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Transkulturalisierung als Modus der Wissensproduktion am Beispiel des West-Eastern Divan Orchestras

Title: Transkulturalisierung als Modus der Wissensproduktion am Beispiel des West-Eastern Divan Orchestras

Term Paper , 2012 , 10 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Marieke Jochimsen (Author)

Cultural Studies - Miscellaneous

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Folgende Arbeit möchte am Beispiel des West-Eastern Divan Orchestras die Transkulturalisierung als Modus der Wissensproduktion charakterisieren. Kulturelle Prozesse seien, so lautet die These von Gertraud Koch, die sie in ihrem Sammelband Transkulturelle Praktiken. Empirische Studien zu Innovationsprozessen vorstellt, ein wesentlicher – wenn auch schwer bestimmbarer – Faktor in Innovationsprozessen und der Wissensproduktion.
Ausgehend von Wolfgang Welschs Transkulturalitätsprinzip wird zunächst ein kurzer Einblick in die Transkulturalisierungsforschung gegeben und erklärt, in welcher Weise transkulturelle Praktiken Innovationsprozesse sind. Daran schließt sich ein kurzer Überblick über gängige Formen bzw. theoretische Konzepte der kulturellen Mischung. Schließlich wird die empirische Studie von Lisa Koch „Kann Musik zur Völkerverständigung beitragen? Eine Analyse des West-Eastern Divan Orchestra“ vorgestellt und in dem Kontext der Transkulturalisierungsforschung verortet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Transkulturalisierung?

3. Transkulturalisierung und Innovation

4. Formen der Transkulturalisierung

5. Forschungsgegenstand der Transkulturalisierungsforschung

6. Transkulturalisierung als Modus der Wissensproduktion am Beispiel des West-Eastern Divan Orchestras

7. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Transkulturalisierung als einen wesentlichen Modus der Wissensproduktion. Anhand der Analyse des West-Eastern Divan Orchestras wird erforscht, inwiefern transkulturelle Prozesse und die damit verbundene kulturelle Vermischung als Katalysator für Völkerverständigung, Innovationsprozesse und die Veränderung von Fremdbildern fungieren können.

  • Theoretische Grundlagen der Transkulturalität nach Wolfgang Welsch
  • Zusammenhang zwischen transkulturellen Prozessen und Innovationsfähigkeit
  • Typologie der Formen kultureller Mischung (z.B. Kreolisierung, Sampling)
  • Empirische Untersuchung des West-Eastern Divan Orchestras als Fallbeispiel
  • Bedeutung von Musik für die Überbrückung kultureller Differenzen

Auszug aus dem Buch

2. Was ist Transkulturalisierung?

“The old homogenizing and separatist idea of cultures has furthermore been surpassed through cultures' external networking. Cultures today are extremely interconnected and entangled with each other. Lifestyles no longer end at the borders of national cultures, but go beyond these, are found in the same way in other cultures.”

Wie in diesem Zitat des deutschen Philosophs Wolfgang Welsch zum Ausdruck kommt, reichen traditionelle Definitionen von Kultur, welche Kulturen als starre, abgeschlossene Entitäten und Zusammenhänge definieren, nicht aus, um die komplexen interkulturellen, interethnischen und transkulturellen Vernetzungen unserer heutigen Zeit zu erklären. Veränderte globale Zusammenhänge, welche eine gesteigerte Vernetzung der Kulturen zur Folge haben, lassen dynamische und mobilisierende Dimensionen des Kulturbegriffs in den Vordergrund rücken. Welschs Konzept der Transkulturalität versucht genau diese Dimensionen der Prozesshaftigkeit, Kommunikation und Dynamik von Kulturen zu erfassen.

Seiner Auffassung nach sind Kulturen wesentlich durch den Austausch mit anderen kulturellen Gruppen und ihre Konnektivität geprägt. “There is no longer anything absolutely foreign” konstatiert Welsch, “[e]verything is within reach. […] This applies on the levels of population, merchandise and information”. Transkulturalisierungen oder Hybridisierungen bezeichnen in diesem Sinne die Verbindungen kultureller Formen Symbolen und Praktiken aus verschiedenen (sich bis dahin vielleicht fremden) Kontexten zu etwas vollkommen Neuem.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in das Thema der Transkulturalisierung als Faktor für Wissensproduktion ein und stellt das West-Eastern Divan Orchestra als zentrales Fallbeispiel vor.

