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Grenzen und Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz

Titel: Grenzen und Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz

Seminararbeit , 2018 , 20 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Katrin Gerleigner (Autor:in)

Informatik - Künstliche Intelligenz

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Alexa was steht für heute in meinem Kalender?“, „Ok Google, Flugmodus aktivieren!“ Dies sind Ausschnitte aus der Werbung zu Amazons Alexa und Google Home. Die Sprachassistenten sollen das Alltagsleben für die Menschen erleichtern und in allen Lebenslagen behilflich sein. Sie sind sprachgesteuerte intelligente Assistenten und somit Teil der künstlichen Intelligenz.

Die intelligenten Maschinen sind bereits Teil unseres Lebens und nicht mehr wegzudenken. Kein anderes Thema löst so viele Diskussionen aus wie die künstliche Intelligenz. Sie stellt für die eine Gruppe von Menschen Bedrohung, Angst und Unsicherheit dar und für die Andere Faszination und zugleich Chance für die Zukunft. Auch die Regierung sieht die künstliche Intelligenz als ein zentrales Zukunftsthema und ist bestrebt in diesem Bereich Führender am Markt zu werden. Es wurde eine nationale Strategie beschlossen, die vorsieht, dass mehr Geld in diese Entwicklung investiert werden soll. Die Bundesregierung sieht Deutschland derzeit hinter den USA und China und möchte diese Lücke schließen.

Der Begriff Intelligenz weckt bei uns Menschen ein bestimmtes Bild, wir verbinden ihn mit dem Verstand. Mit dem Verstand können wir überlegen, Entscheidungen treffen und dies befähigt uns zu denken. Wie sieht es mit der künstlichen Intelligenz aus? Greifen wir noch einmal den Werbespot von Alexa auf, so gibt es eine weitere Ausführung, bei der Alexa die Herrschaft übernimmt. Aufgrund der Sprachbefehle kann sie das gehörte verarbeiten, lernen und selbstständig Dienste ausführen. Dies würde bedeuten, dass Alexa intelligent wäre und könnte somit intelligent handeln. Wäre so eine Situation in der Zukunft vorstellbar? Kann daraus resultiert werden, dass Maschinen ebenso denken können? Kann die Zukunftsvision der künstlichen Intelligenz sein, dass Maschinen intelligenter werden als wir?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Unterschied menschliche vs. künstliche Intelligenz

2.1 Menschliche Intelligenz

2.2 Künstliche Intelligenz

3 Stand der Technik

3.1 Intelligente Agenten

3.2 Expertensysteme

3.3 Neuronale Netze

4 Grenzen und Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz

5 Diskussion und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegende Forschungsfrage, ob künstliche Intelligenz jemals das Niveau menschlicher Intelligenz erreichen oder übertreffen kann. Dabei wird der aktuelle Entwicklungsstand technischer Systeme analysiert, um eine kritische Abgrenzung zwischen den Fähigkeiten von Maschinen und dem menschlichen Verstand vorzunehmen.

  • Definition und Abgrenzung menschlicher und künstlicher Intelligenz
  • Technologische Grundlagen (Intelligente Agenten, Expertensysteme)
  • Funktionsweise und Lernmechanismen neuronaler Netze
  • Grenzen aktueller KI-Systeme im Vergleich zu menschlichen kognitiven Fähigkeiten
  • Ethische und gesellschaftliche Implikationen der KI-Entwicklung

Auszug aus dem Buch

3.1 Intelligente Agenten

Als intelligente Agenten werden Systeme bezeichnet, die konkrete Anwendungsprobleme lösen können. Intelligente Systeme bauen auf feste Algorithmen auf und sind kein System, das selber lernen kann. Sie müssen nicht alle Fähigkeiten eines Menschen besitzen, um gut zu funktionieren. Die sozialen Aspekte, wie zum Beispiel die Sprache oder Kooperationen, bleiben hierbei oftmals unberücksichtigt. Der Agent besitzt Sensoren und Aktuatoren. Mit seinen Sensoren kann er Dinge wahrnehmen und mit den Aktuatoren Handlungen durchführen. Die intelligenten Agenten stellen eine Basis für die weitere Entwicklung von künstlicher Intelligenz, insbesondere der selbstlernenden Systeme. Es gibt verschiedene Strategien mit denen intelligente Agenten funktionieren, die Strategie zum Suchen, Begrenzung von Lösungen sowie die Kombination aus Beidem (Russell, Norvig, 2012, S. 60-63; Becker, 2017, o. S.).

