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Die Familienaufstellung als Methoden der Selbsterfahrung

Title: Die Familienaufstellung als Methoden der Selbsterfahrung

Term Paper , 2017 , 17 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Helen Kohm (Author)

Psychology - Methods

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Die Selbsterfahrung spielt sowohl in der Therapie, als auch in der psychologischen bzw. therapeutischen Ausbildung eine wichtige Rolle, da im Rahmen der professionellen Ausbildung das Verständnis für die emotionalen Zustände und Verhaltensweisen des Klienten geschult und im therapeutischen Setting besser verstanden werden sollen. Für den Selbsterfahrenden ergibt sich durch entsprechende Übungen die Fähigkeit, eigene spezifische Verhaltensmuster zu erkennen und über sich selbst zu lernen.

Selbsterfahrung wird jedoch nicht ausschließlich im therapeutischen Setting praktiziert; auch öffentliche Selbsterfahrungsgruppen, etwa in Form von gebührenpflichtigen Kursen, werden angeboten und haben zumeist zum Ziel, die Introspektionsfähigkeit zu schulen und den Umgang mit schwierigen Alltagssituationen zu erleichtern, da typische Verhaltensmuster aufgedeckt werden sollen. Neben den aufgeführten Wirkungsfeldern der Selbsterfahrung bestehen auch fragwürdigere Methoden, mit denen sich im Folgenden intensiv auseinander gesetzt werden soll, um eine kritische Betrachtung zu ermöglichen. Ziel ist die umfassende Analyse frei zugänglicher Selbsterfahrungsmethoden, deren Vorzüge und etwaige Gefahren für den Hilfesuchenden kritisch evaluiert werden sollen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Selbsterfahrung im Überblick

2. Methodik, Ablauf und Inhalt des Familienstellens

2.1 Methodik, Ablauf und Inhalt des Familienstellens durch freie Anbieter auf dem Markt

2.2 Methodik, Ablauf und Inhalt des Familienstellens nach Hellinger

2.2.1 Grundlegende Annahmen zur Begründung der Familienaufstellung nach Hellinger

2.2.2 Konkrete Abläufe der Familienaufstellung nach Hellinger

3. Kritische Auseinandersetzung mit der Familienaufstellung nach Hellinger

3.1 Kritik an der Methodik

3.2 Ethische Vertretbarkeit der Methodik

4. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch verschiedene Methoden der Selbsterfahrung auf dem Markt, mit einem besonderen Fokus auf die Familienaufstellung nach Bert Hellinger. Ziel ist es, die wissenschaftliche Fundierung, die methodische Vorgehensweise sowie die ethische Vertretbarkeit dieser umstrittenen Praxis zu analysieren und deren Auswirkungen auf Klienten zu bewerten.

  • Grundlagen und Bedeutung der Selbsterfahrung
  • Struktur und Ablauf von Familienaufstellungen
  • Kritische Würdigung der Methodik nach Hellinger
  • Ethische und therapeutische Risikobewertung
  • Vergleich zwischen systemischer Praxis und kommerziellen Angeboten

Auszug aus dem Buch

1. Selbsterfahrung im Überblick

Die Aspekte, Wirksamkeit und Anwendung von Selbsterfahrung bzw. Selbsterkenntnis ist mitnichten ein neuzeitliches Wirkungsfeld. Schon im frühen Griechenland fand die Lehre der Selbsterkenntnis Anwendung und Publikation, jedoch bezogen sich damalige Erkenntnisse zumeist auf die der eigenen Unvollkommenheit und Sterblichkeit (Brüderl, Riessen & Zens, 2015). Im Verlauf der griechischen Geschichte erhielt die Selbsterfahrung im Platonismus eine zuversichtlichere Blickweise, etwa durch „die Besinnung auf den inneren Kern seiner selbst […] eine Einsicht in individuelle Entwicklungsmöglichkeiten“ (Brüderl et al., S. 7).

Unsere heutigen Erkenntnisse stützen sich auf die damaligen und verknüpfen die Bereiche Selbsterkenntnis und -entwicklung, um ein umfassendes Bewusstsein die eigenen Fähigkeiten und Defizite betreffend zu schaffen und die Arbeit der Selbsterfahrung ebenso auf Bereiche der eigenen Dysfunktionalität und Verletzlichkeit der Selbstanteile auszubreiten.

