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Formulierung internationaler Mindeststandards für Arbeitsbedingungen durch die ILO (International Labour Office) in Genf

Titel: Formulierung internationaler Mindeststandards für Arbeitsbedingungen durch die ILO (International Labour Office) in Genf

Hausarbeit , 2005 , 21 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Jennifer Russell (Autor:in)

BWL - Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die ILO (International Labour Office bzw. (IAO) Internationale Arbeitsorganisation) wurde 1919 in Versailles im Rahmen einer Koalition von sozialdemokratisch orientierten Gewerkschaften und der britischen Regierung gegründet und ist seit dem 14. Dezember 1946 eine Sonderorganisation der UNO mit Sitz in Genf.
Der Grundgedanke und das Ziel der ILO ist es für eine soziale Gerechtigkeit zu sorgen, Lebens- und Arbeitsbedingungen im internationalen Rahmen zu verbessern und zu einem friedlichen Zusammenleben beizutragen. Damit die Aufgabe weltweiter Mindeststandards erfüllt werden kann, hat sich die ILO dem Erfordernis angenommen, das Überleben der indigenen Völker zu sichern.
Deutschland, die USA und Japan gehören zu den größten Beitragszahlern der ILO, wobei sie in Deutschland eher einen mäßigen Bekanntheitsgrad besitzt. Aus diesem Grund gehört zu den Hauptaufgaben der ILO-Vertretung die Organisation für eine interessierte Öffentlichkeit sichtbarer und stärker zu machen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Was ist die ILO?

2. Die Geschichte der ILO

3. Die ILO-Konvention 169

4. Was bedeutet der Begriff „Internationale Mindeststandards der ILO“

4.1. Übereinkommen und Empfehlungen

4.2. Kernübereinkommen

4.3. Mindestsozialstandards

5. Sanktionsmechanismen der ILO

6. Aktuelles

6.1. Vergütung der Arbeitsleistung

6.2. Kinderarbeit

6.3. Neuer internationaler Studiengang an der FHW Berlin

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) bei der Formulierung und Durchsetzung globaler Mindeststandards für Arbeitsbedingungen. Dabei wird analysiert, inwieweit diese Standards als Völkerrecht wirken, wie sie in der Praxis umgesetzt werden und an welche Grenzen sie bei der tatsächlichen Durchsetzung stoßen.

  • Grundlagen und Geschichte der ILO
  • Bedeutung der ILO-Konvention 169 für indigene Völker
  • Systematik der ILO-Kernarbeitsnormen
  • Sanktions- und Kontrollmechanismen bei Verstößen
  • Aktuelle Herausforderungen wie Kinderarbeit und globale Entlohnung

Auszug aus dem Buch

4.2 Kernübereinkommen

Zu den Kernübereinkommen zählen folgende Übereinkommen: 1. Übereinkommen 87: Vereinigungsfreiheit und Schutz des Vereinigungsrechts, 1948. 2. Übereinkommen 98: Vereinigungsrecht und Recht zu Kollektivverhandlungen, 1949. 3. Übereinkommen 29: Zwangsarbeit, 1930. 4. Übereinkommen 105: Abschaffung der Zwangsarbeit, 1957. 5. Übereinkommen 100: Gleichheit des Entgelts, 1951. 6. Übereinkommen 111: Diskriminierung ( Beschäftigung und Beruf), 1958. 7. Übereinkommen 138: Mindestalter, 1973. 8. Übereinkommen 182: Verbot und unverzügliche Maßnahmen zur Beseitigung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit, 1999.

Das Übereinkommen 87: Vereinigungsfreiheit und Schutz des Vereinigungsrechts, 1948, wurde am 9. Juli 1948 durch die Internationale Arbeitskonferenz ( IAK) angenommen und ist am 4. Juli 1950 in Kraft getreten. Das Übereinkommen besagt, dass Arbeitnehmer und Arbeitgeber das Recht haben, Organisationen zu bilden und ihnen beizutreten. In diesem Zusammenhang steht es ihnen frei, ihren Organisationen Satzungen und Geschäftsordnungen zu geben, ihre Vertreter frei zu wählen, ihre Geschäftsführung und Tätigkeit zu regeln und ihr Programm aufzustellen. Außerdem haben sie das Recht, Verbände und Zentralverbände zu bilden und sich innerhalb dieser, internationalen Organisationen anzuschließen. Die Behörden haben sich dabei jedes Eingriffes zu enthalten.

Der Ausdruck „Organisation“ bezeichnet im Sinne dieses Übereinkommens „jede Organisation von Arbeitnehmern oder von Arbeitgebern, welche die Förderung und den Schutz der Interessen der Arbeitnehmer oder der Arbeitgeber zum Ziele hat“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Was ist die ILO?: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Entstehung, Struktur und die zentralen Zielsetzungen der Internationalen Arbeitsorganisation als Sonderorganisation der UNO.

