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Die Wichtigkeit von Elternarbeit während der Berufsorientierung. Der Einfluss von Eltern auf die Berufswahl der Kinder

Title: Die Wichtigkeit von Elternarbeit während der Berufsorientierung. Der Einfluss von Eltern auf die Berufswahl der Kinder

Seminar Paper , 2017 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Florian Linskeseder (Author)

Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Wichtigkeit der Elternarbeit im Rahmen der Berufsorientierung und fokussiert sich hier insbesondere auf die Thematik der Elternaktivierung. Diese ist durchaus mit Herausforderungen verbunden, zu denen es aber auch Handlungskonzepte wie auch Synergieeffekte gibt. Es wird die Frage geklärt werden, wie man Eltern entsprechend aktivieren kann, sodass diese auch bewusst und nachhaltig ihren Kindern bei der Berufswahlorientierung zur Seite stehen können, ohne dass es hier zu restriktiven Vorgaben kommt. Zuvor wird jedoch auf die Berufsorientierung mit Elternunterstützung eingegangen und zum Abschluss die Ergebnisse der Arbeit in einem Fazit zusammengefasst.

Die Eltern sind die wichtigsten Partner für ihre Kinder bei der Berufswahl, auch wenn die meisten Jugendlichen dies nicht unbedingt hören wollen. Allerdings sind die Förderungen seitens der Eltern individuell und verschieden. Um Eltern für diese Rolle noch einmal vermehrt zu sensibilisieren, ist Elternarbeit ein hilfreiches Instrument, denn Studien belegen, dass die Beteiligung der Eltern bei der Berufswahl – unabhängig ob Ausbildung oder Studium – durchaus dazu führt, dass die Jugendlichen beruflich mehr Erfolg haben, zufriedener sind und vor allem seltener abbrechen. Elternarbeit bedeutet aber nicht nur, Eltern dazu zu bringen, mit ihren Kindern über eine berufliche Zukunft zu sprechen, sondern sie bedeutet auch, sie zu aktiven Unterstützern ihrer Kinder bei der Berufswahl zu etablieren. Die Arbeit mit und an den Eltern lebt vor allem auch von deren Individualität und Vielfalt, sowie von deren bisherigen Erfahrungsschatz. Dabei obliegt es den Verantwortlichen für die Elternarbeit, die entsprechende Empathie und Toleranz gegenüber den Eltern mitzubringen. Eltern sind für ihre Kinder immer auch Vorbilder und werden von diesen in den unterschiedlichsten Rollen im Alltag wahrgenommen: als Berufstätige, Eltern, Studierende, Arbeitssuchende und vieles mehr, immer der individuellen Lebenssituation angepasst. So verwundert es wohl nicht, wenn diverse Studien belegen, dass Eltern für die Jugendlichen eben doch die wichtigste Orientierungshilfe bei der Berufswahl sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Berufsorientierung mit Elternunterstützung

3 Aktivierung von Eltern

3.1 Herausforderungen bei der Elternarbeit

3.2 Handlungskonzept zur Aktivierung der Eltern

3.3 Synergieeffekte nutzen

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung der Elternarbeit im Prozess der beruflichen Orientierung von Jugendlichen. Ziel ist es, auf Basis der aktuellen Fachliteratur ein Handlungskonzept zu entwickeln, das Schulen und Beratungsstellen dabei unterstützt, Eltern aktiv in den Berufswahlprozess einzubeziehen und als verlässliche Partner zu gewinnen.

  • Bedeutung der Eltern als wichtige Orientierungshilfe
  • Herausforderungen in der Zusammenarbeit mit Eltern
  • Entwicklung eines strukturierten Handlungskonzepts
  • Einsatz von Netzwerken und Synergieeffekten
  • Praxisorientierte Methoden zur Elternaktivierung

Auszug aus dem Buch

3.1 Herausforderungen bei der Elternarbeit

Es gibt eine Vielzahl an möglichen Herausforderungen in der Zusammenarbeit mit den Eltern. Diese beginnen bei ganz marginalen Dingen wie die schlechte Erreichbarkeit der Eltern und enden noch lange nicht bei unterschiedlichen Sprachbarrieren in der Zusammenarbeit mit Eltern mit Migrationshintergrund (vgl. Pantel 2015, S. 10–15).

In vielen Praxisberichten und Leitfäden werden unterschiedliche Herausforderungen genannt, wobei die meisten immer wiederkehrend sind. Diese lauten beispielsweise (vgl. Servicestelle Bildungsketten beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) für das Bundesministerium für Bildung und Forschung 2013, S. 4–7):

- Schlechte Erreichbarkeit der Eltern

o Es besteht keine Möglichkeit zur direkten Kontaktaufnahme, was nicht selten an einem bewussten aus dem Weg gehen liegt. In diesen Fällen wollen die Eltern nicht mit den Schulen im Rahmen der Berufsorientierung zusammenarbeiten und weichen der Thematik komplett aus. Nicht selten verweigern sie die Zusammenarbeit auch darüber hinaus.

o In wenigen Fällen ist die direkte Kontaktaufnahme auch durch die Lebensumstände gestört. Besonders bei Alleinerziehenden, die im Schichtsystem arbeiten müssen und/oder noch mehr Kinder zu versorgen haben, kommt dies laut Berichten aus der Praxis öfter vor. Dies lässt sich dann jedoch oftmals durch entsprechende Einladungen zu Gesprächen umgehen und bedeutet in der Regel nicht, dass die Eltern sich der Unterstützungsarbeit entziehen.

