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Psychische Störungen in Handlungskontexten der Sozialen Arbeit

Title: Psychische Störungen in Handlungskontexten der Sozialen Arbeit

Project Report , 2018 , 13 Pages , Grade: 1,1

Autor:in: Natalie Alber (Author)

Psychology - General

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Summary Excerpt Details

Im Rahmen des Projektes soll es Jugendlichen, die stationär wegen einer Alkoholvergiftung behandelt werden, ermöglicht werden eine Kurzintervention in Form eines Gespräches (Brückengespräch) und eine Tablet-Computer-gestützte Beratung in Anspruch nehmen zu können. Zusätzlich findet ein mehrtägiges erlebnispädagogisches Angebot (Risiko-Check) und ein Abschlussgespräch statt. Eltern werden im HaLT- Projekt ebenfalls miteinbezogen und können das „Elterngespräch“ mit einer Präventionsfachkraft nutzen.

Excerpt


Verzeichnis der Stellungnahmen

1. Stellungnahme: Thema Diagnose

2. Stellungnahme: Thema Epidemiologie

3. Stellungnahme: Thema Forschungsprojekt

4. Stellungnahme: Anwendung des BPS Modells auf den Fall M.

5. Stellungnahme: Der Mensch ist Teil der Umwelt

6. Stellungnahme: Posttraumatische Belastungsstörung

7. Stellungnahme: Sucht - Alkohol

Zielsetzung & Themen

Das Portfolio dient der vertieften Auseinandersetzung mit verschiedenen Störungsbildern und Handlungskontexten in der Sozialen Arbeit. Ziel ist es, theoretisches Wissen über Diagnostik, Epidemiologie, Therapieevaluation und Prävention auf konkrete Fallbeispiele und Fragestellungen anzuwenden und kritisch zu reflektieren.

  • Definition und gesellschaftliche Konstruktion psychischer Diagnosen
  • Epidemiologische Analyse psychischer Erkrankungen und Versorgungsstrukturen
  • Methodisches Vorgehen bei der Planung eigener Forschungsprojekte
  • Biopsychosoziale Fallanalyse und Ressourcenorientierung
  • Interventionsmöglichkeiten bei affektiven Störungen und PTBS
  • Präventionsstrategien bei stoffgebundenen Suchterkrankungen

Auszug aus dem Buch

Motivbasierte Intervention am Krankenbett im Rahmen des Projektes „HaLT – Hart am Limit“

„HaLT- Hart-am-Limit“ ist ein niedrigschwelliges, alkoholmissbrauchsspezifisches Präventionsprojekt für Kinder und Jugendliche, welches von 2004 bis 2007 als Bundesmodellprojekt vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert wurde und mittlerweile an 129 Standorten in Deutschland angeboten wird. Grund für die Installation des Präventionsprogramms war ein deutlicher Anstieg der stationären Krankenhausbehandlungen wegen einer Alkoholvergiftung im Kindes- und Jugendalter im Verlauf der letzten zehn Jahre.

Im Rahmen des Projektes soll es Jugendlichen, die stationär wegen einer Alkoholvergiftung behandelt werden, ermöglicht werden eine Kurzintervention in Form eines Gespräches (Brückengespräch) und eine Tablet-Computer-gestützte Beratung in Anspruch nehmen zu können. Zusätzlich findet ein mehrtägiges erlebnispädagogisches Angebot (Risiko-Check) und ein Abschlussgespräch statt. Eltern werden im HaLT- Projekt ebenfalls miteinbezogen und können das „Elterngespräch“ mit einer Präventionsfachkraft nutzen.

Das Brückengespräch orientiert sich an den Vorgaben des HaLT- Handbuches. Im Gespräch sollen die Jugendlichen motiviert werden, verantwortungsvoller mit Alkohol umzugehen und für die eigenen Grenzen sowie die Gefahren von Alkohol sensibilisiert werden. Dazu wurden auf Grundlage der aktuellen Präventionsliteratur ein Manual sowie bedürfnisorientierte und trinkmotivbasierte Übungen entwickelt. Die Jugendlichen können die Übungen beispielweise am Tablet im Krankenhaus oder Zuhause im Internet durchführen. Insgesamt gibt es vier unterschiedliche Trinkmotivgruppen, sodass die Übungen an die individuellen Motive und Bedürfnisse angepasst werden können. Die Trinkmotive lauten: Verstärkungsmotive, soziale Motive, Konformitätsmotive und Bewältigungsmotive. Im Jahre 2012 wurde das HaLT-Hart am Limit- Projekt einer Wirksamkeitsprüfung unterzogen und evaluiert. Insgesamt wurde das HaLT- Projekt von den Jugendlichen und den HaLT Mitarbeitern als sehr positiv bewertet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Stellungnahme: Thema Diagnose: Die Arbeit diskutiert die Schwierigkeit, eine allgemeingültige Grenze zwischen psychischer Gesundheit und Krankheit zu definieren, wobei die individuelle Lebenssituation und Anpassungsfähigkeit im Fokus stehen.

2. Stellungnahme: Thema Epidemiologie: Dieses Kapitel analysiert Risikofaktoren für psychische Erkrankungen und beleuchtet die Diskrepanz zwischen der hohen Prävalenz und dem tatsächlichen Zugang zu therapeutischen Versorgungsangeboten.

3. Stellungnahme: Thema Forschungsprojekt: Hier wird der Prozess der Planung einer Korrelationsstudie zur Untersuchung der psychiatrischen Komorbidität bei Alkoholismus anhand von fünf Forschungsschritten strukturiert dargestellt.

4. Stellungnahme: Anwendung des BPS Modells auf den Fall M.: Das Kapitel wendet das biopsychosoziale Modell an, um bei einer Patientin sowohl gesundheitsgefährdende Entstehungsfaktoren als auch protektive Resilienzfaktoren zu identifizieren.

5. Stellungnahme: Der Mensch ist Teil der Umwelt: Die Ausführungen konzentrieren sich auf die Gestaltung einer förderlichen Umwelt für Menschen mit affektiven Störungen, unterteilt in personelle, familiäre und therapeutische Ebenen.

6. Stellungnahme: Posttraumatische Belastungsstörung: Es erfolgt eine Recherche bewährter Therapieformen für PTBS, wobei insbesondere der Stellenwert von KVT und EMDR sowie die notwendige Stabilisierung vor der Traumabearbeitung hervorgehoben werden.

7. Stellungnahme: Sucht - Alkohol: Das Kapitel evaluiert das Präventionsprojekt „HaLT – Hart am Limit“, das durch motivbasierte Kurzinterventionen und Beratungsangebote Jugendliche nach einer Alkoholvergiftung erreicht.

Schlüsselwörter

Psychische Gesundheit, Psychiatrische Diagnose, Normalität, Epidemiologie, Vulnerabilitäts-Stress-Modell, Komorbidität, Biopsychosoziales Modell, Resilienzfaktoren, Affektive Störungen, Posttraumatische Belastungsstörung, Traumatherapie, Alkoholvergiftung, Prävention, Kurzintervention, Sozialarbeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Portfolio grundsätzlich?

Das Portfolio dokumentiert verschiedene kritische Auseinandersetzungen mit Themen der psychiatrischen Versorgung, Diagnostik und Prävention im Kontext der Sozialen Arbeit.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themen umfassen die Definition von Krankheitsbegriffen, epidemiologische Studien zu Risikogruppen, Methoden der empirischen Sozialforschung, psychologische Fallanalysen sowie konkrete Interventions- und Präventionsansätze.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die theoretische Reflexion und praktische Anwendung wissenschaftlicher Modelle auf klinische und soziale Fragestellungen, um ein besseres Verständnis für betroffene Individuen und gesellschaftliche Versorgungssysteme zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Autorin stützt sich auf Literaturrecherchen zu etablierten Modellen (z.B. Vulnerabilitäts-Stress-Modell, Biopsychosoziales Modell) und setzt diese in Bezug zu aktuellen Studien und Leitlinien der Psychotraumatologie und Suchtprävention.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Stellungnahmen, die von der theoretischen Debatte über die Diagnose „psychisch krank“ bis hin zur detaillierten Projektplanung und Analyse von Therapieformen reichen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Diagnostik, Komorbidität, Resilienz, Prävention und das biopsychosoziale Modell.

Warum ist die Unterscheidung zwischen psychischer Gesundheit und Krankheit laut Autorin so schwierig?

Die Autorin argumentiert, dass der Übergang fließend ist und Normalität gesellschaftlich konstruiert wird, weshalb Diagnosen immer die individuelle Situation und den tatsächlichen Interventionsbedarf berücksichtigen müssen.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des Umfelds bei affektiven Störungen?

Das Umfeld wird als entscheidend eingestuft; durch eine lebensbejahende, respektvolle Atmosphäre und die Einbindung von Familienangehörigen kann die Lebensqualität von Betroffenen signifikant gestärkt werden.

Was macht das Projekt „HaLT“ laut den Ergebnissen erfolgreich?

„HaLT“ ist erfolgreich, da es niedrigschwellig direkt am Krankenbett ansetzt und durch motivbasierte Kurzinterventionen Jugendliche erreicht, die sonst möglicherweise unversorgt blieben.

Welche Rolle spielt die Leitlinie bei der Behandlung der PTBS?

Die Leitlinie dient als wissenschaftliche Basis zur Orientierung, wobei die Autorin betont, dass eine Stabilisierung des Patienten zwingend vor der eigentlichen Traumabearbeitung erfolgen muss.

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Details

Title
Psychische Störungen in Handlungskontexten der Sozialen Arbeit
College
University of Applied Sciences Düsseldorf
Grade
1,1
Author
Natalie Alber (Author)
Publication Year
2018
Pages
13
Catalog Number
V434876
ISBN (eBook)
9783668777729
ISBN (Book)
9783668777736
Language
German
Tags
psychische Störungen Therapie Erklärungsmodelle
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Natalie Alber (Author), 2018, Psychische Störungen in Handlungskontexten der Sozialen Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/434876
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