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Wirkung und Ursachen des geschlechtsspezifischen Kommunikationsverhaltens

Title: Wirkung und Ursachen des geschlechtsspezifischen Kommunikationsverhaltens

Term Paper , 2018 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Elena Höppner (Author)

Pedagogy - Miscellaneous Topics

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„Männer wollen Informationen austauschen, Frauen über ihre Gefühle reden“, „Männer sagen direkt was sie wollen, Frauen drücken sich unklar aus und erwarten, dass man erkennt was sie wollen.“ Die Liste derartiger Aussagen über die Kommunikation von Männern und Frauen lässt sich problemlos weiterführen. In wenigen Themenbereichen gibt es so viele Vorurteile und Verallgemeinerungen, dass sie sogar in Comedyshows regelmäßig und zuverlässig ihren Eingang finden.

Inwiefern diese gängigen Thesen die Unterschiede im Kommunikationsverhalten von Frauen und Männern treffend zusammenfassen, lässt sich sicherlich diskutieren. Was durch die Präsenz dieses Themas allerdings schon deutlich wird ist, dass sich die Kommunikation zwischen den Geschlechtern stark unterscheidet. So
verstehen Frauen das Kommunikationsverhalten von Männern oftmals nicht bzw. falsch und andersherum, sodass Missverständnisse – vor allem in der Partnerschaft – fast unumgänglich sind.

Einige Kommunikationswissenschaftler bezeichnen die Kommunikation von Männern und Frauen gar als „interkulturelle Kommunikation“ – laut ihnen kommunizieren die beiden Geschlechter also im selben Maße unterschiedlich wie Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen es tun. In Anbetracht dessen, dass Männer und Frauen tagtäglich sowohl privat als auch beruflich miteinander (erfolgreich) kommunizieren müssen, wird die Relevanz dieses Themas offenbar.

In Annäherung an dieses ist meiner Meinung nach zunächst interessant, inwiefern sich die Geschlechter tatsächlich konkret in ihrem Kommunikationsverhalten unterscheiden. Daher möchte ich in dieser Arbeit zuerst die geschlechtsspezifischen Unterschiede aufführen und dabei auch ihre jeweilige Wirkung beleuchten. Des Weiteren stellt sich natürlich die Frage nach den Gründen für diese großen Unterschiede; diese lassen sich in zwei verschiedenen Erklärungsansätzen zusammenfassen, auf die ich im zweiten Teil eingehen möchte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Unterschiede im verbalen und nonverbalen Kommunikationsverhalten von Frauen und Männern

3. Erklärungsansätze für Unterschiede im geschlechtsspezifischen Kommunikationsverhalten

3.1 Biologische Geschlechterforschung - Geschlecht und Sexualität

3.2 Genderforschung – Geschlecht als soziale Konstruktion

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die geschlechtsspezifischen Differenzen im verbalen und nonverbalen Kommunikationsverhalten und analysiert deren Ursachen sowie Auswirkungen auf den beruflichen und privaten Alltag. Im Fokus steht dabei die Frage, wie Körpersprache als Ausdruck von Geschlechterrollen fungiert und inwiefern biologische oder sozialkonstruktivistische Ansätze diese Unterschiede erklären können.

  • Analyse des verbalen und nonverbalen Kommunikationsverhaltens
  • Vergleich anatomischer und körpersprachlicher Ausdrucksformen
  • Einfluss biologischer Evolutionsfaktoren auf die Partnerwahl und das Auftreten
  • Soziologische Perspektive der Genderforschung ("doing gender")
  • Bedeutung der Kommunikation für berufliche Kompetenzzuschreibungen

Auszug aus dem Buch

3.1 Biologische Geschlechterforschung - Geschlecht und Sexualität

Da dieser Ansatz vermutlich allgemein eher unbekannter ist, muss hier etwas weiter ausgeholt werden, um ihn richtig zu verstehen. Grundsätzlich geht er, wie bereits erwähnt, davon aus, dass die Unterschiede im männlichen und weiblichen Kommunikationsverhalten auf biologische Gründe zurückzuführen sind (vgl. ebd., S. 129). Um die Unterschiede in der Körpersprache also zu verstehen, müssen zunächst die „biologischen Unterschiede“ beleuchtet werden. Diese bedürfen nun der angekündigten genaueren Erläuterung:

Selbsterklärend beziehen sich „biologischen Unterschiede“ von Männern und Frauen auf das Sexualitäts- und Fortpflanzungsverhalten. Sie sind dabei nicht nur bei der Spezies Mensch, sondern auch bei Säugetieren zu beobachten. Grundlage der biologischen Geschlechterforschung ist die Erkenntnis, dass männliche und weibliche Säuger „sehr unterschiedlich in ihre Nachkommenschaft investieren“ (ebd.). Das bedeutet, dass der Aufwand, der in die Nachkommenschaft gesteckt wird, für männliche und weibliche Säuger ganz unterschiedlich aussieht. Er unterscheidet sich zwischen den Geschlechtern sowohl in seiner Form (investierte Kalorien, körperliche Belastung oder Opportunitätskosten) als auch in seinem Zeitpunkt (während der Werbung um den Partner, der Schwangerschaft oder der Aufzucht) (vgl. ebd.).

