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Nonprofit-Branding. Ein Widerspruch in sich?

Title: Nonprofit-Branding. Ein Widerspruch in sich?

Seminar Paper , 2019 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Mykhaylo Ostapenko (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing

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Summary Excerpt Details

In den letzten Jahrzehnten ist die Anzahl und Mitgliederzahl NPO beständig gestiegen. Gleichermaßen stagniert oder verringert sich die Finanzierung mittels öffentlicher Gel-der. Auf dem Markt der NPO sind die begrenzten Mittel des Staates, privater Unter-nehmen sowie von Privatpersonen (insbesondere Spender und Stifter) mittlerweile hart umkämpft. Zur Generierung von Einnahmen ist für viele NPO ein funktionierendes Fundraising unerlässlich. Nonprofit Organisationen stehen damit vor dem Problem der immer knapper werdenden Ressourcen und bemühen sich daher für die Gewinnung neuer Mitglieder und Förderer, indem sie verstärkt auf Instrumente aus dem marktwirtschaftlichen Bereich, insbesondere auf die Instrumente des Marketing zurückgreifen.

In dieser Arbeit wird der Einsatz des Branding im Nonprofit-Sektor thematisiert. Nonprofit Organisationen sind dafür bekannt, keine direkte Gewinnerzielungsabsicht zu haben, da sie zumeist einem gemeinnützigen Zweck dienen. Fraglich ist also ob das Branding im Nonprofit-Sektor einen Konflikt in sich darstellt. Die zu klärende Fragestellung lautet: Gibt es einen Widerspruch in dem Konzept „Nonprofit-Branding“ an sich und wenn ja, worin besteht dieser?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Hinführung

1.1 Ausgangssituation und Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise

2 Theoretische Grundlagen und Begriffsbestimmungen

2.1 Klassisches Marketingverständnis und Branding

2.2 Abgrenzung Nonprofit Organisation

2.3 Nonprofit-Branding als Bestandteil des Nonprofit-Marketing

3 Nonprofit-Branding in der Diskussion

3.1 Notwendigkeit des Nonprofit Branding

3.2 Besonderheiten und Problemfelder des Nonprofit-Branding

3.3 Widerspruch des Nonprofit-Branding

4 Zusammenfassung und Handlungsempfehlung

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die theoretische Fundierung und praktische Anwendung von Branding-Konzepten in Nonprofit-Organisationen, um die Forschungsfrage zu beantworten, ob und in welcher Form ein Widerspruch zwischen dem gemeinnützigen Charakter einer NPO und dem kommerziell geprägten Branding-Konzept besteht.

  • Grundlagen des klassischen Marketings und Brandings
  • Charakterisierung und Abgrenzung von Nonprofit-Organisationen
  • Notwendigkeit und strategische Relevanz von Nonprofit-Branding
  • Identifikation von Problemfeldern und Widersprüchen im Nonprofit-Kontext
  • Analyse der Vereinbarkeit von Markenführung und gemeinnützigen Zielen

Auszug aus dem Buch

3.1 Notwendigkeit des Nonprofit Branding

Wie eingangs erwähnt, steht der immer stärker wachsenden Anzahl von nicht-kommerziellen Organisationen nur eine begrenzte Summe an öffentlichen und privaten Mitteln zur Verfügung. Um sich von anderen Organisationen zu differenzieren und beispielsweise neue Mitglieder und Spender zu gewinnen, ist es zwingend notwendig ein eigenes Profil zu entwickeln.

Während die Markenführung im kommerziellen Bereich seit langem eine wichtige Rolle einnimmt, wird dem Nonprofit-Branding eine weitaus geringere Bedeutung zugesprochen. Die Notwendigkeit der Markenführung im Nonprofit-Bereich ergibt sich aber nicht nur aus den oben genannten Gründen der Differenzierung und Identitätsbildung, sondern auch aus einem hohen Anteil an Vertrauenseigenschaften bei nichtkommerziellen Leistungen, die für eine NPO typisch sind. Eine solche Leistung lässt sich nur schwer beurteilen. So ist beispielsweise die Qualität der Altenpflege durch die Leistungsempfänger bzw. Angehörige kaum bewertbar und damit zu einer „Vertrauenssache“.

