahlen
- Anlagenintensität
- Eigenkapitalquote
- Vergleichsparameter
- Portfolioentwicklung
- Zielbildungsprozess
- Portfoliogestaltung und -diskussion
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Fallaufgabe befasst sich mit dem Einsatz der Balanced Scorecard (BSC) in einer Non-Profit-Organisation (NPO), speziell der Klinik Wanderdüne. Ziel ist es, die Eignung der BSC für eine NPO im Vergleich zu traditionellen Kennzahlensystemen zu analysieren und die Vorteile des Einsatzes der BSC aufzuzeigen. Die Analyse beinhaltet die Erläuterung der Grundlagen der BSC, die vier Perspektiven, die Kennzahlengestaltung und die Anwendung im Kontext der Klinik Wanderdüne.
- Einsatz der BSC in einer NPO
- Vorteile und Eignung der BSC im Vergleich zu traditionellen Kennzahlensystemen
- Anwendungen der BSC in der Klinik Wanderdüne
- Gestaltung von Kennzahlen und Perspektiven
- Integration der BSC als strategisches Managementsystem
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel behandelt die Vorteile und die Eignung der Balanced Scorecard im Vergleich zu traditionellen Kennzahlensystemen. Es werden die Unterschiede in Bezug auf die Perspektiven und die Ausrichtung auf die Zukunft beleuchtet. Das zweite Kapitel beschreibt die Grundlagen der Balanced Scorecard, die vier Perspektiven nach Kaplan und Norton, und es wird ein Beispiel für die Vision und die strategischen Ziele der Klinik Wanderdüne vorgestellt. Der dritte Teil der Arbeit analysiert die Besonderheiten des Einsatzes der BSC in einer Non-Profit-Organisation und diskutiert die möglichen Vorteile für die Klinik Wanderdüne. Das vierte Kapitel befasst sich mit der Kennzahlengestaltung, der Anlagenintensität und der Eigenkapitalquote als wichtige Kennzahlen für die Klinik Wanderdüne.
Schlüsselwörter
Balanced Scorecard, Non-Profit-Organisation, strategisches Managementsystem, Kennzahlen, Perspektiven, Finanzperspektive, Kundenperspektive, Lern- und Wachstumsperspektive, Interne Prozessperspektive, Klinik Wanderdüne, Vision, Strategie, Zielbildung, Portfoliogestaltung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine Balanced Scorecard (BSC)?
Die BSC ist ein strategisches Managementsystem, das über rein finanzielle Kennzahlen hinausgeht und Perspektiven wie Kunden, interne Prozesse sowie Lernen und Wachstum einbezieht.
Warum eignet sich die BSC besonders für Non-Profit-Organisationen (NPO) im Gesundheitswesen?
Da NPOs nicht primär gewinnorientiert sind, hilft die BSC dabei, ideelle Ziele und die Qualität der Patientenversorgung messbar zu machen und mit finanzieller Stabilität in Einklang zu bringen.
Was sind die vier klassischen Perspektiven der Balanced Scorecard?
Nach Kaplan und Norton sind dies die Finanzperspektive, die Kundenperspektive, die interne Prozessperspektive und die Lern- und Wachstumsperspektive.
Welche Kennzahlen sind für eine Klinik wie die "Klinik Wanderdüne" wichtig?
Wichtige Kennzahlen sind zum Beispiel die Eigenkapitalquote zur Messung der finanziellen Unabhängigkeit und die Anlagenintensität.
Was ist der Nachteil traditioneller Kennzahlensysteme im Vergleich zur BSC?
Traditionelle Systeme sind oft vergangenheitsorientiert und konzentrieren sich einseitig auf monetäre Größen, während die BSC eine zukunftsorientierte, ganzheitliche Steuerung ermöglicht.
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- Oliver Seebass (Author), 2013, Allgemeine BWL. Balanced Scorecard und andere Instrumente im Gesundheitswesen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/461810