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Verbreitung und Verläufe von ADHS im hohen Erwachsenenalter

Titel: Verbreitung und Verläufe von ADHS im hohen Erwachsenenalter

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2018 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Moritz Hoffmann (Autor:in)

Gesundheit - Gerontologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Krankheitsbild des Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndroms (ADHS) hat in den letzten Jahren eine hohe Relevanz innerhalb der Gesellschaft erlangt und wurde vermehrt Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Eine lange Zeit hielt man ADHS für eine psychische Störung des Kindes- und Jugendalters. Es hat sich jedoch gezeigt, „dass die im Kindesalter beginnende ADHS-Symptomatik nicht nur in das junge Erwachsenenalter persistieren kann, sondern dass die Betroffenen bis in die höheren Lebensdekaden von ADHS-assoziierten Beeinträchtigungen berichten“.

Zu der ADHS-Symptomatik im hohen Erwachsenalter gibt es momentan noch wenig Informationen, da bisher kein Bewusstsein für die Störung im Alter vorherrschte. In dieser Arbeit soll ein Überblick über den bisherigen Wissenstand der Forschung, über die Verbreitung und den Verlauf der ADHS im hohen Erwachsenenalter gegeben werden. Des Weiteren soll ein Vergleich zur ADHS-Symptomatik in früheren Lebensdekaden gezogen werden.

Leseprobe


Gliederung

1. Einführung

2. Das Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom(ADHS)

2.1. Erscheinungsbild und Prävalenz

3. ADHS im hohen Erwachsenenalter

3.1. Symptome und Diagnostik

3.2. Ursachen und Erklärungsansatz

3.3. Verbreitung und Verlauf

3.4. Studie: AHDS im Alter: Beeinträchtigungen der Alltagsfunktionen bei Senioren mit und ohne ADHS

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den aktuellen Forschungsstand zur Verbreitung und dem Verlauf von ADHS bei Menschen im hohen Erwachsenenalter, um ein besseres Verständnis für diese bisher wenig beachtete Altersgruppe zu entwickeln und mögliche Unterschiede in der Symptomatik gegenüber jüngeren Lebensphasen aufzuzeigen.

  • Kernsymptome und diagnostische Kriterien der ADHS.
  • Persistenz der Symptomatik über die Lebensspanne.
  • Einflussfaktoren und Bedingungsmodelle bei Erwachsenen.
  • Prävalenz und Verlauf der ADHS im höheren Alter.
  • Beeinträchtigung von Alltagsfunktionen bei Senioren.

Auszug aus dem Buch

3.1. Symptome und Diagnostik

ADHS wird bei Senioren nur selten diagnostiziert was auch daran liegen könnte, dass in den bisherigen Diagnosesystemen (ICD-10 und DSM-IV) die Kriterien für eine ADHS Diagnose auf Kinder und Jugendliche ausgerichtet war. Im DSM-V (American Psychiatric Association, 2013) wurden erstmals erwachsentypische Symptomausprägungen ergänzt (Klöppel & Jessen, 2018). Wender (1998) hat erwachsenenspezifische Kriterien für die ADHS formuliert, welche in der folgenden Tabelle dargestellt sind:

„ADHS ist eine dimensionale Störung, bei der die Kernsymptome nicht gleichförmig über die Lebenszeit vorhanden sein müssen“ (Banaschewski et al., 2013, S.8). Die drei Kernsymptome der ADHS (Aufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität) prägen zwar das klinische Bild, zeigen aber eine Veränderung der Ausprägung über die Lebensspanne (Banaschewski et al., 2013). Die Hyperaktivität und Impulsivität erleben ihre deutlichste Ausprägung im Kindes- und Jugendalter und verlieren mit zunehmendem Alter an Intensität, während die Aufmerksamkeitsstörung eine hohe Persistenz aufweist (Banaschewski et al., 2013). Betroffene im hohen Alter berichten häufig von einer inneren Unruhe, infolgedessen sie versuchen Situationen zu vermeiden die z.B. mit Stillsitzen oder Konzentration verbunden sind, was zu sozialer Isolation führen kann (Philipp-Wiegmann & Supprian, 2015).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die steigende gesellschaftliche Relevanz von ADHS und die Notwendigkeit, das Wissen über die Symptomatik im hohen Erwachsenenalter zu erweitern.

