Diese Vorlesungsmitschrift handelt von Prozessmanagement, Kundenorientierung, Modellierung und Optimierung.
Inhaltsverzeichnis
Vorlesung 1 – Einführung
Vorlesung 2 – Prozessorientierung als Instrument der Effizienzsteigerung
Vorlesung 3 – Wertschöpfungsdiagramme
Vorlesung 4 – Möglichkeiten der vertikalen Prozessanalyse
Vorlesung 5 – Prozesscontrolling
Vorlesung 6 – Wie werden Prozesse abgebildet?
Vorlesung 7 – Methoden zur Diagnose von Geschäftsprozessen
Vorlesung 8 – Wie können Prozesse verbessert werden?
Vorlesung 9 – Herausforderung bei der Modellierung von Prozessen
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die fundierte Auseinandersetzung mit modernen Methoden des Prozessmanagements, um die Effizienz und Wertschöpfung innerhalb eines Unternehmens durch systematische Prozessanalyse, -gestaltung und -kontrolle nachhaltig zu steigern.
- Grundlagen des Prozessmanagements und der Prozessorientierung
- Methoden der Prozessanalyse (horizontal und vertikal)
- Einsatz von Prozesscontrolling und Kennzahlensystemen
- Strategien zur Prozessverbesserung und Innovation (z. B. Kanban, Six Sigma)
- Kritische Erfolgsfaktoren bei der Implementierung von Prozessveränderungen
Auszug aus dem Buch
Prozessmanagement/ Wertschöpfungsprozesse
Permanente Anpassung des Unternehmens und der Prozesse an Marktanforderungen essentiell für Fortbestand
Rationalisierungsmaßnahmen senken Gemeinkosten Prozesse müssen transparent sein
Leistungstransparenz als Vorstufe zur Rationalisierung setzt Komplexitätsbewältigung (~durch Abbau von Vielfalt) voraus
Rationalisierung durch Automatisierung (Personen gegen Kapital)
Hoher Koordinationsaufwand bei hohem Spezialisierungsgrad der Prozessschritte Koordinationskosten nur schwer zuteilbar
Einzelne Tätigkeitsbereiche müssen effektiv miteinander kommunizieren, um den Prozess zu beschleunigen Verbesserung des gesamtbetrieblichen Leistungserstellungsprozesses nur durch klare Prozessorientierung möglich
Zusammenfassung der Kapitel
Vorlesung 1 – Einführung: Vermittelt die grundlegende Notwendigkeit der Prozessorientierung und Rationalisierung zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und des Unternehmensbestands.
Vorlesung 2 – Prozessorientierung als Instrument der Effizienzsteigerung: Erläutert strategische Entscheidungen zur Leistungstiefe, insbesondere durch Prozessausgliederung (PAG) oder Prozesseingliederung (PEG).
Vorlesung 3 – Wertschöpfungsdiagramme: Behandelt die methodische Unterscheidung zwischen horizontaler und vertikaler Prozessanalyse sowie Ansätze des Reengineerings.
Vorlesung 4 – Möglichkeiten der vertikalen Prozessanalyse: Fokussiert auf die praktische Durchführung der Prozessanalyse und die systematische Identifizierung geeigneter Prozesse.
Vorlesung 5 – Prozesscontrolling: Beschreibt Instrumente zur kontinuierlichen Prozessüberwachung und Bewertung unter Berücksichtigung strategischer Wettbewerbsfaktoren.
Vorlesung 6 – Wie werden Prozesse abgebildet?: Diskutiert Aspekte der Geschäftsprozessmodellierung und die Anwendung der Balanced Scorecard (BSC) zur Strategieumsetzung.
Vorlesung 7 – Methoden zur Diagnose von Geschäftsprozessen: Stellt methodische Ansätze wie Beobachtung, Interviews und Prozessworkshops zur systematischen Fehleridentifikation vor.
Vorlesung 8 – Wie können Prozesse verbessert werden?: Präsentiert Gestaltungsmöglichkeiten und Methoden wie Kanban oder Six Sigma zur Optimierung der Wertschöpfung.
Vorlesung 9 – Herausforderung bei der Modellierung von Prozessen: Benennt kritische Erfolgsfaktoren und menschliche Aspekte, die den Erfolg von Prozessmodellierungsprojekten maßgeblich beeinflussen.
Schlüsselwörter
Prozessmanagement, Wertschöpfungsprozesse, Rationalisierung, Prozessorientierung, Prozesscontrolling, Prozessanalyse, Geschäftsprozess, Balanced Scorecard, Prozessverbesserung, Prozesskostenrechnung, Effizienzsteigerung, Prozessmodellierung, Prozessinnovation, Benchmarking, Prozessdiagnose
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die systematische Planung, Steuerung und Verbesserung von betrieblichen Abläufen durch Prozessmanagement, um die Effizienz und Wertschöpfung zu maximieren.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Prozessdiagnose, dem Prozesscontrolling, der Prozessabbildung und der Implementierung von Optimierungsmethoden.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Vermittlung von Methoden, mit denen Unternehmen ihre Leistungsfähigkeit steigern und durch transparente, zielorientierte Prozesse Wettbewerbsvorteile erzielen können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird ein systematischer Ansatz verfolgt, der auf Analysen (horizontal/vertikal), Kennzahlensystemen, Prozessbewertungen und verschiedenen Modellierungstechniken (wie EPK) basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Abgrenzung, Diagnose, Bewertung und kontinuierlichen Verbesserung von Prozessen sowie den Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den zentralen Begriffen zählen Prozessmanagement, Wertschöpfung, Effizienz, Prozesscontrolling, Prozessinnovation und Prozessorientierung.
Welche Rolle spielt die Balanced Scorecard im Prozessmanagement?
Die Balanced Scorecard dient als Instrument, um die Unternehmensstrategie in operative Prozessziele zu übersetzen und den Fortschritt anhand relevanter Perspektiven zu steuern.
Warum scheitern Prozessmodellierungsprojekte häufig?
Oftmals liegt dies an kritischen Erfolgsfaktoren wie mangelnder Akzeptanz bei Mitarbeitern, unklarer Zielsetzung oder dem sogenannten „Keine Zeit“-Syndrom, die ein aktives Change Management erfordern.
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- Johannes-Christian Pahl (Author), 2017, Wertschöpfungsprozesse und Prozessmanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/418794