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Zur Shop-Startseite › Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts

Ausarbeitungen zu Immanuel Kants "Kritik der reinen Vernunft"

Titel: Ausarbeitungen zu Immanuel Kants "Kritik der reinen Vernunft"

Ausarbeitung , 2018 , 98 Seiten

Autor:in: Rainer Witzisk (Autor:in)

Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit ist keine "kritische" Auseinandersetzung mit Kants "Kritik der reinen Vernunft", sondern der Versuch einer übersichtlichen, zusammenfassenden und das Verständnis fördernden Darstellung dieses Mammutwerkes der Philosophie. Dieses Werk kann man nicht einfach nur lesen, man muss es studieren. Ein großer Teil des Kantstudiums besteht aus "Übersetzungsarbeiten", das heißt, wie bei einem lateinischenText muss aus den teilweise sehr verschlungenen Bandwurmsätzen die Kernaussage herausgefiltert werden. Dabei sollte der Originaltext einerseits nicht unverhältnismäßig verstümmelt werden, andererseits muss der Weitschweifigkeit Kants zum besseren Verständnis Einhalt geboten werden. Dennoch ist es Kant selbst, der hier die Hauptrolle spielt und auch umfassen zu Wort kommt.

Es gibt hervorragende Einführungsliteratur zur Kritik der reinen Vernunft. Dabei wurde hier die Sekundärliteratur bevorzugt, die nicht dem "philosophischen Brunnenprinzip" folgt, nämlich selbst "tief und dunkel" zu sein.

In dieser Arbeit gibt es einige Tabellen und Schemata. Sie sollen helfen, Thematiken zusätzlich zum Text übersichtlich und strukturiert darzustellen. Diese Arbeit soll wissenschaftlichen Kriterien genügen, d.h. dass alles, was nicht von mir selbst stammt, folgt den üblichen Zitierregeln und ist ausgewiesen.

Die Kritik der reinen Vernunft ist nicht nur inhaltlich, sondern auch strukturell ein kompliziertes Werk. Im Anhang findet sich ein Strukturplan, auf den man bei der Lektüre immer wieder mal zurückgreifen sollte, um sich darüber im Klaren zu sein, an welcher thematischen Stelle man sich gerade befindet. Die vorliegende Ausarbeitung der Kritik der reinen Vernunft soll Einsichten und Verständnis der Erkenntnistheorie Kants fördern und vertiefen. Sie ersetzt natürlich nicht die eigene Auseinandersetzung mit dem Original. Ob diese Ausarbeitung tatsächlich die versprochene Hilfestellung zur Kritik der reinen Vernunft leistet, möge der geneigte Leser selbst entscheiden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Kritik der reinen Vernunft

Einleitung

Die „reine“ Vernunft

Die kopernikanische Wende

Urteile

Allgemeine Aufgabe der reinen Vernunft

Transzendental - Philosophie

Idee und Einteilung einer besonderen Wissenschaft,

unter dem Namen einer Kritik der reinen Vernunft

Der Gesamtplan der Kritik der reinen Vernunft

Der Transzendentalen Elementarlehre

Erster Teil

Die Transzendentale Ästhetik

Von dem Raume

Von der Zeit

Der Transzendentalen Elementarlehre

Zweiter Teil

Die Transzendentale Logik

I.Von der Logik überhaupt

II. Von der Transzendentalen Logik

Der Transzendentalen Logik

Erste Abteilung

DIE TRANSZENDENTALE ANALYTIK

Der Transzendentalen Analytik

Erstes Buch

DIE ANALYTIK DER BEGRIFFE

TAFEL DER URTEILE

TAFEL DER KATEGORIEN

Exkurs: Die metaphysische Deduktion der Kategorien in 4 Schritten

Von der Deduktion der reinen Verstandesbegriffe

Erster Abschnitt

Von den Prinzipien einer transzendentalen Deduktion überhaupt

Übergang zur Transzendentalen Deduktion der Kategorien

Die Deduktion der reinen Verstandesbegriffe

Zweiter Abschnitt

Transzendentale Deduktion der Verstandesbegriffe

Von der Möglichkeit einer Verbindung überhaupt

Von der ursprünglich- synthetischen Einheit der Apperzeption

Der Grundsatz der synthetischen Einheit der Apperzeption

Was die objektive Einheit des Selbstbewußtseins sei

Die logische Form aller Urteile

Die Kategorie hat keinen andern Gebrauch zum Erkenntnisse der Dinge,

Von der Anwendung der Kategorien auf Gegenstände der Sinne überhaupt

Transzendentale Deduktion des allgemein möglichen Erfahrungsgebrauchs

Resultat dieser Deduktion der Verstandesbegriffe

Der Transzendentalen Analytik

Zweites Buch

Die Analytik der Grundsätze

Einleitung

Von der transzendentalen Urteilskraft überhaupt

Der transzendentalen Doktrin der Urteilskraft (oder Analytik der Grundsätze)

