Um eine Einführung in die Theorie zu geben, werden zu Beginn der Arbeit auf die Definition der Logistik und deren Subsysteme eingegangen. Anschließend werden die ausschlaggebenden Faktoren der vier industriellen Revolutionen behandelt.
Im ersten Abschnitt des Hauptteils werden die grundlegenden technologischen und infrastrukturellen Bestandteile beleuchtet. Im darauffolgenden Abschnitt werden die Vor- und Nachteile in der Logistik basierend auf den vorher untersuchten Technologien und Infrastrukturen erläutert und mit Beispielen aus der Praxis verdeutlicht. Im Kapitel 3.3. werden die Vorteile und Möglichkeiten, den Nachteilen und Einschränkungen gegenübergestellt. Im letzten Kapitel wird ein Fazit gezogen und die Arbeit kritisch reflektiert, sowie ein möglicher Ausblick in die Zukunft gegeben.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel
1.3 Motivation
1.4 Aufbau der Arbeit
2. Grundlagen
2.1 Logistik
2.1.1 Definition
2.1.2 Subsysteme der Logistik
2.2 Erste bis vierte industrielle Revolution
3. Hauptteil
3.1. Methodisches Vorgehen
3.2. Ergebnisse
3.2.1. Infrastrukturen
3.2.1.1. Cloudcomputing
3.2.1.2. Sensoren und Aktoren
3.2.1.3. RFID
3.2.2. Technologien
3.2.2.1. Big Data Analysen
3.2.2.2. IPv6
3.2.2.3. Cyber physikalische Systeme
3.2.3. Vorteile der vierten industriellen Revolution in der Logistik
3.2.3.1. Sicherheit
3.2.3.2. Transparenz
3.2.3.3. Prozessoptimierung
3.2.3.4. Arbeitsplätze und Mitarbeiter
3.2.4. Nachteile der vierten industriellen Revolution in der Logistik
3.2.4.1. IT-Sicherheit
3.2.4.1.1. Datenschutz
3.2.4.1.2. Datensicherheit
3.2.4.2. Komplexität
3.2.4.3. Robustheit und Wartung
3.2.4.4. Einstiegskosten
3.2.4.1. Arbeitsplätze und Mitarbeiter
3.3. Auswertung und Diskussion
4. Schluss
4.1. Fazit
4.2. Reflektion
4.3. Ausblick
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit zielt darauf ab, die technologischen und infrastrukturellen Komponenten von Industrie 4.0 im Kontext der Logistik zu erläutern und deren Vor- sowie Nachteile kritisch zu untersuchen. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie diese Technologien zur Prozessoptimierung beitragen und welche Hürden bei der Implementierung bestehen.
- Technologische Grundlagen von Industrie 4.0 (Cloud, Big Data, IoT/CPS, RFID)
- Infrastrukturelle Anforderungen und Herausforderungen
- Vorteile der vierten industriellen Revolution in der Logistik (Sicherheit, Transparenz, Optimierung)
- Nachteile und Risiken (IT-Sicherheit, Komplexität, Einstiegskosten)
- Auswirkungen auf die Arbeitswelt und Mitarbeiter
Auszug aus dem Buch
3.2.1.1. Cloudcomputing
Cloud-Computing sind aus dem Intranet oder Internet verwendbare IT-Ressourcen, die selbst konfigurierbar, skalierbar und endgeräteunabhängig sind. Kosten entstehen nach Nutzen. Cloud-Computing kann mit vier verschiedenen Architekturen realisiert werden. Das ist zum einen die Private Cloud, die im eigenen Unternehmen gehostet wird und nur aus dem Intranet oder über eine VPN Verbindung erreichbar ist. Eine weitere Art ist die Public Cloud, die von einem bestimmten Provider gehostet und von verschiedenen Kunden verwendet wird. Diese ist in der Regel aus jedem Netz erreichbar. Eine dritte Möglichkeit stellt die Hybrid Cloud dar. Sie ist eine Mischung aus Public Cloud und Private Cloud. Zu guter Letzt gibt es die Community Cloud, in der sich Firmen zusammenschließen und die Cloud bei einer dieser Firmen oder bei einem externen Dienstleister hosten. Die Cloud wird nur von den beteiligten Unternehmen verwendet.
