Ziel dieser Arbeit ist die Erhebung und Analyse von Nutzung, Wissen, Einstellung und Zufriedenheit der Bürger zu bzw. mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Ergebnisse ermöglichen es, Rückschlüsse auf diverse Einflussfaktoren zu ziehen, die sich positiv oder negativ auf die Akzeptanz und das Verwenden der Bürger zu bzw. von öffentlichen Verkehrsmitteln auswirken. Untersucht werden in der vorliegenden Arbeit sowohl die private, als auch die berufsbedingte und schulische Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln von deutschen und österreichischen Bürgern. Diese Arbeit basiert auf einer Befragung der Testpersonen mittels Fragebogen als quantitative Methode der empirischen Sozialforschung. Kennzeichnend für die quantitative Methodentradition ist die Forderung nach einer theoriegeleiteten, objektiven und präzisen Messung sozialer und psychologischer Merkmale.
Das erste Kapitel dient zur Einleitung. In diesem sind die Unterpunkte Vorwort, Problemstellung, Zielsetzung, Wissenschaftliche Methode und Aufbau der Arbeit enthalten und aufgeführt, welche die Einführung in die Thematik als Ziel haben und Aufschluss über die Vorgehensweise der Forschung liefern.
Das zweite Kapitel gliedert sich zum einen in den konzeptionellen Teil, in welchem die Leitfragen, die diese Arbeit untersucht, angeführt sind. Die Hypothesenbeschreibung und die Konzepttabelle sind weitere Punkte dieses Kapitels, welche zum Verständnis dieser Forschung beitragen. Zum anderen befindet sich im zweiten Kapitel der Methodenteil. In diesem werden die Operationalisierungstabelle, die Vorgehensweise beim Pretest und die Überarbeitung des Fragebogens sowie die Vorgehensweise bei der Erhebung und Auswertung dargestellt und erläutert.
Kapitel drei beschäftigt sich mit der Darstellung der Ergebnisse, die aus der Befragung der Testpersonen hervorgehen. In der Deskription werden die demografischen Merkmale der Testpersonen und die zentralen Variablen der Forschung angeführt. In einem weiteren Punkt werden die Leitfragen beantwortet und die Hypothesen überprüft.
Das vierte Kapitel dieser Arbeit bildet sich aus dem Fragebogen und zusätzlichen Teststatistiken der Auswertung des Fragebogens. Im fünften Teil werden die Ergebnisse diskutiert. Neben dem Einstieg und den Hypothesen, werden die Schwachpunkte der Untersuchung dargestellt und mögliche neue Forschungsfelder, die sich aus dieser Studie ergeben genannt. Auch die Bedeutung der Ergebnisse für den Auftraggeber dieser Studie, ist Teil dieses Kapitels.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1. Vorwort
1.2. Problemstellung
1.3. Zielsetzung
1.4. Wissenschaftliche Methode
1.5. Aufbau der Arbeit
2. Konzeptioneller und Methodenteil
2.1. Konzeptioneller Teil
2.1.1. Beschreibung der Leitfragen
2.1.2. Beschreibung der Hypothesen
2.1.3. Hypothesentabelle
2.1.4. Konzepttabelle
2.2. Methodenteil
2.2.1. Operationalisierungstabelle
2.2.2. Pretest und Überarbeitung des Fragebogens
2.2.3. Vorgehensweise bei der Erhebung
2.2.4. Vorgehensweise bei der Auswertung
3. Darstellung der Ergebnisse
3.1. Deskription
3.1.1. Demografische Merkmale
3.1.2. zentrale Variablen
3.2. Leitfragen und Hypothesen
3.2.1. Beantwortung der Leitfragen
3.2.2. Überprüfung der Hypothesen
3.2.3. Ergebnisstabelle
4. Anhang
4.1. Fragebogen
4.2. zusätzliche Teststatistiken
4.3. Demografische Merkmale
4.4. Teststatistiken zu den Leitfragen
4.4.1. Teststatistiken zu Leitfrage 1
4.4.2. Teststatistiken zu Leitfrage 2
4.4.3. Teststatistiken zu Leitfrage 3
4.4.4. Teststatistiken zu Leitfrage 4
5. Diskussion
5.1. Einstieg
5.2. Hypothesen
5.3. Schwachpunkte der Untersuchung
5.4. Neue Fragestellungen
5.5. Bedeutung der Ergebnisse für den Auftraggeber der Studie
5.6. Fazit
Zielsetzung & Themen
Ziel dieser Arbeit ist die Erhebung und Analyse der Nutzung, des Wissens, der Einstellung sowie der Zufriedenheit von Bürgern aus Deutschland und Österreich in Bezug auf öffentliche Verkehrsmittel. Die Forschungsfrage untersucht hierbei, welche Einflussfaktoren sich positiv oder negativ auf die Akzeptanz von Verkehrsmitteln auswirken, wobei sowohl die private als auch die berufliche und schulische Nutzung beleuchtet werden.
