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Wann ist ein Populist ein Populist? Eine politolinguistische Analyse anhand der Rede "Dieses Land verändern" von Sahra Wagenknecht

Title: Wann ist ein Populist ein Populist? Eine politolinguistische Analyse anhand der Rede "Dieses Land verändern" von Sahra Wagenknecht

Term Paper , 2018 , 19 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: Katharina Kogan (Author)

Communications - Media and Politics, Politic Communications

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Summary Excerpt Details

Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Begriff des Populismus, in dem zu diesem Thema unterschiedliche Ansätze vorgestellt und analysiert werden. Im Verlauf der Recherche wurde festgestellt, dass es von Bedeutung ist, wer bzw. welche Institution diesen Begriff zu definieren versucht, was die Unterschiede in den Definitionen erklärt. Diese Erkenntnisse werden hier behandelt.
Ein weiteres Thema der vorliegenden Arbeit ist das Verhältnis der Sprache und Politik. Hierzu werden zuerst die Begriffe Rhetorik und Metapher, insbesondere politische Metaphern, behandelt.
Um die Arbeit nicht zu theoretisch zu gestalten, wird am Beispiel der Rede „Dieses Land verändern“ von Sahra Wagenknecht vom 10. Juni 2018 auf dem Leipziger Parteitag untersucht, ob die Vorwürfe gegen die Fraktionsvorsitzende der LINKEN in Bezug auf ihre Aussagen zum Thema Migration und offene Grenzen gerechtfertigt sind.
Die Rede wird im Kontext der Kritik in verschiedenen politischen Magazinen analysiert, vorher jedoch einer linguistischen Analyse unterzogen. Um leichteren Zugang zum Aufbau und Inhalt der Rede zu ermöglichen, wird nach der Aufteilung in Absätze der verschriftlichten Form der Rede zitiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Vorstellung des Themas

1.2 Begriffserklärung: Populismus

2. Redeanalyse

2.1 Rhetorik

2.2 Politische Metapher

3. „Dieses Land verändern“

3.1 Zusammenfassung der Rede

3.2 Sprachliche Analyse

3.3 Analyse aus politolinguistischer Sicht

3.4 Reaktionen

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht anhand einer politolinguistischen Analyse der Rede „Dieses Land verändern“ von Sahra Wagenknecht, inwieweit die ihr entgegengebrachten Vorwürfe des Populismus, insbesondere in Bezug auf ihre Haltung zu Migration und offenen Grenzen, sprachwissenschaftlich begründet sind.

  • Theoretische Grundlagen des Populismusbegriffs und deren Problematik.
  • Rhetorische und metaphorische Analyse politischer Sprache.
  • Strukturelle und sprachliche Untersuchung der Rede „Dieses Land verändern“.
  • Vergleichende Analyse der medialen Reaktionen auf die parteiinterne Debatte.

Auszug aus dem Buch

3.2 Sprachliche Analyse

Bevor man mit der Analyse der ausgewählten Passage der Absätze 16-20 beginnt, sind einige sprachliche Auffälligkeiten der gesamten Rede zu erwähnen. Frau Wagenknecht verwendet sehr oft das Pronomen „wir“ (bzw. „unsere“, „uns“) bezogen auf die Partei, die Wähler sowie sich selbst, um die Zusammengehörigkeit hervorzuheben. Bspw. zählt Abs.7 gleich 16 Wörter dieser Art. Kaum ein Absatz bleibt ohne diese Pronomen, wobei das Personalpronomen „ich“ im Text verhältnismäßig selten vorkommt.

Um ihre Meinung zu äußern, verwendet sie an den Satzanfängen häufig die Konstruktion „Und ich denke, (…)“, „Und ich finde, (…)“, „Und ich meine, (…)“ u. Ä., wie z. B. in den Absätzen 5, 7, 8, 9 usw. Das Bindewort „und“ leitet oft die Sätze ein, insbesondere wenn es zur Überleitung zum nächsten Thema kommt.

