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Entwicklung der Wohnungsbauförderung in Deutschland

Titel: Entwicklung der Wohnungsbauförderung in Deutschland

Seminararbeit , 2005 , 28 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Dipl.-Kfm. (FH) Marco Winkels (Autor:in)

BWL - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Begriff der Wohnungsbauförderung ist in Deutschland fest verankert und trägt einen erheblichten Teil dazu bei, dass die verschiedenen Schichten der Bevölkerung, gerade auch die sozial Schwachen, angemessenen mit Wohnraum versorgt werden können. Daraus lässt sich die Fragestellung ableiten, wieso eine Förderung von Wohnraum notwendig ist. Sollte die Schaffung von Wohnraum nicht eine Angelegenheit der Wirtschaft ohne staatliche Intervention, so wie in anderen Wirtschaftszweigen, z.B. bei der Versorgung mit Lebensmitteln, sein? Gründe für die staatlichen Eingriffe sind, u.a. die Auswirkungen der beiden Weltkriege auf den Wohnungsbestand in Deutschland. Gerade nach dem zweiten Weltkrieg war ein erhebliches Defizit an Wohnungen zu beklagen. Bereits vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges fehlten ca. 1 Mio. Wohnungen. Da während des zweiten Weltkrieges keine Bautätigkeit erfolgte, kam es zu einem weiteren Wohnungsmangel von ca. 1 Mio. Wohnungen. Zusätzlich muss noch der Verlust von Wohnraum durch die Kriegszerstörung eingerechnet werden. Dabei waren die deutschen Großstädte am schlimmsten betroffen und verloren ca. 60% des gesamten Wohnungsbestandes. Nach Kriegsende war sich der Staat seiner Aufgabe zur Schaffung neuen Wohnraums bewusst und somit wurden verschiedene Arten von Wohnungsbauförderung entwickelt. Schätzungen zugrunde fehlten zu Beginn der fünfziger Jahre noch ca. 4,5 - 5,5 Mio. Wohnungen. Der größte Teil von staatlich geförderten Wohnungen wurde bis zum Anfang der siebziger Jahre errichtet. In den achtziger Jahren ging die Förderung von Wohnraum erheblich zurück, bis zu Beginn der neunziger Jahre erneut ein Aufwärtstrend zu verzeichnen war. Dieser war aber wesentlich schwächer als zu Zeiten der sechziger Jahre.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Thematik und Problemstellung

1.2 Ziel der Arbeit und Vorgehensweise

2 Arten und Grundlagen der Wohnungsbauförderung

2.1 Wohnen als Grundbedürfnis

2.2 Bedeutung und Ziele

2.3 Möglichkeiten der staatlichen Förderung

3 Der öffentlich geförderte Mietwohnungsbau

3.1 Rechtliche Grundlagen

3.2 Der 1. Förderweg

3.2.1 Der Wohnberechtigungsschein

3.2.2 Beginn und Ende der öffentlichen Förderung

3.3 Die nicht öffentlichen Mittel

3.4 Von der Wohnungsbauförderung zur Wohnraumförderung

4 Kritische Betrachtung

5 Fazit

Zielsetzung und Themenfelder

Die Arbeit untersucht den Aufbau und die Funktionsweise der staatlichen Wohnungsbauförderung in Deutschland. Dabei wird analysiert, wie diese Instrumente den Wohnungsmarkt beeinflussen und vor dem Hintergrund historischer Entwicklungen sowie aktueller wohnungspolitischer Rahmenbedingungen zu bewerten sind.

  • Historische Notwendigkeit der Wohnungsbauförderung in Deutschland
  • Klassifizierung verschiedener Förderwege (1., 2. und 3. Förderweg)
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und staatliche Eingriffe in den Mietwohnungsmarkt
  • Prozess der Wohnberechtigung und Belegungsbindungen
  • Transformationsprozess von der Wohnungsbauförderung hin zur Wohnraumförderung

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Der Wohnberechtigungsschein

Es ist bereits ersichtlich geworden, dass der soziale Wohnungsbau eine erhebliche Anzahl von Vorschriften enthält. Der Eigentümer geht somit eine Vielzahl von Obligationen ein, an die er sich halten muss. Hierzu zählt auch das Wohnungsbindungsgesetz. Dies hat zur Folge, dass der Vermieter nur an Mieter vermieten darf, die zur Anmietung der Wohnung berechtigt sind. Die Berechtigung wird durch den Wohnberechtigungsschein erteilt, bzw. nachgewiesen. Der Wohnberechtigungsschein wird in den meisten Städten vom Wohnungsamt ausgestellt. Vermietet der Eigentümer die Sozialwohnung ohne den erforderlichen Wohnberechtigungsschein, kann dies zu erheblichen Strafen seitens der Behörde führen. Der Wohnberechtigungsschein kann gezielt für eine bestimmte Wohnung oder als allgemeiner Wohnberechtigungsschein beantragt werden.

