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Lesestrategien bei Sachtexten

Organisationsstrategien, Elaborationsstrategien und Wiederholungsstrategien

Title: Lesestrategien bei Sachtexten

Term Paper , 2018 , 22 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Hauke Harrsen (Author)

Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods

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In dieser Hausarbeit wird ein zusammenfassender Überblick über die unterschiedlichsten Lesestrategien gegeben und im Hinblick auf ihre Lerneffektivität untersucht. Von Markierungen am Text, Zusammenfassungen, dem wiederholenden Lesen bis hin zu Kurztests über den Inhalt des Textes... Die Ergebnisse sind erstaunlich!

Zunächst wird hierfür der Begriff der Lesekompetenz erläutert und auf die kognitiven Prozesse des Textverstehens eingegangen. Anschließend wird die Relevanz des Vorwissens beim Textverstehen thematisiert. Sodann widmet sich der mit Abstand größte Teil dieser Arbeit dem Strategischen Lesen. Unterschiedliche Techniken werden vorgestellt und hinsichtlich ihrer Effektivität auf den Lernerfolg analysiert. Abschließend folgt ein Fazit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff der Lesekompetenz und die kognitiven Prozesse beim Textverstehen

3. Bedeutung des Vorwissens

4. Strategisches Lesen

4.1 Organisationsstrategien

4.1.1 Zusammenfassen von Texten

4.1.2 Unterstreichungen am Text

4.1.3 Notizen machen

4.1.4 Vermittlung von Textsorten- bzw. -strukturwissen

4.2 Elaborationsstrategien

4.2.1 Fragen an den Text stellen

4.2.2 Selbsttests/praktische Tests

4.2.3 Vorwissensaktivierung

4.3. Wiederholungsstrategien

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Effektivität verschiedener, in Literatur und Internet populärer Lesestrategien im Hinblick auf das Textverstehen bei Sachtexten. Basierend auf kognitionspsychologischen Modellen und der Forschung von John Dunlosky wird analysiert, welche Techniken den Lernerfolg tatsächlich unterstützen und welche Rolle das Vorwissen dabei spielt.

  • Analyse kognitiver Leseprozesse und des Einflusses von Vorwissen
  • Untersuchung von Organisationsstrategien wie Zusammenfassen und Notizenmachen
  • Evaluation von Elaborationsstrategien (Fragen an den Text, Selbsttests)
  • Bewertung von Wiederholungsstrategien und ihrer Lerneffektivität
  • Ableitung von Empfehlungen für den pädagogischen Kontext

Auszug aus dem Buch

4.2.2 Selbsttests/praktische Tests

Zu den Elaborationsstrategien zählt ferner die Technik der Selbsttests bzw. der praktischen Tests. Eine der bekannten Studien zu diesem Thema, auf die sich die amerikanischen Forscher/innen beziehen, ist die von Runquist aus dem Jahre 1983. Bei diesem Experiment wurde den Student/innen eine Liste von Wortpaaren vorgelegt. Nach einer kurzen Pause wurden 50% aller Wortpaare anhand eines Tests zum Erinnerungsvermögen abgefragt. Anschließend absolvierten die Teilnehmer/innen einen endgültigen Test für alle Paare, entweder nach zehn Minuten oder einer Woche. Die Schluss-Test-Leistung war besser für die Wortpaare, die während der Praxis getestet worden sind (53% gegenüber 36% nach zehn Minuten, 35% gegenüber 4% nach einer Woche) (vgl. Dunlosky et al., S. 30). Viele weitere Studien konnten ebenfalls nachweisen, dass es keine andere Strategie gibt, deren Wirksamkeit durch so viele Experimente nachgewiesen ist. Praktische Tests zum Inhalt der Texte verbessern nachweislich das Lernen und das Behalten des Stoffes (vgl. ebd., S. 29).

Es gibt zwei Effekte, anhand derer die Wirksamkeit dieser Technik erklärt wird. Zum einen die sogenannten direkten Auswirkungen und zum anderen die vermittelten Auswirkungen. Direkte Effekte beziehen sich auf die Veränderungen im Lernen, die aufgrund der Prüfungssituation entstehen. Es scheint, als führt das Schreiben von Tests zu einer besseren Speicherung elaborativer Prozesse. Die vermittelten Effekte hingegen verändern das Lernen nach dem Test, welcher aus dem Einfluss der Prüfung und der entsprechenden Menge und Art der Kodierungen entsteht. Lernende weisen also im Nachhinein besseres Wissen bei einem Thema auf, wenn sie einmal einen Test darüber geschrieben haben (vgl. ebd., S. 30).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Relevanz der Lesekompetenzförderung nach den PISA-Ergebnissen und umreißt die Zielsetzung der Arbeit, die Effektivität gängiger Lesestrategien zu untersuchen.

2. Der Begriff der Lesekompetenz und die kognitiven Prozesse beim Textverstehen: Dieses Kapitel definiert Lesekompetenz als aktiven Prozess der Sinnkonstruktion und erläutert die kognitiven Vorgänge wie textgeleitete und wissensgeleitete Prozesse.

3. Bedeutung des Vorwissens: Der Abschnitt verdeutlicht, dass Vorwissen die wichtigste kognitive Ressource für das Lernen ist und die Verknüpfung neuer Informationen mit bestehenden Schemata maßgeblich beeinflusst.

