In der folgenden Arbeit, die im Rahmen des Seminars „Interkulturelle Germanistik I“ geschrieben wurde, sollen die Bücher „Kampf der Kulturen“ von Samuel P. Huntington und „Tanz der Kulturen“ von Joanna Breidenbach und Ina Zukrigl vorgestellt und miteinander verglichen werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Hauptteil
- Kampf der Kulturen
- Kurze Vorstellung des Buches
- Wer ist S.P. Huntington?
- Die Kulturknall-Theorie
- Identitätssuche nach dem Ende des Kalten Krieges
- Die multipolare und multikulturelle Welt
- Die Kulturkreise
- Bruchlinienkonflikte
- Forderungen für die Zukunft
- Rückbezug auf eigene Identität
- Verstärkte Kooperation, der konstruktive Weg
- Tanz der Kulturen
- Einleitung
- Wie wird Kultur im „Tanz der Kulturen“ definiert?
- Kritik an Huntington
- Neue Kulturen
- Transnationale Kulturen
- Migranten und der deterritorialisierte Nationalstaat
- Die privilegierten Heimatlosen
- Transnationalität in Religionen und Sekten
- Virtuelle Gemeinschaften
- Der Umgang mit „dem Fremden“ nach Sundermeier
- Welchem Modell sind die beiden Bücher zuzurechnen?
- Authentizität
- Die Globalkultur als weltweites Referenzsystem
- Kampf der Kulturen
- Schluß
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, die Bücher „Kampf der Kulturen“ von Samuel P. Huntington und „Tanz der Kulturen“ von Joanna Breidenbach und Ina Zukrigl vorzustellen und miteinander zu vergleichen. Beide Werke analysieren die Auswirkungen der Globalisierung auf die Weltpolitik und die kulturelle Identität.
- Die These des „Kampfs der Kulturen“ als Erklärung für Konflikte in der post-kalten-Kriegs-Welt
- Die Herausforderungen der globalisierten Welt und die Suche nach Identität
- Der Einfluss von Kulturkreisen auf die internationale Politik
- Die Entstehung neuer Kulturen und transnationaler Identitäten
- Der Umgang mit „dem Fremden“ in einer multikulturellen Welt
Zusammenfassung der Kapitel
- Das erste Kapitel gibt einen Überblick über Huntingtons These des „Kampfs der Kulturen“ und stellt dessen Argumentation dar, dass Konflikte in Zukunft nicht mehr zwischen Nationen, sondern zwischen Kulturkreisen stattfinden werden.
- Das zweite Kapitel erläutert, wie Huntington die Welt in Kulturkreise einteilt und welche Kernstaaten diese Kreise prägen. Es werden die verschiedenen „Bruchlinienkonflikte“ und deren Ursachen analysiert.
- Im dritten Kapitel wird die These des „Tanz der Kulturen“ vorgestellt. Hierbei wird die Entstehung neuer, transnationaler Kulturen und die Herausforderungen für die nationale Identität in der globalisierten Welt beleuchtet.
- Das vierte Kapitel vertieft die Kritik an Huntingtons These und untersucht, wie der Umgang mit „dem Fremden“ in einer multikulturellen Welt gestaltet werden kann.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit zentralen Themen der Globalisierung, der Kultur und Identität, der internationalen Politik und den Herausforderungen einer multikulturellen Welt. Wichtige Schlüsselwörter sind: Globalisierung, Kulturkreise, „Kampf der Kulturen“, „Tanz der Kulturen“, Identität, „der Fremde“, Transnationalität, Multikulturalität, Konflikte, Frieden.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Kernaussage von Huntingtons „Kampf der Kulturen“?
Huntington postuliert, dass zukünftige Konflikte nicht mehr ideologisch oder ökonomisch, sondern entlang der Bruchlinien zwischen verschiedenen Kulturkreisen (Zivilisationen) verlaufen werden.
Wie unterscheidet sich der Ansatz von „Tanz der Kulturen“?
Breidenbach und Zukrigl kritisieren das statische Kulturbild Huntingtons und betonen stattdessen die Entstehung dynamischer, transnationaler und hybrider Kulturen durch die Globalisierung.
Was sind „Bruchlinienkonflikte“?
Es sind Konflikte an den geografischen Grenzen, an denen verschiedene Kulturkreise aufeinandertreffen, wie zum Beispiel zwischen der westlichen und der islamischen Welt.
Was bedeutet „Transnationalität“ in der Globalisierungsdebatte?
Es beschreibt Lebensformen und Identitäten, die über Nationalstaaten hinausgehen, wie zum Beispiel bei Migranten, virtuellen Gemeinschaften oder global agierenden Eliten.
Wie wird „der Fremde“ in den Modellen wahrgenommen?
Während Huntington Fremdheit als potenzielle Bedrohung sieht, wird im Modell des „Tanzes der Kulturen“ der produktive Umgang mit Vielfalt und die ständige Vermischung betont.
- Arbeit zitieren
- Jörg Hartmann (Autor:in), 2002, Buchvergleich: 'Kampf der Kulturen' mit 'Tanz der Kulturen' Globalisierung aus politischer bzw. ethnologischer Sicht, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/43742