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Partizipationsmöglichkeiten in einem Beratungsgespräch

Wie Klienten in der Wohnungslosenhilfe partizipieren können

Title: Partizipationsmöglichkeiten in einem Beratungsgespräch

Term Paper , 2018 , 14 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Daniela Olah (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

In der vorliegenden Hausarbeit im Modul Forschung wird sich mit dem Thema auseinandergesetzt, wie viel Teilhabe und Mitspracherecht die Klienten bei der Beratung erhalten. Werden die zu Beratenden gefragt, welche Vorstellungen sie haben, und wird auf ihre Wünsche eingegangen? Um die Hausarbeit für das Forschungsmodul zu schreiben, nutze ich das Praktikum in einer Beratungsstelle für Wohnungslose. Die Beratungsstelle hat den Träger der Caritas.

Konkret lautet die Fragestellung: Haben Klienten Partizipationsmöglichkeiten innerhalb eines Beratungsgesprächs in der Wohnungslosenhilfe? Um die Fragestellung zu beantworten, wird sich als erstes mit der Methode auseinandergesetzt. Dabei wird untersucht, wie die Methode entstanden ist und welche Besonderheiten die Methode mit sich bringt. Der Aufbau der Methode wird untersucht, indem geschaut wird, welche Vorarbeit für die Beobachtung geleistet werden muss. Daraufhin wird erklärt, wie die Auswertung einer Beobachtung auszusehen hat. Nachdem die Theorie beschrieben worden ist, wird die Praxis umgesetzt in Form einer teilnehmenden Beobachtung. Um die Rahmenbedingungen herzustellen, wird als nächstes der Begriff Partizipation definiert, damit der Kontext der Hausarbeit einheitlich ist.

Die Beratungsstelle bietet Menschen, die keine Wohnung und keinen Schlafplatz haben, als erstes eine Möglichkeit in einer Notunterkunft. Um postalisch erreichbar zu sein, bekommen die Bedürftigen die Meldeadresse der Stadt. Falls die Klienten einen Schlafplatz aufweisen können, wird für die Folgezeit eine eigene Wohnung gesucht. Ebenfalls wird sich auch mit den aktuellen Problemen der Klienten auseinandergesetzt, falls ihnen zum Beispiel Leistungen des Jobcenters zustehen. Durch die Beobachtung ist mir aufgefallen, dass es als Sozialarbeiter wichtig ist, sich immer wieder seiner Rolle als Berater klar zu werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Entstehung der Methode

2. Herausforderung der Methode

3. Aufbau der Teilnehmenden Beobachtung

3.1 Formen der Teilnehmenden Beobachtung

3.2 Phasen einer Teilnehmenden Beobachtung

4. Definition von Partizipation

5. Die Auswertung der Beobachtung

6. Planung der Untersuchung

6.1 Vorbereitungsphase

6.2 Explorationsphase

6.3 Die Beobachtung

7. Die Auswertung der Beobachtung

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Partizipationsmöglichkeiten von Klienten innerhalb von Beratungsgesprächen in der Wohnungslosenhilfe, um zu ermitteln, inwieweit Mitspracherechte in der sozialen Praxis tatsächlich gewährt und gelebt werden.

  • Grundlagen und Entstehung der ethnografischen Methode
  • Theoretische Auseinandersetzung mit dem Begriff Partizipation
  • Praktische Anwendung der teilnehmenden Beobachtung in einer Beratungsstelle
  • Analyse von Beratungssituationen im Kontext von Teilhabe
  • Reflektion der Beobachterrolle und ethischer Anforderungen

Auszug aus dem Buch

6.3 Die Beobachtung

Im Folgendem wird eine Beobachtung aufgrund von Feldnotizen erstellt. Es wird versucht sachlich zu formulieren, um den Leser selber Gelegenheit zur Interpretation zu geben, statt eigene Gedanken festzuhalten.

Bei dem Beratungsgespräch von Frau F. kommt Frau F. zum verabredeten Zeitpunkt und klopft. Nachdem dem „ja“ der Beraterin öffnet sich die Tür und Frau F. kommt herein. Sie schüttelt der Beraterin und mir mit einem Lächeln auf den Lippen die Hand und setzt sich gegenüber des Schreibtisches auf einen bereitstehenden Stuhl hin. Ich erzähle ihr, dass ich Praktikantin sei und frage, ob es in Ordnung sei, wenn ich dabeisitze. Ich frage auch, ob ich mitschreiben darf, um das für die Uni zu verwenden. Die Frau sagt, dass es ihr nichts ausmacht und ich setze mich auf der Seite meiner Kollegin, aber so dass noch ungefähr ein Meter Platz zwischen uns ist.

Meine Kollegin Frau H. fragt, was das Anliegen der Beratung ist. Frau F. sagt, dass sie zum 01.01.2019 eine neue Wohnung braucht und sich deshalb gemeldet hat. Es wird nach ihrer jetzigen Wohnsituation gefragt und weshalb die neue Wohnung benötigt wird.

