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Europa. Das Dilemma eines Staatenverbundes

Title: Europa. Das Dilemma eines Staatenverbundes

Seminar Paper , 2018 , 17 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Lars Harten (Author)

Politics - Topic: European Union

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Summary Excerpt Details

Angesichts der aktuellen politischen Debatte, welche meist auf einer ökonomischen Ebene geführt wird, scheint Europa sich in einer Krise zu befinden. Somit stellt sich die Frage dieser Hausarbeit, ob Europa eine Idee ist, die weder fasziniert noch eine Zukunft hat? Hierbei liegt der Fokus dieser Argumentation nicht auf einer ökonomischen Ebene, sondern auf Basis von gemeinsamen Werten und Normen.

Um die Leitfrage zu beantworten ist es zunächst wichtig die Vergangenheit zu kennen, denn nur so ist es möglich die aktuellen Probleme zu verstehen. Demnach wird in Kapitel 2 untersucht, warum Europa gegründet wurde - was die intrinsische Motivation und die Vision war. Kurzum wie hat Europa, die Bevölkerung und Politiker begeistert? In Kapitel 3 wird die aktuelle Situation Europas untersucht. Insbesondere, was zu der aktuellen Legitimationskrise führte. In Kapitel 4 wird das Konzept „Vereinigte Staaten von Europa“ vorgestellt und andererseits untersucht wie Europa aus Sicht von Werten und Normen für zukünftige Herausforderungen aufgestellt ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Traum vom ewigen Frieden

3. Wenn Frieden nicht reicht

4. Vision 2.0: Geeinte Union Europa

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Legitimationskrise Europas und hinterfragt, ob die Europäische Union als rein ökonomisches Konstrukt zukunftsfähig ist oder eine Neubesinnung auf gemeinsame Werte und eine visionäre Identität benötigt.

  • Historische Herleitung des europäischen Friedensprojekts
  • Analyse der aktuellen Legitimationskrise und der Entfremdung der Bürger
  • Untersuchung von Europas Standortfaktoren in einer globalisierten Welt
  • Diskussion des Konzepts der "Vereinigten Staaten von Europa"
  • Bedeutung von Werten, Normen und kultureller Identität für den Zusammenhalt

Auszug aus dem Buch

3. Wenn Frieden nicht reicht

Doch trotz dieser herausragenden Leistung scheint Europa tief gespalten zu sein. Es scheint als würden kurzzeitige sozioökonomische Probleme die Debatte über die Zukunft Europas bestimmen. Im Herbst 2017 gaben 42% der Deutschen an, der Europäischen Union zu vertrauen. Ganze 58% sehen die Zukunft der Europäischen Union somit ziemlich pessimistisch.

Doch wie kann es, trotz der großen politischen sowie wirtschaftlichen Erfolge der EU, zu so einer hohen Unzufriedenheit in der Bevölkerung kommen? Ein Grund könnte der schnelle Strukturwandel sein, bei dem unser Herz und Verstand nicht mitgekommen sei. „Es geht uns wie dem Schwan bei Baudelaire, der nach langer Abwesenheit wieder nach Paris zurückkommt und angesichts der vielen Veränderungen klagt: „La forme d’une ville change plus vite, hélas, le coeur d’un mortel“ (Die Gestalt einer Stadt ändert sich leider schneller als das Herz eines Sterblichen).“

