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Imperator Caesar Nerva Traianus Augustus. Der "Optimus Princeps" und die repräsentative Darstellung seiner selbst

Titel: Imperator Caesar Nerva Traianus Augustus. Der "Optimus Princeps" und die repräsentative Darstellung seiner selbst

Hausarbeit , 2018 , 19 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Matthias Marin (Autor:in)

Weltgeschichte - Altertum

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Marcus Ulpius Traianus ist unumstritten der erfolgreichste Kaiser in der Geschichte Roms. Er war der erste Kaiser der das Amt des Princeps bekleidete obwohl er aus einer Provinz stammte. Während seiner knapp 20 Jahre andauernden Regentschaft von 98 bis 117 n. Chr. erreichte das Imperium Romanum seine größte Ausdehnung. Mit seiner Architektur veränderte er für immer das Gesicht Roms und laut der Geschichtsschreibung, welche ihm für all seine Verdienste den Titel "Optimus Princeps" verlieh, war sein Prinzipat durch seinen Heldenmut sowie einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn bestimmt. Er war militärisch erfolgreich mit dem Sieg über die Daker und konnte im römischen Reich trotz seiner enormen Größe die innere Stabilität aufrecht erhalten.

Dafür musste er sich auf politischer und repräsentativer Ebene angemessen verhalten, denn durch seine paradoxe Stellung als Augustus im Prinzipat, stützte sich seine Macht auf die Anerkennung des Heeres, des Senates und der Plebs Urbana.

Das Prinzipat ist eine 27 v. Chr. erstmal entstandene Herrschaftsform, welche nach dem Ende der Bürgerkriege 30 v. Chr. republikanische Traditionen mit der Vorherrschaft eines “Ersten” (priceps) zusammenführen sollte. Diese monarchische Ordnung verbindet die Vorstellung einer angeblichen Wiederherstellung der Republik mit dem Ausbau der kaiserlichen Herrschaftslegitimation. Dazu musste vom Princeps das Bild von einem einflussreichen Senat und einem demütigen Kaiser propagiert werden, wozu er erfolgreich gewissen repräsentativen Regeln folgen musste.

Wie sich Trajan darstellte um Heer, Senat und Volk hinter sich zu wissen, soll in dieser Arbeit dargelegt werden. Wie präsentierte sich Trajan und welche Mittel nutzte er für diese Darstellung? Nutzte er die gleichen Medien wie seine Vorgänger oder unterschied er sich durch den Einsatz anderer oder neuer Medien? Wie war das daraus resultierende Gesamtbild?

Nach einer Zusammenfassung der Regentschaft Trajans sollen einzelne Medien und ihre repräsentative Wirkung sowie Umfang und Bedeutung untersucht werden. Danach soll auf die Hauptziele der trajanischen Repräsentation eingegangen werden, gefolgt von einer Zusammenfassung der vorliegenden Ergebnisse.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Die Taten und Tugenden Trajans als Augustus

2. Die Mittel Trajans repräsentativer Selbstdarstellung

3. Die Säulen der trajanischen Repräsentation

3.1 Die Legitimation seiner Macht als Princeps

3.2 Die kaiserliche Fürsorge für sein Reich und Volk

3.3 Militärische Sieghaftigkeit

4. Fazit

5. Quellen und Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die repräsentative Selbstdarstellung des römischen Kaisers Trajan. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Mittelpunkt, mit welchen spezifischen Mitteln und Medien Trajan sein Bild als "Optimus Princeps" formte, um sich gegenüber dem Heer, dem Senat und dem Volk als idealer Herrscher zu legitimieren.

  • Analyse der offiziellen Herrschaftslegitimation unter Trajan.
  • Untersuchung der repräsentativen Wirkung von Baupolitik und Infrastruktur.
  • Bewertung der Münzprägung als Massenmedium der kaiserlichen Propaganda.
  • Darstellung der militärischen Sieghaftigkeit als zentrales Herrschaftsattribut.
  • Vergleich der trajanischen Selbstdarstellung mit der seiner Vorgänger.

Auszug aus dem Buch

3.3. Militärische Sieghaftigkeit

Der für Trajan wohl absolut wichtigste und am häufigsten dargestellte Aspekt seiner Herrschaft ist die militärische Sieghaftigkeit, welche in jedem seiner Medien eine hervorstechende Bedeutung einnimmt. Bereits Domitian hatte sein militärisches Können und die daraus resultierenden Erfolge zum Zentrum seiner Herrschaftslegitimation gemacht und unter anderem durch seine monumentale Reiterstatue auf dem Hauptplatz des Forum Romanum beeindruckend und wirkungsvoll repräsentativ dargestellt. Dies war jedoch nicht allein die Selbstdarstellung Domitians gewesen, sondern häufig die Realität. Trajan hatte in seinen ersten Jahren als Kaiser allerdings keine militärischen Siege vorzuweisen, geschweige denn einen bekannten erfolgreichen Auftritt auf einem Schlachtfeld.

