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Responsivität vor dem Hintergrund von Migration und Integration

Eine empirisch begründete Typisierung anhand von Leitfadeninterviews

Title: Responsivität vor dem Hintergrund von Migration und Integration

Research Paper (postgraduate) , 2017 , 30 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Manuel Diaz Garcia (Author)

Politics - Methods, Research

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Der vorliegende Forschungsbericht beschäftigt sich mit dem Thema der Responsivität vor dem Hintergrund der Migrations- und Integrationspolitik in Deutschland. Ziel dieser Arbeit soll es sein, einen ersten Überblick darüber zu geben, welche Einstellungen sich in der deutschen Bevölkerung zum Thema der Migration und Integration finden und wie diese Einstellungen mit der Responsivitätswahrnehmung einzelner Bürgerinnen und Bürger zusammenhängen. Aus wissenschaftlicher Perspektive sind diese Themen insofern relevant, als dass sich bisher keine Forschung findet, die Migrations- und Integrationspolitik mit dem theoretischen Konzept der Responsivität in Verbindung bringt und dahingehend untersucht. Aus sozialer Perspektive gewinnen die Themen der Migration- und Integration und der Responsivität, seit der zweiten Jahreshälfte 2015 in Deutschland an öffentlicher Relevanz. Durch den Zuzug von ca. 890.000 Migranten bis zum Jahresende 2015 und den elektoralen Erfolg der Alternative für Deutschland (AfD) bei darauffolgenden Parlamentswahlen, ergibt sich die Vermutung, dass es einen Zusammenhang zwischen der Flüchtlingssituation und der Wahrnehmung, dass „Politiker“ nicht mehr auf „das Volk“ hören, gibt.
Dementsprechend lautet die Fragestellung in diesem Zusammenhang:

Welche Realtypen von Einstellungen zur Migrations- und Integrationspolitik finden sich in der Bevölkerung und gibt es einen Zusammenhang zwischen der Einstellung zur Migrations- und Integrationspolitik und der Responsivitätswahrnehmung?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Der Responsivitätsbegriff und zentrale Faktoren von Migration und Integration

2.1. Wissenschaftlicher Diskurs um Responsivität

2.2. Migration und Integration in Wissenschaft und Öffentlichkeit

3. Empirisch begründete Typisierung

3.1. Der Forschungsprozess

3.2. Die Typisierung als Auswertungsmethode

3.3. Vorgehensweise bei der Interviewanalyse und der Typisierung

4. Analyse der Leitfadeninterviews

4.1. Problemsicht zur Migrations- und Integrationspolitik

4.2. Kultur und Identität in der Migrations- und Integrationspolitik

4.3. Inhaltliche Zielsetzung der Migrations- und Integrationspolitik

4.4. Politisches Handeln in der Migrations- und Integrationspolitik

4.5. Responsivitätswahrnehmung der vier Realtypen

5. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Einstellungen der Bevölkerung zur Migrations- und Integrationspolitik in Deutschland und analysiert deren Zusammenhang mit der individuellen Wahrnehmung politischer Responsivität. Ziel ist es, durch die Erstellung einer empirisch begründeten Typisierung von Leitfadeninterviews ein differenziertes Verständnis darüber zu erlangen, wie verschiedene Bevölkerungsgruppen auf aktuelle migrationspolitische Herausforderungen blicken und ob sie sich von der Politik gehört fühlen.

  • Konzeptualisierung von Responsivität als Dialog zwischen Regierenden und Regierten.
  • Identifikation zentraler Diskursfelder zu Migration und Integration in Wissenschaft und Öffentlichkeit.
  • Methodische Anwendung der empirisch begründeten Typisierung auf Basis qualitativer Interviews.
  • Kategorisierung von vier Realtypen der Einstellungen zur Migrations- und Integrationspolitik.
  • Untersuchung der Responsivitätswahrnehmung innerhalb der identifizierten Typen.

Auszug aus dem Buch

3.2. Die Typisierung als Auswertungsmethode

Die Grundlage der Typisierung ist die Deutungsmusteranalyse. „Unter Deutungsmustern sollen nicht isolierte Meinungen oder Einstellungen zu einem partikularen Handlungsobjekt, sondern in sich nach allgemeinen Konsistenzregeln strukturierte Argumentationszusammenhänge verstanden werden“ (Oevermann 2001, S. 5). Die Deutungsmusteranalyse setzt sich also nicht mit der Interpretation von Meinungen auseinander, sondern die Identifikation von Argumentationsmustern in bestimmten sozialen Situationen steht im Vordergrund. Es wird nicht nach Begründungen für Einstellungen gesucht, sondern primär danach, welche Muster sich in den Einstellungen finden lassen (Misoch 2015, S. 105). Die Typisierung setzt insofern an der Deutungsmusteranalyse an, indem sie versucht soziale Handlungsmuster zu identifizieren und in Typen zu kategorisieren.

