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Interkulturelle Erwachsenenbildung im Unternehmen

Interkulturelle Vertrauensentwicklung im Rahmen von (Cultural) Diversity Management

Titel: Interkulturelle Erwachsenenbildung im Unternehmen

Hausarbeit , 2018 , 28 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Stefan Göller (Autor:in)

Pädagogik - Erwachsenenbildung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Weltweit befinden sich Unternehmen aktuell in einer Phase eines komplexen ökonomischen und gesellschaftlichen Wandels. Durch Fusionen, die Gründung von Joint Ventures oder etwa auch durch den Wachstum von Konzernen und deren steigenden Einfluss werden länderübergreifend Märkte erschlossen. Diese Anzeichen von Globalisierungs- und Internationalisierungstendenzen führen auch zu neuen Herausforderungen für ArbeitnehmerInnen. Die Belegschaften und Umfelder von Unternehmen und Institutionen sind zunehmend heterogen und vielfältig. Auf diese veränderten Rahmenbedingungen von Arbeit müssen Unternehmen nun agieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dies bedeutet wiederum neue Anforderungen an die Personalentwicklung und speziell dem betrieblichen Bildungssektor. Als Reaktion auf die steigende Vielfalt der Mitarbeiterschaft hat in den letzten Jahren die Konzeption des Diversity Managements (DiM) in Unternehmen und Institutionen deutlich an Popularität gewonnen. Speziell Cultural Diversity Management (CDiM) zielt darauf ab kulturelle Vielfalt als Ressource für die Unternehmensziele nutzbar zu machen. Daraus hervorgehende Bildungsmaßnahmen ordnen sich im Feld der betrieblichen Erwachsenenbildung unter dem Begriff „Interkulturelle Bildung“ ein.
Gerade in internationalen Unternehmen begegnen sich Menschen häufig aus verschiedenen Kulturen und müssen zusammenarbeiten oder etwas aushandeln. Solche Kontaktsituationen haben deutliche höhere Anforderungen als Interaktionen innerhalb einer Kultur. Vor allem durch damit möglicherweise einhergehende Unsicherheit und Misstrauen gegenüber der anderen Kultur können im Arbeitskontext zu Problemen bei der Verständigung, bei Absprachen, Entscheidungen oder Geschäftsabschlüssen entstehen. Die Grundlage erfolgreicher Zusammenarbeit und Geschäfte ist Vertrauen. Das Forschungsfeld der interkulturellen Vertrauensentwicklung liefert hierzu Rückschlüsse, warum der Aufbau von Vertrauen in der interkulturellen Zusammenarbeit häufig schwieriger ist als in monokulturellen Arbeitskontexten.
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel (Cultural) Diversity Management hinsichtlich seiner Einsetzbarkeit im Feld der betrieblichen interkulturellen Erwachsenenbildung zu untersuchen. Hierzu fokussiert sich die Arbeit auf Interventionen, die seitens der Unternehmen initiiert werden müssen. Ergänzend dazu wird geklärt, inwiefern interkulturelle Vertrauensentwicklung dafür ein geeignetes Instrument ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begründungszusammenhänge für die Konzeptualisierung Interkultureller Erwachsenenbildung in Unternehmen

3. Begriffliche Grundlagen

3.1 Kultur

3.2 Multikultur vs. Interkultur

4. Diversity (Management) und Cultural Diversity (Management)

4.1 Vier Dimensionen von Vielfalt

4.2 Argumente für Diversity Management

4.3 Implementierungsstrategien von Diversity Management im Unternehmen

5. Interkulturelle Vertrauensforschung

5.1 Was ist Vertrauen?

5.2 Ein Modell des Einflusses kultureller Differenz auf die Vertrauensentwicklung

5.2.1 Faktordiagnose: Interpretation von Vertrauensfaktoren

5.2.2 Faktordiagnose: Gewichtung von Vertrauensfaktoren

5.2.3 Vertrauensbildung

5.3 Bedeutung für die Personalentwicklung

6. Resümee

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Einsetzbarkeit von (Cultural) Diversity Management im Bereich der betrieblichen interkulturellen Erwachsenenbildung. Dabei wird insbesondere analysiert, inwiefern interkulturelle Vertrauensentwicklung als Instrument dienen kann, um Herausforderungen in heterogenen Belegschaften zu bewältigen und Synergieeffekte zu fördern.

  • Grundlagen der interkulturellen Erwachsenenbildung
  • Konzeptionen von Diversity Management (DiM) und Cultural Diversity Management (CDiM)
  • Prozesse der interkulturellen Vertrauensentwicklung im Management
  • Einfluss kultureller Prägungen auf Vertrauensfaktoren und deren Gewichtung
  • Strategien zur Personal- und Organisationsentwicklung in internationalen Kontexten

