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Französisch in der Zentralafrikanischen Republik. Sprachkontakt und Sprachgenese

Title: Französisch in der Zentralafrikanischen Republik. Sprachkontakt und Sprachgenese

Presentation (Elaboration) , 2017 , 9 Pages

Autor:in: Nilofar Nassiri (Author)

French Studies - Linguistics

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Summary Excerpt Details

Diese wissenschaftliche Arbeit bezieht sich auf ein Referat, das sich mit den Sprachen, die in der Zentralafrikanischen Republik gesprochen werden, beschäftigte.

Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit den sprachlichen Varietäten in der zentralafrikanischen Republik. Als Grundlage für das Abfassen dieser Arbeit, bildet das Referat im Rahmen des Seminars „Französisch in Afrika“. Daher folgt diese Arbeit inhaltlich dem bereits gehaltenen Referat. Jedoch möchte ich auch auf einen neuen Aspekt innerhalb dieser Arbeit eingehen, das sich in Kapitel 2 befindet. Zuerst wird die Republik vorgestellt und später sprachlich analysiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Die Zentralafrikanische Republik

3. Verbreitung des Französischen

4. Sprachkontakt und Sprachgenese in der Zentralafrikanischen Republik

5. Schlussfolgerung

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit untersucht die sprachliche Situation in der Zentralafrikanischen Republik mit einem besonderen Fokus auf den Status des Französischen als Amtssprache und seine Interaktion mit einheimischen Sprachen wie Sango im Kontext von Sprachkontakt und Sprachgenese.

  • Geografischer und sozioökonomischer Kontext der Zentralafrikanischen Republik
  • Historische Entwicklung und Verbreitung der französischen Sprache
  • Die Rolle von Sango als Verkehrssprache und Kreolsprache
  • Phänomene der Diglossie und Sprachvariation im zentralafrikanischen Kontext

Auszug aus dem Buch

4. Sprachkontakt und Sprachgenese in der Zentralafrikanischen Republik

Die Sprache Sango wurde bereits während der Kolonialzeit am Ubangi-Fluss von den damaligen belgischen und französischen Arbeitern gesprochen. Daher ist sie auch eine Kreolsprache, die aus der einheimischen Ngbandi Sprache entstanden ist bzw. aus dem Ngbandi-Dialekt und somit eine vereinfachte Form des Ngbandi ist (Thompson 1997). Außerdem enthält das Sango Lexeme aus dem Französischen und dem Portugiesischen. Sie wird vor allem in der Verwaltung, Wissenschaft, Diplomatie und im Handel benutzt und ist die sogenannte Verkehrssprache in der Republik. Trotz der Bemühungen der Kirchen, sie zur Literatursprache zu entwickeln, bleibt sie weiterhin die Verkehrssprache. Es werden sogenannte „Muttersprachen“ bzw. einheimische afrikanische Sprachen verwendet, wie z. B. in östlichen Gebieten der ZAR sprechen die Einwohner: Gbaya, Banda, Zande, Ngbaka - Ma‘Bo. Im Nordwesten werden Sprachen aus der Niger-Kongo Sprachfamilie gesprochen: Adamawa – Pana, Kare. In den nordöstlichen Ländern und Städten werden die Sprachen Sara, Runga, Yulu, die aus der Nilo-saharischen Sprachfamilie kommen, verwendet. Kako, Aka, Mbimu, Ful, Hausa und Arabisch gehören zu den Bantusprachen, die im Südwesten der ZAR gesprochen werden (Samarin 1955).

Die Sprache Sango gilt als einheitliche Landessprache in der Zentralafrikanischen Republik und sogar als Erstsprache in Bangui. Vor allem im mündlichen Gebrauch wird Sango gesprochen, sowie in Gemeinden, auf dem Feld und von Missionaren benutzt. Das Französische hingegen gilt in vielen Gebieten als Zweitsprache und als Literatursprache und wird schriftlich verwendet wie z. B. in Institutionen, von Lehrern. Die einheimische Sprache wurde durch diese gezielte Trennung kaum vom Französischen beeinflusst, nur einige Vokabeln wurden übernommen. Sango ist sozusagen die wichtigere Sprache in der ZAR. Es heißt, sie würde alle Menschen zusammen bringen und insbesondere die Christen in der Republik vereinen, da sie dann das Neue Testament auf Sango lesen und gemeinsam beten würden und vergleichen diesen mit Jemandem aus der Wildnis (Samarin 1955).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Diese Einleitung stellt das Ziel der Arbeit dar, die sprachlichen Varietäten in der Zentralafrikanischen Republik zu analysieren und den Sprachkontakt zwischen dem Französischen und den einheimischen Sprachen zu beleuchten.