Dies geschieht durch die Identifikation von Unterschieden, Gemeinsamkeiten und Zusammenhängen von Einstellungen bei befragten Personen (Kelle und Kluge 2010, S. 91). Hierbei ist zu beachten, dass eine Typisierung nur eine Form der Feldstrukturierung darstellt. Insgesamt gibt es drei Möglichkeit: eine einfache Klassifikation, eine Identifikation von Realtypen (Typisierung) oder gar eine umfassende Darstellung von Idealtypen, wobei die Idealtypen alle Merkmalsausprägungen umfassend abdecken und die höchste Ebene der Abstraktion darstellen (Ullrich 1999, S. 26). Das Ziel mit der Typisierung in dieser Arbeit ist also das Erstellen von empirisch begründeten Realtypen. Realtypen sind nur eine unvollständige Strukturierung des gesamten Merkmalsraumes und decken nicht alle Merkmalsausprägungen ab (Ullrich 1999, S. 26), weshalb das Ergebnis dieser Arbeit keinen Allgemeingültigkeitsanspruch hat, sondern lediglich die Einstellungen der hier untersuchten befragten Personen in kategorisierter Form darstellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Darstellung der Relevanz des Themas Responsivität vor dem Hintergrund der Migrationskrise und Definition der Forschungsfrage.

2. Der Responsivitätsbegriff und zentrale Faktoren von Migration und Integration: Theoretische Herleitung des Responsivitätsbegriffs und Identifikation relevanter Diskursfaktoren in Wissenschaft und Öffentlichkeit.

3. Empirisch begründete Typisierung: Beschreibung des methodischen Vorgehens, basierend auf der Deutungsmusteranalyse und der Fallkontrastierung zur Typenbildung.

4. Analyse der Leitfadeninterviews: Detaillierte Auswertung der Interviews anhand der Kategorien Problemsicht, Kultur/Identität, Zielsetzung, politisches Handeln und finale Analyse der Responsivitätswahrnehmung.

5. Ausblick: Zusammenführung der Ergebnisse, Beantwortung der Forschungsfrage und kritische Reflexion des methodischen Vorgehens sowie der Fallzahl.

Schlüsselwörter

Responsivität, Migrationspolitik, Integrationspolitik, Typisierung, Deutungsmuster, Realtypen, qualitative Inhaltsanalyse, politischer Dialog, Vertrauen in die Regierung, Flüchtlingssituation, Demokratiezufriedenheit, Migrations-Integrations-Dilemma, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Staatsbürgerschaft, politische Partizipation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das theoretische Konzept der Responsivität und wendet es auf die Einstellungen der Bevölkerung zur Migrations- und Integrationspolitik in Deutschland an.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verknüpft das Konzept der politischen Responsivität mit aktuellen Debatten zu Migration, Integration, Identität und staatlichem Handeln.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es wird analysiert, welche Realtypen von Einstellungen zur Migrations- und Integrationspolitik existieren und ob ein Zusammenhang zwischen diesen Einstellungen und der Wahrnehmung politischer Responsivität besteht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine qualitative Inhaltsanalyse und führt eine empirisch begründete Typisierung mittels Fallkontrastierung durch, unterstützt durch die Software MAXQDA.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Interviews anhand von vier Kategorien: Problemsicht, Kultur und Identität, inhaltliche Zielsetzung sowie politisches Handeln, um daraus vier spezifische Realtypen abzuleiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Responsivität, Migrationspolitik, Integrationspolitik, Typisierung, Realtypen und politischer Dialog.

Was unterscheidet den rechtsstaatlich basierten Rationalismus von anderen Typen?

Dieser Typ zeichnet sich durch eine kritische Haltung gegenüber unkontrollierter Zuwanderung, die Fokussierung auf die konsequente Durchsetzung von Recht sowie die Wahrnehmung von Flüchtlingen als Gäste aus.

Wie bewertet der Typ der interkulturellen Kommunikation die politische Responsivität?

Hier findet sich kein einheitliches Bild der Responsivitätswahrnehmung, da die befragten Personen sehr unterschiedliche Erfahrungen und Einschätzungen zum Dialog mit politischen Akteuren äußern.

Welchen Einfluss hat die Flüchtlingssituation auf die wahrgenommene Responsivität?

Die Analyse legt nahe, dass Personen mit strikteren Positionen in der Migrationspolitik häufig eine negativere Responsivitätswahrnehmung aufweisen als Personen mit multikulturellen Ansichten.

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Details

Title
Responsivität vor dem Hintergrund von Migration und Integration
Subtitle
Eine empirisch begründete Typisierung anhand von Leitfadeninterviews
College
University of Duisburg-Essen
Grade
1,3
Author
Manuel Diaz Garcia (Author)
Publication Year
2017
Pages
30
Catalog Number
V424422
ISBN (eBook)
9783668698680
ISBN (Book)
9783668698697
Language
German
Tags
Responsivität Migration Migrationsforschung Typisierung Leitfadeninterviews Realtypen Integration
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Manuel Diaz Garcia (Author), 2017, Responsivität vor dem Hintergrund von Migration und Integration, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/424422
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