Ein weiteres Wort, das in der Ansprache auffallend häufig verwendet wird, ist das Adverb „doch“. Bspw. die Sätze: „Dass das nicht möglich ist, das zeigt doch, wie krank diese Welt ist!“ (Abs.13), „Das wäre doch eine angemessene Reaktion gewesen!“ (Abs. 12), oder „Ich finde, das zeigt doch, wo wir in dieser Frage stehen.“ (Abs. 16). Dieses Wort fungiert als eine Art „Verstärker“, der dem Gesagten mehr Nachdruck verleiht. Besonders wenn man die Rede hört, kommt es deutlich zur Geltung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik des Populismus, dessen Begriffsbestimmung sowie die methodische Herangehensweise der Arbeit anhand der Rede von Sahra Wagenknecht.

2. Redeanalyse: Theoretische Auseinandersetzung mit den Konzepten der Rhetorik und der politischen Metapher als Instrumente der politischen Kommunikation.

3. „Dieses Land verändern“: Detaillierte inhaltliche Zusammenfassung, linguistische Analyse sowie politolinguistische Einordnung der Rede unter Berücksichtigung der medialen Resonanz.

4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung, ob die Vorwürfe des Populismus gegen Sahra Wagenknecht auf Basis der untersuchten Rede und der gewählten Definitionen haltbar sind.

Schlüsselwörter

Populismus, Sahra Wagenknecht, Politolinguistik, Rhetorik, Politische Metapher, Migration, Arbeitsmigration, Die Linke, Diskursanalyse, Rechtspopulismus, Parteitag, Sprachgebrauch, Mediale Kritik, Öffentliche Rede, Ideologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Rede „Dieses Land verändern“ von Sahra Wagenknecht aus dem Jahr 2018, um zu prüfen, ob die gegen sie erhobenen Populismus-Vorwürfe im Kontext ihrer Äußerungen zur Zuwanderung sprachlich gerechtfertigt sind.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind der Begriff des Populismus, das Verhältnis von Sprache und Politik, die Rolle von Metaphern in politischen Reden sowie die parteiinterne und mediale Debatte über Migration innerhalb der Partei DIE LINKE.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, ob die Aussagen von Sahra Wagenknecht in ihrer Rede als populistisch bezeichnet werden können, wenn man gängige populismustheoretische Konzepte auf die sprachliche Struktur und Argumentation anwendet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine politolinguistische Analyse. Dabei werden rhetorische Mittel, der Einsatz von Personalpronomen, Modalverben und vor allem politische Metaphern untersucht und mit Modellen, wie dem „Konzeptbaum des Rechtspopulismus“, abgeglichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen von Rhetorik und Metaphorik geklärt, anschließend die Rede in Abschnitte unterteilt, linguistisch analysiert, politisch eingeordnet und die Reaktionen der Medien auf die unterschiedlichen Positionen innerhalb der Partei bewertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Populismus, Politolinguistik, Rhetorik, politische Metaphern, Migration, Arbeitsmigration sowie die spezifische Fallbeispielanalyse von Sahra Wagenknecht.

Wie definiert die Autorin den Begriff Populismus?

Die Autorin stellt fest, dass eine eindeutige Definition schwierig ist. Sie nutzt daher verschiedene Definitionen, etwa vom Duden, dem Politiklexikon und das Modell von Lewandowsky et al., um die Mehrdeutigkeit und die Missbrauchsanfälligkeit des Begriffs aufzuzeigen.

Zu welchem Schluss kommt die Analyse bezüglich der Vorwürfe gegen Wagenknecht?

Das Fazit lautet, dass Wagenknechts Aussagen zur Arbeitsmigration zwar als populistisch interpretiert werden können, wenn man bestimmte Definitionen zugrunde legt, ihre Position jedoch keine Merkmale einer „rechten Orientierung“ oder einer Schuldzuweisung an Flüchtlinge aufweist.

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Details

Title
Wann ist ein Populist ein Populist? Eine politolinguistische Analyse anhand der Rede "Dieses Land verändern" von Sahra Wagenknecht
College
RWTH Aachen University  (Institut für Sprach- und Kommunikationswissenschaft der RWTH Aachen)
Course
Seminar: Politolinguistik
Grade
3,0
Author
Katharina Kogan (Author)
Publication Year
2018
Pages
19
Catalog Number
V455083
ISBN (eBook)
9783668871939
ISBN (Book)
9783668871946
Language
German
Tags
wann populist eine analyse rede dieses land sahra wagenknecht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katharina Kogan (Author), 2018, Wann ist ein Populist ein Populist? Eine politolinguistische Analyse anhand der Rede "Dieses Land verändern" von Sahra Wagenknecht, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/455083
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