Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Didactics - Mathematics

Rechenstörungen und Dyskalkulie

Lerncoaching

Title: Rechenstörungen und Dyskalkulie

Submitted Assignment , 2018 , 8 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anna Kuhlmann (Author)

Didactics - Mathematics

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Diese Arbeit behandelt folgenden Themen: angeborener Zahlensinn, Begriffsdefinitionen von enaktiv, ikonisch, symbolisch, kardinaler und ordinaler Zahlenaspekt, Materialeinsatz bei der Bearbeitung von mathematischen Inhalten, didaktische Anforderungen an mathematisches Material und die Definition von der „Kraft der Fünf“. Anschließend werden Teilleistungsstörungen als Risikofaktoren und ihre Auswirkungen auf den Unterricht erläutert. Das Problem der Passung wird am Schluss der Arbeit diskutiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

zu Aufgabe 1 a – Angeborener Zahlensinn

zu Aufgabe 1 b – Enaktiv, ikonisch, symbolisch - Begriffsdefinitionen

zu Aufgabe 1 c – Kardinaler Zahlenaspekt

zu Aufgabe 1 d – Ordinaler Zahlenaspekt

zu Aufgabe 2 a – Materialeinsatz bei der Erarbeitung von mathematischen Inhalten

zu Aufgabe 2 b – Didaktische Anforderungen an mathematisches Material

zu Aufgabe 2 c – Definition „Kraft der Fünf“

zu Aufgabe 3 – Teilleistungsstörungen als Risikofaktoren

zu Aufgabe 4 – Auswirkungen von Teilleistungsstörungen auf den Unterricht

zu Aufgabe 5 – Problem der Passung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Grundlagen der mathematischen Kompetenzentwicklung bei Kindern, den didaktischen Anforderungen an Lehrmaterialien sowie den Auswirkungen von Teilleistungsstörungen auf den Lernprozess im schulischen Kontext. Ziel ist es, ein Verständnis für die Wechselwirkungen zwischen kindlicher Entwicklung, methodischer Gestaltung des Unterrichts und der notwendigen individuellen Förderung zu schaffen, um Rechenstörungen präventiv entgegenzuwirken und Lernprozesse erfolgreich zu gestalten.

  • Theoretische Grundlagen des mathematischen Lernens (E-I-S-Theorie)
  • Differenzierung zwischen kardinalen und ordinalen Zahlenaspekten
  • Kriterien für den Einsatz von mathematik-didaktischem Material
  • Risikofaktoren durch Teilleistungsstörungen im Schulalltag
  • Strategien zur Kompensation und die Bedeutung der unterrichtlichen Passung

Auszug aus dem Buch

zu Aufgabe 1 b – Enaktiv, ikonisch, symbolisch - Begriffsdefinitionen

Die Begriffe enaktiv, ikonisch und symbolisch bezeichnen Repräsentationsebenen für mathematische Inhalte und gehen auf die E-I-S-Theorie nach Bruner (1971) zurück. Ausgangspunkt dieser Theorie sind Forschungsergebnisse, die die Bedeutsamkeit von eigenen, konkreten kindlichen Erfahrungen für das Erlernen des Umgangs mit Zahlen und Rechenoperationen herausgestellt haben. Da mathematische Operationen sehr abstrakt sind, ist für diese geistige Tätigkeit viel Erfahrung vonnöten, die die Kinder auf verschiedenste Arten auf unterschiedlichen Repräsentationsebenen sammeln können und sollten, um die Grundlage für das Verständnis mathematischer Inhalte zu schaffen.

Bruner unterscheidet dabei Erfahrungen auf enaktiver Ebene, die auf konkreten handelnden Tätigkeiten in Bezug auf mathematische Inhalte beruhen (z.B. das konkrete Subtrahieren: Von einer Menge von sieben Spielzeugautos werden drei weggenommen, so dass nur noch vier zum Spielen übrig bleiben.), Erfahrungen auf ikonischer Ebene, die auf der Deutung bildlicher Darstellungen beruhen und bereits einen im Vergleich zur enaktiven Ebene höheren Grad der Abstraktion aufweisen (z.B. die zuvor skizzierte Subtraktion findet nicht mit Hilfe konkreter, fassbarer Objekte, sondern anhand einer grafischen Abbildung von Spielzeugautos in einem Schulbuch statt, die das Kind nicht konkret vor sich sieht. Auf dem Bild sieht es sieben Spielzeugautos und muss in seiner Vorstellung davon drei wegnehmen.) sowie auf symbolischer Ebene.

