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Sozialräumliche Bezüge und Kooperationsformen. Die subjektive Wahrnehmung der teilnehmenden Eltern des Rucksackprojekts in einer Kindertagesstätte

Title: Sozialräumliche Bezüge und Kooperationsformen. Die subjektive Wahrnehmung der teilnehmenden Eltern des Rucksackprojekts in einer Kindertagesstätte

Term Paper , 2014 , 36 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Fabian Titsch (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

Im Rahmen des Seminars "Sozialräumliche Bezüge" in Kooperation mit dem Seminar der qualitativen Datenanalysemethoden konnte das in dieser Arbeit beschriebene Forschungsprojekt zustande kommen. Nach der Zuteilung zu der Kindertagesstätte Nimmersatt und dem darin stattgefundenen Erstkontakt mit der Leitung der Einrichtung, hat sich durch Anregung derselben die Forschungsfrage in die Richtung des Rucksackprojekts entwickelt.

Schließlich konnte folgende Fragestellung formuliert werden: Welche subjektiven Erfahrungen machen die am Rucksackprojekt teilnehmenden Mütter? Wobei auch die Wirkungen des Projektes in Bezug auf die Sprache, Interaktion mit dem Kind und dem sozialen Miteinander gelegt wurde.

Von dieser Fragestellung ausgehend, wurden dann zwei wissenschaftliche Theorien ausgewählt und näher bearbeitet, sowie die passenden Erhebungs- bzw. Auswertungsmethode ausgewählt. Diese werden in den folgenden Kapiteln beschrieben. Abschließend werden die aus dem Forschungsprozess entstandenen Ergebnisse mit den Inhalten der Theorie rückgebunden und diskutiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Vorgehensweise im Forschungsprojekt

2.1. Wissenschaftliche Theorien

2.1.1. Der Begriff der Sozialisation

2.1.2. Der ökologische Ansatz nach Bronfenbrenner

2.1.3. Bourdieu Kapitalkonstrukt nach Pierre Bourdieu

2.2. Planung, Durchführung, Auswertung und Ergebnisse des Forschungsprojekts

2.3. Beschreibung der Erhebungs- und Auswertungsmethode

2.3.1. Erhebungsmethode

2.3.2. Transkription

2.3.3. Auswertungsmethode

2.4. Gütekriterien qualitativer Forschung nach Mayring

3. Rückbindung der Ergebnisse an die zugrunde gelegten Theorien

3.1. Verknüpfung mit dem Konstrukt Sozialisation

3.2. Verknüpfung mit dem ökologischen Ansatz nach Bronfenbrenner

3.3. Verknüpfung mit dem Kapitalkonstrukt nach Bourdieu

3.4. Resümee der Rückbindung an die Theorien

4. Schlusswort und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die subjektiven Erfahrungen von Müttern, die am Rucksackprojekt in der Kita Nimmersatt teilnehmen, unter Berücksichtigung der Wirkungen auf Sprache, Interaktion mit dem Kind und das soziale Miteinander, wobei die Ergebnisse theoretisch in den Sozialisationsansatz sowie die Theorien von Bronfenbrenner und Bourdieu eingeordnet werden.

  • Analyse der subjektiven Wahrnehmung von Teilnehmerinnen am Rucksackprojekt
  • Bedeutung der Muttersprache und kulturelle Identität im Sozialisationsprozess
  • Anwendung des ökologischen Ansatzes nach Urie Bronfenbrenner
  • Anwendung des Kapitalkonstrukts nach Pierre Bourdieu
  • Qualitative Auswertung mittels leitfadengestützter Interviews

Auszug aus dem Buch

2.1.3.2.3 Kapital

Das Kapital bildet das dritte Element von Bourdieus Kapitaltheorie und wird folgendermaßen definiert: ‚capitale‘ italienisch für ‚Grundsumme‘. Im Gegensatz zur wirtschaftlichen Sicht bezeichnet das Kapital hier nicht rein das finanzielle Mittel, welches einem zur Verfügung steht, sondern eher die Kapitalformen die im Laufe des Lebens angeeignet werden und darüber entscheiden, wie und in welcher Form sich in den Feldern bewegt werden kann. Bei dieser Form der Bewegung innerhalb der Felder wird als besonders prekär der Zugang zu diesen betrachtet. Dieser Zugang entscheidet weitergehend nicht nur darüber, in welcher Form in einem Feld aufgetreten wird, sondern auch in welcher hierarchischen Rangfolge die Eingliederung stattfindet. Differenziert betrachtet bedeutet dies folglich, dass Kapital, Feld und Habitus miteinander in Wechselwirkung stehen und sich so gegenseitig bedingen. Ebenfalls bietet jedes einzelne Element dadurch dem anderen die Möglichkeit sich zu entwickeln. Anhand eines Beispiels wäre dies folgendermaßen zu verstehen: Ziehen wir innerhalb diesen Beispiels ein Bewerbungsgespräch als Exempel für das Feld heran. Jeder kennt die Situation, sich für eine beworbene Stelle vorstellen zu müssen. In dieser Situation kann nur dann bestanden werden, wenn das eigene Kapital, wie z.B. ein selbstbewusstes, selbstsicheres Auftreten, und einen gut ausgeprägten Habitus, wie z.B. eine freundliche Art dem Gegenüber entgegen zu treten, erworben hat. Fällt nun z.B. das eigene Kapital weg, welches einen unsicher wirken lässt, wirkt sich dies weitergehend auf den Habitus aus, welches zu einem introvertierten Verhalten führen und daraus eine eher negativen Erfahrung in diesem Feld entstehen kann. Ausgegangen von einer positiven Situation, in diesem Fall dem Vorhandensein von Kapital und Habitus, würden sich eher positive Erfahrungen in diesem Feld und zugleich eine Stärkung des eigenen Habitus bilden. Diese Beeinflussung der drei Elemente beschreibt infolgedessen, was mit einer Form von Wechselwirkung gemeint ist. Anhand einer eigens erstellten Graphik wird nun nochmals aufgezeigt, wie diese auf ein menschliches Individuum einwirken und verdeutlicht die Stellung, dass diese nicht getrennt voneinander betrachtet werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Einleitung in die Entstehungsgeschichte des Projekts, die Entwicklung der Fragestellung und der Forschungsfokus auf das Rucksackprogramm.

