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Kommunale Wirtschaftsförderung und unternehmerische Standortwahl im Standortwettbewerb

Title: Kommunale Wirtschaftsförderung und unternehmerische Standortwahl im Standortwettbewerb

Term Paper (Advanced seminar) , 2017 , 23 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Holger Eknem (Author)

Geography / Earth Science - Economic Geography

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Das Ziel dieser Arbeit ist es, aufzuzeigen, in welcher Form Zusammenhänge zwischen kommunalen Wirtschaftsförderungen und Standortentscheidungen von Unternehmen bestehen können. Insbesondere die Möglichkeiten der Beeinflussung unternehmerischer Standortentscheidungen durch gezielte Maßnahmen der Wirtschaftsförderung werden betrachtet um somit die konkrete Rolle der (kommunalen) Wirtschaftsförderung darzulegen.

Ausgangspunkt sind hierzu theoretische Ansätze um die Standortwahl von Unternehmen zu erklären, wobei der Fokus vor allem auf den verschiedenen Standortfaktoren liegt. Daran anschließend werden diverse Aspekte der kommunalen Wirtschaftsförderung genauer beleuchtet. Ebenso werden die Standortanforderungen der BMW Group im Standortentscheidungsprozess für den Standort Leipzig-Pleißig vorgestellt.

Zur besseren Untersuchung gliedert sich die Arbeit in vier Kapitel: Nach den einleitenden Worten (1. Kapitel) werden im zweiten Kapitel theoretische Ansätze zur Erklärung der Standortwahl von Unternehmen im Standortwettbewerb vorgestellt. Zudem wird auf den Wirtschaftsstandort (2.1) und die Standortfaktoren (2.2) eingegangen. Im dritten Kapitel wird die Rolle kommunaler Wirtschaftsförderungen im Standortwettbewerb beleuchtet, wobei in Kapitel 3.1 zuerst grundlegend erläutert wird, was unter kommunaler Wirtschaftsförderung zu verstehen ist. Anschießend widmet sich Kapitel 3.2 den Zielen und Strategien im Standortwettbewerb, bevor abschließend die Herausforderungen im Standortwettbewerb (Kapitel 3.3) genannt werden. Daran schließt sich in Kapitel 4 das Beispiel der Standortwahl der BMW Group für den Standort Leipzig-Pleißig an. Hierbei wird gesondert auf die Standortkriterien (Kapitel 4.1) sowie die endgültige Standortwahl (Kapitel 4.2) eingegangen. Zum Schluss folgt in Kapitel 5 eine Zusammenfassung, die eine kritische Beurteilung der Ergebnisse ermöglichen und die Arbeit abschließen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Ansätze zur Erklärung der Standortwahl von Unternehmen im Standortwettbewerb

2.1 Wirtschaftsstandort

2.2 Standortfaktoren

3 Die Rolle kommunaler Wirtschaftsförderungen im Standortwettbewerb

3.1 Kommunale Wirtschaftsförderung und ihre Rolle im Standortwettbewerb

3.2 Ziele und Strategien im Standortwettbewerb

3.3 Herausforderungen im Standortwettbewerb

4 Beispiel: Standortwahl BMW Group Leipzig-Plaußig

4.1 Standortkriterien

4.2 Standortwahl

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Zusammenhänge zwischen kommunalen Wirtschaftsförderungen und den Standortentscheidungen von Unternehmen, um aufzuzeigen, wie Städte durch gezielte Standortpolitik unternehmerische Investitionen beeinflussen können.

  • Theoretische Grundlagen zur Standortwahl und zu Standortfaktoren
  • Die Funktion und strategische Ausrichtung kommunaler Wirtschaftsförderung
  • Herausforderungen im globalen Standortwettbewerb
  • Fallstudie zur Ansiedlung des BMW-Werks in Leipzig-Plaußig

Auszug aus dem Buch

2.1 Wirtschaftsstandort

Zentrales Element für die vorliegende Arbeit ist der Begriff Wirtschaftsstandort. Vorweg ist zu sagen, dass es für den Terminus ‚Standort‘ in der Literatur sehr verschiedene Perspektiven gibt. Während einzelne Arbeiten eine einzelbetriebsbezogene Perspektive einnehmen (u.a. Bienert 1996), betrachten andere Arbeiten den Standort mittels einer überbetrieblichen, eher regionalorientierten Perspektive (u.a. Thierstein 1999).

Nähert man sich dem ‚Standort‘ auf sprachlicher Ebene, findet man im Duden (2016: 1) für den Begriff zuerst einmal allgemeingültige drei Erklärungen: 1. „Ort, Punkt, an dem jemand, etwas steht, sich befindet; 2. (Militär) Ort, in dem Truppenteile, militärische Dienststellen, Einrichtungen und Anlagen ständig untergebracht sind; Garnison; 3. (Wirtschaft) geografischer Ort, Raum (z. B. Stadt, Region, Land), wo oder von wo aus eine bestimmte wirtschaftliche Aktivität stattfindet“.

