Mitten im Herzen von Nordrhein-Westfalen, im Dreieck von Sprockhövel, Menden und Meinerzhagen, liegt das märkische Sauerland mit ca. 780.000 Einwohnern. Sowohl die Ruhr als auch der Rhein befinden sich in unmittelbarer Nähe.
Das gewerblich wirtschaftliche Interesse der ca. 46.000 Unternehmen, welche zu den Bereichen Industrie, Handel, Verkehr, Banken, Versicherungen und Dienstleistungen gehören, wird von der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (kurz SIHK) vertreten. Dazu gehören die Stadt Hagen, der Märkische Kreis und der Ennepe-Ruhr-Kreis; die Städte Hattingen und Witten sind nicht einbezogen.
Diese Arbeit ist in 4 Kapitel eingeteilt. Zu Beginn wird auf die Historie zurückgeblickt (Kapitel 2), welche die Grundlage für das Kapitel 3 bilden soll, in dem auf die derzeitigen Standortbedingungen für mittelständische Unternehmen des produzierenden Gewerbes eingegangen wird. Abschließend sollen die zukünftigen Perspektiven (Kapitel 4) durchleuchtet und alle Ergebnisse zusammenfassend in einem Fazit (Kapitel 5) wiedergegeben werden.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Historie
2.1. Sauerland als Eisenland
2.2. Verlagerung, Zusammenbruch und Wiederaufbau der Industrie
3. Aktuell
3.1. Übersicht
3.2. Standortbedingungen
3.2.1. Verkehrsinfrastruktur
3.2.2. Bildung, Ausbildung und Weiterbildung
3.2.3. Forschung und Entwicklung
3.3. Marktführer
4. Zukunft und Perspektiven
4.1. Probleme
4.2. Mögliche Lösungsansätze
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit analysiert die historischen Grundlagen und die aktuellen sowie zukünftigen Standortbedingungen des märkischen Sauerlands für mittelständische Unternehmen des produzierenden Gewerbes, um die regionale Wettbewerbsfähigkeit zu beleuchten.
- Historische Entwicklung der Industrialisierung im märkischen Sauerland
- Aktuelle Analyse der wirtschaftlichen Standortfaktoren (Infrastruktur, Bildung, Forschung)
- Identifikation wirtschaftlicher Risiken wie Fachkräftemangel und demografischer Wandel
- Diskussion potenzieller Lösungsstrategien für die regionale Wirtschaft
- Einordnung des märkischen Sauerlands im Kontext von Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsaussichten
Auszug aus dem Buch
3.2. Standortbedingungen
Eine starke Verkehrsinfrastruktur bietet den dort ansässigen Unternehmen großes Potenzial für Exporte zu den wichtigsten Punkten Europas.
Mit Kraftfahrzeugen aller Art lassen sich über die A1, A2, A44 und A45 schnell die gewünschten Ziele innerhalb und außerhalb Deutschland erreichen.
Die erwähnte Infrastruktur zeichnet sich durch ein ausgedehntes Güter- und Personenschienennetzwerk aus. Dabei kann beispielhaft auf den Hauptbahnhof in Hagen verwiesen werden.
Der Rhein und die Ruhr stehen der Schifffahrt zur Verfügung.
Weiterhin können die Flughäfen Dortmund und Düsseldorf innerhalb von 30 beziehungsweise 60 Minuten erreicht werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das geografische Gebiet des märkischen Sauerlands ein und beschreibt die Zielsetzung der Arbeit, die derzeitigen und zukünftigen Standortbedingungen für Unternehmen zu untersuchen.
2. Historie: Das Kapitel beleuchtet die industrielle Vergangenheit der Region, angefangen bei der frühen Eisenproduktion bis hin zum Wiederaufbau der Industrie nach dem Zweiten Weltkrieg.
3. Aktuell: Hier werden die gegenwärtigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie die Branchenstruktur, die Rolle des Mittelstands und spezifische Standortfaktoren wie Verkehr und Forschung analysiert.
4. Zukunft und Perspektiven: Dieses Kapitel identifiziert zentrale Herausforderungen für die Region, insbesondere den Fachkräftemangel und demografische Veränderungen, und leitet Lösungsansätze ab.
5. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Standortfaktoren und einem Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Unternehmen im märkischen Sauerland.
Schlüsselwörter
märkisches Sauerland, produzierendes Gewerbe, Standortbedingungen, Mittelstand, SIHK, Fachkräftemangel, Verkehrsinfrastruktur, Wirtschaftsregion, industrielle Basisstruktur, demografischer Wandel, Konjunkturentwicklung, Innovation, regionale Wirtschaft, Exportpotenzial, Unternehmensstruktur
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit einer kritischen Analyse der Standortqualität des märkischen Sauerlands für produzierende mittelständische Unternehmen.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung der Region, dem aktuellen Status der industriellen Infrastruktur sowie der Analyse zukünftiger Risiken und Wachstumsperspektiven.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die Standortbedingungen zu evaluieren und aufzuzeigen, wie Unternehmen auf die Herausforderungen der Zukunft reagieren können.
Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Datenanalyse, unter anderem unter Einbeziehung von Konjunkturdaten der IHK sowie historischer Quellen zur Regionalentwicklung.
Welche Inhalte bilden den Schwerpunkt des Hauptteils?
Der Hauptteil behandelt die industrielle Geschichte, aktuelle Standortfaktoren wie Verkehrsanbindung und Bildungsangebote sowie eine Risikoanalyse bezüglich Fachkräften und Gewerbeflächen.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Standortbedingungen, Mittelstand, Fachkräftemangel, Infrastruktur, industrielle Basis und Wirtschaftsregion.
Warum spielt die Verkehrsinfrastruktur eine so wichtige Rolle für das märkische Sauerland?
Die Arbeit hebt hervor, dass die Region durch ihre Anbindung an Autobahnen, Schienennetze, Häfen und Flughäfen ein großes Exportpotenzial besitzt.
Wie bewertet der Autor die Zukunft der Region?
Der Autor sieht die derzeitige Lage positiv, betont jedoch, dass aufgrund von Herausforderungen wie dem demografischen Wandel und Innovationszwang proaktive Weichenstellungen erforderlich sind.
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- Moritz Brühl (Author), 2018, Ein kritischer Blick auf die derzeitigen und zukünftigen Standortbedingungen des märkischen Sauerlandes für mittelständische Unternehmen des produzierenden Gewerbes, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/421610