- Vergleich der öffentlichen Verkehrsnutzung zwischen Deutschland und Österreich
- Analyse von Einstellungen und Wissensstand zur öffentlichen Infrastruktur
- Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Anbindung und Nutzerzufriedenheit
- Identifikation von Verbesserungspotentialen zur Attraktivitätssteigerung
Auszug aus dem Buch
1.2. Problemstellung
Die Bedürfnisse der Menschen verändern sich gegenwärtig mit der Entwicklung der Gesellschaft. Veränderungen am Arbeitsmarkt, Migration, technischer Fortschritt oder sozioökonomische Spaltungen bedingen einen Wandel in der Mobilität. Auch durch die Urbanisierung und die knappen räumlichen Ressourcen ist eine effizientere Nutzung notwendig. Öffentliche Verkehrsmittel (ÖVM) sind nicht nur energieeffizienter, sondern benötigen auch weniger Platz als der reguläre Kraftfahrzeug-Verkehr.
Gleichzeitig sind die öffentlichen Verkehrsmittel umweltfreundliche Mobilitätsangebote, um etwa die Ziele von Klimaschutz und Energiepolitik zu erreichen. Der Verkehr ist das größte Klimaschutzproblem der heutigen Gesellschaft. Seit dem Jahre 1990 sind die schädlichen Emissionen des Verkehrs um rund 60 Prozent gestiegen, so stark wie in keinem anderen Sektor. Bis zum Jahr 2050 müssen diese Werte um 60 Prozent unter denen des Jahres 1990 liegen (Gansterer, 2015, S. 10–11).
Um die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln voranzutreiben, ist es von essentieller Bedeutung, die aktuellen Defizite im Wissen, der Einstellung und der Zufriedenheit der Bevölkerung zu erheben und dadurch Verbesserungspotentiale in diesem Sektor zu erarbeiten, welche mögliche Umgestaltungsmaßnahmen aufzeigen, die zur Attraktivierung der öffentlichen Verkehrsmittel in ihrer bisherigen Gestalt beitragen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, beschreibt die Problemstellung der Mobilitätswende sowie die Zielsetzung und die wissenschaftliche Methode der Arbeit.
2. Konzeptioneller und Methodenteil: Hier werden die theoretischen Leitfragen und Hypothesen definiert sowie die methodische Vorgehensweise bei der Erhebung und Auswertung detailliert erläutert.
3. Darstellung der Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die empirischen Daten, ordnet demografische Merkmale ein und überprüft die aufgestellten Hypothesen anhand statistischer Analysen.
4. Anhang: Der Anhang enthält den verwendeten Fragebogen sowie ergänzende Teststatistiken zur tiefergehenden Datenbasis der Untersuchung.
5. Diskussion: Das abschließende Kapitel diskutiert die Ergebnisse kritisch, hinterfragt Schwachstellen der Studie und leitet neue Forschungsfragen für zukünftige Arbeiten ab.
Schlüsselwörter
Öffentliche Verkehrsmittel, ÖVM, Mobilität, Kundenzufriedenheit, Verkehrsinfrastruktur, Empirische Sozialforschung, Quantitative Umfrage, Deutschland, Österreich, Verkehrsplanung, Klimaschutz, Pendlerverhalten, Nutzerwissen, Mobilitätswandel
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht den Stellenwert öffentlicher Verkehrsmittel im Ländervergleich zwischen Deutschland und Österreich unter Berücksichtigung von Nutzung, Wissen, Einstellung und Zufriedenheit der Bevölkerung.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die zentralen Felder umfassen das Mobilitätsverhalten, die Qualität der öffentlichen Infrastruktur, die Rolle des Wohlbefindens in Verkehrsmitteln sowie demografische Einflussfaktoren.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, Einflussfaktoren zu identifizieren, die die Akzeptanz und Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel beeinflussen, um daraus fundierte Verbesserungspotentiale für die Verkehrsanbieter abzuleiten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autoren nutzen eine quantitative Methode der empirischen Sozialforschung, basierend auf einer Online-Befragung mittels Fragebogen, deren Daten anschließend mit SPSS ausgewertet wurden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der demografischen Merkmale, die Auswertung der Leitfragen und die statistische Überprüfung von Hypothesen mittels Korrelationsanalysen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem ÖVM, Mobilität, Kundenzufriedenheit, empirische Sozialforschung, Verkehrsplanung und der Ländervergleich zwischen Deutschland und Österreich.
Wie wirkt sich die Entfernung zur Anbindung auf die Einstellung aus?
Die Untersuchung bestätigt für beide Länder einen tendenziell schwachen, negativen Zusammenhang: Je weiter die Anbindung entfernt ist, desto kritischer wird die Einstellung zur Nutzung.
Welche Bedeutung hat das Wohlbefinden für die Nutzung?
Die Analyse zeigt einen schwach positiven Zusammenhang zwischen dem persönlichen Wohlfühlfaktor in öffentlichen Verkehrsmitteln und deren Bevorzugung gegenüber dem eigenen PKW.
- Arbeit zitieren
- Johannes Wagner (Autor:in), Lukas Höck (Autor:in), Benjamin Scherer (Autor:in), 2019, Stellenwert der öffentlichen Verkehrsmittel im Vergleich zwischen Deutschland und Österreich, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/457739