Bei diesen Architekturen können verschiedene Dienste angeboten werden. Hier werden folgende drei bekannte Services unterschieden:15
1. Infrastructure as a Service (IaaS) schafft die Möglichkeit seine Infrastruktur virtuell zu erstellen und zu konfigurieren.
2. Platform as a Service (PaaS) ermöglicht Plattformen wie z.B. Entwicklungsumgebungen oder Big Data Plattformen zur Verfügung zu stellen.
3. Software as a Sevice (SaaS) stellt nur die Software bzw. ein Programm bereit.
Jede dieser Architekturen kann für die Industrie 4.0 verwendet werden, jedoch muss dazu gesagt werden, dass die aktuellen Möglichkeiten bei Echtzeitkritischen Prozessen durch zu hohe Latenzzeit und zu geringe Verfügbarkeit nicht ausreicht. Außerdem muss damit gerechnet werden, dass eine hohe Anzahl an Verbindungen durch die verschiedenen Objekte entstehen wird.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Industrie 4.0 ein, definiert das Ziel der Arbeit und erläutert die Motivation des Autors.
2. Grundlagen: Hier werden die logistischen Grundlagen sowie die historische Entwicklung der industriellen Revolutionen von der Dampfmaschine bis hin zu Industrie 4.0 dargestellt.
3. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert die technologischen Bausteine wie Cloud-Computing, Sensortechnik und Big Data, beleuchtet die Vor- und Nachteile in der Logistik und diskutiert die Herausforderungen der praktischen Umsetzung.
4. Schluss: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, reflektiert kritisch über die gewählte Eingrenzung des Themas und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung.
Schlüsselwörter
Industrie 4.0, Logistik, Cloud-Computing, Big Data, Internet of Things, IoT, Cyber physikalische Systeme, CPS, RFID, Prozessoptimierung, IT-Sicherheit, Vernetzung, Intralogistik, Warehouse Management, Sensorik
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung der Technologien und Infrastrukturen, die der vierten industriellen Revolution (Industrie 4.0) im Kontext der Logistik zugrunde liegen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind die Definition von Logistiksystemen, die technologischen Voraussetzungen wie Cloud-Computing, Big Data und Sensorik, sowie die Bewertung der Vor- und Nachteile von Industrie 4.0.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die technologischen Komponenten zu erklären und die Chancen sowie Risiken der vierten industriellen Revolution für die Logistikbranche aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor nutzt eine strukturierte Online-Literaturrecherche und stützt sich zudem auf eigene berufliche Erfahrungen in der Logistikbranche zur Erstellung der Arbeit.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung technologischer Infrastrukturen, die Analyse der Vorteile (wie Sicherheit und Transparenz) sowie die kritische Betrachtung von Nachteilen wie hohen Kosten und Sicherheitsrisiken.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Industrie 4.0, Logistik, IoT, Cyber physikalische Systeme, Big Data, RFID und Prozessoptimierung.
Warum ist die Cloud für echtzeitkritische Logistikprozesse problematisch?
Der Autor führt an, dass bestehende Cloud-Lösungen oft zu hohe Latenzzeiten aufweisen und nicht für die Millisekunden-Taktung bei der Steuerung von Maschinen oder autonomen Fahrzeugen ausgelegt sind.
Welche Rolle spielen Sensoren und RFID für die Transparenz?
Sie ermöglichen eine lückenlose Erfassung und Identifikation von Objekten in der Wertschöpfungskette, was eine automatisierte Prozesssteuerung und Echtzeit-Positionsbestimmung erlaubt.
Wie verändert Industrie 4.0 das Anforderungsprofil an Mitarbeiter?
Es entstehen Arbeitsplätze im Hochlohnsektor für Ingenieure und IT-Experten, während einfache Tätigkeiten durch Automatisierung substituiert werden und der Mensch verstärkt in die Rolle des Überwachers und Koordinators rückt.
Warum ist eine standortübergreifende Optimierung derzeit noch schwierig?
Es fehlt an standardisierten Schnittstellen zwischen den IT-Systemen der verschiedenen Unternehmen, was die Implementierung teuer und komplex macht.
- Quote paper
- Dominik Horwath (Author), 2018, Untersuchung der Technologien und Infrastrukturen der Industrie 4.0, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/436243