Bei der Such-Strategie sind Suchalgorithmen hinterlegt, welche eine Auswahl der Reihenfolge der Suchabfolge trifft. Stehen dem intelligenten Agenten mehrere Optionen zur Verfügung, wird jeder der Knoten aus den Entscheidungsbäumen getestet. Bei diesem Test wird überprüft, ob der gewünschte Zustand erreicht ist, ansonsten wird er verworfen und ein neuer Knoten überprüft. Die einfachste Variante ist die Depth-First oder auch als Tiefensuche bekannt. Sie überprüft immer den tiefsten Knoten eines Entscheidungsbaumes, demnach die möglichen End-Ziele. Jeder Ast wird bis zum Ende überprüft, erst dann wird eine neuer Ast des Entscheidungsbaumes durchsucht (Russell, Norvig, 2012, S. 121-122). Das Gegenteil zur Tiefensuche ist die Breitensuche, auch die Breadth-First genannt. Bei diesem Such-Algorithmus werden die Ebenen jedes Knoten des Baums komplett überprüft, bevor die Knoten in der nächsten Ebene getestet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Allgegenwart von Sprachassistenten ein und formuliert die zentrale Forschungsfrage nach der Zukunftsfähigkeit künstlicher Intelligenz im Vergleich zum menschlichen Denken.

2 Unterschied menschliche vs. künstliche Intelligenz: Hier werden Definitionen von Intelligenz gegenübergestellt, wobei zwischen kognitiven, sozialen und sensomotorischen Fähigkeiten des Menschen und den rechnerbasierten Ansätzen der KI differenziert wird.

3 Stand der Technik: Dieses Kapitel gibt einen technischen Überblick über verschiedene KI-Ansätze, insbesondere intelligente Agenten, regelbasierte Expertensysteme und die Funktionsweise neuronaler Netze.

4 Grenzen und Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz: Anhand konkreter Praxisbeispiele, wie AlphaZero oder Google Duplex, werden der aktuelle Fortschritt sowie die bestehenden technischen und ethischen Barrieren beleuchtet.

5 Diskussion und Fazit: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion über die Frage, ob Maschinen jemals ein dem Menschen ebenbürtiges Bewusstsein entwickeln können, und bewertet die gesellschaftlichen Konsequenzen.

Schlüsselwörter

Künstliche Intelligenz, Menschliche Intelligenz, Neuronale Netze, Expertensysteme, Intelligente Agenten, Turing-Test, Machine Learning, Deep Learning, Supervised Learning, Sprachassistenten, Technologischer Fortschritt, Bewusstsein, Robotik, Ethik, Algorithmen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die rasante Entwicklung der künstlichen Intelligenz und untersucht kritisch, ob und inwieweit Maschinen die Fähigkeiten menschlicher Intelligenz imitieren oder übertreffen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Intelligenz, der technischen Funktionsweise von KI-Systemen wie neuronalen Netzen sowie der Analyse von Grenzen und Möglichkeiten aktueller Systeme.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob eine Maschine intelligenter werden kann als ein Mensch, basierend auf dem aktuellen technologischen Stand.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse bestehender technischer Systeme und Paradigmen der Informatik.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die technologischen Grundlagen, angefangen bei intelligenten Agenten über Expertensysteme bis hin zu neuronalen Netzen und deren Lernverfahren.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren das Dokument?

Wichtige Begriffe sind KI, neuronale Netze, Bewusstsein, menschliche Intelligenz, Suchalgorithmen und technologischer Fortschritt.

Was unterscheidet Expertensysteme von neuronalen Netzen?

Expertensysteme basieren auf explizit programmierten Regeln und Wissensbasen, während neuronale Netze dem menschlichen Gehirn nachempfunden sind und durch Training selbstständig Muster erkennen können.

Welche Bedeutung hat das Mooresche Gesetz für diese Arbeit?

Das Gesetz spielt eine Rolle für die Bewertung der technologischen Skalierbarkeit, da die zunehmende Rechenleistung als Motor für die Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz betrachtet wird.

Warum wird der Turing-Test in der Arbeit diskutiert?

Der Turing-Test dient als historischer und wissenschaftlicher Referenzpunkt, um die Schwierigkeit einer einheitlichen Definition von Intelligenz bei Maschinen zu verdeutlichen.

Welches Fazit zieht der Autor bezüglich der künstlichen Intelligenz?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Maschinen zwar in spezifischen Aufgaben bereits überlegen sind, jedoch wesentliche menschliche Merkmale wie ein echtes Bewusstsein derzeit noch fehlen und ein längerer Entwicklungsweg bevorsteht.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Grenzen und Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, München früher Fachhochschule
Note
1,7
Autor
Katrin Gerleigner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
20
Katalognummer
V439443
ISBN (eBook)
9783668790711
ISBN (Buch)
9783668790728
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Künstliche Intelligenz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katrin Gerleigner (Autor:in), 2018, Grenzen und Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/439443
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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