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Kaiser Konrad II. und die Konflikte in Italien 1035-1038

Titel: Kaiser Konrad II. und die Konflikte in Italien 1035-1038

Hausarbeit , 2012 , 16 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Cornelius Eder (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit untersucht die Taktik, das Vorgehen und den Verlauf des zweiten Italienfeldzuges Kaiser Konrads des II. von 1035 bis 1038.

Italien war seit der Integration in das Frankenreich im Jahre 774 durch Karl den Großen ein Brennpunkt politischer Unruhen und Spannungsfeld zwischen verschiedenen Herrschern und Kulturen. Die italienische Halbinsel war zum einen innerlich durch fortdauernde Machtkämpfe um Gebietsansprüche, zum anderen durch Eindringlinge und Neuankömmlinge von außen, bedroht. Die Zersplitterung des Landes schädigte somit auch die kulturellen, politischen und religiösen Strukturen. Immer wieder unternahmen auch die Lombarden im Norden Italiens erfolglose Versuche, sich von der Oberhoheit des Frankenreiches abzuspalten, nicht zuletzt Arduin von Ivrea scheiterte an Kaiser Heinrich II., der am 14. Mai 1004 die Krone Italiens empfangen hatte. In dieser zwar durch seinen Vorgänger besänftigten Konfliktlandschaft setzt die Regierungszeit Konrads II., des Begründers der Salierdynastie, ein. In seinem ersten Italienritt (1026/27) kann er seine Macht effektiv demonstrieren und erlangt zudem 1026 die Krone über Italien und ein Jahr später die Kaiserwürde. Nach seiner Rückkehr ins Reich, wo andere Konflikte auf den Herrscher warten, beginnt die Lage in der Lombardei und an der Südgrenze des Reiches zu kippen. Mit diesen Konflikten, die Kaiser Konrad II. vom Ende des Jahres 1036 bis kurz vor seinem Tod 1039 zu einem erneuten Italienzug zwangen, beschäftigt sich diese Seminararbeit.
Im folgenden sollen sowohl der erste Konflikt, der sogenannte Valvassorenaufstand, der sich im Norden Italiens rund um die Person des Mailänder Erzbischofs Aribert entwickelte, als auch die Befriedung Kampaniens und Apuliens an der Südgrenze, die durch die Intrigen des Grafen Pandulfs von Capua nötig waren, behandelt werden. Dabei steht zunächst der historische Verlauf, unter zuvoriger Betrachtung der Auslöser für den Italienzug, im Vordergrund. Abrundend widmet sich ein Kapitel der Person Ariberts von Mailand, der sich vom Königsmacher zum Erzfeind des Kaisers aufschwang. Zudem soll eine Einschätzung des Feldzuges zum Ausdruck kommen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Ursachen und Gründe, die zum Valvassorenaufstand führten

3. Der Valvassorenaufstand und der Konflikt mit Mailand

3.1 Aufbruch nach Italien und erste Verhandlungen mit Aribert von Mailand

3.2 Die Belagerung Mailands und der Erlass des Lehensgesetzes

3.3 Die Verschwörung Ariberts von Mailand und Odos von Champagne

4. Die Konflikte an der Südgrenze des Reiches (1038)

5. Letzte Maßnahmen gegen Mailand und Heimkehr Konrads II.

6. Einschätzung und Resultate des zweiten Italienzuges

6.1 Die Beziehung zwischen Konrad und Aribert von Mailand

6.2 Taktik und Erfolge/Misserfolge während des Feldzuges

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Hintergründe und den Verlauf der Konflikte während des zweiten Italienzuges von Kaiser Konrad II. zwischen 1035 und 1038. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Auseinandersetzung mit dem Mailänder Erzbischof Aribert sowie der kaiserlichen Befriedungspolitik in Süditalien, um die Stabilität der salischen Herrschaft in den italienischen Reichsteilen zu analysieren.

  • Der Valvassorenaufstand als erste große inneritalienische Krise unter Konrad II.
  • Die Eskalation und der Konflikt zwischen Kaiser Konrad II. und Aribert von Mailand.
  • Machtpolitische Strategien und die Befriedung von Apulien und Kampanien.
  • Die Auswirkungen des „constitutio de feudis“ auf die soziale Struktur Reichsitaliens.
  • Die kritische Würdigung des Feldzuges unter Berücksichtigung zeitgenössischer Quellen wie Wipo.

Auszug aus dem Buch

3. Der Valvassorenaufstand und der Konflikt mit Mailand

Konrad brach also noch Ende des Jahres 1036 mit einem kleinen Tross gen Italien auf. Seine Route führte ihn über Brescia und Cremona, um die dortigen Aufständischen zu beruhigen und Recht zu sprechen. Er entsandte Königsboten, die Klagen entgegennehmen sollten und rief einen Reichstag zu Pavia aus, der im Frühjahr stattfinden sollte. In diesem Zeitraum wird sich Konrad durch die Untersuchungen in den Gerichtsfällen der „Machenschaften“ Ariberts gewahr, die dieser in seiner Abwesenheit vollzogen hat. Daraufhin zog der Kaiser nach Mailand, das er zu Beginn des Jahres 1037 erreichte. Nach einem feierlichen Empfang durch den Metropoliten kippte bereits kurz nach Konrads Ankunft in der Stadt die Stimmung auf Grund eines ausgestreuten Gerüchtes um, der Kaiser wolle der Stadt das Bistum Lodi entziehen. Die Schädigung der städtischen Interessen, die damit einhergegangen wären, verursachten große Tumulte und veranlassten Konrad, sich umgehend nach Pavia zurück zu ziehen. Dieser eilige Rückzug war dem Umstand geschuldet, dass Konrad zu diesem Zeitpunkt über kein Heereskontingent vor Ort verfügte. So blieb vorerst nichts anderes zu tun, als den Hoftag zu Pavia Mitte März abzuwarten. Dort fanden sich eine Vielzahl an Anklägern ein, die gegen den ebenfalls anwesenden Erzbischof von Mailand Anklage wegen unrechtmäßiger Usurpation ihrer Lehen erhoben.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Die Einleitung verortet das Frankenreich in Italien und führt in die Problematik der salischen Italienpolitik unter Konrad II. ein, die durch den Valvassorenaufstand und Konflikte im Süden geprägt war.