Der Panegyrikus von Plinius dem Jüngeren ist eine beispielhafte Dankesrede, welche er anlässlich der Übernahme des Suffektkonsulats 100 n. Chr. vor dem Senat hielt. In dieser Rede stilisiert er Trajan als den besten Militärführer den es je gegeben hat, wobei er auf die noch während Nervas Regentschaft gezeigten angeblichen Leistungen Trajans im Partherkrieg verweist. Dennoch scheut er sich nicht Trajan bereits mit dem in der Regel vorsichtig gebrauchen Titel „imperator invictus“ zu versehen. Wahrscheinlich ist hier der Versuch einer Annäherung an Domitian für den militärischen Aspekt, denn auch Domitian war als „imperator invictus“ betitelt worden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es wird die historische Bedeutung Trajans als "Optimus Princeps" skizziert und der methodische Rahmen für die Untersuchung seiner Repräsentation durch verschiedene Medien festgelegt.

1. Die Taten und Tugenden Trajans als Augustus: Dieses Kapitel fasst den Aufstieg Trajans zum Kaiser, seine Adoption durch Nerva und die bewusste Abgrenzung seiner Regierungsweise gegenüber seinem Vorgänger Domitian zusammen.

2. Die Mittel Trajans repräsentativer Selbstdarstellung: Hier werden die primären Medien wie Münzen, Statuen und Staatsdenkmäler analysiert, die Trajan nutzte, um seine Herrschaft öffentlichkeitswirksam und flächendeckend zu inszenieren.

3. Die Säulen der trajanischen Repräsentation: Dieser Hauptteil gliedert sich in die drei Pfeiler der Legitimation: göttliche Unterstützung, kaiserliche Fürsorge und militärische Siege.

3.1 Die Legitimation seiner Macht als Princeps: Untersuchung der neuartigen Verbindung zwischen göttlicher Legitimation und dem traditionellen Amt des Princeps.

3.2 Die kaiserliche Fürsorge für sein Reich und Volk: Analyse der Baupolitik, der Infrastrukturmaßnahmen und der Alimentarstiftungen als Ausdruck der kaiserlichen Sorge für Italien und das Reich.

3.3 Militärische Sieghaftigkeit: Erläuterung der Bedeutung militärischer Erfolge für das Herrscherbild, insbesondere im Kontext der Dakerkriege und der Selbstdarstellung als unbesiegbarer Führer.

4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der trajanischen Repräsentationskunst und ihres nachhaltigen Einflusses auf nachfolgende römische Kaiser.

5. Quellen und Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primärquellen, Inschriftensammlungen, Münzkataloge und Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

Trajan, Optimus Princeps, Prinzipat, Herrschaftslegitimation, Römische Geschichte, Münzpropaganda, Trajanssäule, Dakerkriege, Alimentarstiftungen, Repräsentationskunst, Kaiserbildnis, Forum Traiani, Senat, Heer, Imperium Romanum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Methoden und Medien, mit denen sich Kaiser Trajan im 2. Jahrhundert n. Chr. als idealer Herrscher („Optimus Princeps“) in Rom und den Provinzen inszenierte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die Legitimation kaiserlicher Macht, die Rolle der kaiserlichen Baupolitik, die Nutzung von Münzen als Massenkommunikationsmittel sowie die Inszenierung militärischer Siege.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Trajan durch geschickte Selbstdarstellung die Stützen seiner Macht – Senat, Heer und Volk – hinter sich vereinte und dabei neue Maßstäbe für das römische Prinzipat setzte.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer quellenkritischen Analyse historischer Dokumente (wie Plinius’ Panegyricus und Cassius Dios Römischer Geschichte) sowie auf der Auswertung archäologischer Zeugnisse wie Münzen, Reliefs und Bauwerken.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert die Herrschaftsdarstellung in drei Säulen: die Legitimation als Princeps durch göttlichen Beistand, die fürsorgliche Infrastrukturpolitik in Italien und die militärische Sieghaftigkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Trajan, Optimus Princeps, Herrschaftslegitimation, Münzpropaganda, Dakerkriege, Alimentarstiftungen und kaiserliche Repräsentation.

Wie unterschied sich Trajans Selbstdarstellung von der seines Vorgängers Domitian?

Trajan präsentierte sich bewusst als „Gegenbild“ zu Domitian, indem er auf Kooperation mit dem Senat setzte, keine Senatorhinrichtungen ohne Prozess zuließ und seine Macht nicht durch Gottgleichheit, sondern durch militärischen Erfolg und tugendhafte Mäßigung begründete.

Warum waren die Alimentarstiftungen für Trajan so wichtig?

Die Alimentarstiftungen dienten dazu, die Ausbildung von Kindern aus bedürftigen Familien zu fördern, um dem Geburtenrückgang entgegenzuwirken und gleichzeitig ein wirksames Instrument der Repräsentation und Wohltätigkeit zu schaffen.

Welche Rolle spielte das Forum Traiani für seine öffentliche Wahrnehmung?

Das Forum Traiani diente als monumentales Siegesdenkmal und architektonisches Zentrum, das die Legitimität seiner Herrschaft sowie die Unterstützung durch Senat, Volk und Heer eindrucksvoll unterstrich.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Imperator Caesar Nerva Traianus Augustus. Der "Optimus Princeps" und die repräsentative Darstellung seiner selbst
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Note
1,3
Autor
Matthias Marin (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
19
Katalognummer
V437303
ISBN (eBook)
9783668775299
ISBN (Buch)
9783668775305
Sprache
Deutsch
Schlagworte
imperator caesar nerva traianus augustus optimus princeps darstellung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Matthias Marin (Autor:in), 2018, Imperator Caesar Nerva Traianus Augustus. Der "Optimus Princeps" und die repräsentative Darstellung seiner selbst, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/437303
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Leseprobe aus  19  Seiten
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