Dies wird klarer, wenn man sich einzeln anschaut, was Nachkommen und damit „Elternschaft“ jeweils für Weibchen und Männchen bedeuten. Während Nachkommen für Männchen bedeuten, einmalig Sperma zu investieren, bedeuten sie für Weibchen eine sowohl lange als auch ressourcenreiche Investition: Angefangen bei der langen Schwangerschaft, über Geburt, energieaufwändige Stillzeit und anschließende Aufzucht. Dadurch, dass zumindest menschliche Kinder recht lange unselbstständig und damit auf die Mutter angewiesen sind, muss diese also nicht nur Kalorien, sondern auch Zeit und Aufmerksamkeit investieren (vgl. ebd.). Hier wird somit deutlich, dass Nachkommen für Männchen und Weibchen einen sehr unterschiedlichen Aufwand bedeuten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der geschlechtsspezifischen Kommunikation ein und beleuchtet die Relevanz von Vorurteilen sowie die Notwendigkeit einer wissenschaftlichen Betrachtung der Unterschiede.

2. Unterschiede im verbalen und nonverbalen Kommunikationsverhalten von Frauen und Männern: Dieses Kapitel vergleicht die Körpersprache, Gestik und den verbalen Ausdruck beider Geschlechter und zeigt auf, wie durch raumeinnehmendes oder zurückhaltendes Verhalten verschiedene Eindrücke von Dominanz und Kompetenz entstehen.

3. Erklärungsansätze für Unterschiede im geschlechtsspezifischen Kommunikationsverhalten: Hier werden die beiden theoretischen Hauptsäulen vorgestellt: Die biologische Forschung, die von evolutionsbiologischen Reproduktionsvorteilen ausgeht, und die Genderforschung, die Geschlecht als soziale Konstruktion und gesellschaftliches Produkt definiert.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Analyse zusammen und betont, dass Körpersprache maßgeblich den ersten Eindruck prägt, weshalb das Bewusstsein für diese Verhaltensmuster entscheidend ist, um berufliche Nachteile zu kompensieren.

Schlüsselwörter

Kommunikationsverhalten, Körpersprache, Geschlechtsspezifisch, Genderforschung, Biologische Geschlechterforschung, Nonverbale Kommunikation, Soziale Konstruktion, Doing Gender, Reproduktionserfolg, Partnerwahl, Dominanz, Kooperation, Kompetenz, Sozialisation, Interaktion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Ursachen und Wirkungen von Unterschieden im Kommunikationsverhalten zwischen Männern und Frauen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der nonverbalen Kommunikation liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Vergleich von verbalem und nonverbalem Ausdruck, biologische Erklärungsmodelle der Geschlechterunterschiede sowie soziologische Ansätze der Genderforschung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Kommunikation aufzuzeigen, deren Ursprünge zu beleuchten und Strategien zu diskutieren, wie Frauen Nachteile durch unbewusste Körpersprache abmildern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse, um bestehende kommunikationswissenschaftliche, biologische und soziologische Theorien zu vergleichen und auf das Thema der geschlechtsspezifischen Kommunikation anzuwenden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert konkrete Unterschiede in Körperhaltung, Gestik und Sprache sowie die theoretischen Hintergründe, unterteilt in die biologische Geschlechterforschung und die Genderforschung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören insbesondere die "soziale Konstruktion" von Geschlecht, "Doing Gender" und die Auswirkungen von Körpersprache auf die Wahrnehmung von Kompetenz.

Wie erklärt die Biologie die Unterschiede in der Körpersprache?

Die Biologie betrachtet Körpersprache als eine konditionale Verhaltensstrategie, die darauf ausgerichtet ist, den Reproduktionserfolg zu maximieren, indem Geschlechter durch ihr Auftreten Attraktivitätsmerkmale betonen.

Wie unterscheidet sich der Ansatz des "Doing Gender" davon?

Die Genderforschung sieht Kommunikation nicht als biologisch determiniert, sondern als einen andauernden, interaktiven Prozess ("Doing Gender"), bei dem Geschlechtsidentität durch das alltägliche, gesellschaftlich erwartete Handeln erst hervorgebracht wird.

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Details

Title
Wirkung und Ursachen des geschlechtsspezifischen Kommunikationsverhaltens
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Grade
1,3
Author
Elena Höppner (Author)
Publication Year
2018
Pages
18
Catalog Number
V450803
ISBN (eBook)
9783668839489
ISBN (Book)
9783668839496
Language
German
Tags
wirkung ursachen kommunikationsverhaltens
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Elena Höppner (Author), 2018, Wirkung und Ursachen des geschlechtsspezifischen Kommunikationsverhaltens, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/450803
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