Erstes Hauptstück

Von dem Schematismus der reinen Verstandesbegriffe

Der transzendentalen Doktrin der Urteilskraft (oder Analytik der Grundsätze)

Zweites Hauptstück

System aller Grundsätze des reinen Verstandes

Das System der Grundsätze des reinen Verstandes

Von dem obersten Grundsatze aller analytischen Urteile

Von dem obersten Grundsatze aller synthetischen Urteile

Systematische Vorstellung aller synthetischen Grundsätze desselben

Widerlegung des Idealismus

Allgemeine Anmerkung zum System der Grundsätze

Der Transzendentalen Doktrin der Urteilskraft

Drittes Hauptstück

Phaenomena und Noumena

Der Transzendentalen Logik

Zweite Abteilung

DIE TRANSZENDENTALE DIALEKTIK

I. Vom transzendentalen Schein

II. Von der reinen Vernunft als dem Sitze des transzendentalen Scheins

A. Von der Vernunft überhaupt

B. Vom logischen Gebrauche der Vernunft

C. Von dem reinen Gebrauche der Vernunft

DER TRANSZENDENTALEN DIALEKTIK

ERSTES BUCH

VON DEN BEGRIFFEN DER REINEN VERNUNFT

Von den Ideen überhaupt

Von den transzendentalen Ideen

System der transzendentalen Ideen

DER TRANSZENDENTALEN DIALEKTIK

ZWEITES BUCH

Von den dialektischen Schlüssen der reinen Vernunft

Von den Paralogismen der reinen Vernunft

Erster Paralogismus der Substantialität

Zweiter Paralogismus der Simplizität

Dritter Paralogismus der Personalität

Der vierte Paralogismus der Idealität

Transzendentaler Idealismus

Von den Antinomien der reinen Vernunft

Antithetik der reinen Vernunft

Von dem Interesse der Vernunft bei diesem ihrem Widerstreite

Von den transzendentalen Aufgaben der reinen Vernunft,

Skeptische Vorstellung der kosmologischen Fragen

Der transzendentale Idealism,

Kritische Entscheidung des kosmologischen Streits

Regulatives Prinzip der reinen Vernunft

Von dem empirischen Gebrauch des regulativen Prinzips

I. Auflösung der kosmologischen Idee von der Totalität der Zusammensetzung

II. Auflösung der kosmologischen Idee von der Totalität der Teilung

III. Auflösung der kosmologischen Ideen von der Totalität der Ableitung

Möglichkeit der Kausalität durch Freiheit,

Erläuterung der kosmologischen Idee einer Freiheit

IV. Auflösung der kosmologischen Idee von der Totalität der Abhängigkeit

Das Ideal der reinen Vernunft

Von dem Ideal überhaupt

Von dem Transzendentalen Ideal

Von der Unmöglichkeit eines ontologischen Beweises

vom Dasein Gottes

Von der Unmöglichkeit eines kosmologischen Beweises

vom Dasein Gottes

Von der Unmöglichkeit des physikotheologischen Beweises

vom Dasein Gottes

zur transzendentalen Dialektik

Von dem regulativen Gebrauch der Ideen der reinen Vernunft

Von der Endabsicht der natürlichen Dialektik der menschlichen Vernunft

II.Transzendentale Methodenlehre

Die Disziplin der reinen Vernunft

Die Disziplin der reinen Vernunft im dogmatischen Gebrauche

Die Disziplin der reinen Vernunft in Ansehung ihres polemischen Gebrauchs

Von der Unmöglichkeit einer skeptischen Befriedigung

Die Disziplin der reinen Vernunft in Ansehung der Hypothesen

Die Disziplin der reinen Vernunft in Ansehung ihrer Beweise

Der Kanon der reinen Vernunft

Von dem letzten Zwecke des reinen Gebrauchs unserer Vernunft

Von dem Ideal des höchsten Guts

Vom Meinen, Wissen und Glauben

Die Architektonik der reinen Vernunft

Architektonik der Metaphysik der Natur

Die Geschichte der reinen Vernunft

Schlusswort

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit bietet eine strukturierte und verständliche Ausarbeitung der „Kritik der reinen Vernunft“ von Immanuel Kant, um den Zugang zu diesem komplexen philosophischen Werk zu erleichtern und ein tieferes Verständnis der kantischen Erkenntnistheorie zu fördern.