- Informationsfluss zu den Eltern

o Oft ist es so, dass die Eltern sich gar nicht darüber im Klaren sind, dass ihr Kind gerade innerhalb einer Berufsorientierungsphase ist und unter Umständen dabei Unterstützung benötigen könnte. Grundsätzlich sollte es den Eltern bei einer gewissen Jahrgangsstufe bewusst sein, jedoch ist dies nicht immer gegeben. Vor allem auch dann nicht, wenn die Kommunikation zwischen Jugendlichen und Eltern beispielsweise pubertätsbedingt eingeschränkt ist. Vielfach geben die Kinder wohl auch nur ungern zu, dass sie Hilfe brauchen könnten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Dieses Kapitel erläutert die Rolle der Eltern als wichtigste Partner bei der Berufswahl und begründet, warum deren aktive Einbindung zu mehr beruflichem Erfolg und Zufriedenheit bei Jugendlichen führt.

2 Berufsorientierung mit Elternunterstützung: Es wird dargestellt, welche Formen der Unterstützung durch Schulen und Berater existieren und wie wichtig der Rückhalt der Eltern für das Selbstbewusstsein der Jugendlichen ist.

3 Aktivierung von Eltern: Dieses Kapitel analysiert die Hemmnisse in der Zusammenarbeit und bietet konkrete Konzepte sowie Methoden an, um Eltern als Unterstützer zu gewinnen und Synergien zu fördern.

4 Fazit: Die Arbeit resümiert die wichtigsten Schritte für ein erfolgreiches Handlungskonzept und betont die Notwendigkeit eines respektvollen Miteinanders auf Augenhöhe.

Schlüsselwörter

Elternarbeit, Berufsorientierung, Berufsberatung, Jugendliche, Schulsozialpädagogik, Elternaktivierung, Handlungskonzept, Bildungsbiografie, Netzwerkarbeit, Erziehungspartnerschaft, Berufsfindungsprozess, Elternbeteiligung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die entscheidende Rolle, die Eltern im Berufsorientierungsprozess ihrer Kinder einnehmen, und zeigt auf, wie diese Zusammenarbeit erfolgreich gestaltet werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Berufsorientierung, den verschiedenen Herausforderungen in der Elternarbeit sowie der Entwicklung von Konzepten zur aktiven Einbindung der Erziehungsberechtigten.

Welches ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die Erarbeitung eines strukturierten Handlungskonzepts, das Schulen und Fachkräfte dabei unterstützt, Eltern gezielt und nachhaltig zur Unterstützung ihrer Kinder bei der Berufswahl zu motivieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Literatur- und Quellenanalyse bestehender Leitfäden, Studien und Praxisberichte zum Thema Elternbeteiligung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Elternunterstützung, die Identifikation von Hindernissen in der Elternarbeit und die Vorstellung praktischer Konzepte zur Aktivierung der Eltern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Elternarbeit, Berufsorientierung, Elternaktivierung, Erziehungspartnerschaft und der Berufsfindungsprozess.

Warum fällt es Schulen oft schwer, Eltern zu erreichen?

Häufige Gründe sind Sprachbarrieren, eine bewusste Distanzierung der Eltern, kulturell bedingte unterschiedliche Lebensentwürfe oder eine Überforderung der Eltern mit der Komplexität des Berufswahlsystems.

Wie kann eine Zielvereinbarung bei der Elternarbeit helfen?

Eine Zielvereinbarung nach dem SMART-Prinzip hilft dabei, Erwartungen und Aufgaben klar zu definieren und so die Zusammenarbeit verbindlicher und strukturierter zu gestalten.

Welche Bedeutung haben Netzwerke in diesem Zusammenhang?

Netzwerke ermöglichen den Informationsaustausch zwischen allen Akteuren, fördern Synergieeffekte und unterstützen einen gemeinsamen Wissensstand, was die Effektivität der Elternarbeit deutlich steigert.

Wie sollten Lehrer auf eine Verweigerungshaltung der Eltern reagieren?

Der Autor empfiehlt einen respektvollen, kooperativen Umgang auf Augenhöhe, um Vertrauen aufzubauen und die Eltern schrittweise und bedarfsgerecht an das Thema zu führen.

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Details

Title
Die Wichtigkeit von Elternarbeit während der Berufsorientierung. Der Einfluss von Eltern auf die Berufswahl der Kinder
College
University of Linz  (ABTEILUNG FÜR PÄDAGOGIK UND PÄDAGOGISCHE PSYCHOLOGIE)
Grade
2,0
Author
Florian Linskeseder (Author)
Publication Year
2017
Pages
18
Catalog Number
V444552
ISBN (eBook)
9783668816381
ISBN (Book)
9783668816398
Language
German
Tags
Elternarbeit Berufsorientierung Beruf Jugendliche Erziehung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Florian Linskeseder (Author), 2017, Die Wichtigkeit von Elternarbeit während der Berufsorientierung. Der Einfluss von Eltern auf die Berufswahl der Kinder, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/444552
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