In dieser Seminararbeit zum Thema „Entwicklung einer Gesamtunternehmensstrategie“ soll anhand der Unternehmenszentrale mit ihrer Planungs- und Kontrollfunktion und den daraus abzuleitenden unternehmenstypischen Führungsrollen die Steuerung der Geschäftsentwicklung dargestellt werden.
Durch die horizontale Integration zwischen gleichgeordneten Unternehmenseinheiten und/oder die vertikale Intervention zwischen über-/untergeordneten Unternehmensbereichen kann die Unternehmenszentrale Einfluss auf die Unternehmensentwicklung nehmen.
Basierend auf der Planungs-, Steuerungs-, Einfluss- und Kontrollfunktion können die unterschiedlichen Führungsrollen der Unternehmenszentrale differenzierten Unternehmensstrategien zugeordnet werden.
Durch die Entwicklung und Ausnutzung von Synergieeffekten werden die Planung und Umsetzung der inner- und zwischenbetrieblich spezifisch entwickelten Strategien optimiert.
Diese Einleitung stellt einen Überblick über die Inhalte der Seminararbeit dar, auf welche in den folgenden Kapiteln noch detaillierter eingegangen wird.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Definition der Gesamtunternehmensstrategie
2. Die Unternehmenszentrale
2.1 Planungs- und Kontrolleinfluss
2.2 Systematik von Führungsrollen
2.3 Möglichkeiten der Einflussnahme
3. Synergienentwicklung und –nutzung
3.1 Aktivitätenverknüpfungen der Wertschöpfungskette
3.2 Der Know-how-Transfer
3.3 Strategienkoordination gegenüber dem Wettbewerb
4. Schlussbemerkung
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Rolle der Unternehmenszentrale bei der Entwicklung einer Gesamtunternehmensstrategie, wobei der Fokus auf der Steuerung der Geschäftsentwicklung durch Planungs- und Kontrollfunktionen liegt, um Wettbewerbsvorteile durch Synergieeffekte und gezielte Einflussnahme zu sichern.
- Unternehmenszentrale als Steuerungsinstanz
- Führungsrollen und Einflussnahme auf Geschäftsbereiche
- Synergiepotenziale in der Wertschöpfungskette
- Methoden des Know-how-Transfers
- Strategienkoordination im Wettbewerbsumfeld
Auszug aus dem Buch
3.1 Aktivitätenverknüpfungen der Wertschöpfungskette
Skaleneffekte (economies of scale): Bei den economies of scale handelt es sich um größenbedingte Kostendegressionen. Durch das Zusammenlegen der Unternehmensaktivitäten zu größeren Geschäftsvolumen können die Tätigkeiten besser und rationeller durchgeführt werden. Dies hat zur Folge, dass die Stückkosten bei einer zunehmenden Produktions- und Absatzmenge sinken.
Verbundeffekte (economies of scope): Die gemeinsame Durchführung einer Wertaktivität (z.B. eine simultane Bedienung mehrerer Geschäftsfelder) führt zu einer effizienten Aufgabenerledigung. Dieses effektive Vorgehen führt zu Leistungssteigerungen und Kosteneinsparungen. 17 Die Wirkung dieses Effektes führt unter gleichen Bedingungen zu der Tatsache, dass die Kosten des Angebotes von zwei Produkten in einem Unternehmen kleiner sind als die Kosten der gleichen Produkte in zwei verschiedenen Unternehmen. 18
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Einführung in die Themenstellung und Erläuterung der Bedeutung einer Gesamtunternehmensstrategie für die Steuerung der Geschäftsentwicklung.
2. Die Unternehmenszentrale: Analyse der Planungs- und Kontrollfunktionen der Zentrale sowie der daraus resultierenden verschiedenen Führungsrollen.
3. Synergienentwicklung und –nutzung: Untersuchung der Möglichkeiten zur Wertschöpfungsoptimierung durch horizontale Integration und Wissensmanagement.
4. Schlussbemerkung: Zusammenfassende Betrachtung der Notwendigkeit einer situationsspezifischen Unternehmenssteuerung zur langfristigen Erfolgssicherung.
Schlüsselwörter
Gesamtunternehmensstrategie, Unternehmenszentrale, Führungsrollen, Synergieeffekte, Wertschöpfungskette, Strategisches Management, Planung, Kontrolle, Know-how-Transfer, Wettbewerbsvorteile, Diversifikation, Unternehmenssteuerung, Marktinterdependenzen, Wettbewerbsstrategien, Wertsteigerungspotenzial
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Entwicklung einer Gesamtunternehmensstrategie und die zentrale Rolle der Unternehmensführung bei der Steuerung der verschiedenen Geschäftsbereiche.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die Funktionen der Unternehmenszentrale, die Systematik von Führungsrollen, die Entwicklung von Synergien sowie Strategien der Einflussnahme.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch eine effektive Koordination und Integration von Geschäftsbereichen ein Gesamtunternehmensoptimum und langfristige Wettbewerbsfähigkeit erreicht werden können.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf Fachliteratur zum strategischen Management und gängigen Managementkonzepten basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Unternehmenszentrale, die Entwicklung und Nutzung von Synergieeffekten in der Wertschöpfungskette und den Know-how-Transfer.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Strategisches Management, Synergien, Unternehmenszentrale, Wertschöpfungskette und Wettbewerbsvorteile sind prägend für den Inhalt.
Wie unterscheidet sich die "Finanz-Holding" von der "Operative-Holding"?
Die Finanz-Holding nimmt nur geringen Einfluss und konzentriert sich auf finanzielle Zielgrößen, während die Operative-Holding aktiv in die strategische und operative Führung eingreift.
Was besagt der "2+2=5-Effekt" im Kontext dieser Arbeit?
Dieser Effekt beschreibt das Synergiepotenzial, bei dem das Zusammenwirken von Geschäftsbereichen einen größeren Gesamtnutzen stiftet als die bloße Addition der Einzelergebnisse.
- Quote paper
- Daniel Schmitt (Author), 2004, Entwicklung einer Gesamtunternehmensstrategie, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/43622