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Projekt "Spielzeugfreier Kindergarten". Suchtprävention durch Lebenskompetenzförderung

Titel: Projekt "Spielzeugfreier Kindergarten". Suchtprävention durch Lebenskompetenzförderung

Vordiplomarbeit , 2004 , 45 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Stilla Gathof (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Meine langjährigen Erfahrungen als Erzieherin im Arbeitsfeld Kindertagesstätten vermitteln mir den Eindruck, dass Konsum- und Suchtverhalten eng miteinander verknüpft sind. Auch im privaten Bereich mit zwei eigenen jugendlichen Kindern, deren Freundeskreis und darüber hinaus auch mit Kindern von Freunden im entsprechenden Alter setze ich mich fortwährend mit dieser Thematik auseinander.

Für mich stellen sich die Fragen:
- Wo liegen die Ursachen für Suchtverhalten und Abhängigkeit?
- Was bedeutet Suchtprävention konkret?
- Was kann Suchtprävention bewirken?

Dies wiederum führte zu der Frage:
- Wie können innovative Suchtprojekte aussehen, dass sie Kinder und Jugendliche ansprechen und wirksam sind?

In der Auseinandersetzung mit dieser Thematik stieß ich unter anderem auf das Projekt „Spielzeugfreier Kindergarten“ und führte dieses inzwischen zum wiederholten Male durch. In der vorliegenden Arbeit stelle ich einerseits meine persönlichen Erfahrungen dar, andererseits beantworte ich die oben genannte Ausgangsfrage. In der Einleitung der Arbeit gebe ich anhand einer Statistik einen Überblick über den aktuellen Konsum und beschreibe und definiere die verschiedenen Begrifflichkeiten. Der Hauptteil beschreibt die Möglichkeiten der Suchtprävention bei Kindern und Jugendlichen, stellt verschiedene Projekte, Möglichkeiten und Zielfelder vor. Im Anschluss daran werden das Projekt „Spielzeugfreier Kindergarten“, sowie die Ergebnisse einer Begleitstudie umfassend vorgestellt. Im Schlussteil reflektiere ich meine eigenen Erfahrungen mit dem Projekt, stelle Erkenntnisse dar, beantworte abschließend die Eingangsfrage des Theorieprojektes und gebe einen Ausblick.

Die vorliegende Arbeit will somit einen Überblick schaffen, inwieweit das Projekt „Spielzeugfreier Kindergarten“ eine Möglichkeit der Suchtprävention durch Förderung der Lebenskompetenzen bei Kindern im Kindergarten darstellt. Damit ich dem Anspruch eines Überblicks gerecht werden konnte, waren einige Einschränkungen notwendig. Die Beschreibungen und Definitionen, sowie die Vorstellungen der einzelnen Projekte zur Suchtprävention erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Bei der Auswahl der Literatur musste ich in erster Linie auf Publikationen der Jahre 1993 bis 1997 zurückgreifen, da es keine neueren speziell zu der Thematik „Spielzeugfreier Kindergarten gibt. Auch die Auswahl der Autoren war stark beschränkt, weil immer nur die gleichen Autoren zu dem Thema veröffentlicht haben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

1.1 Phänomen „Sucht“

2.0 Begriffserläuterungen, Inhalte und zugrunde liegende Theorien

2.1 Begriffsdefinition "Sucht"

2.2 Theorien zur Entstehung von Sucht

2.3 Begriffsdefinition "Prävention"

2.3.1 Primärprävention

2.3.2 Sekundärprävention/Tertiärprävention

2.4 Inhaltliche Beschreibung „Suchtprävention bei Kindern und Jugendlichen"

2.5 Begriffsdefinition „Lebenskompetenzen“

3.0 Projekt "Spielzeugfreier Kindergarten"

3.1 Zielfelder der primären Suchtprävention

3.2 Suchtprävention bei Kindern im Vorschulbereich

3.3 Entstehungsgeschichte des Projektes "Spielzeugfreier Kindergarten"

3.4 Inhalte des Projektes „Spielzeugfreier Kindergarten“

3.5 Ziele des Projektes „Spielzeugfreier Kindergarten“

3.6 Vorbereitung und Durchführung des Projektes Spielzeugfreier Kindergarten“

4.0 Auswertungen des Projektes „Spielzeugfreier Kindergarten“

4.1 Vergleichende Untersuchungen

4.2 Ergebnisse der Begleitstudie zum Projekt „Spielzeugfreier Kindergarten“

4.3 Eigene Erfahrungen zum Projekt „Spielzeugfreier Kindergarten“

5.0 Zusammenfassung, Schlussfolgerungen und Ausblick

5.1 Zusammenfassung

5.2 Schlussfolgerungen

5.3 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, inwiefern das Projekt „Spielzeugfreier Kindergarten“ eine wirksame Methode der Suchtprävention durch die Förderung von Lebenskompetenzen bei Kindern im Vorschulalter darstellt, indem sie theoretische Ansätze mit praktischen Erfahrungen verknüpft.

  • Grundlagen der Suchtentstehung und moderne Präventionsansätze
  • Konzept und Zielsetzung des Projektes „Spielzeugfreier Kindergarten“
  • Förderung psychosozialer Lebenskompetenzen als Suchtprävention
  • Reflektion der praktischen Durchführung und Elternarbeit im Projekt

Auszug aus dem Buch

3.6 Vorbereitung und Durchführung des Projektes

Vorbereitung des Personals

Ein Leitfaden zur Durchführung des Projektes steht zur Verfügung, herausgegeben von den Initiatoren.

