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Telearbeit. Neue Arbeitsform im Strukturwandel der Erwerbstätigkeit

Titel: Telearbeit. Neue Arbeitsform im Strukturwandel der Erwerbstätigkeit

Seminararbeit , 2005 , 23 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Matthias Benner (Autor:in)

Soziologie - Allgemeines und Grundlagen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Seit den fünfziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts haben Informations- und Telekommunikationstechnologien – insbesondere damit verbunden der Computer – die Arbeitswelt zunächst langsam, dann aber immer schneller, revolutioniert. So nutzten 1979 erst 14% der in Deutschland beschäftigten Arbeitskräfte einen Computer, während es 1999 bereits 63% waren.
Parallel zu dieser Entwicklung ist auch ein Wandel von der traditionellen Industriegesellschaft zu einer Dienstleistungsgesellschaft beobachtbar. Gingen im Bereich des sekundären Sektors, also dem industriellen Sektor, seit den sechziger Jahren massiv Arbeitsplätze verloren, wuchs die Beschäftigtenzahl im tertiären Sektor, dem Dienstleistungssektor, seit dieser Zeit um 7,7 Millionen. Einen Großteil der Arbeitsplatzverluste im industriellen Sektor wurde somit vom Dienstleistungssektor kompensiert.

Leseprobe


Gliederung

1. WANDEL DER ERWERBSSTRUKTUREN

2. DEFINITION VON TELEARBEIT

2.1 HEIMBASIERTE TELEARBEIT

2.2 CENTERBASIERTE TELEARBEIT

2.3 MOBILE TELEARBEIT

3. ENTWICKLUNG UND VERBREITUNG VON TELEARBEIT

3.1 ENTWICKLUNG UND VERBREITUNG DER TELEARBEIT IN DEUTSCHLAND

3.2 VERBREITUNG DER TELEARBEIT IN EUROPA

3.3 VERBREITUNG DER TELEARBEIT IN DEN USA

4. VOR- UND NACHTEILE VON TELEARBEIT

4.1 VOR- UND NACHTEILE AUS ARBEITGEBERSICHT

4.2 VOR- UND NACHTEILE AUS ARBEITNEHMERSICHT

5. DIFFUSIONSPROBLEME DER TELEARBEIT

5.1 EXKURS: GRUNDLAGEN DES NEUEN SOZIOLOGISCHEN INSTITUTIONALISMUS

5.1.1 Institutionen

5.1.2 Legitimation

5.2 TELEARBEIT - LEGITIMATION UND ADAPTION

6. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Flexibilisierung der Arbeitswelt durch Telearbeit mit dem Ziel zu erklären, warum diese Arbeitsform trotz vorhandener Vorteile in Deutschland bisher nur selten implementiert wurde.

  • Wandel von Industrie- zu Dienstleistungsgesellschaft
  • Definition und verschiedene Formen der Telearbeit
  • Internationaler Vergleich der Verbreitung
  • Analyse der Vor- und Nachteile
  • Erklärungsansatz durch den Neuen Soziologischen Institutionalismus

Auszug aus dem Buch

2. Definition von Telearbeit

Es gibt viele verschiedene Definitionen von Telearbeit, die den Schwerpunkt der Betrachtung auf den Ort der Tätigkeit, die verwendeten Medien oder die Beziehung zum Auftraggeber legen. In einer sehr treffenden Definition bezeichnet Kordey Telearbeit als eine „wohnortnahe Arbeit […] an mindestens einem Arbeitstag pro Woche, wobei die (Zusammen-) Arbeit über räumliche Entfernungen hinweg unter primärer Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien erfolgt und eine Telekommunikationsverbindung zum Arbeitgeber bzw. Auftraggeber zur Übertragung von Arbeitsergebnissen genutzt wird.“

Grundsätzlich ist der Begriff Telearbeit aber sehr weit auszulegen, wobei insbesondere der Ort der Tätigkeit aufgrund der heutigen Technik (z.B. Wireless Lan) an Relevanz verliert. Neben dieser grundlegenden Definition ist es auch möglich, Telearbeit in verschiedene Formen zu unterteilen und zu beschreiben (Abbildung 5). So wird in der Literatur grundsätzlich heimbasierte Telearbeit, centerbasierte Telearbeit und mobile Telearbeit unterschieden, wobei häufig Mischformen auftreten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. WANDEL DER ERWERBSSTRUKTUREN: Dieses Kapitel beschreibt den Übergang von der Industriegesellschaft zur Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft unter dem Einfluss des technologischen Fortschritts.

