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Ernährungserziehung in der Schule. Vergleich ausgewählter Unterrichtsmaterialien für die Grundschule und Sekundarstufe

Title: Ernährungserziehung in der Schule. Vergleich ausgewählter Unterrichtsmaterialien für die  Grundschule und Sekundarstufe

Term Paper (Advanced seminar) , 2009 , 15 Pages

Autor:in: Johannes Merz (Author)

Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods

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Summary Excerpt Details

Das Ziel dieser Hausarbeit ist es, ausgewählte Unterrichtsmaterialien zum Thema Ernährung vorzustellen und Unterschiede zwischen den Altersstufen heraus zu arbeiten. Dabei soll gezeigt werden, dass in der Grundschule besonders die praktischen Erfahrungen mit Ernährung im Mittelpunkt stehen, und dass in der Sekundarstufe die Wissensvermittlung und Reflexion zunehmend an Bedeutung gewinnt.

„Es gibt keine Maßnahme zur Vorbeugung gegen Krankheiten, die wirkungsvoller und kostengünstiger wäre als richtige Ernährung“. Diese Tatsache sollte man auch aus folgenden Gründen als Leitfaden und Motivation für die Ernährungserziehung in der Schule übernehmen: Zum einen ist eine gesunde Ernährung für das Wachstum und die Entwicklung von Kindern sehr wichtig, zum anderen werden die im Kindesalter eingeübten Essgewohnheiten größtenteils im Erwachsenenalter beibehalten. Als ein Teil übergeordneter Lernziele muss daher die Ernährungserziehung eine entscheidende Rolle in der Schule spielen. Sie muss dafür sorgen, dass aus gesunden Kindern gesunde Erwachsene werden, denn die Gesundheit ist eine entscheidende Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben.

Zu Beginn dieser Hausarbeit werde ich jedoch zunächst den heutigen Stand der Ernährung von Kindern und Jugendlichen aufzeigen und anschließend argumentieren, dass die Ernährungserziehung nicht den geforderten Stellenwert in den Curricula der hessischen Schulformen hat. Im letzten Kapitel möchte ich schließlich alle gesammelten Informationen zusammenführen und ein Fazit ziehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ernährung im Kindes- und Jugendalter

2.1 Empfehlungen der DGE

2.2 Ernährungsbericht 2008 (VELS und EsKiMo)

3. Ernährungserziehung in der Schule

4. Vergleich von Unterrichtsmaterialien

4.1 Materialien für die Grundschule

4.1.1 „5 am Tag“ macht Schule

4.1.2 „Die Kuh“

4.2 Materialien für die Sekundarstufe I und II

4.2.1 „5 am Tag“ macht Schule

4.2.2 Lerneinheit „Verschiedene Vorstellungen vom Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit“

4.3 Unterschiede und Gemeinsamkeiten

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Stellenwert der Ernährungserziehung in hessischen Schulen und vergleicht verschiedene Unterrichtsmaterialien für die Grundschule und Sekundarstufe. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie unterschiedliche Konzepte dazu beitragen können, Schüler zu einem gesunden Ernährungsverhalten zu motivieren und theoretisches Wissen mit praktischen Erfahrungen zu verknüpfen.

  • Aktueller Ernährungszustand von Kindern und Jugendlichen basierend auf VELS- und EsKiMo-Studien
  • Analyse des Stellenwerts der Ernährungserziehung in den offiziellen hessischen Lehrplänen
  • Vorstellung und Bewertung von Unterrichtskonzepten wie „5 am Tag“ für verschiedene Altersstufen
  • Bedeutung der Herkunft von Lebensmitteln und praktischer Erfahrungen für den Lernerfolg
  • Vergleich der didaktischen Ansätze zwischen Grundschule (Motivation) und Sekundarstufe (Wissensvermittlung)