2. Was ist Transkulturalisierung?: Dieses Kapitel erläutert das Konzept der Transkulturalität nach Wolfgang Welsch und beschreibt den Wandel von statischen Kulturbegriffen hin zu dynamischen, vernetzten Prozessen.

3. Transkulturalisierung und Innovation: Es wird die Verbindung zwischen kultureller Vielfalt (cultural swirl) und Innovationsprozessen untersucht, wobei die Rolle von Invention und Konvention beleuchtet wird.

4. Formen der Transkulturalisierung: Hier werden verschiedene Konzepte der kulturellen Mischung wie Kreolisierung, Pidginisierung, Bricolage, Kosmopolitismus und Sampling definiert und voneinander abgegrenzt.

5. Forschungsgegenstand der Transkulturalisierungsforschung: Dieses Kapitel skizziert die methodischen Fragestellungen der Forschung, insbesondere im Hinblick auf Machtverhältnisse und die Entstehung neuer kultureller Verbindungen.

6. Transkulturalisierung als Modus der Wissensproduktion am Beispiel des West-Eastern Divan Orchestras: Anhand der Studie von Lisa Koch wird analysiert, wie das Orchester als dritte Ebene der Begegnung zur Überwindung von Konflikten beiträgt.

7. Fazit: Die Ergebnisse werden zusammengeführt und die Bedeutung des Orchesters als Katalysator für interkulturelle Kompetenz und die Transformation von Wissenshorizonten bestätigt.

Schlüsselwörter

Transkulturalisierung, Transkulturalität, Wissensproduktion, West-Eastern Divan Orchestra, Innovationsforschung, kulturelle Hybridität, Völkerverständigung, Interkulturalität, Wolfgang Welsch, Kreolisierung, kulturelle Mischung, Fremdverstehen, Identitätsbildung, globale Vernetzung, soziale Transformation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Konzept der Transkulturalisierung und dessen Rolle als Modus der Wissensproduktion, illustriert am konkreten Beispiel des West-Eastern Divan Orchestras.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Kulturtheorie, Innovationsforschung, die Dynamik globaler Vernetzungen sowie die praktische Anwendung von Musik als Instrument der Völkerverständigung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch transkulturelle Prozesse festgefahrene Wissensstrukturen aufgebrochen und neue Formen der kooperativen Wissensproduktion etabliert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Transkulturalitätsbegriff, die durch die Auswertung einer empirischen Studie (Lisa Koch) über das West-Eastern Divan Orchestra fundiert wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Konzepte der kulturellen Hybridisierung und überträgt diese auf die interkulturelle Arbeit des von Daniel Barenboim und Edward Said gegründeten Orchesters.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie Transkulturalisierung, kulturelle Hybridität, Innovationsforschung und Völkerverständigung definieren.

Inwiefern spielt das West-Eastern Divan Orchestra eine besondere Rolle?

Das Orchester dient als "drittes" kulturelles Feld, das es Musikern aus Konfliktregionen ermöglicht, durch gemeinsames Musizieren neue Perspektiven auf das "Fremde" zu entwickeln.

Warum ist der "Doppelcharakter von Einheits- und Unterschiedsbildung" wichtig für die Analyse?

Dieses Konzept verdeutlicht, dass kulturelle Identität nicht durch Abschottung, sondern durch eine aktive Auseinandersetzung mit Differenz entsteht, was die Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Orchester ist.

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Details

Title
Transkulturalisierung als Modus der Wissensproduktion am Beispiel des West-Eastern Divan Orchestras
College
University of Münster
Grade
1,3
Author
Marieke Jochimsen (Author)
Publication Year
2012
Pages
10
Catalog Number
V429512
ISBN (eBook)
9783668734920
ISBN (Book)
9783668734937
Language
German
Tags
Transkultur Kommunikation und Kultur interethnisch Interethnizität Interkultur Inkulturalität Wissensproduktion West-Eastern Divan Orchestras Transkulturalisierungsforschung Innovation Konnektivität Differenzcharakter Einheitsbildung doing culture Hybridisierung stickyknowledge place cultural swirl Kreolisierung bricolage Ethnogenese Kosmopolitismus kultureller Synkretismus Sampling Kulturelle Hybridität Friedenspreis Transformation kultureller Praktiken Transzendierung kultureller Gewissheiten Re-ethnisierung Fremdbild
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marieke Jochimsen (Author), 2012, Transkulturalisierung als Modus der Wissensproduktion am Beispiel des West-Eastern Divan Orchestras, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/429512
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