2. Das Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom(ADHS): Dieses Kapitel definiert ADHS als Entwicklungsstörung und erläutert die zentralen Symptome sowie die klinischen Prävalenzraten.

3. ADHS im hohen Erwachsenenalter: Der Hauptteil analysiert die spezifische Symptomausprägung bei Senioren, beleuchtet Ursachenmodelle und diskutiert aktuelle Erkenntnisse zur Verbreitung im Alter anhand empirischer Studien.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass ADHS bis ins hohe Alter persistieren kann und fordert weitere Forschung sowie spezifische diagnostische Leitfäden für diese Altersgruppe.

Schlüsselwörter

ADHS, Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, Erwachsenenalter, Gerontopsychologie, Symptomatik, Prävalenz, Lebensspanne, Diagnostik, Selbststeuerung, Psychische Komorbidität, Alltagsfunktionen, Alterspsychiatrie, Wender-Utah-Kriterien, Senioren, Persistenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Verbreitung und den Verläufen der ADHS bei Menschen im hohen Erwachsenenalter, eine Thematik, die bisher im wissenschaftlichen Diskurs eher unterrepräsentiert war.

Welche sind die zentralen Themenfelder des Dokuments?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von ADHS, die Veränderung der Symptome über die Lebensspanne, diagnostische Herausforderungen bei Senioren und die psychosozialen Auswirkungen der Störung im Alter.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den aktuellen Forschungsstand zusammenzutragen, um aufzuzeigen, dass ADHS-Symptome auch im Seniorenalter persistieren und die Lebensqualität beeinflussen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erkenntnisgewinnung genutzt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich vorhandener Fachpublikationen sowie der detaillierten Betrachtung einer spezifischen Studie zur Beeinträchtigung von Alltagsfunktionen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Symptome und Diagnostik, die Erläuterung von Ursachen durch Bedingungsmodelle sowie die Analyse von Verlauf und Prävalenz der ADHS im hohen Alter.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Wesentliche Begriffe sind ADHS, Lebensspanne, Gerontopsychologie, Symptomwandel, Diagnostik und Alltagsfunktionen.

Wie verändert sich die Symptomatik von der Kindheit bis ins hohe Alter?

Während Hyperaktivität und Impulsivität mit zunehmendem Alter tendenziell an Intensität verlieren, weist die Aufmerksamkeitsstörung eine hohe Persistenz auf und äußert sich oft als innere Unruhe.

Welche diagnostischen Besonderheiten gibt es bei Senioren?

Die Diagnose bei Senioren ist schwierig, da bisherige Systeme primär auf Kinder ausgerichtet waren und Symptome im Alter oft fälschlicherweise als altersbedingte "Verträumtheit" oder andere psychische Störungen missverstanden werden.

Was zeigt die in der Arbeit vorgestellte Studie von Rauber (2016)?

Die Studie belegt signifikante Beeinträchtigungen in Bereichen wie Sozialkontakten und Alltagsaufgaben bei Senioren mit ADHS und bestätigt eine Prävalenz von etwa 3,7 % in der untersuchten Population.

Welche Forderung stellt der Autor für zukünftige Arbeiten?

Es wird gefordert, diagnostische Leitfäden für ältere Patienten zu entwickeln und die Forschung zur Behandlung und Psychoedukation gezielt auf diese Altersgruppe auszuweiten.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Verbreitung und Verläufe von ADHS im hohen Erwachsenenalter
Hochschule
IB-Hochschule, Berlin
Note
1,3
Autor
Moritz Hoffmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
17
Katalognummer
V460905
ISBN (eBook)
9783668911093
ISBN (Buch)
9783668911109
Sprache
Deutsch
Schlagworte
verbreitung verläufe adhs erwachsenenalter
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Moritz Hoffmann (Autor:in), 2018, Verbreitung und Verläufe von ADHS im hohen Erwachsenenalter, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/460905
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Leseprobe aus  17  Seiten
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