Frau F. schildert, dass sie gerne in ihrer jetzigen Wohnung wohnt, diese aber für das Jobcenter zu groß ist und... In dem Moment unterbricht Frau H. die Klientin und sagt, dass es egal ist, wenn die Wohnung zu groß sei, falls sie trotzdem in dem preislichen Budget des Jobcenters liegt. Die Klientin hält sie die Hand vor dem Mund und wird sofort still, als Frau H. anfängt zu sprechen. Frau F. erklärt, dass die Wohnung sowohl zu groß als auch zu teuer sei und sie 80 Euro zusätzlich selber tragen müsste. Sie lebt seit einem Monat mit ihrem Partner zusammen. Während des Gespräches ist die Sozialarbeiterin an ihrem Computer und sucht zwei Zimmer Wohnungen heraus.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Vorstellung des Forschungsinteresses und der Fragestellung bezüglich Partizipationsmöglichkeiten in der Wohnungslosenhilfe.

1. Entstehung der Methode: Historischer Rückblick auf die Entwicklung der teilnehmenden Beobachtung und ihren Ursprung in der ethnologischen Feldforschung.

2. Herausforderung der Methode: Erläuterung der methodischen Ansprüche und der verschiedenen Funktionen der teilnehmenden Beobachtung im Forschungsprozess.

3. Aufbau der Teilnehmenden Beobachtung: Darstellung theoretischer Grundlagen zu den Formen und Phasen einer teilnehmenden Beobachtung.

4. Definition von Partizipation: Begriffsbestimmung von Partizipation aus pädagogischer Sicht und Verankerung im rechtlichen Kontext.

5. Die Auswertung der Beobachtung: Erörterung der methodischen Vorgehensweise bei der Analyse von Beobachtungsprotokollen unter Berücksichtigung analytischer Distanz.

6. Planung der Untersuchung: Konkrete Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation der ethnografischen Feldforschung in der Beratungsstelle.

7. Die Auswertung der Beobachtung: Analyse der gewonnenen Daten im Hinblick auf die Partizipationsmöglichkeiten der Klientin im beobachteten Beratungsgespräch.

8. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Forschungsergebnisse sowie kritische Reflexion der Beobachterrolle und der methodischen Durchführung.

Schlüsselwörter

Partizipation, Wohnungslosenhilfe, Teilnehmende Beobachtung, Sozialarbeit, Beratungsgespräch, Ethnografie, Handlungsforschung, Mitbestimmung, Qualitative Sozialforschung, Feldnotizen, Klientenzentrierung, Soziale Teilhabe, Beratungspraxis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die alltägliche Beratungspraxis in der Wohnungslosenhilfe mit Fokus auf die Frage, wie viel Mitspracherecht und Partizipation Klienten in diesen Gesprächen tatsächlich erfahren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen die ethnografische Forschungsmethode, die Definition von Partizipation in der Sozialpädagogik sowie die praktische Analyse von Beratungssituationen.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Das Ziel ist es, durch eine teilnehmende Beobachtung herauszufinden, ob und in welchem Umfang Klienten in Beratungsgesprächen aktiv an Entscheidungen beteiligt werden.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird die Methode der teilnehmenden Beobachtung nach ethnografischen Standards angewandt, ergänzt durch eine systematische Auswertung der Protokolle.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Methode und des Partizipationsbegriffs sowie die detaillierte Planung, Durchführung und Auswertung eines konkreten Beratungsbeispiels.

Was sind die charakteristischen Schlüsselwörter dieser Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Partizipation, Wohnungslosenhilfe, teilnehmende Beobachtung, Sozialarbeit und Beratungspraxis.

Wie bewertet die Autorin die Beobachtungssituation?

Die Autorin stellt fest, dass die Klientin erst sehr spät im Prozess wirklich partizipativ einbezogen wurde und zuvor ihre Anliegen teilweise von der Beraterin übergangen wurden.

Welche Rolle nahm die Autorin während der Beobachtung ein?

Die Autorin agierte als passive Beobachterin, um den Prozess nicht durch eigene Interventionen zu stören und eine möglichst unverfälschte Beobachtungssituation zu gewährleisten.

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Details

Title
Partizipationsmöglichkeiten in einem Beratungsgespräch
Subtitle
Wie Klienten in der Wohnungslosenhilfe partizipieren können
College
University of Siegen
Course
Qualitätsforschung
Grade
1,7
Author
Daniela Olah (Author)
Publication Year
2018
Pages
14
Catalog Number
V459038
ISBN (eBook)
9783668903449
ISBN (Book)
9783668903456
Language
German
Tags
empirische Forschung Qualitative forschung teilnehmende Beobachtung ethnografie Beratungsgespräch Partizipation Partizipationsmöglichkeiten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniela Olah (Author), 2018, Partizipationsmöglichkeiten in einem Beratungsgespräch, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/459038
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