2. Vorgehensweise im Forschungsprojekt: Detaillierte Darstellung der theoretischen Grundlagen (Sozialisation, Bronfenbrenner, Bourdieu), der Erhebungsmethodik mittels Interviews sowie der Auswertung nach Mayring.

3. Rückbindung der Ergebnisse an die zugrunde gelegten Theorien: Diskussion der empirischen Befunde durch deren theoretische Verknüpfung mit den Konzepten von Sozialisation, dem ökologischen Systemmodell und Bourdieus Kapitaltheorie.

4. Schlusswort und Ausblick: Kritische Reflexion des Forschungsprozesses und Hinweise auf notwendige Weiterentwicklungen des Rucksackprogramms basierend auf den gewonnenen Ergebnissen.

Schlüsselwörter

Rucksackprojekt, Sozialisation, Ökologischer Ansatz, Urie Bronfenbrenner, Kapitaltheorie, Pierre Bourdieu, Habitus, Kulturelles Kapital, Soziales Kapital, Qualitative Forschung, Leitfadeninterview, Inhaltsanalyse, Elternbildung, Mehrsprachigkeit, Migrationshintergrund.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der subjektiven Wahrnehmung von Müttern, die an einem Rucksackprojekt in einer Kindertageseinrichtung teilnehmen, und analysiert die sozialen und pädagogischen Auswirkungen dieses Programms.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die Förderung von Mehrsprachigkeit, die Stärkung der elterlichen Erziehungskompetenz, die Bedeutung der Muttersprache sowie die Vernetzung der Familien innerhalb des Sozialraums Kita.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage, welche subjektiven Erfahrungen die teilnehmenden Mütter mit dem Rucksackprojekt machen und wie sich dies auf ihre Sprache, die Interaktion mit dem Kind und ihr soziales Miteinander auswirkt.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Untersuchung verwendet?

Es wird eine qualitative Forschungsmethode angewandt, konkret leitfadengestützte Interviews mit den Müttern, deren Daten anschließend nach dem Prinzip der zusammenfassenden Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring ausgewertet werden.

Was wird im theoretischen Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erläutert den Begriff der Sozialisation sowie die theoretischen Ansätze von Urie Bronfenbrenner (ökologisches System) und Pierre Bourdieu (Kapitalkonstrukt), um die empirischen Ergebnisse wissenschaftlich fundiert zu spiegeln.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird wesentlich durch die Begriffe Sozialisation, Kapitaltheorie, ökologisches System, Rucksackprojekt und qualitative Inhaltsanalyse charakterisiert.

Welche spezifischen Probleme wurden bezüglich des Rucksackprogramms von den Müttern angesprochen?

Einige Mütter kritisierten, dass bestimmte Arbeitsmaterialien für dreijährige Kinder nicht geeignet seien, und äußerten den Wunsch, das Projekt auch im Grundschulalter fortzusetzen.

Welchen Stellenwert nimmt die Muttersprache laut den Befragungsergebnissen ein?

Die Muttersprache hat einen sehr hohen Stellenwert; die Mütter betrachten die Weitergabe ihrer Herkunftskultur und Sprache als zentrales Anliegen und als Bereicherung für die kindliche Entwicklung.

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Details

Title
Sozialräumliche Bezüge und Kooperationsformen. Die subjektive Wahrnehmung der teilnehmenden Eltern des Rucksackprojekts in einer Kindertagesstätte
College
University of Applied Sciences Freibug  (Pädagogik der frühen Kindheit)
Course
Qualitätsmanagement in der Praxis
Grade
1,0
Author
Fabian Titsch (Author)
Publication Year
2014
Pages
36
Catalog Number
V437003
ISBN (eBook)
9783668774285
ISBN (Book)
9783668774292
Language
German
Tags
sozialräumliche bezüge kooperationsformen wahrnehmung eltern rucksackprojekts kindertagesstätte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Fabian Titsch (Author), 2014, Sozialräumliche Bezüge und Kooperationsformen. Die subjektive Wahrnehmung der teilnehmenden Eltern des Rucksackprojekts in einer Kindertagesstätte, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/437003
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