Auszug aus dem Buch

Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Die hier vorgestellten Unterrichtsmaterialien stellen zwar nur einen kleinen Ausschnitt des aktuellen Angebots dar, allerdings lassen sich bereits im Vergleich dieser vier Vorschläge auffällige Tendenzen erkennen. Die Materialien für die Grundschule zielen in erster Linie darauf ab, die Schüler in einem ungezwungenen Rahmen zu gesünderer Ernährung zu motivieren und ihnen praktische Erfahrungen mit gesunden Lebensmitteln zu ermöglichen. Beispiele hierfür sind die Aufgabe, ein gesundes Pausenfrühstück zu erstellen oder selber zu erfahren, wie Butter hergestellt wird. Weiterhin ist die Herkunft der Lebensmittel ein entscheidender Aspekt. Die Grundschüler sollen lernen, wo das Gemüse, das Obst, die Milch und der Joghurt eigentlich herkommen. Besonders wichtig ist es, dass bei der Behandlung des Themas Ernährung im Unterricht nicht der Begriff „gesund“ oder „Gesundheit“ erwähnt wird, weil die Schüler in dem Alter noch nicht in der Lage sind, diesen Zusammenhang zu erkennen, beziehungsweise ihn nicht verstehen.

Die Ernährungserziehung in der Grundschule erfolgt also ohne den viel zitierten erhobenen Zeigefinger. In diesem Punkt findet sich auch bereits der entscheidende Unterschied zu den Lernzielen für die Sekundarstufe. Den älteren Schülern sollen die gesundheitlichen Folgen und die Bedeutung der Ernährung für ihre körperliche Fitness vermittelt werden. Es wird erklärt, welchen Krankheiten man mit einer gesunden Ernährung vorbeugen kann, und wieso der Körper bestimmte Nährstoffe unbedingt braucht, um leistungsfähig zu bleiben. Dabei spielt die Vermittlung von detailliertem Wissen eine viel größere Rolle als in der Primarstufe. Ein zentrales Element ist hierbei der Ernährungskreis und die Nährstoffe. Außerdem lernen die Schüler auch Fakten über Essgewohnheiten und Konzepte gesunder Ernährung. In einem weiteren Unterrichtsvorschlag der BZgA wird zum Beispiel auch auf die Werbung für Lebensmittel und die Motive der Hersteller eingegangen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung begründet die Notwendigkeit der Ernährungserziehung als präventive Maßnahme und skizziert das Ziel, Unterschiede in den Unterrichtsmaterialien über die Altersstufen hinweg aufzuzeigen.

2. Ernährung im Kindes- und Jugendalter: Das Kapitel liefert einen Überblick über den "Soll-Zustand" durch DGE-Empfehlungen und gleicht diesen mit dem "Ist-Zustand" anhand der VELS- und EsKiMo-Studien ab.

2.1 Empfehlungen der DGE: Es werden die dreidimensionale Lebensmittelpyramide und die 10 Regeln für eine ausgewogene Ernährung sowie zeitliche Aspekte der Mahlzeiten erläutert.

2.2 Ernährungsbericht 2008 (VELS und EsKiMo): Hier werden die Ergebnisse der Studien zu Lebensmittelverzehr und Nährstoffzufuhr bei Kindern und Jugendlichen dargestellt, wobei deutliche Defizite beim Obst- und Gemüsekonsum aufgezeigt werden.

3. Ernährungserziehung in der Schule: Es wird kritisch hinterfragt, warum Ernährung in hessischen Lehrplänen nur eine marginale Rolle spielt und wissenschaftlich fundierte Ernährungsbildung kaum stattfindet.

4. Vergleich von Unterrichtsmaterialien: Dieses Kapitel führt verschiedene Ansätze für die Grundschule und Sekundarstufe ein, um sie anschließend auf ihre didaktische Eignung zu prüfen.

4.1 Materialien für die Grundschule: Der Fokus liegt hier auf motivierenden und praktischen Zugängen zur Ernährung ohne belehrenden Unterton.

4.1.1 „5 am Tag“ macht Schule: Vorstellung des Konzepts, das durch spielerische Ansätze wie "Mein Check" Kinder dazu animieren soll, mehr Obst und Gemüse zu essen.

4.1.2 „Die Kuh“: Diese Materialien zielen auf die Vermittlung von landwirtschaftlichem Wissen und die praktische Erfahrung der Butterherstellung ab.