Auszug aus dem Buch

5.2.1 Faktordiagnose: Interpretation von Vertrauensfaktoren

Den ersten Schritt der Vertrauensentwicklung beschreibt Münscher als ‚Faktordiagnose‘ oder auch ‚Vertrauensfaktordiagnose‘. Er hat bewusst den Begriff der Diagnose gewählt, da anhand unterschiedlicher konkret wahrnehmbarer Aspekte auf einen Vertrauensfaktor geschlossen wird (ebd. S. 46). Demzufolge unterliegt beobachtetes Verhalten einem Interpretationsprozess. Durch solche Interpretationsprozesse erschließen wir das Verhalten anderer und reflektieren welches Verhalten anderer uns für die Einschätzung ihrer Vertrauenswürdigkeit relevant erscheint (vgl. ebd. S. 47). Vertrauensfaktoren sind grundsätzlich neutral konzipiert, weil sie sich sowohl positiv als auch negativ für einen möglichen Vertrauensaufbau interpretieren lassen (vgl. ebd.). Der Prozess der Interpretation von Verhaltensbeobachten bezüglich eines Vertrauensfaktors läuft größtenteils unbewusst ab, da dazu erlernte und verinnerlichte Wahrnehmungs- und Interpretationsschemata herangezogen werden (Bacharach und Gambetta 1997, S. 156). Daher wird Vertrauen als direkt wahrnehmbar empfunden, obwohl es das eigentliche Ergebnis eines Interpretationsprozesses ist. Allerdings können sich die entsprechenden Interpretationsschemata von Kultur zu Kultur unterscheiden. Dies verweist auf den wichtigen Umstand der interkulturellen Vertrauensforschung, dass Vertrauensfaktoren keine objektiv feststellbaren Indikatoren sind (Münscher 2011, S. 46).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt den ökonomischen und gesellschaftlichen Wandel dar und begründet die Relevanz von Diversity Management und interkultureller Vertrauensentwicklung für die moderne betriebliche Erwachsenenbildung.

2. Begründungszusammenhänge für die Konzeptualisierung Interkultureller Erwachsenenbildung in Unternehmen: Dieses Kapitel analysiert statistische Daten und gesellschaftliche Trends wie Migration und Globalisierung, die den Bedarf an einer systematischen interkulturellen Erwachsenenbildung in Unternehmen unterstreichen.

3. Begriffliche Grundlagen: Hier werden die zentralen Begriffe Kultur sowie Multikultur und Interkultur definiert und im Kontext der aktuellen Forschung kritisch beleuchtet.

4. Diversity (Management) und Cultural Diversity (Management): Das Kapitel erläutert die Ursprünge und Dimensionen von Diversity Management sowie dessen strategische Bedeutung für Unternehmen im globalen Wettbewerb.

5. Interkulturelle Vertrauensforschung: Dieser Kernteil der Arbeit definiert Vertrauen, stellt ein Modell für dessen Entwicklung unter kulturellen Einflüssen vor und diskutiert die Konsequenzen für die Personalentwicklung.

6. Resümee: Das Resümee fasst die zentralen Thesen zusammen und reflektiert die Anwendbarkeit der entwickelten Modelle sowie die Rolle von Führungskräften bei der Umsetzung.

7. Literaturverzeichnis: Dies ist eine Zusammenstellung aller verwendeten Quellen und Referenzen, auf die im Text Bezug genommen wurde.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Erwachsenenbildung, Diversity Management, Cultural Diversity Management, Vertrauensentwicklung, Vertrauensfaktoren, interkulturelle Kompetenz, Personalentwicklung, Organisationswandel, kulturelle Differenz, interkulturelle Kommunikation, Beziehungsmanagement, interkulturelle Führung, Globalisierung, Migrationshintergrund, Arbeitskultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Verknüpfung von Diversity Management und interkultureller Vertrauensentwicklung im betrieblichen Kontext, um eine effektive Zusammenarbeit in kulturell heterogenen Teams zu ermöglichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen die betriebliche Erwachsenenbildung, Diversity Management, interkulturelle Vertrauensforschung sowie die daraus abgeleiteten Implikationen für die Personal- und Organisationsentwicklung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es zu untersuchen, wie (Cultural) Diversity Management in der betrieblichen interkulturellen Erwachsenenbildung eingesetzt werden kann und ob interkulturelle Vertrauensentwicklung ein geeignetes Instrument für diesen Prozess darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Basis einer umfassenden Literaturanalyse und unter Einbezug empirischer Forschungsergebnisse (insbesondere der Studie von Münscher, 2011) Modelle zur Vertrauensentwicklung konstruiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Begriffe, die Vorstellung von Implementierungsstrategien für Diversity Management und die detaillierte Analyse der interkulturellen Vertrauensforschung inklusive eines speziellen Modells zur Vertrauensentwicklung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind Interkulturelle Erwachsenenbildung, Diversity Management, Vertrauensentwicklung, Organisationswandel und interkulturelle Kommunikation.

Warum wird im Modell zwischen Faktordiagnose und Vertrauensbildung unterschieden?

Die Unterscheidung ist notwendig, da die Diagnose (Interpretation von Verhalten) und die anschließende Vertrauensbildung (Generalisierung und Handlungsabsicht) zwei getrennte, kulturell beeinflusste Schritte darstellen, die jeweils zu Missverständnissen führen können.

Welche Rolle spielt die Führungsebene bei der Vertrauensentwicklung?

Führungskräfte nehmen eine Vorbildfunktion ein; ihre eigene Haltung zu Vielfalt und ihr bewusster Umgang mit unterschiedlichen Vertrauensfaktoren sind entscheidend für den Erfolg des gesamten organisationalen Wandels.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Interkulturelle Erwachsenenbildung im Unternehmen
Untertitel
Interkulturelle Vertrauensentwicklung im Rahmen von (Cultural) Diversity Management
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Note
1,7
Autor
Stefan Göller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
28
Katalognummer
V454630
ISBN (eBook)
9783668877160
ISBN (Buch)
9783668877177
Sprache
Deutsch
Schlagworte
interkulturelle erwachsenenbildung unternehmen vertrauensentwicklung rahmen cultural diversity management
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Göller (Autor:in), 2018, Interkulturelle Erwachsenenbildung im Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/454630
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Leseprobe aus  28  Seiten
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