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Das Naturrecht bei Cicero

Titel: Das Naturrecht bei Cicero

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2004 , 15 Seiten , Note: 1

Autor:in: Steffi Rothmund (Autor:in)

Latinistik - Literatur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Naturrecht bei Cicero ist ein überaus spannendes Thema, da es Philosophie und Staatstheorie miteinander verbindet. Zerlegt man das Wort „Naturrecht“ in seine substantivischen Einzelteile, gehört das Wort „Natur“ auf die Seite der Philosophie, das Wort „Recht“ zum großen Thema der Staatstheorie. So ist es mir wichtig, nicht nur das Naturrecht in dem philosophischen Werk De officiis zu betrachten, sondern auch ein staatstheoretisches Werk hinzuzuziehen. Hierfür eignet sich besonders das im Jahr 51 v.Chr. veröffentlichte Werk De re publica, wenngleich das Hauptaugenmerk dieser Arbeit auf den Paragraphen 19b-32 im dritten Buch der De officiis liegen soll. Diese Arbeit will versuchen, einen Überblick über das Thema Naturrecht bei Cicero zu geben. Nach einigen Vorbemerkungen über die Herkunft Ciceros Naturrechtsauffassung und deren Niederschlag in De re publica, werden die oben genannten Textstellen in De officiis analysiert. Es folgen am Schluss dieser Arbeit noch Reflexionen zu diesem Thema, die vor allem die oft vorgebrachte Kritik in der Sekundärliteratur aufgreifen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Das Naturrecht bei Cicero

2.1 ,Vorbemerkungen’

2.2 Der Naturrechtsgedanke in De officiis 19b-32

2.3 ,Fazit’

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Naturrechtsbegriff bei Cicero unter Berücksichtigung sowohl philosophischer als auch staatstheoretischer Aspekte, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Analyse der Paragraphen 19b-32 im dritten Buch von Ciceros Werk De officiis liegt.

  • Stoische und platonische Einflüsse auf Ciceros Naturrechtsauffassung.
  • Die begriffliche Abgrenzung von ius naturale und lex naturae.
  • Der Konflikt zwischen honestum (dem sittlich Guten) und utile (dem Nützlichen).
  • Die Bedeutung der societas communis generis humanis für das menschliche Handeln.
  • Kritische Reflexion der in der Sekundärliteratur diskutierten Widersprüche in Ciceros Beispielen.

Auszug aus dem Buch

2.2 Der Naturrechtsgedanke in De officiis 19b-32

Das im Jahre 44.v.Chr. entstandene Werk De officiis ist dem in Athen studierenden Sohn Marcus gewidmet und durch und durch von dem griechischen Philosophen Panaitios beeinflusst. Panaitios ist der Begründer der mittleren Stoa und gilt als Bindeglied zwischen hellenistischer und römischer Philosophie, da er durch seine realitätsnähere Auslegung der älteren Stoa das römische Weltreich für seine Lehren zu öffnen verstand.

Panaitios sah es als erwiesen an, dass sich Tugend vor allem im Alltag bewähren müsse und dass erst durch pflicht- und verantwortungsbewusste Mitarbeit am Gemeinwohl das eigentliche Menschsein verwirklicht werden könne.

So liegt das erstrebenswerte Ziel des Menschen in der vita activa, dem praktisch politischen Dienst. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die Pflichterfüllung für den Staat frei von persönlichen Interessen ist. Und gerade das war im Sinne der Römer.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Die Einleitung erläutert die Verbindung von Philosophie und Staatstheorie in Ciceros Naturrechtsverständnis und skizziert das methodische Vorgehen für die Analyse.

2. Das Naturrecht bei Cicero: Dieses Hauptkapitel untersucht die stoisch-platonischen Grundlagen, analysiert zentrale Passagen in De officiis und De re publica und setzt sich kritisch mit der Konsistenz von Ciceros praktischen Fallbeispielen auseinander.

Schlüsselwörter

Cicero, Naturrecht, De officiis, Stoa, honestum, utile, Vernunftgesetz, Staatstheorie, Pflichtenlehre, societas communis, lex naturae, Moral, Gemeinwohl, Menschengemeinschaft, Ethik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die philosophische und staatstheoretische Konzeption des Naturrechts bei Cicero, insbesondere im Hinblick auf das Verhältnis von Pflicht, Nutzen und Gemeinwohl.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Einflüsse der Stoa, die Analyse der Pflichtenlehre in De officiis sowie die Rolle des Menschen als Gemeinschaftswesen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Untersuchung?

Das Ziel ist es, Ciceros Verständnis des Naturrechts zu rekonstruieren und zu prüfen, wie er den Konflikt zwischen sittlichem Handeln und persönlichem Nutzen auflöst.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine philologische und philosophische Textanalyse der Primärquellen, ergänzt durch den kritischen Diskurs mit der einschlägigen Sekundärliteratur.

Was wird im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Analyse der Paragraphen 19b-32 des dritten Buches von De officiis und deren Verknüpfung mit staatstheoretischen Aussagen in De re publica.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind honestum, utile, lex naturae sowie die societas communis, die das Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft definieren.

Wie bewertet Cicero den Konflikt zwischen dem eigenen Nutzen und der Pflicht zur Schonung anderer?

Cicero postuliert, dass die Pflicht zur Bewahrung der menschlichen Gemeinschaft Vorrang vor dem persönlichen Nutzen haben sollte, da ein Verstoß dagegen als Angriff auf das Naturrecht gewertet wird.

Warum wird Ciceros Beispiel mit dem Tyrannen in der Sekundärliteratur kritisch diskutiert?

Kritiker bemängeln, dass Cicero hier den universalen Anspruch auf Menschsein relativiert, indem er bestimmte Personen aufgrund ihrer Unnützlichkeit von der moralischen Schutzpflicht ausschließt.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Naturrecht bei Cicero
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg  (Klassische Philologie)
Veranstaltung
Cicero und das Naturrecht
Note
1
Autor
Steffi Rothmund (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
15
Katalognummer
V39999
ISBN (eBook)
9783638386319
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Naturrecht Cicero Naturrecht Thema Cicero
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Steffi Rothmund (Autor:in), 2004, Das Naturrecht bei Cicero, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/39999
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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