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Umsatzsteuerliche und zollrechtliche Aspekte des Internethandels

Title: Umsatzsteuerliche und zollrechtliche Aspekte des Internethandels

Seminar Paper , 2018 , 25 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Julian Schneidereit (Author)

Business economics - Accounting and Taxes

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„Wer hätte vor 25 Jahren z.B. vorausgesehen, dass Musik, Filme und Computerspiele über elektronische Medien aus allen Teilen der Welt in Sekundenbruchteilen „geliefert“ werden können.“ Dieser von Kemper formulierte Gedankengang erweitert um die von Gothmann unter anderem ausgesprochene Empfindung: „Ob Schuhe, Sportartikel oder Elektrogeräte – dem Konsumenten suggeriert das Netz eine scheinbar unendliche Verfügbarkeit an Waren“ beschreibt die derzeit rasant wachsende Popularität des Internethandels treffend. In diesem Zusammenhang gilt es allerdings nicht zu vernachlässigen, dass neue technologische Entwicklungen auch immer Fragen an das Steuerrecht stellen. So birgt der sich rasch wandelnde Themenbereich „E-Commerce“ vor allem auch Herausforderungen für Umsatzsteuer- und Zollrecht. Während die ertragssteuerliche Betrachtung des Internethandels vor allem für Unternehmen von Bedeutung ist, hat die umsatzsteuerliche Behandlung zudem große Auswirkungen auf den Endverbraucher. Aus diesem Grund differenzieren zahlreiche „Sonderregelungen“ des Umsatzsteuerrechts danach, ob Geschäfte auf B2B- (business to business) oder B2C- (business to consumer) Ebene geschlossen werden, so auch die populäre „Versandhandelsregelung“ i.S.d. Art. 33 ff. MwStSystRL, die ihre Umsetzung in § 3c des deutschen Umsatzsteuergesetzes fand. Jene wird häufig als Beispiel dafür genommen, dass das europäische Umsatzsteuerrecht den Entwicklungen des Internethandels häufig noch „hinterherhinkt“. Dieses vermeintliche „Hinterherhinken“ zum Anlass genommen, wird in der nachfolgenden Ausarbeitung auf ausgewählte Problemfelder des E-Commerce in Bezug auf die umsatzsteuerliche Betrachtung eingegangen. Anschließend sollen die im Rahmen des sog. „Digitalpaketes“ des Rats der Europäischen Union geplanten Rechtsänderungen des Internethandels eine kritische Würdigung erfahren. Abschließend werden in der Schlussbetrachtung die eingangs skizzierten Gedankengänge nochmals aufgegriffen, maßgebliche Erkenntnisse der Zwischenfazits zusammengefasst und ein kurzer Ausblick gegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Betrachtung ausgewählter Problemfelder

2.1 Abgrenzung Lieferung und sonstige Leistung im Internethandel

2.1.1 Darstellung der Problematik

2.1.2 Kritische Würdigung

2.1.3 Zwischenfazit

2.2 Differenzierung der anwendbaren Steuersätze im Internethandel

2.2.1 Darstellung der Problematik

2.2.2 Kritische Würdigung

2.2.3 Zwischenfazit

2.3 Ausblick auf geplante Rechtsänderungen im Bereich E-Commerce

2.3.1 Darstellung der Problematik

2.3.2 Kritische Würdigung

2.3.2.1 Neuregelungen zum 01.01.2019

2.3.2.2 Neuregelungen zum 01.01.2021

2.3.3 Zwischenfazit

3. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit analysiert die umsatzsteuerliche und zollrechtliche Komplexität im Internethandel. Ziel ist es, die Herausforderungen bei der Abgrenzung von Leistungen und Steuersätzen sowie die Auswirkungen geplanter Rechtsänderungen des EU-Digitalpakets kritisch zu würdigen.

  • Abgrenzung zwischen Lieferung und sonstiger Leistung
  • Differenzierung anwendbarer Steuersätze im Internethandel
  • Kritische Analyse der Rechtsänderungen durch das Digitalpaket
  • Einfluss des Bestimmungslandprinzips und MOSS-Verfahrens
  • Problematik der Einbeziehung von Online-Plattformen

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Kritische Würdigung

Dem folgenden Kapitel sei vorangestellt, dass sich die in dieser Ausarbeitung thematisierte Problematik der Abgrenzung ausschließlich auf mit Online-Umsätzen in Verbindung stehende Transaktionen bezieht, nicht aber auf Lieferungen und sonstige Leistungen im Rahmen von reinen Offline-Umsätzen, da hier die Verknüpfung zum Internethandel keine Konsequenzen für die Unterscheidung impliziert. Die hierbei auftretenden Schwierigkeiten lassen sich anhand des folgenden Beispiels verdeutlichen.