2. Die Zentralafrikanische Republik: Dieses Kapitel liefert einen Überblick über die geografischen, demografischen und sozioökonomischen Rahmenbedingungen der Zentralafrikanischen Republik.

3. Verbreitung des Französischen: Hier wird die historische Entwicklung des Französischen als Weltsprache sowie seine Ausbreitung und Funktion in den subsaharischen Staaten Afrikas dargelegt.

4. Sprachkontakt und Sprachgenese in der Zentralafrikanischen Republik: Das Kapitel analysiert die spezifische sprachliche Situation der ZAR, insbesondere die Entstehung von Sango als Verkehrssprache und das Verhältnis zur offiziellen Amtssprache Französisch.

5. Schlussfolgerung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse zur Diglossie und zum Stellenwert des Sango als kulturelles Erbe im Vergleich zur französischen Sprache.

6. Literaturverzeichnis: Dies ist das Quellenverzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen Monografien und Online-Quellen.

Schlüsselwörter

Zentralafrikanische Republik, Sango, Französisch, Sprachkontakt, Kreolsprache, Diglossie, Verkehrssprache, Subsahara-Afrika, Sprachgenese, Kolonialzeit, Frankophonie, Sprachwissenschaft, Amtssprache, Ethnien, Mehrsprachigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der sprachlichen Varietäten in der Zentralafrikanischen Republik, mit einem Fokus auf dem Spannungsfeld zwischen der Amtssprache Französisch und der weit verbreiteten Verkehrssprache Sango.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die sozio-geografische Einordnung der Zentralafrikanischen Republik, die weltweite und afrikanische Verbreitung des Französischen sowie die Dynamik von Sprachkontakt und Kreolistik innerhalb der Region.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel besteht darin, die sprachlichen Verhältnisse in der Zentralafrikanischen Republik zu untersuchen, um zu verstehen, welche Sprache dominiert, wie sich der Sprachkontakt gestaltet und ob eine Diglossie zwischen dem Sango und dem Französischen vorliegt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer deskriptiven Auswertung bestehender sprachwissenschaftlicher Studien und Daten zur Sprachverbreitung im subsaharischen Afrika.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Landesdaten, eine historische Betrachtung der Ausbreitung des Französischen und eine detaillierte Untersuchung der lokalen Sprachen, insbesondere des Sango als Verkehrssprache.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wesentliche Begriffe sind Sprachkontakt, Sango, Französisch, Kreolsprache, Zentralafrikanische Republik, Diglossie und Frankophonie.

Warum spielt Sango eine so zentrale Rolle für die Bevölkerung der Zentralafrikanischen Republik?

Sango fungiert als einheitliche Verkehrssprache und verbindendes Element zwischen den verschiedenen Ethnien und Religionen des Landes, was ihm einen hohen Status im mündlichen Gebrauch verleiht.

Wie unterscheidet sich die Nutzung des Französischen vom Sango im Alltag?

Während Sango das primäre Kommunikationsmittel für den Alltag und die mündliche Verständigung ist, fungiert Französisch primär als Literatursprache in Verwaltung, Schule und offiziellen Institutionen.

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Details

Title
Französisch in der Zentralafrikanischen Republik. Sprachkontakt und Sprachgenese
College
University of Potsdam  (Romanistik)
Course
Französisch in Afrika
Author
Nilofar Nassiri (Author)
Publication Year
2017
Pages
9
Catalog Number
V424021
ISBN (eBook)
9783668694804
ISBN (Book)
9783668694811
Language
German
Tags
Französisch Afrikanische Sprachen Zentralafrika Sprachkontakt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nilofar Nassiri (Author), 2017, Französisch in der Zentralafrikanischen Republik. Sprachkontakt und Sprachgenese, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/424021
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