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Das Bildprogramm der Tomba degli Scudi. Ein Versuch der Deutung und Datierung der Malereien der Grabanlage

Title: Das Bildprogramm der Tomba degli Scudi. Ein Versuch der Deutung und Datierung der Malereien der Grabanlage

Term Paper (Advanced seminar) , 2012 , 40 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Martin Richter (Author)

Archaeology

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Wie der Titel bereits aussagt, soll das Bildprogramm der Tomba degli Scudi vorgestellt werden. Dabei versuche ich zum einen darauf zu achten, welche Themen der Malerei uns in dieser Grabanlage begegnen und inwiefern diese Malereien zueinander in Verbindung zu setzen sind, um eventuelle Zusammenhänge herauszustellen und aufzuzeigen. Als Ziel soll bei dieser Betrachtung die Fragen in Augenschein genommen werden, wer hier bestattet lag bzw. welche Bedeutung er in seinem Umfeld hatte.

Am Ende steht jedoch die Hauptfrage danach, in welche Zeit die Grabanlage zu datieren ist. Zu diesem Zwecke sollen vor allem Vergleiche für den gestalterischen Aspekt herangezogen werden, da – um das vorweg zu nehmen – es keine publizierten Funde in dieser Anlage gab. Als Vergleiche werden dabei vor allem Grabanlagen herangezogen, die einer ähnlichen Zeitstufe zuzuordnen sind. Solche Anlagen wären z.B. in Tarquinia die Tomba dell' Orco I, sowie in Orvieto die Tomba Golini I. Als Ziel soll am Ende noch die Klärung der Frage nach der Einordnung in den spätklassisch-hellenistischen Kontext stehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Tarquinia

1.2 Forschungsgeschichte

1.3 Ziele der Arbeit

2. Die spätklassische und hellenistische Zeit

3. Beschreibung und Deutung der Malereien

3.1 Die Rückwand

3.2 Die linke Wand

3.3 Die rechte Wand

3.4 Die Eingangswand

3.5 Die Nebenkammern

4. Die Datierung der Tomba degli Scudi

5. Fazit

6. Anhang

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich der detaillierten Untersuchung des Bildprogramms der etruskischen Tomba degli Scudi in Tarquinia. Das primäre Ziel besteht darin, die dargestellten Szenen inhaltlich zu deuten, die Bestatteten in ihrem sozialen Umfeld zu verorten und die Grabanlage durch stilistische Analysen und Vergleiche mit zeitgenössischen Monumenten präzise in den spätklassisch-hellenistischen Kontext einzuordnen.

  • Analyse der etruskischen Grabmalerei in der Spätklassik und im Hellenismus
  • Detaillierte Beschreibung und Ikonographie der Wandmalereien der Tomba degli Scudi
  • Untersuchung der heroisierenden Ahnen- und Magistrantendarstellungen
  • Datierung der Grabanlage basierend auf technischen Merkmalen und stilistischen Vergleichen
  • Interpretation der Grabinschriften und deren Beitrag zum sozialen Verständnis der Familie Velcha

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Rückwand

Die Rückwand des Grabes ist mit Hilfe architektonischer Glieder in einen linken und einen rechten Teil unterteilt (Abb. 15). Die Mitte der Wand markiert eine Tür, im Stile einer Porta Dorica. Sie ist besonders hervorgehoben durch ihren breiten Rahmen, der sie, sich aus roten und gelben Streifen zusammensetzend, mehrfach umrandet. Links und rechts dieser Tür wurden, als weiteres architektonisches Element, jeweils Fenster angebracht, die lediglich rot umrahmt wurden. Oberhalb sowie neben diesen Fenstern erstreckt sich die Dekoration, welche über einer Sockelzone beginnt, die wiederum mit einem Wellenband abschließt. Diese Sockelzone zieht sich durch den gesamten zentralen Raum der Anlage und wird nur durch die entsprechenden Türen unterbrochen. Zu beachten ist außerdem, dass in der rechten Türrahmung eine Inschrift angebracht worden ist, welche lautet: larθ : velχas // velθur[u]s : clan // larθialịṣla.

Zuerst möchte ich nun zu den Darstellungen links der Tür kommen (Abb. 16). Zwischen Fenster und Tür ist ein nackter Jüngling zu erkennen, welcher in der rechten Hand eine goldig-gelbe Kanne hält. Oberhalb des Fensters sehen wir ein rot-blau geflügeltes Wesen, das in eine ärmellose Tunika gekleidet ist. Es ist sitzend dargestellt und blickt nach rechts. Dabei hält es in der linken und der rechten Hand jeweils eine Art Hammer, den es schwingt.

