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Euthanasie. Ist es ethisch vertretbar einem todkranken Menschen Sterbehilfe zu gewährleisten?

Titel: Euthanasie. Ist es ethisch vertretbar einem todkranken Menschen Sterbehilfe zu gewährleisten?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2017 , 21 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Patricia Neustädter (Autor:in)

Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Euthanasie - Ist es ethisch vertretbar einem todkranken Menschen Sterbehilfe zu gewährleisten?“. Die Diskussionen über die Sterbehilfe sind stets sehr verschieden und emotional, schließlich handelt es sich hier um ein schweres Thema, dessen Präsenz immer vorhanden sein wird. Hierbei unterscheiden sich die Meinungen sehr, besonders, die der christlichen Kirche, worauf im weiteren Verlauf der Hausarbeit näher eingegangen wird. Fakt ist, dass eine Auseinandersetzung dieser Thematik von äußerst großer Bedeutung ist, da vor allem der Wert der Selbstbestimmung und der eines würdevollen Todes, in Anbetracht einer unheilbaren/tödlichen Krankheit definiert werden sollte. Euthanasie soll dem Sterbenden unnötige Schmerzen und Leid ersparen. Die Geschichte der Euthanasie begann schon im antiken Griechenland, angefangen mit Platon, der der Meinung war, dass die Ärzte, denjenigen, der nicht ausreichend Lebenskraft besaß, um wieder gesund zu werden, keine ärztliche Versorgung zu gewährleisten, da es sich nicht mehr lohne und dem Staate schade. Dem schloss sich Aristoteles, ein Schüler Platons an. Somit galt das „Gesetz“, dass keine „verkrüppelte Geburt auferzogen wurde“ bis zum Ende des 2. nachchristlichen Jahrhunderts. Die Standpunkte von Platon, ebenso wie Aristoteles wurden von einer kleinen Gruppe von hippokratischen Ärzten abgelehnt. Diese lehnten vor allem aus religiösen Gründen Abtreibungen, Kindstötungen und Sterbehilfe ab und behandelten weiterhin schwerkranke Menschen. Deren Arbeit unterliegt dem Hippokratischem Eid und somit die grundlegende Schrift der ärztlichen Ethik galt, bis es 1948 von dem Genfer Ärtzegelöbnis abgelöst wurde.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition Sterbehilfe

2.1 Direkte aktive Sterbehilfe

2.2 Indirekte Sterbehilfe

2.3 Passive Sterbehilfe

2.3.1 Beihilfe zum Suizid

2.3.2 Sterbebegleitung

3. Schwerkrank – Was bedeutet das?

4. Instanzen der Sterbehilfe

4.1 Palliativmedizin

4.2 Die Patientenverfügung

4.3 Das Hospiz

4.4 Die Pflegeversicherung

5. Sterbehilfe aus christlicher Sicht

6. Werte und Strukturen der Sterbehilfe

6.1 Selbstbestimmung (Persönliche Ebene)

6.2 Unverfügbarkeit (Persönliche Ebene)

6.3 Selbstbestimmung (Gesellschaftliche Ebene)

6.4 Unverfügbarkeit (Gesellschaftliche Ebene)

7. Restübel

8. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die ethische Vertretbarkeit von Sterbehilfe für todkranke Menschen unter Berücksichtigung christlicher Werte, rechtlicher Rahmenbedingungen sowie der Spannungsfelder zwischen Selbstbestimmung und der Unverfügbarkeit des Lebens.

  • Definition und rechtliche Abgrenzung verschiedener Formen der Sterbehilfe.
  • Analyse der palliativen Versorgungsstrukturen und deren Bedeutung in Deutschland.
  • Ethische Reflexion aus christlicher Perspektive im Vergleich zu säkularen Autonomieansprüchen.
  • Diskussion über gesellschaftliche Auswirkungen und das sogenannte "Restübel" bei Sterbehilfeentscheidungen.

Auszug aus dem Buch

4.1 Palliativmedizin

„Palliativmedizin ist die Behandlung von Patienten mit einer nicht heilbaren progredienten und weit fortgeschrittenen Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung, für die das Hauptziel der Begleitung die Lebensqualität ist.“ so die Beschreibung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Die Grundhaltung der Palliativmedizin ist die Akzeptanz der Endlichkeit des Lebens. Sie dient also dazu, Menschen mit einer schweren unheilbaren Krankheit die verbleibende Lebenszeit so angenehm wie möglich zu machen, indem sie Symptome wie Schmerzen, Luftnot oder psychische Belastungen wie beispielsweise Angst durch medizinische Maßnahmen lindert. Die Patienten sollen innerhalb des gesamten Versorgungssystems (ambulant, teilstationär, stationär, Pflegeheim) betreut werden.

Ziele palliativmedizinischer Betreuung sind ein angemessener Umgang mit Leben, Sterben und Tod sowie der Erhalt von Autonomie und Würde Schwerstkranker und Sterbender. Palliativmedizinische Angebote richten sich nicht nur an den Patienten selbst, sondern auch an dessen Angehörige – auch über den Tod hinaus – und medizinisches Fachpersonal, denn bisher verfügen nur rund 15% der Krankenhäuser in Deutschland über eine Palliativstation, woraus sich schließen lässt, dass die bisherige Versorgung noch lange nicht ausreicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Sterbehilfe und historische Herleitung der ärztlichen Ethik.

2. Definition Sterbehilfe: Systematische Differenzierung zwischen aktiver, indirekter und passiver Sterbehilfe sowie Beihilfe zum Suizid.

3. Schwerkrank – Was bedeutet das?: Definition des Begriffs Schwerkrankheit durch Rückgriff auf medizinisches und versicherungsrechtliches Verständnis.

4. Instanzen der Sterbehilfe: Vorstellung der unterstützenden Versorgungsstrukturen wie Palliativmedizin, Patientenverfügung, Hospize und Pflegeversicherung.

5. Sterbehilfe aus christlicher Sicht: Erläuterung der christlichen Position, die das Leben als unantastbar und in Gottes Hand liegend betrachtet.

6. Werte und Strukturen der Sterbehilfe: Abwägung der zentralen Werte Selbstbestimmung versus Unverfügbarkeit auf individueller und gesellschaftlicher Ebene.

7. Restübel: Reflexion über die unvermeidbaren negativen Konsequenzen, die sich aus den jeweiligen ethischen Grundentscheidungen ergeben.

8. Fazit: Zusammenfassende ethische Bewertung mit dem Plädoyer für den Wert der Unverfügbarkeit bei gleichzeitiger Verbesserung der Versorgungsstrukturen.

Schlüsselwörter

Sterbehilfe, Euthanasie, Palliativmedizin, Patientenverfügung, Selbstbestimmung, Unverfügbarkeit, christliche Ethik, Schwerkrankheit, Hospiz, Suizidbeihilfe, Pflegeversicherung, Lebensqualität, Ethik, Menschenwürde, Sterbebegleitung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der ethischen Frage, ob es vertretbar ist, einem todkranken Menschen Sterbehilfe zu gewährleisten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Sterbehilfe, die Rolle der Palliativversorgung, christliche Ethik sowie das Spannungsfeld zwischen Selbstbestimmung und der Unverfügbarkeit des menschlichen Lebens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine fundierte ethische Abwägung der Argumente pro und contra Sterbehilfe unter Einbezug der aktuellen deutschen Rechts- und Versorgungslandschaft.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literatur- und Diskursanalyse, um verschiedene ethische Standpunkte und rechtliche Gegebenheiten gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die rechtliche Lage in Deutschland, die verschiedenen Instanzen der Sterbehilfe sowie die konträren Positionen aus christlicher und autonomieorientierter Perspektive.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sterbehilfe, Selbstbestimmung, Unverfügbarkeit, Palliativmedizin und Menschenwürde maßgeblich bestimmt.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen aktiver und passiver Sterbehilfe?

Die Autorin definiert aktive Sterbehilfe als aktives Eingreifen zur Lebensbeendigung (in Deutschland strafbar), während sie passive Sterbehilfe als Verzicht auf lebensverlängernde Maßnahmen im Rahmen des Sterbeprozesses beschreibt.

Warum spielt das Konzept der "Unverfügbarkeit" eine zentrale Rolle im Fazit?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass die Unverfügbarkeit des Lebens das „geringere Übel“ darstellt, da sie den Patienten vor gesellschaftlichem Druck schützt und den Fokus auf professionelle Sterbebegleitung legt.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Euthanasie. Ist es ethisch vertretbar einem todkranken Menschen Sterbehilfe zu gewährleisten?
Hochschule
Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen - Abteilung Paderborn
Note
1,3
Autor
Patricia Neustädter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
21
Katalognummer
V433197
ISBN (eBook)
9783668754287
ISBN (Buch)
9783668754294
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sterbehilfe Euthanasie Tod Ethik Moral Menschen Krank Todkrank
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Patricia Neustädter (Autor:in), 2017, Euthanasie. Ist es ethisch vertretbar einem todkranken Menschen Sterbehilfe zu gewährleisten?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/433197
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Leseprobe aus  21  Seiten
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