Ziel der modernen Selbsterfahrung ist es demnach, der Entwicklung des Selbst Stabilität zu lehren, die Weiterentwicklung zu schulen und „zu einer Steigerung der kognitiven, emotionalen und sozialen Kompetenzen eines Menschen“ (Brüderl et al., S. 7) beizutragen. Brüderl, Riessen und Zens stellen in ihrem Werk außerdem fest, dass der Kenntnisgewinn die eigene Person betreffend es dem Individuum schließlich ermöglicht, Einfluss auf intrapsychische Prozesse wie Gedanken, Bewertungsabläufe und Emotionen zu nehmen. Des weiteren betrachten die Autoren den Prozess der Selbsterfahrung jedoch nicht als einen zeitlich begrenzten oder einmalig stattfindenden Erfahrungsvorgang sondern viel mehr als lebenslangen Ablauf, den es immer wieder zu aktualisieren gilt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Selbsterfahrung in therapeutischen Kontexten und führt in die kritische Auseinandersetzung mit frei zugänglichen Selbsterfahrungsmethoden ein.

1. Selbsterfahrung im Überblick: Dieses Kapitel gibt einen historischen Abriss über Selbsterkenntnis und definiert die Ziele der modernen Selbsterfahrung zur Steigerung kognitiver und emotionaler Kompetenzen.

2. Methodik, Ablauf und Inhalt des Familienstellens: Das Kapitel erläutert das systemische Wirkprinzip der Problematisierung und stellt sowohl allgemeine Anbieter als auch die spezifische Form der Familienaufstellung nach Bert Hellinger vor.

3. Kritische Auseinandersetzung mit der Familienaufstellung nach Hellinger: Hier findet eine fundierte Auseinandersetzung mit der Validität der Methode sowie deren ethischer Vertretbarkeit im Hinblick auf Autonomie und therapeutische Standards statt.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und warnt vor einem unreflektierten Einsatz der Methode außerhalb therapeutisch kontrollierter, systemischer Settings.

Schlüsselwörter

Selbsterfahrung, Familienaufstellung, Bert Hellinger, systemische Therapie, Psychologie, Selbstbild, Methodik, Ethik, Selbsterkenntnis, Systemtheorie, Supervision, kritische Analyse, Persönlichkeitsentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Selbsterfahrungsmethoden, insbesondere der Familienaufstellung, und hinterfragt deren wissenschaftliche sowie ethische Grundlagen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die Geschichte der Selbsterfahrung, die methodische Struktur von Aufstellungen und die Kritik an deren Anwendung durch Bert Hellinger.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine umfassende, kritische Analyse von frei zugänglichen Selbsterfahrungsmethoden, um Vorzüge und potenzielle Gefahren für Hilfesuchende aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literatur- und Theorieanalyse, die existierende wissenschaftliche Stellungnahmen und therapeutische Standards einbezieht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der allgemeinen Selbsterfahrung, die methodische Beschreibung der Familienaufstellung und eine detaillierte kritische sowie ethische Reflexion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Selbsterfahrung, Familienstellen, systemische Therapie und ethische Vertretbarkeit charakterisiert.

Warum wird die Familienaufstellung nach Hellinger von Fachverbänden kritisiert?

Die Kritik entzündet sich primär an der absolutistischen Haltung Hellingers, der mangelnden wissenschaftlichen Belegbarkeit der „morphogenetischen Felder“ und der potenziellen Gefahr für die Klientenautonomie.

Was ist unter dem „wissenden Feld“ in der Hellinger-Methode zu verstehen?

Dies ist ein zentraler, jedoch wissenschaftlich nicht belegter Begriff Hellingers, der besagt, dass Stellvertreter in einer Aufstellung auf Informationen über die Familie zugreifen können, die ihnen eigentlich unbekannt sein müssten.

Welche Rolle spielt die „Familienordnung“ in Hellingers Theorie?

Hellinger postuliert eine hierarchische Struktur innerhalb der Familie, deren Störung laut seiner Lehre für psychische oder körperliche Krankheiten verantwortlich sein soll.

Ist die Familienaufstellung nach Hellinger laut dieser Arbeit generell abzulehnen?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Familienaufstellungen nur mit großer Vorsicht und in einem professionellen, systemisch-therapeutischen Rahmen genutzt werden sollten, wobei die Methoden Hellingers aufgrund ihrer fragwürdigen theoretischen Basis kritisch zu sehen sind.

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Details

Title
Die Familienaufstellung als Methoden der Selbsterfahrung
Course
Methoden der Selbsterfahrung
Grade
2,7
Author
Helen Kohm (Author)
Publication Year
2017
Pages
17
Catalog Number
V412358
ISBN (eBook)
9783668636026
ISBN (Book)
9783668636033
Language
German
Tags
Selbsterfahrung Methoden Familienaufstellung Psychologie Hellinger
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Helen Kohm (Author), 2017, Die Familienaufstellung als Methoden der Selbsterfahrung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/412358
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