Ein starkes Markenimage dient hier als Vertrauensanker und als Indikator für die zu erwartende Leistungsqualität, was die Auswahl zwischen den NPO entscheidend beeinflussen kann. Das übergeordnete Ziel der Markenführung bei NPO ist die Vermittlung der erforderlichen Sicherheit und Hilfestellung bei Auswahlentscheidungen zwischen den vorhandenen Alternativen z.B. zwischen verschiedenen Spenderorganisationen. Demnach kann eine Nonprofit-Marke als ein in der Psyche des Leistungsempfängers verankertes, unverwechselbares Vorstellungsbild dieser Organisation oder deren Leistungen verstanden werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Hinführung: Das Kapitel erläutert die steigende Relevanz von Nonprofit-Organisationen in der Gesellschaft sowie die zunehmende Notwendigkeit für diese, trotz ihrer Gemeinnützigkeit Marketinginstrumente einzusetzen.

2 Theoretische Grundlagen und Begriffsbestimmungen: Es werden die begrifflichen Fundamente des klassischen Marketings, die Besonderheiten von Nonprofit-Organisationen und die Einbettung von Branding in das Nonprofit-Marketing theoretisch hergeleitet.

3 Nonprofit-Branding in der Diskussion: Dieses Kapitel analysiert kritisch die Notwendigkeit, spezifische Problemfelder und den potenziellen konzeptionellen Widerspruch, der sich aus der Übertragung kommerzieller Branding-Methoden auf den Nonprofit-Sektor ergibt.

4 Zusammenfassung und Handlungsempfehlung: Das Kapitel fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und leitet Empfehlungen ab, wie Branding im Nonprofit-Sektor erfolgreich und transparent umgesetzt werden kann.

Schlüsselwörter

Nonprofit-Branding, Nonprofit-Organisation, NPO, Marketing, Markenführung, Markenidentität, Dritter Sektor, Gemeinnützigkeit, Vertrauensbildung, Differenzierung, Spendenverhalten, Marketinginstrumente, Markenimage, NGO, Zielgruppenorientierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Anwendung von Branding-Konzepten auf Nonprofit-Organisationen (NPO) und prüft, inwieweit das ursprünglich aus der gewinnorientierten Wirtschaft stammende Markenkonzept mit den Zielen einer gemeinnützigen Organisation vereinbar ist.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Schwerpunkten gehören das klassische Marketingverständnis, die spezifischen Rahmenbedingungen von Nonprofit-Organisationen, die Herausforderungen bei der Markenbildung im sozialen Sektor sowie die kritische Reflexion über mögliche Widersprüche zwischen Kommerzialisierung und Gemeinnützigkeit.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit primär?

Das primäre Ziel ist es, die Notwendigkeit von Branding in NPO zu begründen, die damit verbundenen Problemfelder zu identifizieren und die Forschungsfrage zu klären, ob ein systemimmanenter Widerspruch zwischen dem Branding-Konzept und dem gemeinnützigen Auftrag besteht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, bei der aktuelle Definitionen und wissenschaftliche Konzepte aus dem Bereich des Nonprofit-Marketings und der Markenführung gegenübergestellt und kritisch diskutiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen geklärt, bevor die Notwendigkeit des Nonprofit-Brandings, die spezifischen Besonderheiten im Vergleich zum kommerziellen Branding und die daraus resultierenden Spannungsfelder detailliert analysiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Nonprofit-Branding, NPO, Markenführung, Vertrauensbildung, Gemeinnützigkeit, Marketinginstrumente und Differenzierung charakterisieren.

Warum wird Branding bei einer NPO oft kritisch betrachtet?

Branding wird oft mit Gewinnmaximierung und einer unerwünschten Kommerzialisierung in Verbindung gebracht. Da diese Begriffe aus dem kommerziellen Sektor stammen, besteht bei vielen Beteiligten die Sorge, dass dadurch der gemeinnützige Grundgedanke einer NPO untergraben wird.

Welche Rolle spielt Vertrauen für das Nonprofit-Branding?

Da NPO-Leistungen häufig schwer zu beurteilen sind (z.B. soziale Dienstleistungen), dient ein starkes Markenimage als „Vertrauensanker“. Es reduziert Unsicherheit beim Leistungsempfänger oder Spender und fungiert als Indikator für die erwartete Qualität der gemeinnützigen Arbeit.

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Details

Title
Nonprofit-Branding. Ein Widerspruch in sich?
College
University of Applied Sciences Essen
Course
Angebotspolitik
Grade
1,3
Author
Mykhaylo Ostapenko (Author)
Publication Year
2019
Pages
20
Catalog Number
V457910
ISBN (eBook)
9783668873438
ISBN (Book)
9783668873445
Language
German
Tags
Nonprofit-Branding Marketing Nonprofit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mykhaylo Ostapenko (Author), 2019, Nonprofit-Branding. Ein Widerspruch in sich?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/457910
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