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Contingency Theory

Titel: Contingency Theory

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2004 , 25 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Thomas Lagner (Autor:in)

Soziologie - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Hausarbeit setzt sich mit dem Thema “Contingency Theory“ auseinander und verfolgt das Ziel einen einführenden Überblick in die Thematik zu liefern. “Contingeny Theory“ beschreibt die Beziehung zwischen den äußeren Bedingungen (Situation) und den inneren Umständen (Struktur) einer Organisation. Von einem pragmatischen Standpunkt aus bedeutet dies, dass die Struktur einer Organisation mittels der Berücksichtigung der kontingenten Faktoren so auszurichten ist, dass sie die höchstmögliche Leistung erzielen kann. Dabei versteht man unter kontingenten Faktoren Einflussgrößen, die die Struktur der Organisation determinieren, aber nicht notwendigerweise vorhanden sein müssen. Das Ausmaß des Einflusses dieser Faktoren ist von der individuellen Situation der Organisation abhängig. Beispiele hierfür sind Einflüsse durch die Umwelt, die Organisationsgröße oder die Fertigungstechnik. Diese Theorie baut daher auf dem Grundsatz auf, dass es keine prinzipiellen Gestaltungsempfehlungen für den Aufbau einer Organisation geben kann (Child 1976, S.1). Zur genaueren Erörterung dieser Thematik gliedert sich die Hausarbeit daher in drei Bereiche: 1.) Entstehung, Methoden und Konzeptionen Die Contingency Theory hat sich aus einer Vielzahl von Forschungsströmungen entwickelt. Sie wurde insbesondere durch Woodward, Blau und Pugh geprägt. In diesem Part werde ich daher die einzelnen Ansätze, sowie die Methoden und Konzeptionen vorstellen, die maßgeblich zur Entstehung der Contingency Theory beigetragen haben. Dabei werde ich mich vorwiegend auf die Literaturquellen „Organisation“ von Kieser und Kubicek (1992) und dem Lehrbuchtext von Kieser zu diesem Seminar “Contingency Theory“ in „Organisationstheorien“ (2002) beziehen. 2.) Analytische Ansätze: Forschungsergebnisse In diesem Teil der Hausarbeit werde ich einen Auszug aus den Analysen einzelner kontingenter Variablen vorstellen. Dabei handelt es sich um die Faktoren Organisationsgröße, Umwelt und Fertigungstechnik. Dazu werde ich mich auf die im Seminar verwendete Literatur beziehen (s.o.), als auch u.a. auf zusätzliche Untersuchungsergebnisse von Child (1976) bzw. auch Lawrence und Lorsch (1967). 3.) Pragmatische Ansätze: Spin-Offs der Contingency Theory [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Entstehung, Methoden und Konzeptionen

2.1 Die Entstehung

2.1.1 Webers Bürokratiekonzept

2.1.2 Managementlehre der 50er

2.1.3 Entwicklung von Methoden der vergleichenden empirischen Organisationsforschung

2.1.4 Chicago / USA: ”Comparative Organizational Analysis“ (1970)

2.1.5 Birmingham / UK: “Aston Programme“ (1976)

2.1.6 Das Gesamtkonzept

2.2 Konzeptionen und Methoden

2.2.1 Der analytische Ansatz

2.2.2 Der pragmatische Ansatz

2.3 Zusammenfassung

3. Analytische Ansätze: Forschungsergebnisse

3.1 Der Einfluss der Organisationsgröße

3.1.1 Modifizierung der Strukturvariablen

3.1.2 Untersuchungsergebnisse

3.2 Der Einfluss der Umwelt

3.2.1 Die interne und externe Dimension

3.2.2 Untersuchungsergebnisse

3.3 Der Einfluss der Fertigungstechnik

3.3.1 Auswirkungen auf die Organisationsstruktur

3.3.2 Auswirkungen auf den Spezialisierungsgrad

3.3.3 Auswirkungen auf die Koordination

3.4 Zusammenfassung

4. Pragmatische Ansätze: Spin-Offs der Contingency Theory

4.1 “Systems Engineering“

4.2 “Situational Leadership® II“

5. Schlussworte

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit gibt einen einführenden Überblick über die "Contingency Theory" (Kontingenztheorie), die die Wechselwirkungen zwischen situativen äußeren Bedingungen und der internen Organisationsstruktur untersucht, um eine leistungsoptimale Gestaltung von Organisationen zu ermöglichen.

  • Historische Entwicklung und theoretische Grundlagen der Kontingenztheorie.
  • Analyse kontingenter Einflussfaktoren wie Organisationsgröße, Umwelt und Fertigungstechnik.
  • Untersuchung von Forschungsergebnissen zur Gestaltung von Organisationsstrukturen.
  • Vorstellung pragmatischer Ansätze als Spin-Offs der Theorie (Systems Engineering und Situational Leadership® II).