  • Grundlagen der erkenntnistheoretischen kopernikanischen Wende
  • Struktur und Funktion der transzendentalen Elementarlehre (Ästhetik und Logik)
  • Die Deduktion der reinen Verstandesbegriffe und die Rolle der Kategorien
  • Das System der Grundsätze und der Schematismus des Verstandes
  • Grundzüge der transzendentalen Dialektik und ihre Kritik der Metaphysik

Auszug aus dem Buch

Die kopernikanische Wende

„Bisher nahm man an, alle unsere Erkenntnis müsse sich nach den Gegenständen richten (…). Man versuche es daher einmal, ob wir nicht in den Aufgaben der Metaphysik damit besser fortkommen, daß wir annehmen, die Gegenstände müssen sich nach unserem Erkenntnis richten (…). Es ist hiemit eben so, als mit den ersten Gedanken des Copernicus bewandt, der, nachdem es mit der Erklärung der Himmelsbewegungen nicht gut fort wollte, wenn er annahm, das ganze Sternheer drehe sich um den Zuschauer, versuchte, ob es nicht besser gelingen möchte, wenn er den Zuschauer sie drehen, und dagegen die Sterne in Ruhe ließ.“ (KrV; BXVI)

„Was die Gegenstände betrifft … daß wir nämlich von den Dingen nur das a priori erkennen, was wir selbst in sie legen.“ (KrV; BXVIII)

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Eine methodische Hinführung zur Bedeutung der „Kritik der reinen Vernunft“ und eine Erläuterung, warum das Werk eher studiert als bloß gelesen werden muss.

Kritik der reinen Vernunft: Einführung in die Grundbegriffe und das Spannungsfeld zwischen Empirismus und Rationalismus, in welchem Kant seine Vernunftkritik positioniert.

Der Transzendentalen Elementarlehre: Untersuchung der Formen sinnlicher Anschauung (Raum und Zeit) sowie der logischen Bedingungen des menschlichen Erkenntnisvermögens.

Der Transzendentalen Logik: Detaillierte Analyse der Gesetze des Verstandes und der Vernunft sowie deren notwendige Beziehung auf mögliche Gegenstände der Erfahrung.

DIE TRANSZENDENTALE DIALEKTIK: Kritische Auseinandersetzung mit den dialektischen Schlüssen der Vernunft, um metaphysische Scheinargumente und Irrtümer aufzudecken.

II.Transzendentale Methodenlehre: Darstellung der formalen Bedingungen eines vollständigen Systems der Vernunft mittels Disziplin, Kanon, Architektonik und Geschichte.

Schlüsselwörter

Kritik der reinen Vernunft, Erkenntnistheorie, Transzendentalphilosophie, Sinnlichkeit, Verstand, Vernunft, Kategorien, Kopernikanische Wende, Anschauung, Erfahrung, Dialektik, Metaphysik, Apperzeption, Schematismus, synthetische Urteile a priori

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit erstellt eine übersichtliche und verständliche Ausarbeitung von Kants „Kritik der reinen Vernunft“, um den Kern seines erkenntnistheoretischen Hauptwerkes zu erschließen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Erkenntnisbedingungen, das Verhältnis von Anschauung und Begriff sowie die Grenzen des menschlichen Erkenntnisvermögens im Hinblick auf metaphysische Fragen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das Verständnis für Kants Erkenntnistheorie zu fördern, indem die komplexen Argumentationsgänge des Originals strukturiert aufbereitet werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine systematische Zusammenfassung und wissenschaftliche Aufarbeitung auf Basis anerkannter Sekundärliteratur, um die Struktur von Kants Werk zugänglich zu machen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analytik und Dialektik, wobei insbesondere die Kategorien, der Schematismus und die Auflösung der Antinomien detailliert beleuchtet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Transzendentalphilosophie, Kopernikanische Wende, Kategorien, Apperzeption und regulative Prinzipien definiert.

Warum betont Kant, dass man ihn „studieren“ statt „lesen“ müsse?

Aufgrund der hochkomplexen, verschlungenen Bandwurmsätze und der begrifflichen Tiefe ist eine aktive und methodische Auseinandersetzung erforderlich, um die Kernaussagen aus dem Text zu filtern.

Welche Rolle spielt die Zeitbestimmung für die Kategorien?

Die Zeit dient als „transzendentales Schema“ und bildet das Kupplungsstück zwischen der sinnlichen Wahrnehmung und dem verstandesmäßigen Denken, wodurch die Kategorien erst ihre Anwendung auf Gegenstände erfahren.

Wie löst Kant den Konflikt in den Antinomien?

Kant zeigt, dass der Widerstreit auf einem transzendentalen Schein beruht, weil die Vernunft ihre Ideen unzulässigerweise wie konstitutive Gegenstände behandelt, anstatt sie als regulative Prinzipien für die Forschung zu nutzen.

Ende der Leseprobe aus 98 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ausarbeitungen zu Immanuel Kants "Kritik der reinen Vernunft"
Autor
Rainer Witzisk (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
98
Katalognummer
V455120
ISBN (eBook)
9783668884717
ISBN (Buch)
9783668884724
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ausarbeitungen immanuel kants kritik vernunft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Rainer Witzisk (Autor:in), 2018, Ausarbeitungen zu Immanuel Kants "Kritik der reinen Vernunft", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/455120
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