4.2 Materialien für die Sekundarstufe I und II: Bei den älteren Schülern verschiebt sich der Fokus hin zu vertieftem Wissen über Nährstoffe, biologische Prozesse und kritische Reflexion.

4.2.1 „5 am Tag“ macht Schule: Detaillierte Betrachtung der Sekundarstufen-Materialien, die komplexe Themen wie sekundäre Pflanzenstoffe und Prävention beinhalten.

4.2.2 Lerneinheit „Verschiedene Vorstellungen vom Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit“: Beschreibung einer Lerneinheit, in der Jugendliche verschiedene Kostformen bewerten und ihr eigenes Essverhalten hinterfragen.

4.3 Unterschiede und Gemeinsamkeiten: Abschließender Vergleich, der hervorhebt, dass während in der Grundschule die praktische Erfahrung dominiert, in der Sekundarstufe die abstrakte Reflexion im Vordergrund steht.

5. Zusammenfassung: Das Fazit fordert die Aufnahme der Ernährungserziehung als eigenständiges Lernziel in die Lehrpläne, um langfristig gesundheitliche Probleme zu vermeiden.

Schlüsselwörter

Ernährungserziehung, Schule, Unterrichtsmaterialien, Grundschule, Sekundarstufe, Gesundheitsförderung, DGE, Ernährungskreis, Ernährungsverhalten, Obst und Gemüse, Prävention, EsKiMo-Studie, Ernährungsbildung, Essgewohnheiten, Lehrpläne

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie Ernährungserziehung in Schulen umgesetzt wird und welche Unterrichtsmaterialien für verschiedene Altersgruppen zur Verfügung stehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem aktuellen Ernährungszustand von Kindern, dem Vergleich didaktischer Materialien und der Bedeutung von praktischer Ernährungsbildung im Schulalltag.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Unterschiede zwischen der kindgerechten, praktischen Vermittlung in der Grundschule und der eher wissensbasierten, reflexiven Vermittlung in der Sekundarstufe herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Ernährungsstudien (VELS, EsKiMo) und einer qualitativen Evaluation didaktischer Unterrichtsmaterialien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme des Ernährungsverhaltens, eine Kritik an den aktuellen Lehrplänen sowie die detaillierte Vorstellung und den Vergleich konkreter Unterrichtskonzepte wie „5 am Tag“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Ernährungserziehung, Gesundheitsförderung, Prävention, Ernährungsberichte und didaktische Konzepte für verschiedene Schulformen.

Warum spielt der Begriff „gesund“ in der Grundschule eine untergeordnete Rolle?

Laut den Erkenntnissen der Arbeit ist „gesund“ für Kinder kein handlungsrelevantes Motiv; stattdessen steht die praktische Erfahrung und der Genuss im Vordergrund.

Was unterscheidet die Herangehensweise in der Sekundarstufe von der Primarstufe?

In der Sekundarstufe rücken biologische und chemische Details sowie gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekte in den Fokus, während in der Grundschule der spielerische Zugang überwiegt.

Welche Rolle spielt die Herkunft von Lebensmitteln im Unterricht?

Die Kenntnis über die Herkunft, etwa durch den Besuch eines Bauernhofes oder das Thema Butterherstellung, ist ein entscheidender Faktor für einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln.

Was schlussfolgert der Autor bezüglich der Lehrpläne?

Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass Ernährung in den aktuellen Curricula unterrepräsentiert ist und als eigenständiges Lernziel verankert werden sollte.

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Details

Title
Ernährungserziehung in der Schule. Vergleich ausgewählter Unterrichtsmaterialien für die Grundschule und Sekundarstufe
College
Justus-Liebig-University Giessen
Author
Johannes Merz (Author)
Publication Year
2009
Pages
15
Catalog Number
V457702
ISBN (eBook)
9783668889446
ISBN (Book)
9783668889453
Language
German
Tags
ernährungserziehung schule vergleich unterrichtsmaterialien grundschule sekundarstufe
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Johannes Merz (Author), 2009, Ernährungserziehung in der Schule. Vergleich ausgewählter Unterrichtsmaterialien für die Grundschule und Sekundarstufe, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/457702
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