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Studiengebühren und Soziale Gerechtigkeit

Title: Studiengebühren und Soziale Gerechtigkeit

Elaboration , 2011 , 14 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Franziska Rief (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

Seit Anfang des Jahres 2005 bleibt es in Deutschland den Bundesländern überlassen, ob diese allgemeine Studiengebühren, also Gebühren, welche unabhängig von der individuellen Studiendauer zu entrichten sind, einführen oder darauf verzichten. Insgesamt hat das bis jetzt in sieben Bundesländern zu einer Einführung geführt, wobei zwei diese bereits wieder abgeschafft haben. Im Zuge dieser Entwicklung kommt in der Bildungspolitik und der Zivilgesellschaft immer wieder die Frage der Sozialen Gerechtigkeit auf. Die unionsgeführten Bundesländer verweisen darauf, dass Studiengebühren zu keiner sozialen Benachteiligung führen. Vielmehr würden die Studenten durch eine verbesserte Lehre an den Hochschulen profitieren. Diese parteipolitische Gesinnung gibt der CDU-Politiker Dr. Reinhard Löffler des Landtags Baden-Württemberg in einem Film wieder. Die SPD hingegen spricht sich eher gegen Studiengebühren aus, da diese die soziale Ungerechtigkeit fördern würde.

Auch innerhalb der Gesellschaft gibt es kein einheitliches Bild. Um sich überhaupt einen Standpunkt zu diesem Thema erlauben zu können, bedarf es dem nötigen Fachwissen. Deshalb umfasst die vorliegende Ausarbeitung die folgenden Inhalte: Die Rahmenbedingungen der Studiengebühren (Punkt 2), Die Studiengebühren für das Erststudium in der BRD (Punkt 3), Das Verständnis sozialer Gerechtigkeit im Hochschulbildungssystem (Punkt 4), Der empirische Forschungstand (Punkt 5) und Das Fazit (Punkt 6).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Die Einleitung

2 Die Rahmenbedingungen der Studiengebühreneinführung

2.1 Die Entwicklung der Studentenzahlen und die bildungspolitische Bedeutung

2.2 Die Hochschulbildungspolitik und die Gesetzgebung

2.3 Die Finanzierung der Hochschulbildung

3 Die Studiengebühren für das Erststudium in der BRD

3.1 Die Übersicht

3.2 Die sozialverträgliche Ausgestaltung

4 Das Verständnis sozialer Gerechtigkeit im Hochschulbildungssystem

4.1 Die Chancengleichheit

4.2 Die Verteilungsgerechtigkeit

5 Der empirische Forschungstand

5.1 Die Darstellung sozialer Selektion im Bildungssystem

5.2 Die Studien zur Verteilungsgerechtigkeit

5.3 Die Studie des HIS-Hochschul-Informations-SystemGmbH

6 Das Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Ausarbeitung analysiert den Zusammenhang zwischen der Einführung allgemeiner Studiengebühren in Deutschland und der damit verbundenen Problematik der sozialen Gerechtigkeit im Bildungssystem. Dabei wird insbesondere untersucht, ob die Erhebung von Gebühren zu einer sozialen Selektion führt und inwieweit die gesetzlichen Ausgestaltungen den Anforderungen an die Chancengleichheit und Verteilungsgerechtigkeit gerecht werden.

  • Historische Entwicklung der Hochschulbildung und bildungspolitische Rahmenbedingungen
  • Strukturen und Ausgestaltung von Studiengebühren in verschiedenen Bundesländern
  • Theoretische Grundlagen zur Chancengleichheit und Verteilungsgerechtigkeit
  • Empirische Untersuchung der sozialen Selektion im deutschen Bildungssystem
  • Analyse der Auswirkungen von Studiengebühren auf das Studierverhalten

Auszug aus dem Buch

5.1 Die Darstellung sozialer Selektion im Bildungssystem

Zum vollständigen Verständnis, weshalb die Frage nach der sozialen Gerechtigkeit von Studiengebühren zu derart überhitzten Debatten führt, gehört die Betrachtung der Hochschulbildungsbeteiligung von Kindern aus nichtakademischen gegenüber Jungen und Mädchen aus akademischen Verhältnissen, wie sie in der nachfolgenden Abbildung dargestellt ist.