2. Die Geschichte der ILO: Hier wird die Gründung der Organisation nach dem Ersten Weltkrieg und die Bedeutung der sozialen Gerechtigkeit für den Weltfrieden beleuchtet.

3. Die ILO-Konvention 169: Das Kapitel widmet sich dem völkerrechtlichen Instrument zum Schutz indigener Völker und deren Rechten auf Land, Kultur und Selbstbestimmung.

4. Was bedeutet der Begriff „Internationale Mindeststandards der ILO“: Dieses Kapitel definiert soziale Mindeststandards und erklärt den Unterschied zwischen Übereinkommen und Empfehlungen sowie die Systematik der Kernarbeitsnormen.

5. Sanktionsmechanismen der ILO: Es wird erläutert, wie Staatenberichte geprüft werden und welche Verfahren bei Nichteinhaltung von Konventionen, wie etwa Beschwerdeverfahren, existieren.

6. Aktuelles: Hier werden aktuelle Problemfelder wie unzureichende Entlohnung und Kinderarbeit sowie Bildungsinitiativen der FHW Berlin im Kontext der Globalisierung diskutiert.

7. Fazit: Das Fazit resümiert die Wirksamkeit der ILO-Standards und weist auf die Grenzen des Völkerrechts bei der faktischen Durchsetzung gegenüber Unternehmen hin.

Schlüsselwörter

ILO, Internationale Arbeitsorganisation, Mindeststandards, Kernarbeitsnormen, Konvention 169, Ratifizierung, soziale Gerechtigkeit, Kinderarbeit, Globalisierung, Sanktionsmechanismen, Arbeitnehmerrechte, Gewerkschaften, Völkerrecht, Beschäftigungsbedingungen, Menschenrechte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der ILO als internationale Organisation, die Mindeststandards für Arbeitsbedingungen weltweit definiert und deren Einhaltung durch Mitgliedsstaaten zu fördern versucht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die rechtliche Struktur der ILO, die Kernübereinkommen, der Schutz indigener Völker durch die Konvention 169 sowie die Herausforderungen der praktischen Umsetzung und Kontrolle von Sozialstandards.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Funktionsweise der ILO-Regelwerke zu erklären und kritisch zu hinterfragen, warum trotz existierender internationaler Abkommen weiterhin gravierende Mängel bei der Umsetzung bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und analysierende Vorgehensweise, basierend auf einer Auswertung von Fachliteratur, ILO-Verfassungen und aktuellen Studien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der ILO-Organe, eine detaillierte Erläuterung der Kernübereinkommen, die Analyse der Sanktionsmöglichkeiten sowie aktuelle Fallbeispiele zu globaler Armut und Kinderarbeit.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie ILO, Kernarbeitsnormen, Ratifizierung, soziale Mindeststandards und globale Arbeitsbedingungen charakterisieren.

Warum ist die Konvention 169 für indigene Völker so bedeutend?

Sie gilt als das wichtigste Instrument, das indigene Rechte auf eigenes Territorium, Lebensweise und Kultur völkerrechtlich verankert und Mitbestimmungsrechte bei Entwicklungsprojekten einfordert.

Können Unternehmen direkt durch ILO-Standards verpflichtet werden?

Nein, die ILO-Standards richten sich als Völkerrecht primär an Staaten, weshalb die direkte Bindung von Unternehmen eine Herausforderung in der praktischen Umsetzung darstellt.

Was besagt das "Time-Bound Programme" (TBP)?

Dies ist ein gemeinsamer Ansatz der ILO mit Partnerorganisationen wie UNICEF, um in spezifischen Mitgliedsländern innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens (5-10 Jahre) schlimmste Formen der Kinderarbeit effektiv zu eliminieren.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Formulierung internationaler Mindeststandards für Arbeitsbedingungen durch die ILO (International Labour Office) in Genf
Hochschule
Fachhochschule für Wirtschaft Berlin
Veranstaltung
Gesellschaftliche und betriebliche Organisation der Arbeit
Note
1,5
Autor
Jennifer Russell (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
21
Katalognummer
V44169
ISBN (eBook)
9783638418201
ISBN (Buch)
9783638750448
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Formulierung Mindeststandards Arbeitsbedingungen Labour Office) Genf Gesellschaftliche Organisation Arbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jennifer Russell (Autor:in), 2005, Formulierung internationaler Mindeststandards für Arbeitsbedingungen durch die ILO (International Labour Office) in Genf, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/44169
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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