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Gesprächspartikel und ihre Funktion in der Gesprächslinguistik

Ein Polizeianruf

Titel: Gesprächspartikel und ihre Funktion in der Gesprächslinguistik

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2017 , 16 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Eileen Nagler (Autor:in)

Germanistik - Linguistik

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit soll zeigen, dass Gesprächspartikeln entgegen aller Einwände keineswegs irrelevant für die Gesprächslinguistik sind, sondern eine wichtige Rolle für die Analyse von Gesprächsdaten spielen. Die folgende linguistische Auseinandersetzung mit Gesprächspartikeln hat die beispielhafte Analyse des Gespräches „Ein Polizeianruf aus Mannheims Oberschicht (Frau Zehnbauer)“ (Zehnbauermadness 2008) zum Ziel. Beispielhaft deshalb, weil im eher kleinen Rahmen der vorliegenden Arbeit nicht alle im genannten Gespräch enthaltenen Partikeln analysiert werden können, also eine Limitierung aufgrund der Umfangs der Arbeit sowie der Vielzahl an Partikeln im zu untersuchenden Gespräch existiert.

Für die Gesprächsanalyse ist zunächst eine theoretische Fundierung vonnöten. Diese wird im zweiten Kapitel gegeben, in welchem eine Definition von Gesprächspartikeln erarbeitet wird, die dem aktuellen Forschungsstand entspricht und auf deren Grundlage die Untersuchung von Partikeln im Gespräch ermöglicht wird. Anschließend folgt die Nennung der Funktionen von Gesprächspartikeln, was auch deren Relevanz für die Gesprächslinguistik aufzeigt. Auf dieser Basis wird im dritten Kapitel das bereits erwähnte Gespräch analysiert. Von konkretem Interesse bei der Analyse sind die verschiedenen Funktionen von Gesprächspartikeln und deren Vorhandensein innerhalb der Gesprächsdaten. Es stellt sich die Frage, ob alle theoretisch möglichen Funktionen im Gespräch aufzufinden sind und wie diese ausgestaltet werden. Die Antwort darauf findet sich in den Schlussbemerkungen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitende Bemerkungen

2. Theoretische Fundierung

3. Gesprächsanalyse

4. Schlussbemerkungen

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die funktionale Bedeutung von Gesprächspartikeln in der mündlichen Kommunikation. Anhand einer linguistischen Analyse eines Telefonates zwischen einer Anruferin und einem Polizisten soll aufgezeigt werden, wie diese sprachlichen Elemente zur Steuerung, Strukturierung und Organisation von Gesprächsabläufen beitragen.

  • Definition und terminologische Abgrenzung von Gesprächspartikeln
  • Analyse der Funktionen von Partikeln im kommunikativen Prozess
  • Sicherung von Sprecher- und Hörerrollen in der Interaktion
  • Sequenzielle Organisation von Äußerungen durch Vorlaufelemente und Korrekturen
  • Praktische Anwendung der Gesprächsanalyse an einem authentischen Transkript

Auszug aus dem Buch

3. Gesprächsanalyse

Im Folgenden wird das Gespräch EIN POLIZEIANRUF AUS MANNHEIMS OBERSCHICHT (FRAU ZEHNBAUER) auf Gesprächspartikeln und ihre Funktion hin analysiert. Bei dem Gespräch handelt es sich um einen telefonischen Dialog zwischen einem Mannheimer Polizisten und der Anruferin Frau Zehnbauer, also um ein technisch vermitteltes Zweipersonengespräch. Dieses hat eine Ruhestörung durch den Nachbarn Herrn Ellenberger zum Thema, welche Frau Zehnbauer bei der Polizei anzeigen möchte. Aufgrund des Mannheimer Dialektes von Frau Zehnbauer wird das Gespräch als äußerst humorvoll aufgefasst, weshalb vom Videoersteller auch die Einsortierung in die Kategorie „Komödie“ (Zehnbauermadness 2008) vorgenommen wurde.

Aufgrund der Vielzahl enthaltener Gesprächspartikeln und dem recht engen Rahmen der vorliegenden Arbeit erhebt diese Analyse keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern hat zum Ziel, einige Gesprächspartikeln beispielhaft zu benennen wie auch ihre Funktion zu erläutern. Die Auswahl erfolgt so, dass für jede der im theoretischen Teil der Arbeit aufgeführten sechs Funktionen von Gesprächspartikeln (Herstellung und Auflösung der kommunikativen Situation, Segmentierung, Sprecher- und Hörerrolle, sequenzielle Organisation von Äußerungen, Responsive und Gesprächspartikeln im kommunikativen Prozess) mindestens ein Beispiel aufgezeigt wird.

