Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Social Studies (General)

Das Grundeinkommen und die Idee der Existenzsicherung und Sinnschöpfung

Title: Das Grundeinkommen und die Idee der Existenzsicherung und Sinnschöpfung

Term Paper , 2015 , 16 Pages , Grade: 2

Autor:in: Maike Peregovits (Author)

Social Studies (General)

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die Mehrheit der Menschen hat im Laufe der Jahrhunderte hindurch für den Lebensunterhalt gearbeitet. In der heutigen Zeit ist das immer noch so. Über der Zukunft der Arbeit unserer westlichen Welt schwebt jedoch zunehmend ein großes Fragezeichen. Die Zahl der Arbeitslosen stieg in den industrialisierten Ländern. Dies geschah nicht zuletzt im Zuge einer weltweiten Rezession, sondern auch die globale Arbeitsteilung macht viele Beschäftigungsmöglichkeiten zunichte.

Der Preis für unser hervorgebrachtes und stetig steigendes Wirtschaftswachstum ist der systematische Abbau von Arbeitsplätzen innerhalb dieser globalen Welt. Daher wird das 21. Jahrhundert als Ende der Arbeitszeitverkürzung in die Geschichte eingehen. Auch zukünftig wird die Produktivität steigen, jedoch schneller als der Absatz und die Nachfrage. Die Industrieländer konzentrieren sich in ihren Diskussionen zunehmend mehr auf die arbeits- und sozialpolitischen Themen. Hinzu kommen Vorhersagen wie beispielsweise „das Ende der Vollbeschäftigung“ und „das Ende der Arbeit“. Sowohl die fehlenden Arbeitsplätze, als auch die Versorgung derer, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen, ihre Existenz dadurch jedoch nicht sichern können, bilden große Teilbereiche der Diskussionen.

Im Zusammenhang mit dem Ausüben einer Tätigkeit und der oftmals fehlenden Sinnhaftigkeit sowie einer mangelnden Wertschätzung der Arbeit bzw. die damit verbundene fehlende soziale Anerkennung, spricht man auch von „der Krise der Arbeitsgesellschaft“. Für diejenigen Menschen, die einer Vollbeschäftigung nachgehen, wird die Arbeit zunehmend intensiver, konzentrierter, zeitlich länger und vor allem auch psychisch belastender. Aus Sicht der Unternehmen wiederum nimmt die Produktivität jedoch dabei zu.

Globalisierung und Industrialisierung entstammen aus dem Wunsch der Menschheitsgeschichte, die Arbeit für den einzelnen Menschen zu minimieren und dadurch immer mehr Freiräume zu schaffen. Heute steht die Gesellschaft hierdurch an einem Scheidepunkt, welcher die Menschen zunehmend zum Umdenken bewegt. Eine moralische Spaltung der Gesellschaft in zwei Teile entsteht. Hier stehen ökonomisch gut gestellte Menschen auf der einen Seite und mit der Armut kämpfende Menschen mit und ohne Erwerbsarbeit auf der anderen Seite.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der geschichtliche Überblick

2.1 Die Historie des Grundeinkommens

2.2 Die (neue) Debatte über das Grundeinkommen

3. Die vier Kriterien des Grundeinkommen

3.1 Existenzsicherung

3.2 Individueller Rechtsanspruch

3.3 Keine Bedürftigkeitsprüfung

3.4 Kein Zwang zur Arbeit

4. Die Verwirklichung des Grundeinkommens

4.1 Arbeitsformen

4.2 Umsetzung der Wohlstandssicherung

4.3 Sinnschöpfung der Arbeit

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens als visionäre Antwort auf die Krisen der modernen Arbeitsgesellschaft und analysiert dessen Potenzial zur Existenzsicherung sowie zur individuellen Sinnschöpfung.

  • Historische Entwicklung und philosophische Grundlagen des Grundeinkommens
  • Analyse der vier Kernkriterien: Existenzsicherung, Rechtsanspruch, Bedürftigkeit und Arbeitszwang
  • Kritische Betrachtung verschiedener Arbeitsformen im Wandel der Gesellschaft
  • Finanzierungskonzepte wie das Prinzip der Konsumbesteuerung
  • Bedeutung von Selbstermächtigung und Sinnschöpfung für den zukünftigen Arbeitsbegriff

