Das Ziel folgender Arbeit besteht darin, festzustellen inwieweit sich Mobbing und Cybermobbing voneinander unterscheiden und welche präventiven Maßnahmen ergriffen werden können um gegen (Cyber-)Mobbing vorzugehen.
Dafür werden zu Beginn die Begriffe Mobbing und Cybermobbing definiert und näher erläutert. Darauffolgend wird auf die Auswirkungen des Cybermobbings eingegangen und anschließend der Vergleich zwischen den zwei Mobbingarten gezogen. Abschließend werden mögliche Präventionsmaßnahmen aufgezeigt.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Klassisches Mobbing
2.1. Definition
2.2. Formen von Mobbing
3. Cybermobbing
3.1. Definition
3.2. Formen von Cybermobbing
3.2.1. Flaming
3.2.2. Harassment
3.2.3. Denigration
3.2.4. Impresonation
3.2.5. Outing und Trickery
3.2.6. Exclusion
3.2.7. Cyberstalking
3.2.8. Cyberthreats
3.3. Beteiligte
3.3.1. Täter
3.3.2. Opfer
3.4. Folgen von Cybermobbing
3.4.1. Zahlen und Fakten
4. Vergleich zwischen Cybermobbing und konventionellem Mobbing
5. Fazit und Präventionsmaßnahmen
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die wesentlichen Unterschiede zwischen klassischem Mobbing und Cybermobbing sowie deren Auswirkungen auf die Betroffenen. Ziel ist es, auf Basis einer fundierten theoretischen Einordnung und der Analyse verschiedener Cybermobbing-Formen präventive Handlungsansätze aufzuzeigen, um der wachsenden Problematik entgegenzuwirken.
- Definition und Abgrenzung von Mobbing und Cybermobbing
- Detaillierte Kategorisierung von Cybermobbing-Ausprägungen
- Analyse der Täter-Opfer-Strukturen und psychologischen Folgen
- Vergleich der räumlichen und zeitlichen Reichweite beider Phänomene
- Entwicklung und Darstellung wirksamer Präventionsmaßnahmen
Auszug aus dem Buch
3.2.4. Impersonation
Bei der Impersonation handelt es sich um eine besondere Form der Denigration. Der Täter gibt sich hier als das Opfer aus und beschimpft in seinem Namen andere oder verstößt gegen Community-Regeln. Daraufhin haben die Opfer mit den negativen Konsequenzen zu rechnen und wissen in den meisten Fällen nicht, weswegen andere so abweisend auf sie reagieren. Es ist erschreckend einfach, sich unter falscher Identität als das Opfer auszugeben. Häufig genügt es, den Namen oder den Spitznamen des Opfers zu kennen und sich damit einen Account auf sozialen Netzwerken zu erstellen.
In besonderen Härtefällen kann es vorkommen, dass sich die Täter Zugang zum Handy oder den Online-Konten des Opfers verschaffen. Ist dies der Fall, ist es im Nachhinein sehr schwer für das Opfer seine Beteiligung abzustreiten.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet anhand des Fallbeispiels Amanda Todd die mediale Relevanz des Themas Cybermobbing und definiert die Forschungsziele der Arbeit.
2. Klassisches Mobbing: In diesem Kapitel werden der Begriff Mobbing theoretisch hergeleitet, definiert und verschiedene Formen wie physische oder relationale Gewalt erläutert.
3. Cybermobbing: Dieser Abschnitt definiert Cybermobbing, analysiert acht spezifische Ausprägungen, beschreibt die Rollen von Tätern und Opfern sowie die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen.
4. Vergleich zwischen Cybermobbing und konventionellem Mobbing: Das Kapitel stellt die Gemeinsamkeiten, wie das Machtungleichgewicht, den wesentlichen Unterschieden in der zeitlichen und räumlichen Unbegrenztheit des Cybermobbings gegenüber.
5. Fazit und Präventionsmaßnahmen: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert praxisnahe Strategien zur Prävention sowie das notwendige Vorgehen für betroffene Personen.
Schlüsselwörter
Cybermobbing, Mobbing, Bullying, Soziale Netzwerke, Prävention, Täter, Opfer, Cyberstalking, Denigration, Impersonation, digitale Medien, psychische Gesundheit, Suizidprävention, Internetsicherheit, soziale Ausgrenzung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht das Phänomen Cybermobbing im Vergleich zum klassischen, konventionellen Mobbing und analysiert deren Unterschiede sowie Auswirkungen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Schwerpunkten zählen die Definition beider Begriffe, die Klassifizierung von Cybermobbing-Formen, die Analyse der beteiligten Personen sowie präventive Maßnahmen.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich die Mobbingarten unterscheiden und welche konkreten Strategien ergriffen werden können, um gegen (Cyber-)Mobbing vorzugehen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Quellenanalyse bekannter wissenschaftlicher Definitionen und aktueller Studien.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition, die detaillierte Darstellung von acht Cybermobbing-Formen, die Untersuchung von Tätern und Opfern sowie eine Gegenüberstellung beider Mobbing-Typen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Cybermobbing, digitale Medien, psychische Belastung, Prävention und soziale Ausgrenzung charakterisiert.
Warum ist die Anonymität im Internet ein entscheidender Faktor beim Cybermobbing?
Die Anonymität senkt die Hemmschwelle für Täter, da diese glauben, hinter einem Pseudonym unerkannt zu bleiben, während das Opfer gleichzeitig oft nicht weiß, wer die Angriffe ausführt.
Wie unterscheidet sich die Reichweite von Cybermobbing gegenüber klassischem Mobbing?
Cybermobbing ist zeitlich und räumlich unbegrenzt; es findet dauerhaft statt und wird nicht durch Schulschluss oder Feierabend unterbrochen, zudem verbreiten sich diffamierende Inhalte viral und in hoher Geschwindigkeit.
Was ist unter dem Begriff "Impersonation" zu verstehen?
Impersonation beschreibt das Vorgehen, bei dem sich ein Täter als das Opfer ausgibt, um in dessen Namen andere zu beschimpfen oder Community-Regeln zu verletzen.
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- Anonym (Author), 2017, Vergleich zwischen Cybermobbing und konventionellem Mobbing, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/437831