Vertrieb von „Büchern“ und „Zeitschriften“

Der Verkauf von Büchern und Zeitschriften (hierunter werden sowohl Druckerzeugnisse, E-Books, E-Paper, Hörbücher, Hörspiele und Hörzeitschriften subsumiert) richtet sich hinsichtlich der Abgrenzung zwischen Lieferung und sonstiger Leistung maßgeblich nach dem Weg der Leistungserbringung. Werden vorgenannte Medien (sofern möglich) als Druckerzeugnisse oder auf einem Speichermedium geliefert, wird dies als Lieferung qualifiziert. Sobald die Übertragung allerdings per Internetdownload erfolgt, liegt eine auf elektronischem Weg erbrachte sonstige Leistung vor. Es wird deutlich, dass die auf in dieser Ausarbeitung abgezielte Abgrenzung zwischen Lieferung und sonstiger Leistung überwiegend durch die Differenzierung der elektronisch erbrachten Dienstleistungen charakterisiert wird. Grund hierfür ist, dass die Unterscheidung zwischen Lieferung und sonstiger Leistung innerhalb der Offline-Geschäfte unabhängig davon geschieht, ob Leistungen im Internet erbracht werden. Elektronisch erbrachte Dienstleitungen hingegen sind definitionsgemäß nur im Zusammenhang mit Internethandel aufzufinden und implizieren das Wesen einer sonstigen Leistung.

Gerade aber diese Abgrenzung der elektronisch erbrachten Dienstleistung stellt häufig eine große Herausforderung dar, da, wie bereits beschrieben, keine Legaldefinition des Begriffs existiert. Aufgrund dieser Rechtsunsicherheit, hat die Europäische Kommission im Arbeitspapier Nr. 843 definiert, dass eine elektronisch erbrachte Dienstleistung vorliegt, wenn folgende vier Kriterien kumulativ erfüllt sind (vgl. nachfolgende Grafik).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Herausforderungen des Internethandels für das Umsatzsteuer- und Zollrecht ein und skizziert die Notwendigkeit einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Digitalpaket.

2. Betrachtung ausgewählter Problemfelder: Dieses Hauptkapitel analysiert detailliert die Abgrenzung von Leistungen, die Problematik der Steuersatz-Differenzierung und die bevorstehenden Änderungen durch geplante EU-Rechtsvorschriften.

3. Fazit: Das Fazit resümiert die enorme Komplexität der umsatzsteuerlichen Behandlung im Internethandel und betont, dass die fortlaufende Anpassung an digitale Geschäftsmodelle unabdingbar bleibt.

Schlüsselwörter

Internethandel, Umsatzsteuer, E-Commerce, Lieferung, Sonstige Leistung, Bestimmungslandprinzip, Digitalpaket, MOSS-Verfahren, Steuersatz, EU-Recht, Online-Plattformen, Versandhandelsregelung, Mehrwertsteuer, Rechtsunsicherheit, Online-Umsätze

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den komplexen umsatzsteuerlichen und zollrechtlichen Herausforderungen, die sich durch den rasant wachsenden Internethandel ergeben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Abgrenzung zwischen Lieferungen und sonstigen Leistungen, die richtige Anwendung von Steuersätzen sowie die Analyse der neuen EU-Regelungen des sogenannten Digitalpakets.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Leser für die Problematik der umsatzsteuerlichen Behandlung zu sensibilisieren und eine kritische Würdigung der geplanten Rechtsänderungen im Bereich E-Commerce vorzunehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor führt eine theoretische Analyse durch, bei der er Fachliteratur, Rechtsquellen und Urteile heranzieht, um die aktuelle Rechtssituation und deren Lücken aufzuzeigen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Abgrenzung von Leistungen, die Differenzierung der anwendbaren Steuersätze sowie einen Ausblick auf die Neuregelungen zum 01.01.2019 und 01.01.2021.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Internethandel, Umsatzsteuer, Bestimmungslandprinzip, MOSS-Verfahren und Digitalpaket.

Wie werden elektronisch erbrachte Dienstleistungen definiert?

Da keine gesetzliche Legaldefinition existiert, basiert die Einordnung oft auf Kriterien der Europäischen Kommission, wie etwa dem Grad der automatisierten Erbringung.

Welche Rolle spielen Online-Plattformen in den neuen Regelungen?

Ab 2021 werden Betreiber von Online-Marktplätzen in eine fiktive Lieferkette einbezogen, um Steuerausfälle bei Fernverkäufen besser bekämpfen zu können.

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Details

Title
Umsatzsteuerliche und zollrechtliche Aspekte des Internethandels
College
University of Bamberg
Grade
1,0
Author
Julian Schneidereit (Author)
Publication Year
2018
Pages
25
Catalog Number
V448481
ISBN (eBook)
9783668829640
ISBN (Book)
9783668829657
Language
German
Tags
umsatzsteuerliche aspekte internethandels
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julian Schneidereit (Author), 2018, Umsatzsteuerliche und zollrechtliche Aspekte des Internethandels, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/448481
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