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Mode als Kommunikation. Die Modetheorien bei Roland Barthes und Elena Esposito im Vergleich

Title: Mode als Kommunikation. Die Modetheorien bei Roland Barthes und Elena Esposito im Vergleich

Term Paper , 2016 , 22 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Art - Art Theory, General

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Was ist Mode, wie funktioniert sie, was drückt sie aus? Diese Arbeit geht diesen Fragen anhand der Modetheorien des französischen Sprachphilosophen Roland Barthes und der italienischen Soziologin Elena Esposito nach. Beide Autoren haben sich zu jeweils unterschiedlichen Zeitpunkten mit dem Thema Mode auseinandergesetzt und wurden in der Mode- und Bekleidungsforschung breit rezipiert. So haben sie durch ihren strukturalistischen (Barthes) und systemtheoretischen Ansatz (Esposito) der allgemeinen Modetheorie neue Impulse gegeben.

Dabei untersucht die Arbeit Mode als „Medium der Bedeutungsgenerierung, Bedeutungszuschreibung, aber auch der Dekonstruktion von Bedeutung [...].“ Es steht also das kulturelle Phänomen Mode, weniger Mode im Sinne von Kleidungsobjekten im Mittelpunkt. Am Beispiel des 1967 erschienen modetheoretischen Hauptwerkes „Die Sprache der Mode“ von Barthes und entsprechender Sekundärliteratur werden die Eckpunkte einer sprachwissenschaftlich-zeichentheoretischen Beschäftigung mit dem Gegenstand „Mode“ herausgearbeitet, Schwachstellen des Ansatzes offengelegt und die Aktualität von Barthes Erkenntnissen geprüft. An dieser Stelle kann allerdings nicht die gesamte Vielschichtigkeit von Barthes Überlegungen abgebildet werden, weshalb sich die Arbeit daher auf die theoretischen Einlassungen im ersten Teil des Werkes beschränkt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Mode? Zur Definition eines einheitlich uneinheitlichen Begriffs

2.1 Der soziologische Modebegriff: Mode als sozialer Wandel

2.2 Kleidermode und material culture

2.3 Kulturwissenschaftlicher Modebegriff: Mode als kulturelle Praktik

2.4 Philosophischer Modebegriff: Dialektik von Differenzierung und Nachahmung

2.5 Fazit: Mode, ein „geheimnisvolles Phänomen“

3. Roland Barthes: Mode als Zeichensystem

3.1 Ikonische, verbale und technologische Strukturen von Bekleidung

3.2 Zentrale Bedeutungssysteme: vestimentärer Code und rhetorisches System

3.3 Fazit: Barthes Einfluss auf die Modetheorie

4. Elena Esposito: Mode als zirkuläres System

4.1 Soziale und temporale Paradoxien von Mode

4.2 Mode als Normalisierung von Devianz

4.3 Mode als Kontingenzbewältigung?

4.4 Fazit: Die Paradoxien der Mode

5. Schlussbetrachtung: Barthes und Esposito im Vergleich

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen Mode als ein Medium der Bedeutungsgenerierung sowie als systemischen Prozess. Ziel ist es, durch die theoretischen Ansätze von Roland Barthes (Strukturalismus/Zeichentheorie) und Elena Esposito (Systemtheorie) ein tieferes Verständnis für die Funktionsweisen, Paradoxien und die soziologische Relevanz von Mode in der Moderne zu entwickeln.

  • Strukturalistische Analyse der Modesprache nach Roland Barthes.
  • Systemtheoretische Betrachtung von Mode als zirkuläres Phänomen nach Elena Esposito.
  • Untersuchung des Spannungsfeldes zwischen Individuierung und sozialer Anpassung.
  • Analyse von Mode als Kontingenzbewältigung in modernen Gesellschaften.
  • Vergleichende Gegenüberstellung beider theoretischer Perspektiven.

Auszug aus dem Buch

3. Roland Barthes: Mode als Zeichensystem

In der neueren Mode- und Bekleidungsforschung (ganz gleich ob aus kulturwissenschaftlicher, soziologischer oder ethnologischer Perspektive) wird Mode, wie im obigen Kapitel dargestellt, oftmals als ein „omnipräsentes soziales Zeichensystem“ beschrieben, welches Bedeutung generiert, zuschreibt oder auch dekonstruiert. Mode wird hier vor allem, wie schon bei Simmel, als Distinktionsmechanismus und Baustein sozial konstruierter Identität verstanden.