Zusammenfassung der Kapitel

zu Aufgabe 1 a – Angeborener Zahlensinn: Dieses Kapitel erläutert die intuitive Fähigkeit von Säuglingen zur Mengenunterscheidung als fundamentale Basis für spätere mathematische Kompetenzen.

zu Aufgabe 1 b – Enaktiv, ikonisch, symbolisch - Begriffsdefinitionen: Hier wird Bruners E-I-S-Theorie vorgestellt, die den Lernprozess als Wechselspiel zwischen handelnden, bildlichen und symbolischen Repräsentationsebenen beschreibt.

zu Aufgabe 1 c – Kardinaler Zahlenaspekt: Dieser Abschnitt definiert den kardinalen Aspekt als Ausdruck für die Mächtigkeit einer Menge und die Einsicht in deren Struktur.

zu Aufgabe 1 d – Ordinaler Zahlenaspekt: Es wird der ordinale Aspekt erläutert, welcher sich nicht auf eine Menge, sondern auf den Rangplatz eines Objekts innerhalb einer Reihenfolge bezieht.

zu Aufgabe 2 a – Materialeinsatz bei der Erarbeitung von mathematischen Inhalten: Das Kapitel diskutiert die Vor- und Nachteile von Alltagsmaterialien im Vergleich zu universell einsetzbaren, didaktischen Materialien.

zu Aufgabe 2 b – Didaktische Anforderungen an mathematisches Material: Es werden Anforderungen wie Reduktion auf das Wesentliche, universelle Einsetzbarkeit und Strukturierung als Kriterien für förderliches Lernmaterial festgelegt.

zu Aufgabe 2 c – Definition „Kraft der Fünf“: Hier wird das Prinzip der Fünfer- und Zehnerschritte zur Unterstützung der simultanen Mengenerfassung und Automatisierung von Rechenwegen beschrieben.

zu Aufgabe 3 – Teilleistungsstörungen als Risikofaktoren: Dieses Kapitel grenzt Teilleistungsstörungen von anderen Beeinträchtigungen ab und erklärt sie als potenzielle, kompensierbare Risikofaktoren für Lernstörungen.

zu Aufgabe 4 – Auswirkungen von Teilleistungsstörungen auf den Unterricht: Es wird die Negativspirale beleuchtet, die durch unerkannte Teilleistungsstörungen, Schulangst und negative Selbstkonzepte entstehen kann.

zu Aufgabe 5 – Problem der Passung: Das Kapitel analysiert die zentrale Bedeutung der methodischen Passung zwischen Lehrinhalt, didaktischer Gestaltung und individuellen Bedürfnissen der Lernenden.

Schlüsselwörter

Mathematikdidaktik, E-I-S-Theorie, Zahlensinn, Kardinalzahl, Ordinalzahl, Teilleistungsstörungen, Kompensation, Materialeinsatz, Kraft der Fünf, Lernprozess, Abstraktionsvermögen, Didaktische Analyse, Schulischer Erfolg, Risikofaktoren, Inklusive Förderung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den psychologischen und didaktischen Grundlagen des mathematischen Lernens sowie den Herausforderungen, die bei der Förderung von Kindern mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen auftreten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Entwicklung von Zahlenverständnis, die Eignung und Auswahl von didaktischem Material sowie das Verständnis und die Kompensation von Teilleistungsstörungen im Schulunterricht.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine gezielte didaktisch-methodische „Passung“ und den Einsatz strukturierten Materials mathematische Kompetenzen gefördert und negative Lernfolgen bei Teilleistungsstörungen vermieden werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf pädagogisch-psychologische Theorien (insb. Bruners E-I-S-Theorie) und fachdidaktische Analysen zur Unterrichtsgestaltung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Repräsentationsebenen des Lernens, die Bedeutung von Mengenaspekten, Anforderungen an Lernmaterialien sowie die Auswirkungen von Teilleistungsstörungen auf das Wohlbefinden und den Lernerfolg von Schülern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Schlüsselwörtern gehören Mathematikdidaktik, E-I-S-Theorie, Teilleistungsstörungen, Kompensation, Didaktische Passung und Zahlenaspekte.

Wie unterscheiden sich kardinale und ordinale Aspekte in der Praxis?

Der kardinale Aspekt beschreibt die Mächtigkeit einer Menge (wie viele?), während der ordinale Aspekt den Rangplatz oder die Position eines Elements innerhalb einer geordneten Sequenz angibt (der wievielte?).

Warum sind Alltagsmaterialien laut der Arbeit nur bedingt geeignet?

Sie können zwar den Zugang erleichtern, lenken aber durch ihre individuelle Beschaffenheit (Farbe, Form) oft vom eigentlichen mathematischen Kern ab, weshalb universell einsetzbare Materialien bevorzugt werden sollten.

Was bedeutet die „Kraft der Fünf“?

Es ist ein Strukturprinzip, bei dem Lehrmaterialien in Fünfer- oder Zehnerblöcken organisiert sind, um die angeborene Fähigkeit zur simultanen Mengenerfassung zu nutzen und Rechenoperationen zu erleichtern.

Welche Rolle spielt die „Passung“ für den Lernerfolg?

Passung bezeichnet die Übereinstimmung zwischen einer gewählten Unterrichtsmethode und den individuellen Lernbedürfnissen der Schüler; fehlt diese, können langfristig Lernschwierigkeiten oder psychische Belastungen entstehen.

Excerpt out of 8 pages  - scroll top

Details

Title
Rechenstörungen und Dyskalkulie
Subtitle
Lerncoaching
College
University of Applied Sciences Hamburg
Grade
1,0
Author
Anna Kuhlmann (Author)
Publication Year
2018
Pages
8
Catalog Number
V436424
ISBN (eBook)
9783668767607
ISBN (Book)
9783668767614
Language
German
Tags
Matheförderung Mathenachhilfe Lerncoaching Lernberatung Lerntherapie Dyskalkulie Rechenstörung Lernstörung Didaktik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna Kuhlmann (Author), 2018, Rechenstörungen und Dyskalkulie, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/436424
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  8  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint