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Die Grundzüge des Gott-Welt-Mensch-Verhältnisses im Eckhartschen Denken

Titel: Die Grundzüge des Gott-Welt-Mensch-Verhältnisses im Eckhartschen Denken

Seminararbeit , 2001 , 19 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Klaus Itta (Autor:in)

Philosophie - Philosophie des Mittelalters (ca. 500-1300)

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Predigten Eckharts betreffen das Verhältnis des Menschen zu "Gott" und beschreiben mithin eine mystisch-religiöse Dimension. Fernerhin richten sich seine Predigten auch auf den ethisch-zwischenmenschlichen Bereich. Die folgenden Ausführungen zu den Grundzügen des Gott-Welt-Mensch-Verhältnisses in den Texten des Meister Eckhart werden jedoch vorwiegend dem mystisch-religiösen Bereich Rechnung tragen, um daraus ableitend die Bedeutung des ethischen Handelns in der Lebenslehre des Meisters nur grob zu skizzieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Die Eigenart des Eckhartschen Denkens in Gegenüberstellung zu Thomas von Aquin

2. Die unio mystica – Ein Weg, ein Nicht-Weg, ein Weg als zu Hause sein

2.1 Resümee

3. Gottheit, Gott und Kreatürlichkeit, oder: Sein und Nichts

3.1 Exkurs zur Unterscheidung von Gott und Gottheit

3.2 Resümee

4. Zum Motiv der Eckhartschen Ethik

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegenden Dynamiken des Verhältnisses von Gott, Welt und Mensch im Denken von Meister Eckhart, mit besonderem Fokus auf die religiös-spirituelle Dimension seiner Predigten und deren Bedeutung für das ethische Handeln.

  • Die Eigenart des Eckhartschen Denkens im Vergleich zu Thomas von Aquin.
  • Die spirituelle Bedeutung der unio mystica als „Nicht-Weg“.
  • Die metaphysische Differenzierung zwischen Gott und Gottheit.
  • Die Ableitung einer Haltungsethik aus der inneren Seinsverbundenheit.

Auszug aus dem Buch

3.1 Exkurs zur Unterscheidung von Gott und Gottheit

Die Frage, die sich aufdrängt, ist demzufolge: Wenn Gott noch nicht Gott war, bevor die Kreaturen waren, was war er dann?

Im Eckhartschen Sinne ist hierauf zu antworten, dass Gott (als trinitarischer Gott) und die Kreatürlichkeit aus der Gottheit heraus erschaffen wurden. Für Eckhart ist es also die Gottheit, die über allem Sein ist und woraus die Kreaturen, sozusagen una actum, in Gott ausfließen.

Eckhart beschreibt die Gottheit als ein Etwas, das kein Sein hat; als das abstrakte leere Eine, das Ureine. Eckhart bringt die Verschiedenheit von Gott und Gottheit wie folgt zum Ausdruck: „Alles das, was in der Gottheit ist, das ist Eins, und davon kann man nicht reden. Gott wirkt, die Gottheit wirkt nicht, sie hat auch nichts zu wirken, in ihr ist kein Werk; [...] Gott und Gottheit sind unterschieden durch Wirken und Nichtwirken.“

In der Gottheit vollendet sich bei Eckhart das eigentliche Wesen Gottes. Insofern reicht die Wesenhaftigkeit Gottes (der Gottheit) über den trinitarischen Gott hinaus. Eckhart berichtet: „Wenn ich in den Grund, in den Boden, in den Strom und in die Quelle der Gottheit komme, so fragt mich niemand, woher ich komme oder wo ich gewesen sei. Dort hat mich niemand vermisst, dort entwird ´Gott´.“

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Der Autor erläutert seine persönliche Motivation zur Auseinandersetzung mit Meister Eckhart und legt das Ziel der Arbeit fest, das Gott-Welt-Mensch-Verhältnis spirituell zu beleuchten.

1. Die Eigenart des Eckhartschen Denkens in Gegenüberstellung zu Thomas von Aquin: Dieses Kapitel arbeitet die zentralen Unterschiede heraus, insbesondere die Auffassung, dass bei Eckhart das Denken konstitutiv für das Sein ist.

2. Die unio mystica – Ein Weg, ein Nicht-Weg, ein Weg als zu Hause sein: Es werden metaphorische Kategorien wie „Jungfrau“ und „Weib“ eingeführt, um den Weg der Seele zur Vereinigung mit Gott zu beschreiben.

2.1 Resümee: Hier wird das dialektische Verhältnis von vita activa und vita contemplativa zusammengefasst.

3. Gottheit, Gott und Kreatürlichkeit, oder: Sein und Nichts: Der Fokus liegt auf Eckharts Lehre der Armut und der tiefen Unterscheidung zwischen dem trinitarischen Gott und der Gottheit.

3.1 Exkurs zur Unterscheidung von Gott und Gottheit: Eine vertiefte Betrachtung des Urgrunds und des Nichtwirkens der Gottheit.

3.2 Resümee: Das Kapitel schließt mit der Erkenntnis, dass der Durchbruch vom Sein zum Nicht-Sein zur höchsten Fülle führt.

4. Zum Motiv der Eckhartschen Ethik: Das Kapitel erläutert, wie sich aus der abgeschiedenen inneren Haltung ein ethisches Handeln ergibt, das frei von Zweckgebundenheit ist.

Schlüsselwörter

Meister Eckhart, Unio mystica, Gottheit, Gott, Sein, Nicht-Sein, Abgeschiedenheit, Seele, vita activa, vita contemplativa, Armut, Intellekt, Ethik, Christusnachfolge, Seinsvermittlung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Grundzügen des Gott-Welt-Mensch-Verhältnisses im Denken von Meister Eckhart.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Mystik (unio mystica), die metaphysische Differenz zwischen Gott und Gottheit sowie die Motivation ethischen Handelns.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Eckharts religiös-spirituelle Dimension seiner Predigten herauszuarbeiten, um daraus das Welt- und Menschenbild sowie das ethische Handeln zu verstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine komparative Analyse sowie eine hermeneutische Auslegung von Predigttexten unter Einbeziehung philosophischer Sekundärliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Eigenart des Eckhartschen Denkens im Vergleich zu Thomas von Aquin, die Kategorien des spirituellen Weges und die fundamentale Unterscheidung zwischen Gottheit und Gott.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Abgeschiedenheit, Unio mystica, Gottheit, Seinsverständnis und die ethische Haltung des interesselosen Wirkens.

Inwiefern unterscheidet sich die „rechte Armut“ von gewöhnlichem Verzicht?

Eckharts Konzept der Armut geht weit über materiellen Verzicht hinaus; es bedeutet, sich so von allem Wissen, Wollen und Haben zu befreien, dass Gott selbst der Ort des Handelns in der Seele wird.

Warum betont Eckhart die „tätige Martha“ als geistig gereift?

Dies geschieht, um vor einer bloß egoistischen oder gefühlsbetonten Innerlichkeit zu warnen und die Notwendigkeit zu betonen, die spirituelle Erfahrung in eine nach außen gerichtete, interesselose Nächstenliebe zu überführen.

Was bedeutet es, dass Gott und Gottheit verschieden sind?

Eckhart unterscheidet zwischen dem in die Welt ausfließenden trinitarischen Gott und der als abstraktes, wirkungsloses „Ureines“ verstandenen Gottheit.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Grundzüge des Gott-Welt-Mensch-Verhältnisses im Eckhartschen Denken
Hochschule
Universität Wien  (Philosophie)
Veranstaltung
Meister Eckhart, Sein Seinsbegriff
Note
1,0
Autor
Klaus Itta (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2001
Seiten
19
Katalognummer
V43244
ISBN (eBook)
9783638410885
ISBN (Buch)
9783640894284
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Grundzüge Gott-Welt-Mensch-Verhältnisses Eckhartschen Denken Meister Eckhart Sein Seinsbegriff
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Klaus Itta (Autor:in), 2001, Die Grundzüge des Gott-Welt-Mensch-Verhältnisses im Eckhartschen Denken, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/43244
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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