Auszug aus dem Buch

3.4 Kein Zwang zur Arbeit

Wie bereits unter Punkt 3.3 beschrieben, soll das Grundeinkommen ohne Bedürftigkeitsprüfung ausbezahlt werden. Am intensivsten mit unseren heutigen Denkweisen bricht jedoch das vierte Kriterium. Das Grundeinkommen soll ohne Zwang zur Arbeitsleistung ausbezahlt werden. Hier unterscheidet sich das Modell des Grundeinkommens am deutlichsten von allen Modellen einer Grundsicherung, welche allesamt eine Verpflichtung zum Arbeiten beinhalten. Schon in der Bibel steht: „Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen.“ (2 Thess. 3,10, S. 274) Gerade in der Befreiung vom Zwang zur Arbeitsleistung liegt die Chance auf eine notwendige Vielfalt neuer nebeneinander existierender Arbeits- und Tätigkeitsformen. Gerade aus diesem vierten Kriterium heraus resultiert der eigentliche Mehrwert der Gesellschaft, die Freiheit des Einzelnen, sich einer Tätigkeit zu widmen, die seinen Fähigkeiten und Neigungen entspricht. Die Freiheit, zwischen verschiedenen Wirkungskreisen des Lebens wählen zu können, zwischen bezahlter Arbeit, beruflicher Neuorientierung und sogar Müßiggang! (vgl. Werner, G. W., Goehler, A. 2010, S. 43f.)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Krise der modernen Arbeitsgesellschaft, gekennzeichnet durch Arbeitslosigkeit und fehlende Sinnhaftigkeit, und führt das Grundeinkommen als mögliche visionäre Antwort ein.

2. Der geschichtliche Überblick: Dieses Kapitel zeichnet die historische Genese der Idee des Grundeinkommens nach, von frühen Ansätzen in der Antike bis hin zu modernen politischen Debatten.

3. Die vier Kriterien des Grundeinkommen: Hier werden die zentralen Anforderungen des Basic Income Earth Network (BIEN) definiert, die ein Grundeinkommen erfüllen muss, um existenzsichernd und unabhängig von Arbeitszwängen zu wirken.

4. Die Verwirklichung des Grundeinkommens: Das Kapitel diskutiert die praktische Umsetzbarkeit, insbesondere durch Finanzierung über Konsumsteuern, und untersucht die Auswirkungen auf das Verständnis von Arbeit und Lebenssinn.

5. Schlussbetrachtung: Die Autorin reflektiert die Vision des Grundeinkommens kritisch und betont die Notwendigkeit eines gesellschaftlichen Lernprozesses in Richtung Selbstermächtigung.

Schlüsselwörter

Grundeinkommen, Existenzsicherung, Arbeitsgesellschaft, Arbeitszwang, Konsumsteuer, Wohlstandssicherung, Sinnschöpfung, Selbstermächtigung, Bedingungslosigkeit, Paradigmenwechsel, soziale Gerechtigkeit, Arbeitsmarkt, Leistungsprinzip, Freiheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Vision eines bedingungslosen Grundeinkommens und analysiert, wie dieses Konzept als Lösung für die strukturellen Probleme und Sinnkrisen der heutigen Arbeitsgesellschaft dienen könnte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Schwerpunkten zählen die historische Einordnung der Idee, die Definition über vier spezifische Kriterien, die ökonomische Finanzierung durch Konsumbesteuerung sowie die psychologische Bedeutung von Arbeit und Selbstverwirklichung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch ein Grundeinkommen existenzielle Ängste abgebaut und ein gesellschaftlicher Paradigmenwechsel eingeleitet werden kann, der den Menschen eine freie Sinnschöpfung ermöglicht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, in der aktuelle sozial- und arbeitsmarktpolitische Konzepte sowie historische Ansätze miteinander verknüpft und kritisch reflektiert werden.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung durch das BIEN-Modell, die Erörterung von Finanzierungswegen – insbesondere der Mehrwertsteuer – und die Auswirkungen auf das menschliche Handeln.

Was charakterisiert die Arbeit inhaltlich?

Die Arbeit zeichnet sich durch einen multidisziplinären Ansatz aus, der ökonomische Finanzierungsmodelle mit soziologischen und philosophischen Überlegungen zur Freiheit und zum Arbeitsethos verbindet.

Was genau ist mit dem Prinzip der "Leistungsentnahme statt Leistungsentgelt" gemeint?

Dies beschreibt ein Finanzierungskonzept, bei dem das Grundeinkommen nicht aus dem Arbeitseinkommen, sondern aus einer Konsumbesteuerung (Mehrwertsteuer) finanziert wird, was den Faktor Arbeit entlasten soll.

Wie bewertet die Autorin die Herausforderungen einer Umsetzung?

Die Autorin warnt vor einer zu schnellen Einführung und betont, dass der Übergang ein langer gesellschaftlicher Lernprozess sein muss, da die Bürger erst lernen müssen, ihre neu gewonnene Freiheit eigenverantwortlich zu nutzen.

Excerpt out of 16 pages  - scroll top

Details

Title
Das Grundeinkommen und die Idee der Existenzsicherung und Sinnschöpfung
College
University of Applied Sciences Koblenz
Grade
2
Author
Maike Peregovits (Author)
Publication Year
2015
Pages
16
Catalog Number
V446509
ISBN (eBook)
9783668840713
ISBN (Book)
9783668840720
Language
German
Tags
grundeinkommen idee existenzsicherung sinnschöpfung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maike Peregovits (Author), 2015, Das Grundeinkommen und die Idee der Existenzsicherung und Sinnschöpfung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/446509
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  16  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint