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Die Rolle der Auslandschinesen in Asien und die Zukunftsperspektiven der wirtschaftlichen Entwicklung in der Volksrepublik China

Titel: Die Rolle der Auslandschinesen in Asien und die Zukunftsperspektiven der wirtschaftlichen Entwicklung in der Volksrepublik China

Seminararbeit , 2005 , 19 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Markus Schwarzkopf (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„The world’s fastest growing economy? China.

The market you can’t afford not to be in? China.

The source of the funds to keep the U.S. economy from going bust? China.

The engine behind global trade growth? China.

The unfair trader manipulating the value of its currency at the expense of Europe and the United States? China.

The giant Gorilla siphoning off jobs from the West? China.

The indifferent employer pushing labor standards lower throughout the developing world? China.”
(Pfanner, 2004)



Mit diesen Fragen eröffnete Eric Pfanner, Journalist des Herald Tribune, seinen Bericht über das Weltwirtschaftsforum 2004 in Davos, auf dem neben Terrorismus und Sicherheitsfragen China das wichtigste Thema war.


In der Tat ist die wirtschaftliche Entwicklung Chinas rasant. Mit den Reformen unter Deng Xiaoping im Jahre 1978 öffnete sich China dem Westen und zieht seitdem internationale Konzerne sowie Investitionskapital an. Ein durchschnittliches Wachstum des Bruttoinlandsprodukts seit 1978 von jährlich 9%, ein Anstieg des Außenhandelsvolumens im gleichen Zeitraum von 15% p.a. und Direktinvestitionen aus dem Ausland in Höhe von 53,2 Milliarden Dollar im Jahre 2002 drücken den Aufstieg der chinesischen Wirtschaft in Zahlen aus (vgl. Lieberthal, 2004).


Umso erstaunlicher ist es, dass noch vor 30 Jahren das heutige Boomland China von kommunistischer Misswirtschaft, Hunger und Armut in der Bevölkerung geprägt war. Die vorliegende Arbeit beleuchtet in erster Linie die Bedeutung der so genannten Auslandschinesen in Asien sowie ihre Rolle am wirtschaftlichen Aufschwung Chinas. Ferner werden die allgemeinen Chancen und Risiken für die künftige Weiterentwicklung der Volksrepublik China betrachtet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Bedeutung und der Aufstieg der Auslandschinesen in Asien

2.1. Die heutige Bedeutung der Auslandschinesen für den asiatischen Kontinent

2.2. Die Geschichte der Auslandschinesen am Beispiel Südostasien

2.3. Die Erfolgsfaktoren der Auslandschinesen

3. Das heutige China – Auf dem Weg zur Wirtschaftsmacht?

3.1. Chancen für die wirtschaftliche Weiterentwicklung Chinas

3.2. Risiken für die wirtschaftliche Weiterentwicklung Chinas

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Studienarbeit untersucht die ökonomische Relevanz der sogenannten Auslandschinesen und deren Beitrag zum wirtschaftlichen Aufschwung der Volksrepublik China. Dabei wird analysiert, wie historische Netzwerke und Clan-Strukturen maßgeblich zum Erfolg dieser Minderheit beigetragen haben und welche Chancen und Risiken für die künftige wirtschaftliche Entwicklung Chinas im globalen Kontext bestehen.

  • Historische Entwicklung und Migration der Auslandschinesen
  • Die ökonomische Dominanz chinesischstämmiger Minderheiten in Südostasien
  • Erfolgsfaktoren wie Clan-Strukturen, Netzwerke und fachliche Spezialisierung
  • Analyse der wirtschaftlichen Reformen und Investitionsströme in China
  • Herausforderungen durch Staatsbetriebe, soziale Spannungen und politische Konflikte

Auszug aus dem Buch

2.3. Die Erfolgsfaktoren der Auslandschinesen

In diesem Kapitel soll erläutert werden, welche Faktoren dafür verantwortlich waren, dass die Auslandschinesen im Wirtschaftsleben vieler Länder der Erde und vor allem in Südostasien eine solch dominierende Rolle spielen und wie sie zu Reichtum und Macht gelangten, obwohl ihnen die Mehrzahl der ausländischen Regierungen oft feindlich gegenüber (vgl. Kap. 2.2) stand.

Der Handel, der in China eine lange Tradition besitzt, war in Südostasien kaum ausgeprägt. Dies verschaffte den ankommenden Auswanderern eine günstige Ausgangsbasis, da in ihrer neuen Heimat praktisch keine Konkurrenz vorzufinden war (vgl. Krüger, 2004). Gepaart mit der geschäftigen Mentalität der Chinesen, die laut dem chinesischen Professor Sompo Zhou „an sich schon ein Wettbewerbsvorteil ist“ (Bartsch, 2004, S.31), konnten die ausgewanderten Chinesen ihren unaufhaltsamen Aufstieg beginnen (vgl. Bartsch, 2004).

Der Neigung der Chinesen mit dem Handel von Gütern ihr Geld zu verdienen, was an alte Traditionen chinesischer Händler anknüpft, wurde zudem noch indirekt von den Regierungen Südostasiens unterstützt. Diese verwehrten nämlich den Chinesen den Zugang zu vielen Berufen (vgl. Seagrave, 1996). Krüger führt hierbei das Beispiel Indonesien an. Dort war es Chinesen, neben dem Verbot Land zu erwerben, nicht gestattet politische Ämter zu übernehmen oder staatlich examinierte Berufe, wie etwa Arzt, Lehrer oder Anwalt auszuüben (vgl. Krüger, 2004). Es blieb ihnen folglich kaum eine andere Option, als sich auf das Handelsgeschäft zu konzentrieren, was den Chinesen eine hohe Spezialisierung und Fachwissen einbrachte.

Der entscheidende Faktor für den Erfolg der Chinesen in Südostasien sind allerdings die vorherrschenden Clan-Strukturen, die in China eine besonders wichtige Rolle spielen (vgl. Backman, 1999). Diese engen Verbindungen sind nicht nur auf einzelne Familien beschränkt, sondern erstrecken sich zum Beispiel von der Herkunft aus derselben Stadt, über die gemeinsame Schul- oder Studienzeit bis zum gemeinsamen Erleben ähnlicher Schicksale in der Vergangenheit, wie etwa das Verlassen des Heimatlandes aufgrund einer Hungersnot (vgl. Seagrave, 1995).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den rasanten wirtschaftlichen Aufstieg Chinas seit den Reformen von 1978 und definiert das Ziel der Arbeit, die Rolle der Auslandschinesen sowie Chancen und Risiken Chinas zu untersuchen.

2. Die Bedeutung und der Aufstieg der Auslandschinesen in Asien: Dieses Kapitel erläutert den wirtschaftlichen Einfluss chinesischstämmiger Minderheiten, insbesondere in Südostasien, und beleuchtet deren historische Ursprünge sowie die wesentlichen Erfolgsfaktoren.

3. Das heutige China – Auf dem Weg zur Wirtschaftsmacht?: Hier werden die Chancen durch Investitionen und den Ausbau der Wertschöpfungskette den erheblichen Risiken gegenübergestellt, die durch Staatsbetriebe und soziale Probleme entstehen.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass trotz einer „Goldgräberstimmung“ erhebliche Herausforderungen bestehen und die Auslandschinesen weiterhin eine zentrale Stütze für den Konjunkturmotor China darstellen.

Schlüsselwörter

Auslandschinesen, Volksrepublik China, Wirtschaftsentwicklung, Direktinvestitionen, Clan-Strukturen, Südostasien, Globalisierung, Staatsbetriebe, Handelssektor, Wirtschaftsreformen, internationale Konzerne, Netzwerke, Marktwirtschaft, Arbeitslosigkeit, Wanderarbeiter

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Aufstieg Chinas zur Wirtschaftsmacht und die spezifische, fördernde Rolle, die Auslandschinesen durch ihr Kapital und ihr Know-how dabei einnehmen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die Geschichte der chinesischen Diaspora, die Analyse wirtschaftlicher Erfolgsfaktoren (Clans, Netzwerke) sowie die aktuelle Chancen-Risiken-Abwägung für die Volksrepublik China.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie wichtig die Unterstützung durch Auslandschinesen für die Transformation und den wirtschaftlichen Erfolg Chinas nach den Reformen von 1978 war und ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive und analytische Literaturarbeit, die auf Basis von Sekundärquellen (Studien, Wirtschaftsanalysen, Presseberichte) ein aktuelles Bild der wirtschaftlichen Lage Chinas zeichnet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Diaspora-Strukturen in Südostasien und eine differenzierte Untersuchung der aktuellen wirtschaftlichen Dynamik Chinas inklusive seiner systemischen Probleme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Auslandschinesen, Direktinvestitionen, Clan-Strukturen, Wirtschaftsreformen und globale Wettbewerbsfähigkeit charakterisiert.

Welche Bedeutung kommt den Clan-Strukturen zu?

Clan-Strukturen dienen als essenzielle soziale Netzwerke, die den Aufbau von Handelsmacht in der Fremde durch finanzielle Unterstützung und den Austausch von Know-how erst ermöglichten.

Warum gelten Staatsbetriebe als Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung?

Staatsbetriebe (SOEs) gelten als Risikofaktor, da sie oft marode sind, „faule Kredite“ bei Banken anhäufen und soziale Spannungen durch drohende Massenentlassungen verschärfen.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Rolle der Auslandschinesen in Asien und die Zukunftsperspektiven der wirtschaftlichen Entwicklung in der Volksrepublik China
Hochschule
Hochschule München  (Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen)
Veranstaltung
Internationale Wirtschaftsräume (Seminar)
Note
1,0
Autor
Markus Schwarzkopf (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
19
Katalognummer
V43391
ISBN (eBook)
9783638412025
ISBN (Buch)
9783638763301
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rolle Auslandschinesen Asien Zukunftsperspektiven Entwicklung Volksrepublik China Internationale Wirtschaftsräume
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Markus Schwarzkopf (Autor:in), 2005, Die Rolle der Auslandschinesen in Asien und die Zukunftsperspektiven der wirtschaftlichen Entwicklung in der Volksrepublik China, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/43391
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Leseprobe aus  19  Seiten
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