Doch mit diesem Argument lässt sich nicht die Unzufriedenheit der jüngeren Generationen erklären. Diese kennen haben den Nationalstaat nicht erlebt, sie wuchsen inmitten der Europäischen Idee auf. Europa sei für die meisten nicht greifbar. Hin und wieder sehe man ein Schild, welches Projekt durch die EU finanziert wurde, aber es fehlt der Bezug zum Einzelnen. Europa kann keine Emotionen auslösen, da es schlicht als zu weit weg empfunden wird. Nach Martin Hüfner liegt es daran, dass Europa „von Juristen und Ökonomen gestaltet (wird), die für solche „weichen Faktoren“ keine Antenne haben.“ Hüfner kritisiert ebenfalls, dass schon bei der Einführung des Euros keine Rücksicht auf Emotionen gelegt wurde. „Die Politiker (...) überließen es dann der geschichtlichen Entwicklung, dass sich Menschen mit den neuen Gegebenheiten emotional einrichten.“ Die Vermutung liegt nahe, dass diese beiden Probleme zwar zur jetzigen Situation beitragen aber nicht dessen Ursprung darstellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert die politische Krise Europas und stellt die Forschungsfrage nach der Notwendigkeit einer wertebasierten Vision über rein ökonomische Aspekte hinaus.

2. Der Traum vom ewigen Frieden: Dieses Kapitel betrachtet die historischen Ursprünge der EU als Friedensprojekt und die Bedeutung von Freiheit, Unabhängigkeit und Wohlstand.

3. Wenn Frieden nicht reicht: Hier wird die aktuelle Legitimationskrise und die emotionale Entfremdung der Bürger gegenüber der EU analysiert.

4. Vision 2.0: Geeinte Union Europa: Das Kapitel diskutiert das Konzept der Vereinigten Staaten von Europa sowie spezifische Standortfaktoren und Charakteristika Europas im globalen Kontext.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass der europäische Geist und die gemeinsame Wertebasis für den langfristigen Erfolg entscheidender sind als rein sozioökonomische Faktoren.

Schlüsselwörter

Europa, Europäische Union, Friedensprojekt, Legitimationskrise, Sozioökonomie, Werte, Normen, Vereinigte Staaten von Europa, Globalisierung, Standortfaktoren, kulturelle Identität, Vision, Nationalstaat, Multilateralismus, Integration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der aktuellen politischen und legitimatorischen Situation der Europäischen Union sowie deren Zukunftsperspektiven vor dem Hintergrund globaler Herausforderungen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die thematischen Schwerpunkte liegen auf der historischen Genese der EU, den Gründen für die derzeitige Entfremdung der Bürger, dem Einfluss ökonomischer Faktoren und der Diskussion einer erneuerten Vision für Europa.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu ergründen, ob Europa lediglich ein ökonomisches Zweckbündnis ist oder ob eine tiefergehende Wertegemeinschaft für eine erfolgreiche Zukunft notwendig ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle politische Reden, sozialwissenschaftliche Studien und ökonomische Analysen zur europäischen Integration ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die historische Bedeutung der EU, die aktuelle Unzufriedenheit in der Bevölkerung, der Vergleich mit anderen Weltmächten sowie die verschiedenen "Stärken" Europas, wie etwa die kulturelle Vielfalt, analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Europäische Union, Legitimationskrise, Wertegemeinschaft, Vision, globale Wettbewerbsfähigkeit und kulturelle Identität geprägt.

Warum wird der Begriff "Vereinigte Staaten von Europa" in der Arbeit diskutiert?

Der Begriff dient als Diskussionsgrundlage für ein zukünftiges Europa-Modell, wobei die Arbeit untersucht, ob dieser Begriff aufgrund aktueller Spannungen noch zeitgemäß oder passend ist.

Welche Rolle spielen "weiche Faktoren" für die Zukunft Europas laut der Arbeit?

Weiche Faktoren wie gemeinsame Werte, kulturelle Identität und emotionaler Rückhalt werden als essenziell betrachtet, da rein juristische oder ökonomische Strukturen allein keinen ausreichenden Zusammenhalt für die Bevölkerung stiften können.

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Details

Title
Europa. Das Dilemma eines Staatenverbundes
College
Leuphana Universität Lüneburg
Grade
1,0
Author
Lars Harten (Author)
Publication Year
2018
Pages
17
Catalog Number
V428856
ISBN (eBook)
9783668723696
ISBN (Book)
9783668723702
Language
German
Tags
europa dilemma staatenverbundes
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lars Harten (Author), 2018, Europa. Das Dilemma eines Staatenverbundes, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/428856
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