4. Strategisches Lesen: Dieses Hauptkapitel bietet einen umfassenden Überblick über diverse kognitive Lesestrategien, unterteilt in Organisations-, Elaborations- und Wiederholungsstrategien, und bewertet diese anhand wissenschaftlicher Studien.

4.1 Organisationsstrategien: Hier werden Strategien zur Informationsreduktion und Strukturierung wie Zusammenfassen, Markieren, Notizenmachen und die Vermittlung von Textstrukturwissen vorgestellt.

4.1.1 Zusammenfassen von Texten: Dieses Kapitel diskutiert die Wirksamkeit von Zusammenfassungen, weist auf die Abhängigkeit vom individuellen Vorwissen hin und bewertet den Gesamtnutzen dieser Technik kritisch.

4.1.2 Unterstreichungen am Text: Es wird die Effektivität des Markierens untersucht, wobei deutlich wird, dass aktives Markieren ohne kognitive Strukturierung oft ineffektiv ist.

4.1.3 Notizen machen: Dieser Abschnitt erläutert die Vorteile des Notierens basierend auf der Enkodierhypothese und der Externen-Speicher-Hypothese als förderlich für die Behaltensleistung.

4.1.4 Vermittlung von Textsorten- bzw. -strukturwissen: Das Kapitel beschreibt, wie das Wissen über Textaufbau den kognitiven Verarbeitungsaufwand reduziert und somit das Textverständnis verbessert.

4.2 Elaborationsstrategien: Es werden Strategien behandelt, die den Text anreichern, um ihn tiefer im Gedächtnis zu verankern, wie Fragen an den Text, Selbsttests und Vorwissensaktivierung.

4.2.1 Fragen an den Text stellen: Der Text analysiert die Effektivität von Warum-Fragen zur Förderung der Integration neuer Informationen in das bestehende Vorwissen.

4.2.2 Selbsttests/praktische Tests: Dieses Kapitel stellt Selbsttests als eine der effektivsten Strategien zur Verbesserung der Behaltensleistung heraus, wobei Timing und Dosierung eine zentrale Rolle spielen.

4.2.3 Vorwissensaktivierung: Es werden Methoden wie Brainstorming und fokussierte Strukturierung vorgestellt, um Lernende auf kognitiver und motivationaler Ebene auf den Text vorzubereiten.

4.3. Wiederholungsstrategien: Dieses Kapitel betrachtet das mehrmalige Lesen eines Textes und kommt zu dem Schluss, dass der Nutzen aufgrund des Zeitaufwands im Verhältnis zu anderen Methoden als gering einzustufen ist.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, identifiziert praktische Tests, Notizenmachen und Fragenstellen als besonders effektiv und betont die unabdingbare Rolle des Vorwissens.

Schlüsselwörter

Lesekompetenz, Sachtexte, kognitive Prozesse, Vorwissen, Lesestrategien, Organisationsstrategien, Elaborationsstrategien, Zusammenfassen, Notizenmachen, Selbsttests, Textverstehen, Lerneffektivität, Schemata, kognitive Repräsentation, Wissensaktivierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie effektiv verschiedene Lesestrategien beim Verstehen von Sachtexten sind und welche Techniken am besten geeignet sind, um das Lernen und Behalten von Inhalten zu unterstützen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind kognitive Prozesse beim Lesen, die Bedeutung des Vorwissens sowie die systematische Evaluierung von Organisations-, Elaborations- und Wiederholungsstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die in der Literatur und Praxis verbreiteten Lesestrategien hinsichtlich ihrer wissenschaftlich belegten Lerneffektivität zu prüfen und Empfehlungen für den Einsatz im Bildungskontext abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse und der Zusammenführung empirischer Studienergebnisse, insbesondere der umfassenden Meta-Studien von John Dunlosky et al.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Strategien, darunter das Zusammenfassen von Texten, das Markieren, Notizenmachen, das Stellen von Fragen an den Text, Selbsttests sowie Techniken zur Vorwissensaktivierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Lesekompetenz, Textverstehen, kognitive Strategien, Vorwissen, Lerntechnik und kognitive Ressourcen.

Warum ist Vorwissen laut Autor so entscheidend für das Leseverstehen?

Vorwissen dient als wichtigste kognitive Ressource; es ermöglicht erst die Strukturierung neuer Textinformationen und deren Einordnung in bestehende Schemata, was das Textverständnis grundlegend verbessert.

Wie bewertet der Autor die Strategie des mehrmaligen Lesens?

Der Autor stuft den Nutzen des wiederholenden Lesens als gering ein, da es im Vergleich zu anderen Techniken sehr zeitaufwendig ist und die Erträge über eine zweite Lektüre hinaus deutlich abnehmen.

Welche Strategien schneiden in der Analyse am besten ab?

Besonders effektiv sind laut der Arbeit praktische Selbsttests, das Anfertigen von Notizen, das aktive Fragenstellen an den Text sowie die Vermittlung von explizitem Textstrukturwissen.

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Details

Title
Lesestrategien bei Sachtexten
Subtitle
Organisationsstrategien, Elaborationsstrategien und Wiederholungsstrategien
College
University of Hamburg
Grade
1,3
Author
Hauke Harrsen (Author)
Publication Year
2018
Pages
22
Catalog Number
V424935
ISBN (eBook)
9783668703544
ISBN (Book)
9783668703551
Language
German
Tags
lesestrategien sachtexten organisationsstrategien elaborationsstrategien wiederholungsstrategien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hauke Harrsen (Author), 2018, Lesestrategien bei Sachtexten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/424935
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