Das Hauptfeld der Darstellung befindet sich links neben dem Fenster. Zu sehen sind zwei Togati. Sie blicken sich gegenseitig an. Der Rechte der beiden stützt sich auf einen Knotenstock. Die Gewänder der zwei Figuren sind außerdem geschmückt mit roten Saumbändern. Ihre Gesichter sind, im Gegensatz zu der übrigen Bemalung, nicht wirklich erhalten, wobei sich noch erkennen lässt, dass sie, wie fast alle, im Profil wiedergegeben sind. Links oberhalb ihrer Häupter befindet sich noch jeweils eine Inschrift, die die beiden als vel : vel[χa(s?]) und ḁrnθ: velχa bezeichnet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in den geographischen und historischen Kontext von Tarquinia ein und definiert die zentralen Fragestellungen sowie die Forschungsziele der Untersuchung.

2. Die spätklassische und hellenistische Zeit: Hier werden die künstlerischen Einflüsse und die soziokulturellen Rahmenbedingungen der etruskischen Grabmalerei in der Spätklassik und im Hellenismus beleuchtet.

3. Beschreibung und Deutung der Malereien: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die verschiedenen Wandflächen der Grabkammern, beschreibt die ikonographischen Elemente und bietet Interpretationsansätze für die dargestellten Bankettszenen und Magistrantenzüge.

4. Die Datierung der Tomba degli Scudi: Dieses Kapitel leitet durch stilistische Vergleiche und die Analyse technischer Details die chronologische Einordnung der Anlage in das 4. Jahrhundert v. Chr. ab.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse, die die Tomba degli Scudi als Zeugnis der machtvollen Familie Velcha und ihrer Einordnung in den spätklassischen Kontext bestätigt.

6. Anhang: Enthält das Quellen- und Literaturverzeichnis sowie ein detailliertes Verzeichnis der im Text referenzierten Abbildungen.

Schlüsselwörter

Etrusker, Tarquinia, Tomba degli Scudi, Grabmalerei, Spätklassik, Hellenismus, Ahnenkult, Bankettszene, Magistrantenzug, Inschriften, Velcha, Ikonographie, Jenseitsdarstellung, Chiaroscuro, Sepulkralkunst

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und Interpretation des Bildprogramms der etruskischen Grabanlage Tomba degli Scudi in Tarquinia.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die künstlerische Gestaltung, die ikonographische Bedeutung der Wandmalereien (wie Bankettszenen und Prozessionen) sowie die historische Einordnung der Anlage.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist die Klärung der Datierung der Malereien sowie die Deutung der dargestellten Personen und ihrer gesellschaftlichen Rolle innerhalb der aristokratischen Familie Velcha.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Der Autor nutzt die vergleichende kunsthistorische Analyse, bei der das Grab mit anderen zeitgenössischen Anlagen, wie der Tomba dell' Orco I oder der Tomba Golini I, verglichen wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte deskriptive Analyse aller Wandflächen der Tomba degli Scudi sowie eine entsprechende Deutung der jeweiligen Szenen und Inschriften.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind etruskische Grabmalerei, Spätklassik, Tomba degli Scudi, Ahnen-Heroisierung und die Familie Velcha.

Warum wird der Hintergrund der Malereien als wichtig erachtet?

Die dunkle Einfärbung des Hintergrunds wird als stilistisches Mittel interpretiert, um die dargestellten Szenen in die jenseitige Welt zu verorten.

Welche Bedeutung haben die in der Grabkammer aufgemalten Schilde?

Die Schilde fungieren als Statussymbole, die den militärischen Rang und den sozialen Status der Verstorbenen innerhalb der etruskischen Gesellschaft unterstreichen.

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Details

Title
Das Bildprogramm der Tomba degli Scudi. Ein Versuch der Deutung und Datierung der Malereien der Grabanlage
College
http://www.uni-jena.de/
Grade
1,3
Author
Martin Richter (Author)
Publication Year
2012
Pages
40
Catalog Number
V451394
ISBN (eBook)
9783668845152
ISBN (Book)
9783668845169
Language
German
Tags
Etrusker Buch Archäologie Italien Grab Grabkammer Tomba Tomba degli Scudi Bilder Bildprogramm Bild Deutung alte Kulturen Rom altes Italien Etruskisch Geschichte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Martin Richter (Author), 2012, Das Bildprogramm der Tomba degli Scudi. Ein Versuch der Deutung und Datierung der Malereien der Grabanlage, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/451394
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