Die ersten beiden Definitionen sind für vorliegende Arbeit nicht zielführend und werden daher nicht weiter vertieft. Hilfreich ist jedoch die dritte Definition, die den Standort bereits aus einer ökonomischen Sichtweise betrachtet und beschreibt. Recherchiert man nun den Begriff in einschlägiger Fachliteratur zum Thema, so findet der Terminus eine Konkretisierung. In der Raumwirtschaftslehre wird der Wirtschaftsstandort beispielsweise insgesamt als ein Ort wirtschaftlicher Aktivität beschreibt (Bathelt & Glückler 2012: 78; Kulke 2008: 17). Auch die Definition von Eckey (2008: 15) definiert den (Wirtschafts-)Standort wie folgt: „Als Standort bezeichnet man in der Regionalökonomie eine vom Menschen für bestimmte Nutzungen, insbesondere die Produktion von Gütern und Dienstleistungen ausgewählten Raumpunkt.“ Ein Standort ist demnach ein aus einer Vielzahl an Eigenschaften zusammengesetztes Konstrukt (Balderjahn 2000: 40).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des globalen Standortwettbewerbs ein und definiert das Ziel der Arbeit, die Rolle kommunaler Wirtschaftsförderungen bei Standortentscheidungen zu analysieren.

2 Theoretische Ansätze zur Erklärung der Standortwahl von Unternehmen im Standortwettbewerb: Dieses Kapitel erläutert definitorisch den Begriff des Wirtschaftsstandorts und diskutiert die Bedeutung von harten sowie weichen Standortfaktoren für die Ansiedlung von Unternehmen.

3 Die Rolle kommunaler Wirtschaftsförderungen im Standortwettbewerb: Hier werden Aufgaben, Strategien und Herausforderungen kommunaler Wirtschaftsförderungen beleuchtet, wobei insbesondere die aktive Vermittlerrolle der Kommunen im Vordergrund steht.

4 Beispiel: Standortwahl BMW Group Leipzig-Plaußig: Dieses Kapitel veranschaulicht anhand eines konkreten Praxisbeispiels, welche Kriterien für eine industrielle Großansiedlung entscheidend waren und wie die BMW Group den Standort Leipzig-Plaußig wählte.

5 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion der Ergebnisse und betont die Notwendigkeit ganzheitlicher, flexibler Ansätze in der regionalen Wirtschaftsförderung.

Schlüsselwörter

Standortwettbewerb, Wirtschaftsförderung, Standortwahl, Standortfaktoren, Standortmarketing, BMW Group, Leipzig, regionale Wirtschaft, Industrieförderung, Standortpolitik, Standortmanagement, Unternehmensexpansion, Strukturwandel, Globalisierung, Standortvorteil

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht, wie kommunale Wirtschaftsförderungen die Ansiedlung von Unternehmen beeinflussen können und welche Faktoren im globalen Wettbewerb um neue Unternehmensstandorte eine entscheidende Rolle spielen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung von Standortwahlprozessen, die Definition und Einordnung von harten und weichen Standortfaktoren sowie die praktischen Instrumente und Herausforderungen der kommunalen Wirtschaftsförderung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, in welcher Form Zusammenhänge zwischen Wirtschaftsförderungsmaßnahmen einer Kommune und den Standortentscheidungen von Unternehmen bestehen und inwieweit diese durch die Politik gezielt steuerbar sind.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse wirtschaftsgeographischer Theorien sowie einer Fallstudienanalyse zur Standortentscheidung der BMW Group für das Werk in Leipzig-Plaußig.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil der Untersuchung?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Standortfaktoren und eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Rolle kommunaler Wirtschaftsförderungen, abgerundet durch die empirische Analyse des BMW-Fallbeispiels.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit zusammenfassen?

Die wichtigsten Begriffe sind Standortwettbewerb, Wirtschaftsförderung, Standortwahl, Standortfaktoren, Standortmarketing und regionale Wirtschaftsentwicklung.

Warum war das Beispiel der BMW Group Leipzig-Plaußig für die Arbeit so relevant?

Dieses Beispiel verdeutlicht, dass neben rein betriebswirtschaftlichen Kostenfaktoren auch ein Zusammenspiel aus weichen Standortfaktoren und politischer Unterstützung eine entscheidende Rolle für eine Großinvestition spielt.

Welche Rolle spielt die interkommunale Zusammenarbeit laut den Ergebnissen?

Die Arbeit betont, dass interkommunale Kooperation und ein „innovationsförderndes Klima“ durch Vernetzung mit Hochschulen und Akteuren vor Ort wesentlich sind, um als Standort langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

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Details

Title
Kommunale Wirtschaftsförderung und unternehmerische Standortwahl im Standortwettbewerb
College
University of Osnabrück
Grade
1,3
Author
Holger Eknem (Author)
Publication Year
2017
Pages
23
Catalog Number
V453824
ISBN (eBook)
9783668856806
ISBN (Book)
9783668856813
Language
German
Tags
Wirtschaftsförderung Standortwahl Standortwettbewerb Wirtschaftsstandort Förderung Standortwahl BMW
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Holger Eknem (Author), 2017, Kommunale Wirtschaftsförderung und unternehmerische Standortwahl im Standortwettbewerb, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/453824
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