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Inwiefern kann die Social Media Plattform Instagram die Identitätsbildung bei weiblichen Jugendlichen beeinflussen?

Titel: Inwiefern kann die Social Media Plattform Instagram die Identitätsbildung bei weiblichen Jugendlichen beeinflussen?

Hausarbeit , 2017 , 26 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Sarah Runde (Autor:in)

Psychologie - Medienpsychologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Soziale Netzwerke haben die Art wie wir Menschen akutell kommunzieren entscheidend verändert. Sie ermöglichen es, dass die neusten Nachrichten uns rasant auf unserem Smartphone angezeigt werden, genauso wie Lifestyle oder Modetrends, das neue leckere Rezept oder das lustige Katzenvideo, was soeben im Netz aufgetaucht ist. Jeder der ein internetfähiges Gerät besitzt, ist in der Lage Soziale Netzwerke zu nutzen. Dadurch wird ihm Zutritt zu fast allen Inhalten dort gewährt. Was passiert aber wenn die Inhalte Menschen erreichen, die sich gerade noch in ihrer individuellen Entwicklungsphase befinden? Mädchen und Jungen die sich von ihrer Kindesphase trennen und in das Erwachsenenleben eintreten. Sie sind besonders empfänglich in dieser Zeit.

Die Plattform Instagram bietet einen vielfältigen Online Dienst an, auf dem die neusten Trends und Lifestyle Ideen visuell verbreitet werden. Dieses Angebot stößt innerhalb der deutschen Bevölkerung auf große Begeisterung so wächst das Online Portal jedes Jahr um nahezu fast 100.000 neuer Nutzer.

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob soziale Netzwerke einen Einfluss auf Jugendliche haben. Der Fokus der Arbeit liegt dabei auf der Plattform Instagram sowie den jugendlichen Nutzern. Jugendliche sind hier als Personen im Alter von 14-18 Jahren definiert. Um dieser Frage nachgehen zu können, wird zunächst die Plattform Instagram vorgestellt. Im weiteren Verlauf werden verschiedene psychosoziale Ansätze erläutert. Außerdem wird die Selbstdarstellung sowie die Besonderheiten der Identitätsbildung bei jungen Frauen beleuchtet. Anschließend werden die erworbenen Kenntnisse auf dem Hintergrund der Social Media Plattform analysiert, um anschließend bestenfalls Auswirkungen herausstellen zu können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Social Media Plattform Instagram

3 Psychosoziale Ansätze der Identitätsbildung

3.1 Das psychosoziale Phasenmodell nach Erikson

3.2 Die Mediensozialisation Theorie von Daniel Süss

3.3 Theorien zur pubertären Selbstdarstellung

3.4 Identitätsbildung in Bezug auf weibliche Jugendliche

4 Die Beeinflussung von Instagram auf die weibliche Identitätsbildung

4.2 Die Gefahren der Plattform für adoleszente Mädchen

4.2.1 Körperlichkeit, Zweifel, Selbstbewusstsein

4.2.2 Tendenz zum Narzissmus

4.3 Folgen negativer medialer Beeinflussung

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss der Social-Media-Plattform Instagram auf die Identitätsbildung weiblicher Jugendlicher im Alter von 14 bis 18 Jahren. Ziel ist es, mittels psychologischer Theorien zu analysieren, ob und wie die visuelle Selbstdarstellung und mediale Rollenbilder die Entwicklung eines stabilen Selbstwertgefühls sowie die Wahrnehmung des eigenen Körpers bei Heranwachsenden beeinflussen.

  • Psychosoziale Grundlagen der Identitätsentwicklung nach Erikson
  • Mediensozialisation und die Bedeutung virtueller Identitätsentwürfe
  • Einfluss von Schönheitsidealen und digitalem Feedback (Liken/Kommentieren)
  • Risiken der Plattform: Körperunsicherheiten, Identitätszwang und Narzissmus
  • Potenziale für Empowerment und soziale Vernetzung

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Körperlichkeit, Zweifel, Selbstbewusstsein

Instagram ist wie bereits erwähnt mit einem Bearbeitungsprogramm ausgestattet. Damit nimmt die Plattform das Potenzial in Kauf, dass diese „Perfekten Bilder“ eine verzehrte Realität darstellen können.46 Durch das Bearbeiten der Bilder besteht die Möglichkeit, dass die Nutzer sich Idealisiert darstellen d.h. nach ihren eigenen Wünschen verändern können. Beispielsweise können gelbliche Zähne durch die Veränderung der Helligkeit weißer gemacht. Daraus können soziale Unsicherheiten resultieren.47

Darüber hinaus wurde durch Süss bereits herausgestellt, dass Stereotypen der Körperlichkeit auch über die Medien übertragen werden können. Instagrams Inhalte werden zu großen Teilen von den Nutzern selbst erstellt (Usergenerated Content) und damit auch von Peer Groups. Diese stellen in der Identitätsentwicklungsphase die primären sozialen Bezuggruppen dar. Daher steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich weiblichen Jugendliche zu diesen Inhalten einen Bezug annehmen. Junge Mädchen, die während ihrer Instagram Nutzung auf Bilder stoßen, die eine stereotypische Darstellung der Frau zeigen, können durchaus von diesen geprägt werden und in ihrer Entwicklung aufnehmen. So können Bilder von Mädchen die eine „thigh gap“ auf ihrem Instagram Profil veröffentlichen, für andere Mädchen, die sich nicht machtlos und schwach erfahren haben, keine Möglichkeit für eine positive Orientierung darstellen. Für die Mädchen, die sich Selbst schwach auf Instagram präsentieren, können stereotypische Frauenbilder von makellosen, schlanken und langhaarigen jungen Frauen ebenfalls nicht positiv auf ihre Orientierung auswirken, bzw. ein negatives Gefühl verstärken.48

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz sozialer Netzwerke für Jugendliche ein und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Identitätsbildung auf Instagram.

2 Die Social Media Plattform Instagram: Hier werden die Funktionsweise, das Nutzerprofil und die zentralen Features von Instagram erläutert.

3 Psychosoziale Ansätze der Identitätsbildung: Dieses Kapitel liefert den theoretischen Rahmen, insbesondere durch das Phasenmodell von Erikson und die Mediensozialisationstheorie von Süss.

4 Die Beeinflussung von Instagram auf die weibliche Identitätsbildung: Die Analyse untersucht, wie Instagram als Sozialisationsinstanz wirkt, inklusive der Risiken durch Bildmanipulation und Narzissmus.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Bedeutung einer ausgewogenen Mediennutzung für eine gesunde Identitätsentwicklung.

Schlüsselwörter

Identitätsbildung, Instagram, weibliche Jugendliche, Social Media, Mediensozialisation, Selbstdarstellung, Narzissmus, Körperbild, Adoleszenz, Identitätsdiffusion, Peer Groups, Schönheitsideale, digitale Anerkennung, Selbstwertgefühl, soziale Phobie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Einfluss, den die Plattform Instagram auf den Identitätsbildungsprozess bei weiblichen Jugendlichen ausübt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die psychologische Identitätsentwicklung, die Wirkung von medialen Schönheitsidealen und die Folgen digitaler Selbstdarstellung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, mittels psychosozialer Ansätze zu verstehen, wie Instagram als Sozialisationsinstanz bei 14- bis 18-jährigen Mädchen zur Identitätsbildung oder zu Identitätsstörungen beiträgt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die psychologische Theorien zur Identität mit aktuellen Erkenntnissen zur Mediensozialisation verbindet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Ansätze zur Identität und Pubertät präsentiert und direkt auf die Mechanismen von Instagram, wie Selfies, Filter und digitale Interaktion, angewendet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist am besten durch Begriffe wie Identitätsbildung, Adoleszenz, Social Media, Körperbild und Mediensozialisation charakterisiert.

Welche Gefahren ergeben sich speziell durch die Filterfunktion auf Instagram?

Die Filter ermöglichen eine idealisierte Darstellung, die zu einer verzerrten Realitätswahrnehmung und daraus resultierenden sozialen Unsicherheiten führen kann.

Spielt die Peer Group eine Rolle für die Identitätsbildung auf Instagram?

Ja, da Inhalte von Gleichaltrigen erstellt werden, fungieren sie in dieser Lebensphase als primäre soziale Bezugsgruppe, an der sich Jugendliche stark orientieren.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Inwiefern kann die Social Media Plattform Instagram die Identitätsbildung bei weiblichen Jugendlichen beeinflussen?
Hochschule
Hochschule Fresenius; Hamburg
Note
1,7
Autor
Sarah Runde (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
26
Katalognummer
V433153
ISBN (eBook)
9783668754829
ISBN (Buch)
9783668754836
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Social Media Instagram Medienpsychologie Jugendliche Beeinflussung Medien Mädchen Frauen Identität Identitätsbildung Weiblich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sarah Runde (Autor:in), 2017, Inwiefern kann die Social Media Plattform Instagram die Identitätsbildung bei weiblichen Jugendlichen beeinflussen?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/433153
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Leseprobe aus  26  Seiten
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