Die erstgenannte Funktion von Gesprächspartikeln ist die der Herstellung sowie Auflösung der kommunikativen Situation. Im Falle des vorliegenden Gespräches gilt wie bei allen anderen Telefongesprächen „das Klingeln als erster interaktiver Zug“ (Schwitalla 2002, 262), die Gesprächsbereitschaft des Polizisten (im Folgenden mit P abgekürzt) wird von diesem durch Nennung der Institution „polizei“ (Transkript, 001) signalisiert, „ohne die eigene Identität preiszugeben“ (Schwitalla 2002, 262).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitende Bemerkungen: Einführung in das Forschungsfeld der Gesprächspartikeln und Zielsetzung der beispielhaften Analyse eines Polizeianrufes.

2. Theoretische Fundierung: Definition von Gesprächspartikeln, Abgrenzung zu anderen Partikelgruppen sowie Erläuterung der verschiedenen kommunikativen Funktionen.

3. Gesprächsanalyse: Praktische Untersuchung der Funktionen von Gesprächspartikeln am Beispiel eines authentischen Transkripts unter Berücksichtigung der theoretischen Kriterien.

4. Schlussbemerkungen: Zusammenfassende Bewertung der Relevanz von Gesprächspartikeln für die Gesprächslinguistik und Bestätigung ihrer funktionalen Vielfalt.

Schlüsselwörter

Gesprächspartikeln, Gesprächslinguistik, Interaktion, Sprecherrolle, Hörerrolle, Dialoganalyse, Modalpartikeln, Interjektionen, Kommunikation, Polizeianruf, Gesprächsorganisation, Sprachhandeln, Responsivität, Segmentierung, Gesprächsstruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der linguistischen Analyse von Gesprächspartikeln und deren zentralen Funktionen in der mündlichen Kommunikation.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die Definition von Partikeln, ihre Rolle in der Steuerung von Gesprächsabläufen sowie ihre spezifischen Funktionen für Sprecher und Hörer.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, anhand einer beispielhaften Analyse eines Polizeianrufes nachzuweisen, dass Gesprächspartikeln eine essenzielle und strukturierende Rolle in der Kommunikation einnehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine gesprächslinguistische Analyse angewandt, die auf der Theorie von Johannes Schwitalla basiert und diese auf ein konkretes Transkript anwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, die Begriffsdefinitionen und Funktionsbeschreibungen umfasst, sowie eine praktische Gesprächsanalyse eines Telefonates.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen gehören Gesprächspartikeln, Interaktion, Gesprächsorganisation, Sprecherrolle und kommunikative Prozesse.

Warum wurde ausgerechnet ein Polizeianruf für die Analyse gewählt?

Der Anruf dient als authentisches Beispiel eines technisch vermittelten Dialogs, der eine Vielzahl an Gesprächspartikeln enthält und somit ideal für die beispielhafte Untersuchung der unterschiedlichen Funktionen geeignet ist.

Welche Rolle spielt der Dialekt im analysierten Beispiel?

Der ausgeprägte Mannheimer Dialekt der Anruferin trägt wesentlich zum humorvollen Charakter des Dialogs bei, ist jedoch für die linguistische Analyse der Partikelfunktionen sekundär.

Können Partikeln im Gespräch auch mehrere Funktionen gleichzeitig erfüllen?

Ja, die Arbeit stellt fest, dass eine einzelne Gesprächspartikel je nach Kontext und Intonation durchaus mehrere Funktionen im kommunikativen Prozess innehaben kann.

Wie trägt das Transkript zur Beweisführung bei?

Das Transkript liefert die empirische Basis, um die theoretisch definierten Funktionen von Partikeln direkt in der Interaktionspraxis aufzuzeigen und zu belegen.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gesprächspartikel und ihre Funktion in der Gesprächslinguistik
Untertitel
Ein Polizeianruf
Hochschule
Universität Mannheim  (Philosophische Fakultät)
Veranstaltung
Seminar Gesprächsstrukturen
Note
1,3
Autor
Eileen Nagler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
16
Katalognummer
V440923
ISBN (eBook)
9783668794399
ISBN (Buch)
9783668794405
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Partikeln Gesprächspartikeln Mannheimer Dialekt Gesprächsanalyse Dialog Zehnbauer
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Eileen Nagler (Autor:in), 2017, Gesprächspartikel und ihre Funktion in der Gesprächslinguistik, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/440923
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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