Das Projekt sieht eine externe Projektbegleitung zur Unterstützung des Fachpersonals in der Elternarbeit und zur Praxisreflexion und – Dokumentation vor.

Ängste und Befürchtungen der Erzieher/innen müssen im Vorfeld diskutiert, ernst genommen und begleitet werden.

Neben den Herausnahmen des Spielmaterials ist ein zweiter wichtiger Bestandteil des Projektes die neue Aufgabe und Rolle der Erzieher/innen. Statt Spiel- oder andere Themenangebote durchzuführen, statt schnelle Lösungen anzubieten, wechseln sie in eine beobachtende Rolle, weg von der „Animateurin“ hin zu einer interessierten Beobachterin. Sie versuchen nicht die Handlungen und Gespräche der Kinder zu beeinflussen oder die Spielsituation zu beschleunigen. Das Kind zeigt den Weg...die Erzieher/innen folgen.

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Einleitung: Das Kapitel führt in das Phänomen „Sucht“ ein, belegt die gesellschaftliche Relevanz durch Statistiken und leitet die Forschungsfrage zur Suchtprävention im Kindergarten ab.

2.0 Begriffserläuterungen, Inhalte und zugrunde liegende Theorien: Hier werden zentrale Begriffe wie Sucht, Prävention und Lebenskompetenzen definiert sowie theoretische Suchterklärungsmodelle als Basis für die Präventionsarbeit erläutert.

3.0 Projekt "Spielzeugfreier Kindergarten": Dieses Kapitel beschreibt die Zielsetzungen, den Entstehungshintergrund sowie die konkrete Vorbereitung und Durchführung des Präventionsprojekts im Elementarbereich.

4.0 Auswertungen des Projektes „Spielzeugfreier Kindergarten“: Der Autor wertet das Projekt auf Basis einer Begleitstudie sowie eigener Erfahrungen aus und reflektiert die Effekte auf die Kinder und die Zusammenarbeit mit Eltern und Team.

5.0 Zusammenfassung, Schlussfolgerungen und Ausblick: Hier werden die Ergebnisse resümiert, die Wirksamkeit des Projekts kritisch bewertet und eine Einordnung in den gesamtgesellschaftlichen Kontext der Suchtprävention vorgenommen.

Schlüsselwörter

Suchtprävention, Lebenskompetenzen, Spielzeugfreier Kindergarten, Primärprävention, Sucht, Kindheit, Vorschulalter, Persönlichkeitsentwicklung, Gesundheitsförderung, Sozialkompetenz, Erzieherrolle, Konsumverhalten, Suchtgefahren, Projektarbeit, Früherziehung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Projekt „Spielzeugfreier Kindergarten“ als einen innovativen Ansatz der primären Suchtprävention durch die gezielte Förderung von Lebenskompetenzen bei Kindern im Vorschulalter.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Suchtentstehung, der Paradigmenwechsel von der Drogenprävention zur Gesundheitsförderung, die Definition von Lebenskompetenzen und die praktische Umsetzung des spielzeugfreien Konzepts im Kindergarten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu prüfen, ob der Verzicht auf Spielzeug für einen begrenzten Zeitraum die Lebenskompetenzen von Kindern stärkt und somit einen präventiven Beitrag gegen zukünftiges Suchtverhalten leistet.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Suchttheorien, der Auswertung bestehender Begleitstudien und der Reflexion eigener Erfahrungen aus der praktischen Umsetzung des Projekts.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil beschreibt die theoretischen Grundlagen der Suchtprävention, die Entstehung und Inhalte des Projekts „Spielzeugfreier Kindergarten“ sowie die Durchführung und Auswertung in der Praxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Suchtprävention, Lebenskompetenzen, Spielzeugfreier Kindergarten, primäre Prävention, psychosoziale Entwicklung und kindgerechte Suchtvorbeugung.

Warum ist laut der Autorin eine externe Begleitung bei der Projektdurchführung wichtig?

Eine externe Begleitung unterstützt das Team bei der Vorbereitung, der Reflexion des eigenen Rollenwechsels und hilft, skeptische Fragen der Eltern kompetent zu beantworten, um das Projekt erfolgreich zu etablieren.

Was passiert mit Kindern, die in der spielzeugfreien Zeit an ihre Grenzen stoßen?

Die Kinder lernen, Langeweile und Frustrationen auszuhalten, anstatt sie durch Drogen oder Konsum zu kompensieren; sie entwickeln eigene Ideen und Problemlösungsstrategien, was ihre Kreativität und Widerstandsfähigkeit fördert.

Wie reagieren Eltern auf das Projekt?

Eltern reagieren anfangs meist skeptisch und haben Sorgen bezüglich der Förderung ihres Kindes, zeigen sich jedoch nach dem Projektverlauf und bei guter Transparenz durch die Erzieherinnen meist sehr positiv beeindruckt.

Ende der Leseprobe aus 45 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Projekt "Spielzeugfreier Kindergarten". Suchtprävention durch Lebenskompetenzförderung
Hochschule
Hochschule Fulda
Note
1,0
Autor
Stilla Gathof (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
45
Katalognummer
V42172
ISBN (eBook)
9783638402699
ISBN (Buch)
9783656208419
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Projekt Spielzeugfreier Kindergarten Möglichkeit Suchtprävention Lebenskompetenzförderung Kinder Kindergarten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stilla Gathof (Autor:in), 2004, Projekt "Spielzeugfreier Kindergarten". Suchtprävention durch Lebenskompetenzförderung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/42172
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Leseprobe aus  45  Seiten
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