Bei der Berechung wird das jeweilige Einkommen der beantragenden Person oder der beantragenden Personen ermittelt. Werden die vorgegebenen Einkommensgrenzen nicht überschritten, wird der Wohnberechtigungsschein erteilt. Dies ermöglicht, wie bereits beschrieben, eine Versorgung mit Wohnraum für sozialschwache Schichten. Der Wohnberechtigungsschein ist für ein Jahr gültig und enthält weiterhin Angaben zu den Quadratmetern. Dabei ist die Personenanzahl für die Höhe der Quadratmeter entscheidend. D.h. einer Familie mit zwei Kindern, steht eine größere Wohnung zu, als einem allein stehenden Ehepaar. Sofern keine Beschränkungen bestehen, ist der Wohnberechtigungsschein im ganzen Bundesgebiet gültig. Die Behörde kann in besonderen Fällen auch Ausnahmewohnberechtigungen erteilen, wie z.B. für alte Leute oder kinderreiche Familien.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Wohnungsbauförderung ein, erläutert die historische Notwendigkeit aufgrund der Wohnungsnot nach den Weltkriegen und definiert das Ziel sowie den Aufbau der Arbeit.

2 Arten und Grundlagen der Wohnungsbauförderung: Hier werden die konzeptionellen Grundlagen des Wohnens als Grundbedürfnis beleuchtet und die verschiedenen Möglichkeiten staatlicher Subventionierung und Förderung klassifiziert.

3 Der öffentlich geförderte Mietwohnungsbau: Dieses Hauptkapitel analysiert die rechtlichen Grundlagen sowie die Struktur des 1. Förderweges inklusive des Wohnberechtigungsscheins, behandelt nicht öffentliche Mittel und beleuchtet den Wandel zur allgemeinen Wohnraumförderung.

4 Kritische Betrachtung: Das Kapitel reflektiert Mängel der bisherigen Förderpraxis, wie etwa das Problem der Fehlbelegung, Doppelförderungen und die bürokratischen Herausforderungen innerhalb des Systems.

5 Fazit: Das Fazit zieht eine Bilanz zur Bedeutung der Wohnungsbauförderung in Deutschland und prognostiziert, dass sie angesichts demografischer und wirtschaftlicher Entwicklungen weiterhin eine unverzichtbare staatliche Aufgabe bleibt.

Schlüsselwörter

Wohnungsbauförderung, Wohnraumförderungsgesetz, Mietwohnungsbau, Sozialwohnung, Wohnberechtigungsschein, Belegungsbindung, Fehlbelegung, Wohnungsmarkt, staatliche Subventionen, Wohnungspolitik, Kostenmiete, Wohngeld, Immobilienmanagement, Förderwege, Wohnungsnot.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Funktionsweise der staatlichen Wohnungsbauförderung in Deutschland, insbesondere unter dem Aspekt des sozialen Mietwohnungsbaus.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Kernpunkten zählen die historischen Gründe für staatliche Eingriffe, die rechtliche Ausgestaltung der verschiedenen Förderwege, die Steuerung über Belegungsrechte sowie die aktuelle Transformation zur zielgerichteten Wohnraumförderung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel der Arbeit ist es, den Aufbau und die Wirkungsweise der Wohnungsbauförderung darzustellen und zu erklären, warum sie ein essenzielles Instrument für die Versorgung verschiedener Bevölkerungsschichten geworden ist.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für diese Arbeit gewählt?

Die Arbeit basiert primär auf einer Literatur- und Gesetzesanalyse sowie der Auswertung von Statistiken, um die Effizienz und die Notwendigkeit der verschiedenen Förderinstrumente zu belegen.

Was wird primär im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die detaillierte Darstellung des 1. Förderweges, die Rolle des Wohnberechtigungsscheins, die Unterscheidung verschiedener Förderarten sowie den Übergang vom II. Wohnungsbaugesetz zum Wohnraumförderungsgesetz.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Typische Begriffe sind Sozialer Wohnungsbau, Wohnberechtigungsschein, staatliche Wohnraumförderung, Fehlbelegung und Wohnungswirtschaft.

Warum spielt der Wohnberechtigungsschein eine so wichtige Rolle?

Er fungiert als zentrales Steuerungsinstrument, um sicherzustellen, dass nur einkommensschwache Haushalte Zugang zu den preisgünstigen Sozialwohnungen erhalten, und dient somit der sozialen Zielsetzung der Förderung.

Was ist das Hauptproblem bei der Fehlbelegung von Sozialwohnungen?

Die Fehlbelegung führt dazu, dass Wohnungen von Personen bewohnt werden, deren Einkommen die Grenzwerte überschreitet, wodurch bedürftige Haushalte von diesem Wohnraum ausgeschlossen werden, was zudem oft aufwendige Ausgleichszahlungen erfordert.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Entwicklung der Wohnungsbauförderung in Deutschland
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Veranstaltung
Immobilienmanagement
Note
1,7
Autor
Dipl.-Kfm. (FH) Marco Winkels (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
28
Katalognummer
V41272
ISBN (eBook)
9783638395656
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Entwicklung Wohnungsbauförderung Deutschland Immobilienmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dipl.-Kfm. (FH) Marco Winkels (Autor:in), 2005, Entwicklung der Wohnungsbauförderung in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/41272
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