2. Ursachen und Gründe, die zum Valvassorenaufstand führten: Dieses Kapitel erläutert die soziologischen Spannungen zwischen den Lehensstämmen (Capitanei und Valvassoren) und der rücksichtslosen Enteignungspolitik des Mailänder Erzbischofs Aribert.

3. Der Valvassorenaufstand und der Konflikt mit Mailand: Der Abschnitt beschreibt den militärischen und diplomatischen Verlauf der Auseinandersetzung zwischen dem Kaiser und Aribert, inklusive der Inhaftierung Ariberts und der Belagerung Mailands.

3.1 Aufbruch nach Italien und erste Verhandlungen mit Aribert von Mailand: Hier wird der Anmarsch des Kaisers und der unmittelbare diplomatische Bruch mit dem Erzbischof aufgrund von Misstrauen und Tumulten behandelt.

3.2 Die Belagerung Mailands und der Erlass des Lehensgesetzes: Der Fokus liegt auf der militärischen Belagerung Mailands und der Verabschiedung des wichtigen Lehensgesetzes („constitutio de feudis“).

3.3 Die Verschwörung Ariberts von Mailand und Odos von Champagne: Das Kapitel analysiert die politischen Intrigen Ariberts, die zur Ausweitung des Konflikts auf das benachbarte Burgund führten.

4. Die Konflikte an der Südgrenze des Reiches (1038): Es wird die instabile politische Lage in Unteritalien und die kaiserliche Intervention gegen Pandulf von Capua dargestellt.

5. Letzte Maßnahmen gegen Mailand und Heimkehr Konrads II.: Der Abschnitt thematisiert das Scheitern des Feldzuges durch eine verheerende Malaria-Epidemie, die den Kaiser zum vorzeitigen Rückzug zwang.

6. Einschätzung und Resultate des zweiten Italienzuges: In diesem Teil erfolgt eine abschließende Bewertung des Italienzuges unter Berücksichtigung der Beziehung zu Aribert und der Wirksamkeit der kaiserlichen Taktik.

6.1 Die Beziehung zwischen Konrad und Aribert von Mailand: Die Analyse beleuchtet den Wandel Ariberts vom Unterstützer zum Erzfeind des Kaisers.

6.2 Taktik und Erfolge/Misserfolge während des Feldzuges: Das Fazit zieht einen Vergleich zum ersten Italienzug und bewertet den Erfolg bzw. Misserfolg der militärischen und diplomatischen Bemühungen.

Schlüsselwörter

Kaiser Konrad II., Italienzug, Valvassorenaufstand, Aribert von Mailand, Salier, Lehensgesetz, constitutio de feudis, Mittelalter, Süditalien, Pandulf von Capua, Wipo, Reichspolitik, Reichsitalien, Mailand, Machtanspruch.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit behandelt die politische Situation und die kriegerischen Auseinandersetzungen während des zweiten Italienzuges von Kaiser Konrad II. in den Jahren 1035 bis 1038.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf dem Konflikt mit dem Erzbischof Aribert von Mailand, dem Aufstand der Valvassoren und der Befriedungspolitik an der Südgrenze des Reiches in Apulien und Kampanien.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die historische Rekonstruktion und kritische Einschätzung der kaiserlichen Italienpolitik unter Konrad II., wobei insbesondere das Scheitern langfristiger Machtstrukturen untersucht wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine methodische Aufarbeitung von Primärquellen wie Wipos „Gesta Chuonradi Imperatoris“ sowie eine komparative Analyse renommierter wissenschaftlicher Standardwerke.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert den Verlauf des Valvassorenaufstandes, die Rolle der Inhaftierung Ariberts, die kaiserlichen Maßnahmen gegen regionale Machthaber in Süditalien und die Folgen der Epidemie für den Feldzug.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Kaiser Konrad II., Italienzug, Aribert von Mailand, Lehensrecht, Reichspolitik und Mittelalter.

Welche Rolle spielte Aribert von Mailand?

Aribert wandelte sich vom einstigen „Königsmacher“ und Unterstützer Konrads II. zu einem der hartnäckigsten innenpolitischen Gegner des Kaisers, was den Konflikt in der Lombardei maßgeblich prägte.

Warum war der zweite Italienzug weniger erfolgreich als der erste?

Im Gegensatz zum ersten Zug zwangen ungünstige klimatische Bedingungen und der Ausbruch einer verheerenden Malaria-Epidemie den Kaiser zum Abbruch seiner militärischen Ziele.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kaiser Konrad II. und die Konflikte in Italien 1035-1038
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Note
2,3
Autor
Cornelius Eder (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
16
Katalognummer
V429170
ISBN (eBook)
9783668736108
ISBN (Buch)
9783668736115
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Konrad II Salier Staufer Reich Kaiser König Italien Feldzug Rom Valvassorenaufstand Valvassoren Lombardei Lombarden Aribert von Mailand Lehensgesetz Odo von Champagne
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Cornelius Eder (Autor:in), 2012, Kaiser Konrad II. und die Konflikte in Italien 1035-1038, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/429170
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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