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Bourdieus kulturelles Kapital im Kontext von Globalisierung und Transnationalisierung sowie die Bedeutung transnationalen Humankapitals

Title: Bourdieus kulturelles Kapital im Kontext von Globalisierung und Transnationalisierung sowie die Bedeutung transnationalen Humankapitals

Term Paper (Advanced seminar) , 2018 , 26 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: B.A. Lisa Halfar (Author)

Sociology - Miscellaneous

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Globalisierungs- und Transnationalisierungsprozesse haben nationalstaatliche Grenzen zunehmend verschwimmen lassen, sind seit den 1970er Jahren sprunghaft gewachsen und haben dadurch neue Phänomene, wie zum Beispiel transnationale Netzwerke und Akteure hervorgebracht. Die kontinuierliche Bedeutungszunahme von transnationalen Kompetenzen wird daher konstatiert und zum Ausgangspunkt der vorliegenden Ausarbeitung gemacht.

Im Hinblick auf diese anzunehmende Bedeutungszunahme transnationaler Kompetenzen ist die Thematik von äußerster Relevanz, da durch unterschiedliche Ausprägungen der Kompetenzen bei Individuen wiederum soziale Ungleichheiten verschärft werden können. Die Aufweichung der Grenzen hat unmittelbar Einfluss auf die Verteilung von sozialem, ökonomischem und besonders kulturellem Kapital. Hinsichtlich diesen Kapitalsorten soll die folgende Ausarbeitung seine Grundlage auf die Bourdieusche Kapitaltheorie legen und veranschaulichen, wie sich die unterschiedlichen Kapitalien im Kontext von Globalisierung und Transnationalisierung verändern.

Da Bourdieu in seiner Kapitaltheorie Globalisierungs- und Transnationalisierungsprozesse unbeachtet lässt und sich seine Kapitalsorten innerhalb nationalstaatlicher Grenzen bewegen, scheint es interessant herauszufinden, ob seine Kapitaltheorie auch im Kontext heutiger Globalisierung Anwendung findet und Erklärungsarbeit leisten kann. Die Kernfrage der Ausarbeitung, die im weiteren Verlauf beantwortet werden soll, lautet demnach: Ist Bourdieus Kapitaltheorie auf eine sich zunehmend globalisierende Welt mit transnationalen Akteuren anwendbar?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Bourdieus Kapitalbegriff

2.1 Die Kapitalsorten

2.2 Kapitalumwandlungen

3. Kulturelles Kapital im transnationalen Kontext

3.1 Transnationalisierung und Globalisierung

3.2 Transnationales kulturelles Kapital am Beispiel des Kapitalerwerbs bis zum Abschluss des Studiums

3.3 Die Bedeutung transnationalen Humankapitals

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Anwendbarkeit der Bourdieuschen Kapitaltheorie auf Prozesse der Globalisierung und Transnationalisierung. Dabei steht die zentrale Frage im Fokus, ob sich Bourdieus Konzepte, die ursprünglich einen nationalstaatlichen Rahmen voraussetzen, auf transnationale Akteure und Kompetenzen übertragen lassen, und welche Rolle diese bei der Entstehung sozialer Ungleichheiten spielen.

  • Bourdieus Kapitalbegriff und dessen Erweiterung auf globale Kontexte
  • Analyse von Globalisierung und Transnationalisierung als soziale Prozesse
  • Bedeutung transnationalen Humankapitals für Bildungs- und Berufslaufbahnen
  • Zusammenhang zwischen familialer Herkunft und dem Erwerb transnationaler Kompetenzen
  • Distinktionsfunktionen durch transnationale Erfahrungen

Auszug aus dem Buch

3.2 Transnationales kulturelles Kapital am Beispiel des Kapitalerwerbs bis zum Abschluss des Studiums

Aufgrund des Umfangs der Ausarbeitung wird für den Erwerb von sozialem, ökonomischem und kulturellem Kapital nur der Zeitraum bis zum Abschluss des Studiums eines Individuums betrachtet. Diese Eingrenzung ist ferner sinnvoll, da bei der Betrachtung des Erwerbs sprachlichen kulturellen Kapitals das junge Alter von Individuen am relevantesten und ausschlaggebendsten erscheint, wie im Folgenden erläutert wird. Da die Ausarbeitung sich besonders mit dem kulturellen Kapital eines Individuums beschäftigt, wird bei der Analyse der dominanteste Fokus auf diesem liegen. Hier soll ebenfalls geklärt werden, ob es sich bei dem transnationalen kulturellen Kapital um eine neue Kapitalsorte oder „nur“ einer Unterart der Bourdieuschen Kapitalien handelt.