Die wesentlichen Ergebnisse dieser Auswertung sollen ebenfalls schriftlich erläutert werden: Bei diesem Extremgruppenvergleich von jeweils 100 Kindern von Akademikern und 100 Kindern von Vätern ohne Hochschulabschluss auf der anderen Seite zeigt sich beim Übergang auf die Sekundarstufe 2, der gymnasialen Oberstufe 11-13, mit 88% versus 46% bereits ein deutlicher selektiver Unterschied. Dieser verstärkt sich nochmals, denn mit 83% ist die Studienanfängerquote von Akademikern dreieinhalb Mal so hoch wie die der Kinder von Nichtakademikern (23%). (vgl. BMBF 2007, DSW/HIS 18. Sozialerhebung S.8 )

Zusammenfassung der Kapitel

1 Die Einleitung: Beschreibt die politische Debatte um die Einführung von Studiengebühren in Deutschland und umreißt den inhaltlichen Aufbau der Arbeit.

2 Die Rahmenbedingungen der Studiengebühreneinführung: Behandelt die historische Entwicklung der Studierendenzahlen, die hochschulpolitische Gesetzgebung und die finanzielle Situation der Hochschulen.

3 Die Studiengebühren für das Erststudium in der BRD: Bietet einen Überblick über die verschiedenen Gebührenmodelle der Bundesländer sowie deren Regelungen zur sozialen Verträglichkeit.

4 Das Verständnis sozialer Gerechtigkeit im Hochschulbildungssystem: Erläutert die theoretischen Konzepte der Chancengleichheit und Verteilungsgerechtigkeit im Kontext des deutschen Sozialstaates.

5 Der empirische Forschungstand: Analysiert Daten zur sozialen Selektion im Bildungssystem und diskutiert Studienergebnisse zur Verteilungsgerechtigkeit der Hochschulfinanzierung.

6 Das Fazit: Fasst zusammen, dass die vorliegenden Studien erste Hinweise auf eine durch Studiengebühren verstärkte soziale Selektion im Bildungssystem geben.

Schlüsselwörter

Studiengebühren, Soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit, Verteilungsgerechtigkeit, Hochschulbildung, soziale Selektion, Bildungspolitik, Studienfinanzierung, Studierendenzahlen, Hochschulrahmengesetz, Sozialerhebung, Bildungschancen, Erststudium, Bildungsbeteiligung, Nettotransfer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Einführung allgemeiner Studiengebühren in Deutschland auf die soziale Gerechtigkeit innerhalb des Hochschulbildungssystems.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den bildungspolitischen Rahmenbedingungen, der unterschiedlichen Ausgestaltung der Gebührenmodelle, theoretischen Gerechtigkeitskonzepten und empirischen Belegen zur sozialen Selektion.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, auf Basis des aktuellen Forschungsstandes zu prüfen, ob Studiengebühren die soziale Benachteiligung beim Zugang zu Hochschulbildung verstärken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Dokumentenanalyse, die aktuelle bildungspolitische Texte, Gesetzesvorgaben und quantitative Forschungsergebnisse (z.B. HIS-Studien) auswertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der politischen und finanziellen Rahmenbedingungen, eine Übersicht der aktuellen Studiengebührenmodelle sowie eine tiefgehende Analyse zur sozialen Selektion und Verteilungsgerechtigkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Studiengebühren, soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit, soziale Selektion und Hochschulfinanzierung definiert.

Wie unterscheiden sich die Gebührenmodelle der Bundesländer?

Die Modelle variieren stark zwischen einheitlichen Gebühren von 500 Euro bis hin zu nachgelagerten Gebührenmodellen, wie sie etwa im Stadtstaat Hamburg implementiert wurden.

Was belegen die Daten zur sozialen Selektion?

Die Daten zeigen eine deutliche Diskrepanz zwischen Kindern aus akademischen Verhältnissen und Kindern von Nichtakademikern, wobei die Studienanfängerquote der ersten Gruppe um ein Mehrfaches höher liegt.

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Details

Title
Studiengebühren und Soziale Gerechtigkeit
College
Munich University of Applied Sciences
Grade
1,7
Author
Franziska Rief (Author)
Publication Year
2011
Pages
14
Catalog Number
V452505
ISBN (eBook)
9783668850187
ISBN (Book)
9783668850194
Language
German
Tags
Studiengebühren Soziale Selektion Bildungssystem Hochschulfinanzierung Chancengerechtigkeit Verteilungsgerechtigkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Franziska Rief (Author), 2011, Studiengebühren und Soziale Gerechtigkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/452505
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