Facebook, Instagram, Twitter, Youtube, das Fernsehen - egal welches Medium man öffnet, man wird mit Bildern überflutet. Viele der beliebtesten Bilder sind Fotos, in denen wir Stars in räkelnden Posen mit möglichst wenig bis gar keiner Bekleidung sehen. Wir Konsumenten haben uns mittlerweile an diese Anblicke gewöhnt und es ist zur Normalität geworden. Uns wird vermittelt, wie ein idealer Körper auszusehen hat und wenn er dies nicht tut, dann folgt sogleich eine öffentliche Reaktion, die sich gewaschen hat.
Inhaltsverzeichnis
- Essay über die Genderinszenierung in freizügigen Selfies von Frauen.
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Essay befasst sich mit der Inszenierung des weiblichen Körpers in freizügigen Selfies. Der Fokus liegt auf der Analyse der gesellschaftlichen Konstruktion des weiblichen Idealbildes und dessen Widerspiegelung in diesen Bildern. Der Essay untersucht, inwieweit diese Bilder Ausdruck patriarchaler Strukturen sind oder eine Form von Emanzipation und Autonomie darstellen.
- Die Konstruktion des weiblichen Idealbildes in der Gesellschaft
- Die Rolle von Selfies in der Selbstinszenierung und -präsentation
- Die Bedeutung von Norm und Normalität in Bezug auf den weiblichen Körper
- Die Frage nach der Emanzipation oder dem Fortbestand patriarchaler Strukturen
Zusammenfassung der Kapitel
Der Essay beginnt mit einer Analyse der medialen Überflutung mit Bildern und der daraus resultierenden Normalisierung von Idealbildern. Der Autor untersucht die Konstruktion des weiblichen Körpers als Objekt der Begierde und die Auswirkungen dieser Objektivation auf die Selbstwahrnehmung von Frauen. Es werden die Konzepte der „Hyperfeminität“ und der gesellschaftlichen Norm im Bezug auf den weiblichen Körper beleuchtet. Der Autor analysiert, wie die Norm die soziale Intelligibilität von Handlungen beeinflusst und wie die Produktion von Selfies in diesem Kontext zu betrachten ist.
Schlüsselwörter
Genderinszenierung, Selfie, Weiblichkeit, Körperbild, Norm, Normalität, Patriarchat, Emanzipation, Objektivation, Hyperfeminität, soziale Intelligibilität
Häufig gestellte Fragen
Womit befasst sich der Essay zur Genderinszenierung?
Der Essay analysiert die Inszenierung des weiblichen Körpers in freizügigen Selfies auf Plattformen wie Instagram und Facebook und untersucht gesellschaftliche Idealbilder.
Was bedeutet „Hyperfeminität“ in diesem Zusammenhang?
Hyperfeminität bezieht sich auf eine übersteigerte Darstellung traditioneller weiblicher Stereotypen in der Selbstinszenierung, oft um gesellschaftlichen Erwartungen an Attraktivität zu entsprechen.
Sind freizügige Selfies Ausdruck von Emanzipation?
Die Arbeit diskutiert, ob diese Bilder eine Form von Autonomie darstellen oder ob sie lediglich patriarchale Strukturen und die Objektivierung der Frau reproduzieren.
Was ist soziale Intelligibilität?
Es beschreibt die gesellschaftliche Verständlichkeit und Akzeptanz von Handlungen. Der Essay untersucht, wie Normen bestimmen, welche Körperbilder als „normal“ oder „lesbar“ gelten.
Welche Rolle spielen soziale Medien bei der Körperwahrnehmung?
Soziale Medien überfluten Konsumenten mit idealisierten Bildern, was zur Normalisierung extremer Schönheitsideale führt und die Selbstwahrnehmung von Frauen stark beeinflussen kann.
- Arbeit zitieren
- Laura Knieling (Autor:in), 2017, Über die Genderinszenierung in freizügigen Selfies von Frauen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/388899