Zunächst ist es von Bedeutung zu definieren, was genau unter „transnationalem kulturellen Kapital“ verstanden wird bzw. welcher Begriff dafür verwendet werden soll. In der sozialwissenschaftlichen Literatur trifft man auf unterschiedliche Begrifflichkeiten: Hier wird von Mobilitätskapital (vgl. Brodersen 2014), kosmopolitischem Kapital (vgl. Bühlmann et al. 2013), interkulturellem Kapital (vgl. Pöllmann 2013) oder transnationalem Humankapital (vgl. Carlson et al. 2016) gesprochen. Auch wenn Bourdieu sich gegen den Begriff des Humankapitals ausgesprochen hat, eignet sich von allen anderen vorgeschlagenen transnationalen Kulturbegriffen (neben „transnationalem kulturellen Kapital“) vor allem dieser: Mobilität scheint eher eine Möglichkeit für den Erwerb von transnationalem Humankapital zu sein, da man beispielsweise neue Sprachen lernt, indem man andere Länder besucht. Am kosmopolitischen Begriff kritisieren Gerhards et al., dass der Begriff viel mehr eine Einstellung beschreibt als eine Kapitalsorte (vgl. Carlson et al. 2016: 13). Interkulturelles Kapital scheint als Überbegriff ebenso fraglich, da nicht alle transnationalen Fähigkeiten darunter gefasst werden können (beispielsweise alles, was zertifiziert werden kann), genauso wenig wie linguistisches Kapital, welches sich nur auf sprachliche Kompetenzen bezieht. Gerade diese uneinheitliche Begriffslage scheint das Forschungsdesiderat deutlich zu machen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik von Globalisierungs- und Transnationalisierungsprozessen ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Anwendbarkeit der Bourdieuschen Kapitaltheorie in einer globalisierten Welt.

2 Bourdieus Kapitalbegriff: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen von Bourdieus Kapitaltheorie, insbesondere die verschiedenen Kapitalsorten und deren Umwandlungsmöglichkeiten, als theoretisches Fundament der Arbeit.

3. Kulturelles Kapital im transnationalen Kontext: Hier werden Globalisierungsbegriffe definiert, der Erwerb transnationalen Kapitals am Beispiel des Studiums untersucht und die Bedeutung für die Klassenlage sowie Distinktion analysiert.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass Bourdieus Theorie auch im transnationalen Kontext gültig bleibt und transnationale Kompetenzen neue Distinktionsmerkmale darstellen.

Schlüsselwörter

Bourdieus Kapitaltheorie, Kulturelles Kapital, Globalisierung, Transnationalisierung, Transnationales Humankapital, Soziale Ungleichheit, Habitus, Distinktion, Bildungserwerb, Auslandserfahrung, Mobilität, Sozialer Raum, Elitepositionen, Klassenlage, Sprachenkenntnisse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob die klassische Kapitaltheorie von Pierre Bourdieu ausreicht, um soziale Strukturen und Ungleichheiten in einer zunehmend globalisierten und transnationalen Welt zu erklären.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Verständnis von ökonomischem, sozialem und kulturellem Kapital, der Definition von Globalisierung und Transnationalisierung sowie dem Erwerb von transnationalen Kompetenzen während der Bildungsphase.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Kernfrage lautet, ob Bourdieus Kapitaltheorie auf eine sich zunehmend globalisierende Welt mit transnationalen Akteuren anwendbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Autorin nutzt eine theoretische Auseinandersetzung mit der Literatur zu Bourdieu sowie eine vergleichende Analyse aktueller Studien und Statistiken zu globalen Prozessen und Bildungswegen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in Globalisierungsprozesse, die Untersuchung des Erwerbs transnationalen Humankapitals bis zum Studienabschluss und eine Prüfung der Bedeutung dieser Kompetenzen am Arbeitsmarkt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Bourdieus Kapitaltheorie, Globalisierung, transnationale Kompetenzen, soziale Ungleichheit, Distinktion und Humankapital.

Warum wird das Beispiel Ursula von der Leyen verwendet?

Ihr Lebenslauf dient als konkretes Fallbeispiel, um zu verdeutlichen, wie eine großbürgerliche Herkunft und frühe internationale Erfahrungen den Erwerb von transnationalem Kapital begünstigen.

Welche Rolle spielt die Familie beim Erwerb von transnationalem Kapital?

Die Herkunftsfamilie ist entscheidend, da sie durch finanzielle Ressourcen und einen entsprechenden Habitus den Zugang zu bilingualen Angeboten oder Auslandsaufenthalten ermöglicht und somit die Akkumulation transnationalen Kapitals maßgeblich beeinflusst.

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Details

Title
Bourdieus kulturelles Kapital im Kontext von Globalisierung und Transnationalisierung sowie die Bedeutung transnationalen Humankapitals
College
Ruhr-University of Bochum
Grade
1,3
Author
B.A. Lisa Halfar (Author)
Publication Year
2018
Pages
26
Catalog Number
V417261
ISBN (eBook)
9783668669956
ISBN (Book)
9783668669963
Language
German
Tags
bourdieus kapital kontext globalisierung transnationalisierung bedeutung humankapitals
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B.A. Lisa Halfar (Author), 2018, Bourdieus kulturelles Kapital im Kontext von Globalisierung und Transnationalisierung sowie die Bedeutung transnationalen Humankapitals, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/417261
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