Der französische Philosoph, Sprachwissenschaftler und Linguist Roland Barthes dagegen beschäftigt sich als erster Theoretiker überhaupt mit der schriftlichen (verschriftlichten) Vermittlung des Phänomens Mode. Barthes verfolgt dabei – zurückgreifend auf die Zeichentheorie Saussures – einen strukturalistisch-semiologischen Ansatz. Barthes geht davon aus, dass alle Zeichen von sprachlicher Gestalt sind, sie sprachlich verfasst sind. Im Zentrum seiner Analyse steht daher nicht das Kleidungsstück als Objekt, sondern die durch Zeichenkombinationen entstehende Idee Mode, die zunächst keine direkte materielle Entsprechung hat. Diese Idee zu entschlüsseln und sie in einem formalen System zu rekonstruieren, ist Ziel seiner Arbeit.

Barthes Erkenntnisinteresse gilt also nicht den funktionalen oder sozialen Aspekten von Mode. Er sucht in seiner Abhandlung gewissermaßen nach Sinn, nach Bedeutungen, die die Sprache der Bekleidung zuschreibt. Dabei konzentriert sich Barthes allein „auf die Struktur der Kleidung, auf die sie sich richtet“, auf den, wie er es nennt, „Supercode, mit dem die Wörter die reale Kleidung überlagern“. Barthes geht es also weder um die reale Kleidung als Objekt noch um die Sprache im Sinne der langage, er sucht nach den Übersetzungen der einen in die andere.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der Modetheorie ein und legt den Fokus auf die Gegenüberstellung von Barthes' strukturalistischem und Espositos systemtheoretischem Ansatz.

2. Was ist Mode? Zur Definition eines einheitlich uneinheitlichen Begriffs: Dieses Kapitel gibt einen disziplinübergreifenden Überblick über den Modebegriff, von soziologischen Aspekten bis hin zur kulturellen Praktik.

3. Roland Barthes: Mode als Zeichensystem: Hier wird Barthes' semiologischer Ansatz erläutert, der Mode als ein sprachlich konstruiertes Zeichensystem begreift, welches durch Magazine vermittelt wird.

4. Elena Esposito: Mode als zirkuläres System: Das Kapitel analysiert Mode mithilfe der Systemtheorie und beleuchtet die Paradoxien von Zeitlichkeit, Individualität und sozialer Normalisierung.

5. Schlussbetrachtung: Barthes und Esposito im Vergleich: Abschließend werden die beiden theoretischen Perspektiven in ihrem Erkenntnisinteresse und ihrer methodischen Herangehensweise gegenübergestellt und kritisch gewürdigt.

Schlüsselwörter

Mode, Modetheorie, Roland Barthes, Elena Esposito, Zeichensystem, Systemtheorie, Strukturalismus, Kleidermode, soziale Identität, Kontingenz, Distinktion, Zeichentheorie, Semiotik, Modemanagement, Moderne.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht theoretische Zugänge zur Mode, indem sie die semiologische Perspektive von Roland Barthes der systemtheoretischen Sichtweise von Elena Esposito gegenüberstellt.

Welche sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit fokussiert auf die Bedeutungskonstruktion in der Mode, die systemischen Funktionsmechanismen und die soziologischen Implikationen von Mode in einer modernen Gesellschaft.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die theoretische Erschließung von Mode jenseits der materiellen Kleidung, um besser zu verstehen, wie Mode als soziales Medium und kulturelles Phänomen funktioniert.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin nutzt eine literaturgestützte, theoretisch-analytische Methode, um die Konzepte des Strukturalismus (Barthes) und der Systemtheorie (Esposito) auf den Gegenstand Mode anzuwenden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Definition des Modebegriffs, eine detaillierte Analyse der zeichentheoretischen Struktur von Barthes und eine Untersuchung der systemtheoretischen Paradoxien nach Esposito.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Zu den prägenden Begriffen zählen Mode, Zeichen, Systemtheorie, Kontingenz, Strukturalismus, Kommunikation und Identitätskonstruktion.

Wie unterscheidet sich Barthes' Ansatz von dem Espositos?

Während Barthes Mode als ein statisches, sprachliches Zeichensystem analysiert, betrachtet Esposito Mode als dynamischen, systemischen Prozess, der gesellschaftliche Komplexität und Kontingenz verarbeitet.

Was bedeutet der Begriff „Paradoxien der Mode“ in dieser Arbeit?

Er bezieht sich vor allem auf Espositos These, dass Mode einerseits Beständigkeit und Orientierung verspricht, andererseits aber zwingend auf ständiger Veränderung und Vergänglichkeit aufbaut.

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Details

Title
Mode als Kommunikation. Die Modetheorien bei Roland Barthes und Elena Esposito im Vergleich
College
University of Applied Sciences - bbw
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2016
Pages
22
Catalog Number
V442013
ISBN (eBook)
9783668803435
ISBN (Book)
9783668803442
Language
German
Tags
elena Esposito roland Barthes Modetheorien Mode Kommunikation Philosophie vestimentärer Code paradoxien der Mode Kontingenzbewältigung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2016, Mode als Kommunikation. Die Modetheorien bei Roland Barthes und Elena Esposito im Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/442013
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