2. DEFINITION VON TELEARBEIT: Hier wird der Begriff der Telearbeit theoretisch gefasst und in verschiedene Kategorien wie heimbasierte, centerbasierte und mobile Telearbeit unterteilt.

3. ENTWICKLUNG UND VERBREITUNG VON TELEARBEIT: Das Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung und den aktuellen Stand der Telearbeit in Deutschland im Vergleich zu Europa und den USA.

4. VOR- UND NACHTEILE VON TELEARBEIT: Es erfolgt eine detaillierte Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile der Telearbeit sowohl aus Sicht der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer.

5. DIFFUSIONSPROBLEME DER TELEARBEIT: Dieses Kapitel analysiert mittels des Neuen Soziologischen Institutionalismus die Gründe für die zögerliche Implementierung von Telearbeit in Deutschland.

6. FAZIT: Abschließend werden die Ergebnisse zusammengeführt und die zukünftigen Entwicklungschancen der Telearbeit in einer modernen Informationsgesellschaft bewertet.

Schlüsselwörter

Telearbeit, Wissensgesellschaft, Dienstleistungssektor, Informations- und Kommunikationstechnologie, Alternierende Telearbeit, Mobile Telearbeit, Arbeitgebervorteile, Arbeitnehmerperspektive, Neuer Soziologischer Institutionalismus, Neo-Institutionalismus, Legitimation, Adaption, Patching-Up, Transposition, Flexibilisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der räumlichen Flexibilisierung von Arbeit und untersucht die spezifischen Hintergründe und Probleme bei der Einführung von Telearbeit in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören der gesellschaftliche Strukturwandel, die technologische Entwicklung, die verschiedenen Erscheinungsformen der Telearbeit sowie die soziologische Betrachtung organisatorischer Veränderungsprozesse.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel der Arbeit ist es, zu beantworten, warum Telearbeit in Deutschland trotz ihrer wirtschaftlichen und praktischen Vorteile bisher nur selten umgesetzt wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse unter Einbeziehung des Neuen Soziologischen Institutionalismus, um institutionelle Beharrungstendenzen in Organisationen zu erklären.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Begriffsdefinitionen und Verbreitungsgrade erläutert, gefolgt von einer Abwägung der Vor- und Nachteile für die Beteiligten sowie einer soziologischen Analyse der Diffusionsprobleme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch die Begriffe Telearbeit, Strukturwandel, Wissensgesellschaft, Legitimation und Neuer Soziologischer Institutionalismus geprägt.

Wie unterscheidet sich die mobile von der alternierenden Telearbeit?

Während bei der mobilen Telearbeit die räumliche Ungebundenheit (z.B. beim Kunden) im Vordergrund steht, ist die alternierende Telearbeit eine Mischform, bei der Arbeit zeitweise zu Hause und zeitweise im Betrieb verrichtet wird.

Warum wird der Neue Soziologische Institutionalismus als Erklärungsmodell genutzt?

Er hilft zu verstehen, dass Unternehmen neue Arbeitsstrukturen oft nicht primär nach Effizienzgesichtspunkten wählen, sondern durch bestehende soziale Normen, Erwartungen und Traditionen beeinflusst werden.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Telearbeit. Neue Arbeitsform im Strukturwandel der Erwerbstätigkeit
Hochschule
Universität der Bundeswehr München, Neubiberg
Note
2,0
Autor
Matthias Benner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
23
Katalognummer
V413385
ISBN (eBook)
9783668644366
ISBN (Buch)
9783668644373
Sprache
Deutsch
Schlagworte
telearbeit neue arbeitsform strukturwandel erwerbstätigkeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Matthias Benner (Autor:in), 2005, Telearbeit. Neue Arbeitsform im Strukturwandel der Erwerbstätigkeit, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/413385
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Leseprobe aus  23  Seiten
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