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Auswirkungen auf die Organisationsstruktur

Kieser und Kubicek (1992, S.308-312) unterscheiden drei Arten von Fertigungsverfahren: Werkstattfertigung (1), Fließfertigung (2) und automatisierte Fertigung (3). In ihren Untersuchungen hierzu konnten sie nachweisen, dass diese drei Verfahrensmodelle einen sehr unterschiedlichen Einfluss auf den Spezialisierungsgrad bzw. den Koordinationsbedarf und die Koordinationsinstrumente ausüben.

(1) Werkstattfertigung: Hierbei steht die individuelle Arbeitsprozessgestaltung mittels der eine Vielzahl unterschiedlicher / individualisierter Produkte hergestellt werden können im Vordergrund (Bsp.: Handwerksbetrieb). Dies bedingt jedoch einen hohen Koordinationsbedarf durch den Vorgesetzten, da mittels persönlicher Weisungen die Arbeiten präzise gesteuert bzw. überwacht werden müssen.

Im Falle einer individuellen Serviceleistung handelt es sich um eine Dienstleistung, die nur auf einen Klienten anwendbar ist (Idealfall). Hier ist die Berufgruppe der Krankenschwestern als Beispiel zu nennen, die jeden Patienten anhand individueller Vorgaben des Arztes zu pflegen haben. Auf Grund ähnlicher Krankheitsbilder wäre hier zwar theoretisch auch ein Standardverfahren möglich, doch ist zu bedenken, dass jeder Patient mit seinem Krankheitsbild anders umgeht und dadurch ein individueller Service unabdingbar wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Contingency Theory ein und definiert die zentrale Forschungsabsicht, die Beziehung zwischen situativen Bedingungen und Organisationsstrukturen zu beleuchten.

2. Entstehung, Methoden und Konzeptionen: Dieses Kapitel erläutert die historischen Ursprünge der Theorie und differenziert zwischen dem analytischen Forschungszweck und dem pragmatischen Gestaltungsansatz.

3. Analytische Ansätze: Forschungsergebnisse: Hier werden empirische Studien zu den zentralen Einflussfaktoren Organisationsgröße, Umwelt und Fertigungstechnik auf die Organisationsstruktur detailliert analysiert.

4. Pragmatische Ansätze: Spin-Offs der Contingency Theory: Dieses Kapitel stellt mit "Systems Engineering" und "Situational Leadership® II" zwei Anwendungsmodelle vor, die auf den Prinzipien der Kontingenztheorie basieren.

5. Schlussworte: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und hinterfragt die Rolle der Contingency Theory im Kontext moderner Unternehmensberatung.

Schlüsselwörter

Contingency Theory, Kontingenztheorie, Organisationsstruktur, Organisationsgröße, Umwelt, Fertigungstechnik, Situativer Ansatz, Systems Engineering, Situational Leadership, Empirische Sozialforschung, Organisationsgestaltung, Spezialisierung, Zentralisierung, Koordination, Management.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die Contingency Theory, die untersucht, wie externe situative Faktoren die innere Struktur von Organisationen beeinflussen und welche Gestaltungsempfehlungen daraus resultieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die historische Entwicklung des Ansatzes, die empirische Analyse von Einflussgrößen wie Größe, Umwelt und Technik sowie die Darstellung praxisorientierter Management-Spin-Offs.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen fundierten Überblick über die Kontingenztheorie zu vermitteln und aufzuzeigen, warum es keine universellen "One-Best-Way"-Lösungen für den Organisationsaufbau gibt.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf quantitativ-empirischen Organisationsstudien (wie dem Aston Programme) basiert, um Zusammenhänge zwischen Variablen wissenschaftlich zu fundieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Entstehung und theoretischen Grundlagen geklärt, gefolgt von einer detaillierten Analyse der Forschungsergebnisse zu Einflussvariablen und deren Wirkung auf Strukturen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Contingency Theory, Organisationsstruktur, Kontingente Faktoren, Spezialisierung, Koordination und Situatives Management.

Welche Rolle spielt die Fertigungstechnik bei der Organisationsgestaltung?

Die Arbeit zeigt auf, dass je nach Fertigungsverfahren (z.B. Werkstatt- vs. Fließfertigung) unterschiedliche Koordinationsinstrumente und Spezialisierungsgrade notwendig sind, um Effizienz zu sichern.

Was versteht man unter dem pragmatischen Ansatz der Kontingenztheorie?

Der pragmatische Ansatz zielt darauf ab, aus den theoretischen Erkenntnissen konkrete Managementinstrumente abzuleiten, um Organisationen aktiv an ihre Umwelt anzupassen.

Wie beeinflusst die Umwelt eine Organisation laut der Arbeit?

Organisationen sind gezwungen, ihre Strukturen an Umweltvariablen wie Veränderlichkeit, Komplexität und Bedrohung (Umduldsamkeit) auszurichten, um ihre Überlebensfähigkeit zu gewährleisten.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Contingency Theory
Hochschule
Universität zu Köln
Veranstaltung
Organisationssoziologie
Note
1,0
Autor
Thomas Lagner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
25
Katalognummer
V39045
ISBN (eBook)
9783638379373
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Contingency Theory Organisationssoziologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thomas Lagner (Autor:in), 2004, Contingency Theory, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/39045
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Leseprobe aus  25  Seiten
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